DE179754C - - Google Patents

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DE179754C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/20Pivots

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179754 KLASSE 42 a. GRUPPE
GG. SCHOENNER in NÜRNBERG.
Kopfgelenk für Zirkel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1905 ab.
Es ist bereits bekannt, bei solchen Zirkelgelenken, die mit einem Handgriff versehen sind, dadurch einen sehr sanften Gang itnd eine empfindliche Regelung zu erreichen, daß zwischen den Bügel und die Zirkelkopfbacken Kugeln eingelegt werden, welche der Bolzen der Verbindungsschraube durchsetzt. Bei dieser Anordnung· bleibt, da die Bügelschenkel an der Innenseite zur Aufnahme der Kugeln
ίο tief ausgehöhlt sein müssen, so wenig Fleisch übrig, daß in den einen Schenkel ein Gewinde für die Schraube nicht eingeschnitten werden kann; man pflegte daher eine besondere Mutter vorzusehen. Diese Mutter darf, falls nicht auf die eingangs erwähnten Vorteile verzichtet wird, nicht sehr fest angezogen werden und bedarf deshalb einer Sicherung, wenn sie sich nicht losschrauben und verloren gehen soll. Die Anbringung einer Sicherungsmutter bringt aber wiederum den Nachteil mit sich, daß die Mutter und Gegenmutter wegen ihrer zu großen Gesamthöhe bei der Handhabung des Zirkels stören.
Die Erfindung bezweckt, unter Wahrung der eingangs erwähnten Vorteile, ohne Verwendung einer Gegenmutter und sogar ohne die besprochene erste Mutter eine ausreichende Sicherung für die Verbindungsschraube des Zirkelkopfes zu schaffen. Dies wird dadurch erreicht, daß die bisher zwischengelegten Kugeln durch abgeflachte Gelenkstücke ersetzt werden.
Zwei Kopfgelenke dieser Art sind auf der Zeichnung dargestellt.
Bei dem ersten derselben (Fig, 1 bis 3) be' sitzen die Bügelschenkel c, d an der Innenseite und die Kopfbacken g, h an der Außenseite kugelkappenförmige Aussparungen von geringer Tiefe, in welchen linsenförmige durchbohrte Scheiben k1 liegen. Die Zugschraube f legt sich mit ihrem Kopf I, der auch versenkt sein kann, gegen die Außenseite des Schenkels d- und faßt in Gewinde n, dessen Unterbringung im Schenkel c durch die geringe Tiefe der bezüglichen Aussparung bezw. die Stärke des verbleibenden utwerschwächten Schenkelstückes ermöglicht ist. Die Zirkelkopfbacken g, h und die Gelenkstücke k1 werden von der Schraube / mit Spiel durchsetzt.
Behufs Regelung des Klemmdruckes der Zirkelkopfbacken müssen die Bügelschenkel c, d mittels der Schraube f einander' genähert und voneinander entfernt werden können, d. h. der Bügel muß derart verschwächt sein, daß er federt. Diese Verschwächung darf sich aber nicht etwa bis an die Stelle erstrecken, wo die Schraube / den Schenkel c durchsetzt, weil andernfalls trotz der geringen Tiefe der Aussparung für die linsenförmige Scheibe k1 nicht genug Fleisch zum Einschneiden von Gewinde verbleibt. Ebensowenig darf der gegenüberliegende Schenkel d an der bezüglichen Stelle verschwächt sein, weil aus Gründen der Symmetrie beide Bügelschenkel gleich' stark sein müssen. Daher ist nach der Erfindung die die Federung bedingende Verschwächung des Bügels an die Übergänge seiner Schenkel c und d in den Steg e verlegt, indem dort nach dem Innern des Bügels offene Aussparungen m vorgesehen' sind.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Kopfgelenk sind die Scheiben k1 halblmsenförmig ausgebildet, in der Weise, daß die ebene Fläche jeder Scheibe dem betreffenden Bügelschenlcel zugekehrt ist. Die Vertiefungen der Bügelschenkel besitzen demgemäß die Gestalt eines sehr flachen Zylinders.
Bei den beschriebenen Gelenkscheiben tritt zwar ebenso wie bei den eingangs besprochenen Kugeln, zu 'deren Ersatz die Gelenkscheiben dienen, infolge der schiefen Stellung der Druckflächen oder einiger der Druckflächen gegen die Schraubenachse eine Keilwirkung· auf, die dahin wirkt, daß der die Klemmung· des Zirkelkopfes verursachende Druck aitf die Kopfbacken etwas größer ist als der auf Sicherung der Schraube hinwirkende Druck im Gewinde und an der Unterseite des Schraubenkopfes. Der Unterschied ist bei der älteren Anordnung erheblich, bei der beschriebenen, aber sehr geringfügig, und bei Anwendung abgeflachter Gelenkscheiben ergibt sich ein so günstiges Verhältnis zwischen den an beiden Stellen vorkommenden Reibungskräften, daß eine für die Hervorbringung des Klemmdruckes geeignete Festziehung der Schraube auch zur.Sicherung der Schraube völlig ausreicht und somit eine Gegenmutter oder sonstige besondere Sicherung entbehrt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kopfgelenk für Zirkel mit starren Gelenkstücken zwischen den Zirkelkopfbacken und den Bügelschenkeln, gekennzeichnet durch die abgeflachte Form dieser Gelenkstücke (k1), die in die Bügelschenkel (c, d) nur so wenig eingreifen, daß genug Fleisch übrig bleibt, um die Unterbringung des Gewindes für die zentral angeordnete Zug- und Klemmschraube (f) im einen Bügelschenkel (c) und. dadurch die Vermeidung einer besonderen Mutter zu ermöglichen.
2. Kopfgelenk -für Zirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwächung des Bügels·, durch welche seine Elastizität bedingt ist, in die Übergangsstellen (m) zwischen seinem Steg (e) und seinen Schenkeln (c, d) verlegt ist, damit an den aus Gründen der Symmetrie einander gleich zu gestaltenden Stellen, an
■\ denen die Schraube die Bügelschenkel durchsetzt, genug Fleisch zum Unterbringen von Gewinde frei bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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