DE179668C - - Google Patents

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DE179668C
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light
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/04Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa
    • H04N1/06Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using cylindrical picture-bearing surfaces, i.e. scanning a main-scanning line substantially perpendicular to the axis and lying in a curved cylindrical surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl 79668 ■-KLASSE 21 a. GRUPPE
HENRI CARBONNELLE in UCCLE, Belgien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1905 ab.
Die Erfindung betrifft einen Empfängerapparat für die Fernübertragung von Bildern und dergl. Flächendarstellungen mittels einer durch das Original verschieden stark belichteten Selenzelle, bei welchem die Lichtstrahlen durch eine kleine Öffnung zur Einwirkung auf eine lichtempfindliche Schicht gebracht werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende
ίο Neuerung besteht darin, daß der Spiegel, welcher die Lichtstrahlen auf die lichtempfindliche Schicht z. B. des Films lenkt und zu diesem Zwecke durch die Widerstandsänderungen der Selenzelle beeinflußt wird, stufenweise poliert ist, damit eine den jeweiligen Schwingungsgraden des Spiegels entsprechende Belichtungsintensität erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Empfängerapparat bekannter Bauart dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Apparat, Fig. 2 die Draufsicht und Fig. 3 einen Querschnitt des Empfängers.
Der Empfängerapparat besteht aus einem bei Phonographen häufig angewendeten Rahmen oder Gestell 1, in dessen Sockel ein Uhrwerk angeordnet ist, von welchem die Bewegung mittels Zahnräder auf eine Welle 5 und eine Schnecke 6 (Fig. 1, 2 und 3) übertragen wird.
Diese an sich bekannte Anordnung muß mit größter Präzision ausgeführt werden, damit Geber und Empfänger vollkommen synchron arbeiten.
Die in einer Verlängerung 8 des Gestelles gelagerte Welle 5 trägt an einem Ende einen aus durchsichtigem Material verfertigten hohlen Zylinder 9, auf den ein zweiter Zy- linder 10 mit leichter Reibung aufgesetzt werden kann. Auf letzteren wird der Film für die zu übermittelnde Photographic, Zeichnung oder dergl. Flächendarstellung 11 aufgewickelt und durch einen über dieselbe geschobenen Glaszylinder 12 festgehalten.
Die Zylinder 9 und 12 sind durchsichtig, die Zylinder 10 und 13 aber undurchsichtig. Der Zylinder 13 dient zu einem unten näher beschriebenen Zwecke. Die Zylinder 9 und 13 sind an einem Ende geschlossen, während die Zylinder 10 und 12 an beiden Enden offen sind. Im Innern des Zylinders 9 ist eine kleine Glühlampe 14 auf einem Support 15 angeordnet, welch letzterer an einer auf der Schnecke 6 hin- und herwandernden Mutter 16 befestigt ist. Die Mutter 16 trägt außerdem einen Stützarm (Lünette) 17, welcher ein eigenartiges Galvanometer 19 aufnimmt. Über der Lampe 14 befindet sich auf dem Support 15 eine bikonvexe oder plankonvexe Linse 20. Bei 24 ist ein mit der Schnecke 6 in Eingriff stehender Kamm vorgesehen, welcher durch einen an einer Stange 26 sitzenden Hebel 25 ein- und ausgeschaltet werden kann.
Der Arm 17 trägt eine mit isoliertem Draht 32 umwickelte Spule 19. Die Enden des Drahtes sind mit Klemmschrauben 33 und 34, an welche die von der Geberstelle kommenden Leitungsdrähte · angeschlossen sind, verbunden; die Spule 19 ist unten mit einer Platte 35 und oben mit einer Platte 37 versehen. Die untere Platte 35 besitzt im Mittelpunkte eine kleine öffnung 36. Die
Spule 19 hat bei 38 eine seitliche Öffnung, welche durch eine Linse 39 geschlossen ist. Letztere dient dazu, die von einer auf einem Arm der Mutter 16 angeordneten Lampe 40 kommenden Lichtstrahlen auf einem im Innern der Spule auf Stiften 42 schwingenden und mit kleinen Magnetstäben 43 versehenen Spiegel 41 zu vereinigen. Die die Lampe 14 speisende Quelle kann auch zum Speisen der Lampe 40, für welche zwei weitere Klemmschrauben 44 und 45 vorgesehen sind, dienen. Die Schwingungen des Spiegels 41 werden durch Anschläge 46 und 47 begrenzt. Die Anordnung ist so getroffen, daß im Ruhezustande die von der Lampe 40 kommenden Lichtstrahlen durch den Spiegel 41 auf eine mit 48 bezeichnete Stelle der unteren Platte 35, also etwas über die Öffnung 36 hinaus, zurückgeworfen werden.
Der ganze Apparat ist in einem undurchsichtigen Gehäuse 49 eingeschlossen, welches eine seitliche kreisförmige Öffnung 52 zum Durchgange des Zylinders 13 besitzt. Letzterer dient nur dazu, die lichtempfindliche Schicht auf den Glaszylinder 9 zu bringen, ohne sie dem Lichte auszusetzen. Um eine zeitweilige Verbindung zwischen den Zylindern 10 und 13 herzustellen, ist ersterer mit einem vorspringenden Stift 50 versehen, der in einen bajonettförmigen Schlitz des Zylinders 13 eingreift. Auf diese Weise kann der Zylinder 12 mittels des Zylinders 13 aus dem Apparate herausgehoben werden.
Bei der Übertragung von Photographien und dergl. Flächendarstellungen werden bekanntlich auf der Geberstelle alle Stellen des Originalfilms nacheinander durch die Lampe 14 belichtet und die durch die jeweiligen, mehr oder weniger durchlässigen Stellen des Films dringenden Lichtstrahlen auf die Selenzelle geworfen. Durch die mehr oder weniger intensive Belichtung der Selenzelle wird bekanntlich der elektrische Widerstand der letzteren mehr oder weniger verringert und es werden in den zu der Empfängerstelle führenden Leitungen entsprechende Stromänderungen hervorgerufen. Letztere werden im Empfänger dadurch wiedergegeben, daß die Spule 19 mit einer mehr oder weniger starken Anziehungskraft auf den Spiegel 41 einwirkt und ihm entsprechend große Schwingungen mitteilt. Sobald nun der Spiegel 41 in Schwingung kommt, wirft er die von der Lampe 40 kommenden Lichtstrahlen durch
die kleine Öffnung 36 auf die im Empfänger vom Uhrwerk gedrehte lichtempfindliche Schicht. Wenn der Spiegel nicht schwingt, d. h. wenn kein Licht durch die Originalphotographie hindurch auf die Selenzelle fällt, fällt das Licht der Lampe 40 neben die Öffnung 36. Da der Film 11 des Empfängers mit der Originalphotographie des Gebers synchron bewegt wird, so wird auch der lichtempfindliche Film des Empfängers entsprechend der jeweiligen Helligkeit (Durchlässigkeit) der Originalphotographie belichtet, so daß ein negatives Original ein positives Bild wiedergibt und umgekehrt. Es ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, daß die Anordnung auch so getroffen werden kann, daß ein negatives Original ein negatives Bild im Empfänger erzeugt.
Um nun auf der lichtempfindlichen Schicht des Empfängers der Originalphotographie entsprechende Schattierungen zu erzeugen, ist es notwendig, daß die Intensität des bei 48 auftretenden Lichtpunktes in der Richtung von 36 nach 48 zunimmt und die Öffnung 36 erst dann voll belichtet wird, wenn der Spiegel 41 eine volle Schwingung macht, was der Fall ist, wenn die Originalphotographie vollkommen durchsichtig ist. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Oberfläche des Spiegels stufenweise poliert ist.
Natürlich kann auch die Spule 19 mit dem Spiegel 41 schwingbar und der Magnet feststehend angeordnet sein.
Nachdem das Bild auf der Empfängerstelle aufgenommen ist, wird der undurchsichtige Zylinder 13 in den Empfänger eingeschoben und teilweise gedreht, um den Stift 50 in den Schlitz 51 zu bringen. Hierauf kann der Zylinder 13 samt den Zylindern 10 und 12 und dem Film 11 herausgezogen werden, um den Film, vor Licht geschützt, in die Dunkelkammer zu bringen und dort nach gebräuchlichen Methoden zu behandeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Empfängerapparat für die Fernübertragung von Bildern und dergl. Flächendarstellungen mit Hilfe einer durch das Original verschieden stark belichteten Selenzelle, bei welchem die Lichtstrahlen auf der Empfangsstelle durch eine kleine Öffnung zur Einwirkung auf eine lichtempfindliche Schicht gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der. durch die Widerstandsänderungen der Selenzelle no beeinflußte, die Lichtstrahlen auf die lichtempfindliche Schicht lenkende Spiegel stufenweise poliert ist, zum Zwecke, eine dem Schwingungsgrade des Spiegels entsprechende Belichtuhgsintensität zu erzielen. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179668D Active DE179668C (de)

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