DE179694C - - Google Patents

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DE179694C
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gun
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06—Mechanical systems
    • F41A27/08—Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche fahrbaren Geschütze, deren Rohr samt den wagerechten Schildzapfen um eine senkrechte Achse einstellbar ist.
Gegenüber bekannten Anordnungen dieser Art will die Erfindung eine Vereinfachung sowie eine nicht unwesentliche Gewichtsverminderung der Lafette herbeiführen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in ίο einem Ausführungsbeispiel in der Anwendung auf ein Steilfeuergeschütz veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines Teiles des Geschützes,
Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. 1 von rechts gesehen,
Fig. 3 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht und
Fig. 4 den Schnitt nach 4-4 der Fig. 2 von links gesehen.
Das Geschützrohr A ist auf der Wiege B geführt, welche unter Vermittlung von Armen bl (s. bes. Fig. 2) die wagerechten Schildzapfen b'2 trägt. Letztere sind in Böcken C D gelagert, von denen der eine (C) auf einem senkrechten Zapfen E1 drehbar ist. Dieser Zapfen sitzt an einem auf der Lafettenwand E befestigten Führungsstück E'2, welches mit Leisten es (Fig. 3 und 4) entsprechende Leisten c1 des Bockes C übergreift. Der andere Lagerbock (D) besitzt ebenfalls Führungsleisten dl (Fig. 2), welche mit unterschnittenen Führungen eines auf der Lafettenwand F be-1 d1 und ihre Führungen dem Zapfen E1 gefestigten Führungsstückes F1 in Eingriff stehen. Die Leisten c
sind konzentrisch zu
krümmt.
An einem an der Außenseite des Bockes D angeordneten Auge ds (Fig. 1 und 3) greift die Seitenrichtmaschine an, deren Welle H in einem an der Lafettenwand F sitzenden Gehäuse y2 unverschiebbar gelagert ist. Die Welle H trägt bei H1 (Fig. 1) Schraubengewinde, welches mit Muttergewinde eines in dem.Gehäuse/2 verschiebbar, aber undrehbar angeordneten Gleitstückes G in Eingriff steht. Letzteres ist unter Vermittelung von Gabelarmen g·1 und eines Bolzens J an dem Auge ds angelenkt. Der Bolzen J hat in dem Auge c/3 bezw. in den Gabelarmen g1 etwas Spiel in seitlicher Richtung.
Zum Einstellen der Höhenrichtung des Geschützes dient eine Zahnbogenrichtmaschine. Die Welle K des Zahnrades k1, welches mit dem an der Wiege B befestigten Zahnbogen b3 in Eingriff steht, ist in Armen c2 d2 der Böcke C D und in einem Gleitstück M gelagert. Letzteres ist in einem in die Lafettenwand F eingesetzten rechteckigen Rahmen f3 verschiebbar angeordnet. Außerhalb der Lafettenwand F trägt die Richtwelle K ein Schneckenrad N, welches mit einer Schnecke P in Eingriff steht. Die Welle dieser Schnecke ist in einem am Gleitstück M sitzenden Gehäuse M1 gelagert und durch eine biegsame Welle Q. mit der in einem Lager /4 der
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Claims (3)

Lafettenwand F verschiebbar angeordneten Welle R eines Handrades R1 verbunden. In welcher Weise die Höhenrichtmaschine beim Einstellen der Erhöhung wirkt, ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung. Beim Einstellen der Seitenrichtung des Geschützes schwingt das Geschützrohr A samt der Wiege B, den Schildzapfen b2 und den Lagerböcken C D um den Zapfen E1. Dem ίο Umstände, daß sich hierbei das Auge ds auf einer Kreisbahn und das Gleitstück G geradlinig bewegt, wird dadurch Rechnung getragen, daß der Bolzen / in dem Auge d3 bezw. in den Gabelarmen g1 in seitlicher Richtung Spiel hat. Der Schwingbewegung der genannten Teile folgt die Höhenrichtmaschine, so daß das Gleitstück M eine Verschiebung in dem Rahmen f3, die Welle R eine Verschiebung in dem Lager /4 und die biegsame Welle Q. eine leichte Krümmung erfährt. Die beschriebene Anordnung weist gegenüber den bekannten Geschützen, bei welchen das Geschützrohr samt den wagerechten Schildzapfen um die Achse eines senkrechten Schildzapfens einstellbar ist, namentlich die eingangs erwähnten Vorteile auf. Dies ergibt sich daraus, daß bei dem beschriebenen Geschütz der senkrechte Schildzapfen und sein Lager von einer Lafettenwand getragen werden, während bei den bekannten Geschützen der hier in Frage kommenden Art ein besonderer Teil (ein zwischen den Lafettenwänden angeordnetes Querstück oder dergl.) als Träger für das Lager des senkrechten Schildzapfens dient. Paten τ-An Spruch E-.
1. Fahrbares Geschütz, dessen Rohr samt den wagerechten Schildzapfen um eine senkrechte Achse einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Achse außerhalb der Symmetrieebene des Geschützes liegt.
2. Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Achse innerhalb einer der Lafettenwände liegt.
3. Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr um einen senkrechten Zapfen (E1) einstellbar ist, der an einer Lafetten-
• wand (E) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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