DE65676C - Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen - Google Patents

Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen

Info

Publication number
DE65676C
DE65676C DENDAT65676D DE65676DA DE65676C DE 65676 C DE65676 C DE 65676C DE NDAT65676 D DENDAT65676 D DE NDAT65676D DE 65676D A DE65676D A DE 65676DA DE 65676 C DE65676 C DE 65676C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trunk
knives
log
cutting
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65676D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. WIGGER in Unna
Publication of DE65676C publication Critical patent/DE65676C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
KLASSE SS: Papierfabrikation.
In der beigefügten Zeichnung stellt Fig. 1 die erste Art des Schneidverfahrens und Fig. 2 die zweite Art desselben dar. Fig. 3 ist ein Querschnitt, Fig. 4 ein Längenschnitt und Fig. 5 die vordere Ansicht der maschinellen Einrichtung entsprechend Fig. 1, welche sich zum Querschneiden von Schleif hölzern u. s. w. eignet. Fig. 6 ist ein Querschnitt und Fig. 7 eine Seitenansicht der maschinellen Einrichtung nach Fig. 2, welche zum Schneiden von Holzscheiben für die Zellstofffabrikation geeignet ist.
Das Durchsägen war bis heute die einzige mögliche Art, um Holzstämme senkrecht zur Faserrichtung zu zertheilen. Bei der Herstellung von Zellstoff aus Holz hat es grofse Vorzüge, senkrecht abgetheilte Holzscheiben erhalten zu können. Allein die Uebelstände, welche der Säge anhaften, sind so gewaltige, dafs man fast allgemein auf senkrecht abgetrennte Holzscheiben verzichtet und statt dessen mit anderen Maschinen verschiedenster Construction die Holzscheiben in einfacher oder doppelt schräger Richtung abschneidet. Bei diesen Schrägschneidern sind freilich die Uebelstände beseitigt, welche die Säge hat, dafür aber mehr oder weniger neue Unannehmlichkeiten geschaffen, die nicht zu vermeiden sind und die hier nicht besprochen zu werden brauchen. .
Das auf beiliegender Zeichnung angegebene Schneidverfahren in zwei Arten, liefert aber Querschneider für Holz in des Wortes eigenster Bedeutung. Hier sind alle Vortheile der Säge vorhanden und alle Nachtheile derselben beseitigt.
Der Holzstamm α wird nach Fig. 1 um seine Längsachse in der Pfeilrichtung gedreht, und zwei kreisrunde Messer b und bt , welche zu beiden Seiten des sich drehenden Holzstammes in Gleitstücken gelagert sind, werden in den Pfeilrichtungen so weit gegen einander bewegt, dafs die schneidenden Peripherien sich nahezu berühren. Bei dieser Bewegung rollen sich die runden Messer von beiden Seiten bis zur Mitte in den Stamm hinein und durchschneiden ihn so.
Nach der zweiten Art des Querschneidens (Fig. 2) wird der Holzstamm festgehalten und die beiden runden Messer b und bi drehen sich um den Holzstamm im Kreise herum und werden gleichzeitig in den Gleitstücken bis zur Mitte des Holzstammes gegen einander geschoben.
Die Fig. 3, 4 und 5 stellen eine geeignete maschinelle Einrichtung für die in Fig. 1 angegebene Schneideart dar, welche zum Querschneiden von Schleifhölzern u. s. w. Verwendung finden kann. Eine Riemscheibe c mit "langer Nabe ist in den Ständern d und d1 gelagert und wird durch einen Riemen in Umdrehung versetzt. Die grofse Bohrung der Nabe ist für die Aufnahme und das Festklemmen des zu schneidenden Holzstammes bestimmt.
An jeder Seite der Riemscheibe befindet sich lose auf der Nabe ein Ring e und er Durch je vier Zugstangen f sind diese Ringe mit je vier Klemmstangen g in Verbindung gebracht. Auf den losen Ringen e und e: sitzen zwei Bremsbänder h und Zz1, welche vermittelst Hebelwerkes durch ein gemeinschaftliches Trittbrett i in Thätigkeit gebracht werden können. Sobald die Ringe e und e, gebremst werden
und in ihrer Drehung Verzögerung erleiden, werden die Klemmstangen g nach der Nabenmitte hinbewegt. Hierbei drücken sich die Klemmstangen mit ihren scharfen Spitzen an zweimal vier Stellen in den Holzstamm hinein, klemmen ihn fest und drehen ihn um seine Längsachse. Je stärker man bremst, desto fester wird der Holzstamm gehalten. Löst man die Bremsen, so werden vermittelst der Federn k die Klemmstangen zurückgeschnellt. In dem Ständer dl befindet sich die Vorrichtung zum Vorschieben und Zurückziehen der runden Messer b und br In zwei seitlichen Führungen bewegen sich die Gleitstücke I und Z1, in denen die runden Messer b und bx gelagert sind. Die Gleitstücke sind durch Hebelwerk mit dem Handhebel»! so in Verbindung gebracht, dafs durch Niederdrücken dieses Hebels m ein Einschneiden der Messer in den Holzstamm bis zur Mitte stattfindet und durch Hochheben des Hebels m ein Zurückgehen der Messer bewirkt wird.
Die in Fig. 2 angegebene Schneideart kann Anwendung finden zum Schneiden von Holzscheiben für die Zellstofffabrikation.
Fig. 6 und 7 zeigen eine geeignete maschinelle Einrichtung für diesen Zweck. Ein Holzstamm η wird derartig fest gelagert, dafs er an dem einen Ende durch Spitzen eines Zahnstangenkopfes ο gehalten und am anderen Ende durch eine Klemmvorrichtung ρ eingeklemmt wird. Diese Klemmvorrichtung ist so gestaltet, dafs durch Hin- oder Herbewegen eines Hebels vier Klemmstangen den Holzstamm fassen oder loslassen. Durch das Stellrad q mit Getriebe wird der Holzstamm um ein gewünschtes Stück vorgeschoben, nachdem der Abschnitt einer Holzscheibe erfolgt ist. Das Abschneiden der Holzscheiben geschieht durch eine Vorrichtung, die in den Ständern r und T1 gelagert ist. Auf der Welle s befindet sich einerseits die lose und feste Riemscheibe für den Antrieb, andererseits ein gufseisernes Führungsstück t mit den beiden Gleitstücken u. In letzteren sind die runden Messer b und bx gelagert. Auf der Nabe des Führungsstückes sitzt einerseits der lose Ring v, welcher durch die beiden Zugstangen w mit den Gleitstücken u in Verbindung steht, und andererseits der lose Ring x, welcher durch die beiden Zugstangen y ebenfalls an die Gleitstücke u angreift. Durch die Bremse α kann vermittelst Hebelwerkes und Fufstritt αχ der Ring ν gebremst und zurückgehalten werden Dasselbe geschieht mit dem Ring χ durch die Bremse β vermittelst Hebelwerkes und Fufstrittes ßj. Wird der Ring ν gebremst, so werden die Gleitstücke u mit den runden Messern b und bx nach der Mitte des Holzstammes hin bewegt, und durch das gleichzeitige Drehen der Messer um den Holzstamm herum findet ein Abschneiden der Holzscheibe statt. Löst man die Bremse α und bremst durch β und ß, den Ring, so werden die Gleitstücke u mit den Messern b und bx zurückgeschoben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen, bei welcher entweder:
a) der Stamm um seine Längsachse gedreht wird und zwei gegenübersitzende runde Messer mit ihren schneidenden Umfangen bis in die Mitte des Stammes vorgeschoben werden (Fig. 1), oder
b) zwei runde Messer sich um einen festgeklemmten Holzstamm im Kreise herumbewegen und gleichzeitig mit ihren schneidenden Umfangen bis in die Mitte des Stammes vorgeschoben werden (Fig. 2).
2. Eine Ausführungsform der unter 1 a). gekennzeichneten Maschine, bei welcher der Holzstamm in der hohlen Nabe einer, in Lagerständern (d und dj sich drehenden Riemscheibe (c) durch das Bremsen von Nabenringen (e) und das dadurch erfolgende Einspringen von Klemmstangen (g) festgehalten und mit der Riemscheibe in Umdrehung versetzt wird, und bei welcher alsdann durch Hebelwerk zwei runde Messer (b und bj in Gleitstücken (I und I1) bis in die Mitte des Stammes vorgeschoben werden, so dafs dadurch ein Querschneiden desselben stattfindet (Fig. 3, 4 und 5).
3. Eine Ausführungsform der unter 1 b) gekennzeichneten Maschine, bei welcher der Holzstamm an seinen beiden Enden zwischen den Spitzen einer Zahnstange (o) einerseits und einer Klemmvorrichtung (p) andererseits fest eingeklemmt wird, durch Drehen einer in Lagerständern (r und γλ) gelagerten
.Welle (s) die an dem Kopf dieser Welle sitzenden zwei Gleitstücke (u) mit zwei runden Messern (b und bj um das Stammende herumgedreht werden, und zufolge Bremsens von zwei lose auf der Welle sitzenden Ringen (v und x) die Gleitstücke (u) mit den Messern (b und bj nach der Mitte des Stammes oder zurückgeschoben werden, so dafs ein senkrechter Abschnitt von dem Stammende erfolgt oder ein Zurückgehen der Messer bewirkt wird (Fig. 6 und 7).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65676D Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen Expired - Lifetime DE65676C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE65676C true DE65676C (de)

Family

ID=339444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT65676D Expired - Lifetime DE65676C (de) Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE65676C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194239B (de) * 1961-09-09 1965-06-03 Doerries A G O Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern von Bambusrohren zur Herstellung von Zellstoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194239B (de) * 1961-09-09 1965-06-03 Doerries A G O Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern von Bambusrohren zur Herstellung von Zellstoff

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE65676C (de) Maschine zum Querschneiden von Holzstämmen
DE960671C (de) Entrindungsmaschine
DE2535583A1 (de) Verfahren zum schaerfen von kreissaegen sowie saegenschaerfmaschine zum durchfuehren des verfahrens
DE140744C (de)
DE142428C (de)
DE50347C (de) Verfahren und Maschine zum Schneiden von Fournieren
DE51733C (de) Papierrollen-Schneidmaschine
DE167999C (de)
DE306162C (de)
DE2342441C2 (de) Sägeblattgruppenverstellung an Gattersäge
DE279252C (de)
DE22820C (de) Maschine zum Schneiden von Scheiben aus einer Papierrolle
DE137062C (de)
DE193818C (de)
DE106195C (de)
DE237955C (de)
DE688092C (de) Vorrichtung zum Schneiden eines endlosen Kunstfadenbuendels in laengere Stapel
DE44026C (de) Knopfschneidemaschine
DE87219C (de)
DE143642C (de)
DE126045C (de)
DE101260C (de)
DE3386C (de) Zündhölzer-Hobel- und Schneidemaschine
DE512C (de) Korkschneidemaschine
DE468835C (de) Kammschneidemaschine