DE181545C - - Google Patents

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DE181545C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 181545 ■-' KLASSE 42g. GRUPPE
ALEXANDER M. NEWMAN in BERLIN.
enthaltenden Bande.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sprechvorrichtung, deren Schallwalze oder Schallplatte zum Zweck der Raumersparnis durch ein Band ersetzt ist, auf dem das Tonbild in Gestalt von Wellen verzeichnet ist, und das auf einer Trommel geführt und durch dieselbe in Bewegung versetzt und in geeigneter Weise an der Schalldosennadel vorübergeführt wird. Die Erfindung besteht darin,
ίο daß die Schallwellen nicht wie in älteren Konstruktionen in einer Linie in das Band eingegraben sind, sondern sich über die ganze Breite desselben erstrecken. Hierdurch wird die Übertragung der Bewegung auf die Schalldüsennadel wesentlich erleichtert, da seitliche Verschiebungen ein Heraustreten der Nadelspitze aus der Schallwellenlinie nicht mehr verursachen können. Bei der nachstehend beschriebenen Konstruktion der Führung des Bandes ist diese Anordnung von großer Bedeutung.
Ferner ist das Band in mehreren nebeneinander liegenden Windungen um die dasselbe tragende Trommel gelegt, um hierdurch ein Tonbild von verhältnismäßig großer Länge auf kleinem Räume unterbringen zu können.
Die Vorrichtung ist im nachstehenden in
ihrer Anwendung auf eine sprechende Puppe dargestellt worden.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt' durch eine mit einer Sprechmaschine versehene Puppe.
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Teiles des das Tonbild enthaltenden Bandes in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Teil des in Fig. 2 dargestellten Bandes zur Erläuterung einer Stufe der Herstellung des Bandes.
Die Puppe besteht aus dem Rumpf 1 und dem Kopfe 2. Im Innern des Kopfes ist ein Schalltrichter 3 gelagert, dessen äußere Öffnung durch Gaze oder eine durchbrochene Scheibe 4 abgeschlossen ist. Der Schalltrichter 3 trägt an seinem unteren Ende eine Schalldose 5, in der eine Membran 6 gelagert ist; die letztere trägt die Schalldosennadel 7. In dem Rumpf der Puppe ist eine wagerechte Trommel 8 gelagert, auf die ein das Tonbild enthaltendes endloses Band 9 in / mehreren nebeneinander liegenden Windungen aufgewickelt ist. Dieses wird über eine Rolle 10 an der Nadel 7 vorübergeführt, so daß die das Tonbild wiedergebenden Wellenlinien des Bandes 9 die Nadel 7 und dadurch die Membran 6 in Schwingung versetzen.
Die Trommel 8 ist auf einer Welle 11 festgekeilt, die in einem Rahmen 12 drehbar gelagert ist. Die Welle 11 ragt durch die hintere Wandung des Rumpfes 1 hindurch und trägt an dieser Stelle eine Handkurbel 13, mittels deren die Trommel 8 in Umdrehung versetzt werden kann. Die Trommel 8 und die Rolle 10 sind in der Weise in dem Rumpf gelagert, daß das Band leicht ausgewechselt •werden kann.
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mär\ igio.)
Um die Puppe sprechen zu lassen, dreht man mittels der Handkurbel 13 die Trommel 8. Hierdurch wird das Band g infolge seiner Reibung auf der Trommel 8 an der Schalldosennadel 7 vorübergeführt und versetzt die Membran 6 in Schwingung, wodurch die Töne erzeugt werden. Die Kurbel 13 ist immer in demselben Sinne zu drehen, da das Band 9 endlos ist.
Das verwendete Band 9 enthält das Tonbild in Gestalt von Wellen 14, die senkrecht zur Fläche des Bandes angeordnet sind und sich über die ganze Breite desselben erstrecken, wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Das Band 9 wird am zweckmäßigsten in der Weise hergestellt, daß das Tonbild in der gewöhnlichen Weise auf Schallplatten oder Zylinder einer Sprechmaschine aufgezeichnet wird und ein das Tonbild enthaltendes spiralförmiges Band aus der Schallplatte oder dem Zylinder ausgeschnitten wird, wie in der Fig. 4 dargestellt ist. Die beiden Enden des spiralförmigen Bandes 9 werden in irgend einer geeigneten Weise miteinander verbunden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Sprechvorrichtung mit einem an der Schalldose vorbeigeführten, die Schallwellen enthaltenden Bande, dadurch gekennzeichnet, daß das Tonbild auf der ganzen Breite des Bandes aufgetragen ist, derart, daß die Qualität der Wiedergabe in jedem Punkt die gleiche ist.
2. Ein Verfahren zur Herstellung des . Bandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tonbild zunächst auf einer ebenen Schallfläche erzeugt und aus dieser in bekannter Weise spiralförmig ausgeschnitten wird, wobei die Enden des Bandes in zweckmäßiger Weise miteinander verbunden werden.
3. Eine Sprechvorrichtung mit einem an der Schalldosennadel vorbeigeführten endlosen Bande nach Anspruch 1 und 2, bei der eine Trommel und Führungsrolle zur Führung des endlosen Bandes dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Band in mehreren nebeneinander liegenden Windungen um die Trommel gelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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