DE1796072C2 - Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff-Fasermaterials ausgehend von einem im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden Fasermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff-Fasermaterials ausgehend von einem im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden Fasermaterial

Info

Publication number
DE1796072C2
DE1796072C2 DE1796072A DE1796072A DE1796072C2 DE 1796072 C2 DE1796072 C2 DE 1796072C2 DE 1796072 A DE1796072 A DE 1796072A DE 1796072 A DE1796072 A DE 1796072A DE 1796072 C2 DE1796072 C2 DE 1796072C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fiber material
carbon
polyvinyl alcohol
oxidizing
properties
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1796072A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1796072B1 (de
Inventor
William John Marshallville Ohio Noss (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1796072B1 publication Critical patent/DE1796072B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1796072C2 publication Critical patent/DE1796072C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F9/00Artificial filaments or the like of other substances; Manufacture thereof; Apparatus specially adapted for the manufacture of carbon filaments
    • D01F9/08Artificial filaments or the like of other substances; Manufacture thereof; Apparatus specially adapted for the manufacture of carbon filaments of inorganic material
    • D01F9/12Carbon filaments; Apparatus specially adapted for the manufacture thereof
    • D01F9/14Carbon filaments; Apparatus specially adapted for the manufacture thereof by decomposition of organic filaments
    • D01F9/20Carbon filaments; Apparatus specially adapted for the manufacture thereof by decomposition of organic filaments from polyaddition, polycondensation or polymerisation products
    • D01F9/21Carbon filaments; Apparatus specially adapted for the manufacture thereof by decomposition of organic filaments from polyaddition, polycondensation or polymerisation products from macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Inorganic Fibers (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Chemical Treatment Of Fibers During Manufacturing Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- etwa 16 Stunden auf weniger als 30 Minuten herablung eines Kohlenstoff-Fasermaterials aus einem im zusetzen.
wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden ther- 45 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstelmoplastischen Fasermaterial, vorzugsweise Textil- lung eines Kohlenstoff-Fasermaterials durch Anoxymatenal oder Garn. Mit dem Ausdruck »Kohlenstoff« rlation eines im wesentlichen aus Polyvinylalkohol soll hierbei graphitischer und nichtgraphitischer Koh- bestehenden thermoplastischen Fasermaterials in oxylenstoff bezeichnet werden. dierendem Medium und anschließendes Oberführen
Früher wurden die aus Kohlenstoff bestehenden so des anoxydierten Fasermaterials in Kohlenstoff- oder Gegenstande in der Regel so hergestellt, daß man Graphit-Fasermaterial durch Erhitzen auf eine Tem-Kohleteilchen mit einem verkohlbaren Bindemittel peratur über 700° C in nichtoxydierender Atmomischte, das Gemisch dann extrudierte oder formte sphäre. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, und anschließend so hoch erhitzte, daß das Binde- daß das Ausgangsfasermaterial zur Anoxydation mit mittel verkohlt wurde. Erhitzte man auf eine Tempe- 55 einer Polyvinylalkohol oxydierenden Sauerstoffverratur von etwa 700 bis 900° C, so entstand ein aus bindung eines Übergangsmetalls in Form einer Lonichtgraphitischer Kohle bestehender Formkörper. sung, einer Schmelze oder in Gasform bei Tempera-Erhitzte man auf etwa 2000 bis 2500° C und höher, türen bis etwa 200° C in Berührung gebracht wird,
so entstand ein Formkörper aus graphitischem Koh- Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen
lenstoff. 60 Verfahrens besteht darin, daß die lange dauernde
Neuerdings sind ferner aus Kohlenstoff bestehende und unwirtschaftliche Oxydation mit gasförmigem Textilien bekannt. Diese Form des Kohlenstoffs ist Sauerstoff vermieden wird.
insofern einzigartig, als sie die Biegsamkeit von Texti- Die im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehen und gleichzeitig die. elektrischen und chemischen henden Fasern und Textilien, die erfindungsgemäß Eigenschaften von Kohlenstoff besitzt. 6ώ verarbeitet werden sollen, können in üblicher Art
In der USA.-Patentschrift 3 011 981 ist ein Verfall- hergestellt werden. Als Ausgangsstoffe dienen PoIyrcn zur Herstellung eines solchen Tcxtils aus Kohlen- merisate von Vinylalkohol, die chemisch behandelt stoff beschrieben. Das Verfahren besieht darin, daß oder vernetzt worden sind, um sie wasserunlöslich zu
! 1 796 072
J 3 4
machen. Eines dieser Verfahren besteht in der Be- dem oxydierenden Bade wusch man 10 Minuten mit j handlung mit Formaldehyd; ein anderes Verfahren Wasser und anschließend mit einer 5°/oigen Lösung ist das Vernetzen durch Erhitzen auf etwa 250° C. von Natriumhydrosulfit, bis kein restliches oxydieren-Die erfindungsgemäß zu verwendenden Ausgangs- des Material mehr nachzuweisen war. Anschließend stoffe können beispielsweise sein: Homopolymerisate 5 trocknete man 1 Stunde lang im Vakuum bei 60° C. von Vinylalkohol, Copolymerisate von Vinylalkohol Dann verkohlte man das Garn in einer Argon- und Vinylacetat, Terpolymerisate von Vinylalkohol, Atmosphäre bei einer Temperatursteigerung von » Vinylacetat und Maleinsäureanhydrid. Es können stündlich ^0° C, bis eine Temperatur vun 1000° C ^ aber auch andere Polymerisate mit Polyvinylalkohol erreicht war. Man hielt 1 Stunde lang bei dieser η als Hauptbestandteil verwendet werden. io Temperatur. Die Ausbeute an aus Kohlenstoff beste-AIs Oxydationsmittel für das erfindungsgemäße hendem Garn betrug 31,5%. Die mittlere Zugfestig-Verfahren können beliebige Mittel oder Lösungen keif der Einzelfäden lag zwischen 1850 und } verwendet werden, die eine Sauerstoff enthaltende, 1900 kg/cm*. Der Young-Modul der Elastizität lag bei j oxydierende Verbindung eines Obergangsmetalls ent- etwa 1900ού kg/cmä. Das erhaltene verkohlte Garn j halten. Die besten Ergebnisse werden erhalten, wenn 15 hatte die typischen chemischen und physikalischen man Verbindungen von Titan, Vanadium, Chrom, Eigenschaften von nichtgraphitischem Kohlenstoff, Molybdän, Mangan, Wolfram, Kobalt, Platin od^r es hatte aber dabei seine ursprünglichen Eigenschaf-Palladium verwendet. Hierbei sollten die Übergangs- ten als Textil, ζ. B. Schuß und Kette, beibehalten, metalle von i.gsweise in ihrer höchsten Oxydations- . stufe vorliegen. Besonders geeignet sind Kalium- 20 Beispiel _ bichromat und Chromtrioxid. Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt Vorzugsweise verwendet man das Oxydationsmittel mit dem Unterschied, daß etwa 1 g Chromtrioxid in in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungs- 98 ml einer wäßrigen O.lmolaren Lösung von Salpemittcl. Diese Lösungen können sauer, basisch oder tersäure gelöst wurde und daß die Behandlung des neutral sein. Die Lösungsmitte« dürfen natürlich nicht »5 Garns in dieser Lösung lOMinuLen lang fortgesetzt mit der Verbindung des Übergangsmetalls reagieren wurde. Nach dem Verkohlen erhielt man eine Au^- und ihre Wirksamkeit als Reaktionsmittel zerstören. beute von 30,1 "o. Die miniere Zugfestigkeit der Häufig kann es auch zweckmäßig sein, die oxydie- Einzelfäden betrug etwa 2200 kg/cm-'. Der Youngrende Verbindung des Übergangsmctalls in Form Modul der Elastizität betrug etwa 160 000. Das ereiner Schmelze oder in Gasform zu verwenden. Auch 30 haltene Garn hatte die typischen chemischen und hierbei können die Vei bindui.gen in direkte physika- physikalischen Eigenschaften von nichtgraphitischem üsche Berührung mit dein zu behandelnden Material Kohlenstoff, hatte aber dabei seine Eigenschaften als gebracht weiden. Textilmaterial beibehalten.
Die Arbeitstemperatur beim erfindungsgemäßen R . . , -
Verfahren liegt zwischen der Raumtemperatur und 35 Beispiel .
Temperaturen bis etva 200° C. Durch Erhöhung der Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt
Temperatur wird auch die Umsetzungsgeschwindig- mit dem Unterschied, daß ö:z oxydierende Lösung
keit erhöht. hergestellt wurde durch Auflösen von I g Kalium-
Hier sei wiederholt, daß das erfindungsgemäße bichromat in 98 ml einer 0,05molaren wäßrigen Lo-
Verfahren am wirksamsten durchgeführt werden k mn, 4« sung von Schwefelsäure. Nach dem Verkohlen wurde
wenn das Übergangsmetall in seiner höchsten Oxyda- eine Ausbeute von 29,8°,o erhalten. Die mittlere Zug-
tionsstufe vorliegt. So ist z. B. Kaliumpermanganat festigkeit der Einzelfäden betrug 1160 kg/cm'-. Der
wirksamer als Mangandioxid, da im Permanganat das Young-Modul der Elastizität lag bei 190 000 kg/cm2.
Mangan in seiner 7wertigen Form und in Mangan- Das erhaltene verkohlte Garn hatte sonst dieselben dioxid in seiner 4wertigen Form vorliegt. 45 Eigenschaften wie in den Beispielen 1 und 2 be-
Die nachstehenden Beispiele beschreiben einige schrieben.
Ausführungsformen der Erfindung. Beispiel 4
Beispiel 1 0,9056 g eines Garnes aus Polyvinylalkohol wurde Etwa 1 g eines Garnes aus Fasern von Poly- 50 in ein Reaktionsgefäß gebracht und unter Rückfluß
vinylalkohol wurde 10 Minuten lang in Trifluor- mit dem Dampf von Chromylchlorid behandelt. Die
Trichloräthan gewaschen, um die Schlichte zu entfer- Temperatur des Dampfes betrug etwa 118° C. Nach
ncn. Diese Fasern waren mit einer Lösung von Form- 15minütiger Behandlung wurde das Garn aus dem
aldehyd vorbehandelt worden, um sie wasserunlöslich Gefäß entnommen und mit Wasser gewaschen, um zu machen. Dann nahm man das Garn aus der Reini- 55 restliches Chromylchlorid zu entfernen. Dann trock-
gungslösung und trocknete 20 Minuten lang im Vakuum nete man es 1 Stunde lang im Vakuum bei 6O0C.
bei 30° C. Das Garn bestand aus 36 Einzelfäden mit Das erhaltene Garn wurde verkohlt, indem man es
je etwa 6,7 Denier. Das Garn wurde in ein Gefäß unter nichtoxydierenden Bedingungen mit einer Tem-
gebracht, das eine angesäuerte l°/oige Lösung von peratursteigerung von stündlich um 60° C erhitzte. Chromtrioxid enthielt. Die Lösung war hergestellt 6o bis eine Temperatur von 1000° C erreicht war. Bei
durch Zusatz von 1 g Chromtrioxid zu 98 ml dieser Temperatur hielt man dann 1 Stunde lang. Die
einer 0,5molaren wäßrigen Lösung von Schwefel- Ausbeute betrug 15,1 0Io. Das erhaltene Garn hatte
säure. Die Temperatur der oxydierenden Lösung die chemischen und physikalischen Eigenschaften von
wurde bei etwa 85° C gehalten. Man ließ das Garn Kohlenstoff und gleichzeitig die Eigenschaften des 5 Minuten lang in dieser Lösung, wobei es praktisch 65 ursprünglichen Textile.
in ein in der Wärme härtendes Material überging, Die vorhergehenden Beispiele beschreiben die Vcr-
d. h. in ein solches Material, das, ohne zu schmelzen, wendung eines Homopolymerisate von Vinylalkohol,
verkohlt werden konnte. Nach dem Entfernen aus das vorgezogen wird. Indessen ist es klar, daß auch
andere Garne und Textilien, die weniger als 100% Polyvinylalkohol enthalten, ebenfalls verwendbar sind. Die besten Ergebnisse werden erhalten, wenn das zu verarbeitende Garn oder Textil einen sehr kleinen Querschnitt oder Durchmesser hat und keine Schlichte oder sonstige Verunreinigungen enthält. Ausgezeichnete Ergebnisse werden erhalten, wenn man eine verdünnte Lösung eines starken Oxydationsmittels, wie Kaliumbichromat oder Chromtrioxid, verwendet und keine hochkonzentrierten Lösungen.
Die bevorzugte Oxydationsteinperatur ist eine solche, bei welcher schon nach wenigen Minuten die gewünschte Wirkung erzielt wird. Im allgemeinen ist bei niedrigeren Temperaturen und verdünnteren Lösungen eine längere Behandlungszeit erforderlich.
Verwendet man nichtwäßrige Lösungen des Oxydationsmittels, so darf durch diese der Polyvinylalkohol nicht gelöst werden. Solche nichtlösliche Polyvinylalkohole sind an sich bekannt und leicht
ίο erhältlich.

Claims (6)

1 2 man ein im wesentlichen aus Cellulose bestehendes Patentansprüche: Textilmaterial in einer inerten Atmosphäre bei stu fenweise steigenden Temperaturen so lange erhitzt,
1. Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff- bis die Cellu,ose praktisch ganz verkohlt ist. Das er-Fasermaterials durch Anoxydation eines im we- 5 haltene Endprodukt hat die chemischen und physikasentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden ther- lischen Eigenschaften von üblichen, aus Kohlenstoff moplastischen Fasermateriais in oxydierendem bestehenden Gegenwänden und gleichzeitig die Bieg-Medium und anschließendes Oberführen des an- samkeit und andere physikalische Eigenschaften des oxydierten Fasermateriais in Kohlenstoff- oder Textilmaterials.
Graphit-Fasermaterial durch Erhitzen auf eine io Die USA.-Patentschrift 3 107 152 beschreibt auch Temperatur über 700° C in nichtoxydierender ein Verfahren zur Herstellung von Textilmaterial aus Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, Graphit. Das Verfahren besteht darin, daß man einen daß das Ausgangsfasermaterial zur Anoxyda'.ion im wesentlichen aus Cellulose bestehenden Ausgangsmit einer Polyvinylalkohol oxydierenden Sauer- stoff in einer inerten Atmosphäre bei stufenweise steistoffverbindung eines Übergangsmetalls in Form 15 genden Temperaturen erhitzt, bis etwa 900° C erreicht einer Lösung, einer Schmelze oder in Gasform sind. Dann erhitzt man weiter in eineT geeigneten bei Temperaturen bis etwa 200° C in Berührung schützenden Atmosphäre auf höhere Temperaturen, gebracht wird. bis der Ausgangsstoff praktisch ganz in Graphit über-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- geführt ist. Das Endprodukt hat chemische und ph\- kennzeichnet, daß eine Verbindung des Über- ao sikalische Eigenschaften von üblichem Graphit und gangsmetalls verwendet wird, in welcher sich das gleichzeitig die Eigenschaften des als AusgangsstotT Metall in der höchsten Oxydations ,lufe befindet. verwendeten Textilmaterials.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Cs ist nach der deutschen Auslegeschrift 1 246 510 gekennzeichnet, daß eine Polyvinylalkohol oxy- auch bekannt, Kohlenstoff-Fasermateria! durch Andierende Sauerstoffverbindung von Titan, Vana- 35 Oxydation von Fasermaterial aus Polyvin) lalkohol in dium, Chrom, Molybdän, Mangan, Wolfram, oxydierender Atmosphäre und anschließendes Erhit Kobalt. Platin oder Palladium verwendet wird. zen in inerter Atmosphäre in Kohlenstoff- oder
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge- Graphit-Fasermaterial überzuführen. Der Polyvinylkennzeichnet, daß eine Lösung von Chromtrioxid alkohol geht hierbei in einen in der Wärme härtender, oder Kaliumbichromat verwendet wird. 30 Stoff über. Man braucht eine außergewöhnlich lange
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- Zeit tür dieses Verfahren, was wirtschaftlich untragkennzeichnet, daß die Behandlung bei etwa 85" C bar ist. Selbst bei de1" optimalen Temperatur von durchgeführt wird. 200° C muß die oxydierende Behandlung 16 bis
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge- 24 Stunden lang fortgesetzt werden, um bei der ankennzeichnet, daß Chromylchlorid (Chromoxy- 35 schließenden Pyrolyse eine aus Kohlenstoff bestechlorid CrO2CI2) verwendet wird. hende Faser in vernünftigen Ausbeuten mit guten
physikalischen Eigenschaften zu erhalten.
Die erwähnten Schwierigkeiten werden durch das
erfindungsgemäße Verfahren überwunden. So ist es
40 z. B gelungen, die Zeit zur Überführung von thermoplastischem Polyvinylalkohol in einen vetkohlbaren, in der Wärme härtenden Stoff bei Textilmaterial von
DE1796072A 1967-09-01 1968-08-27 Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff-Fasermaterials ausgehend von einem im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden Fasermaterial Expired DE1796072C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US66495367A 1967-09-01 1967-09-01

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1796072B1 DE1796072B1 (de) 1972-06-08
DE1796072C2 true DE1796072C2 (de) 1973-01-04

Family

ID=24668124

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1796072A Expired DE1796072C2 (de) 1967-09-01 1968-08-27 Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff-Fasermaterials ausgehend von einem im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden Fasermaterial

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3488151A (de)
DE (1) DE1796072C2 (de)
FR (1) FR1578608A (de)
GB (1) GB1218139A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1671274A1 (de) * 1967-07-26 1972-02-10 Wacker Chemie Gmbh Verfahren zur Herstellung von Carbonfasern
US3639953A (en) * 1969-08-07 1972-02-08 Kanegafuchi Spinning Co Ltd Method of producing carbon fibers
BE757620A (fr) * 1969-10-17 1971-04-16 Bayer Ag Procede de preparation de fibres de carbone
US3650668A (en) * 1970-03-09 1972-03-21 Celanese Corp Thermally stabilized acrylic fibers produced by sulfation and heating in an oxygen-containing atmosphere
CN103241777B (zh) * 2013-05-22 2015-12-09 中国科学院长春应用化学研究所 一种碳材料、碳-四氧化三铁复合材料的制备方法

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3053605A (en) * 1958-05-26 1962-09-11 Kurashiki Rayon Co Articles of polyvinyl alcohol having improved dyeability
US3095257A (en) * 1958-06-09 1963-06-25 Kurashiki Rayon Co Nitrogen-containing polyvinyl alcohol shaped articles
GB911542A (en) * 1960-08-25 1962-11-28 Tokai Denkyoku Seizo Kabushiki Improvements in or relating to the manufacture of heat resistant and corrosion resistant polyacrylonitrile fibres
US3427120A (en) * 1962-12-21 1969-02-11 Agency Ind Science Techn Producing method of carbon or carbonaceous material
DE1246510B (de) * 1962-12-21 1967-08-03 Agency Ind Science Techn Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffhaltigen Substanzen oder Kohlenstoffprodukten durch Verkokung organischer Materialien

Also Published As

Publication number Publication date
US3488151A (en) 1970-01-06
DE1796072B1 (de) 1972-06-08
GB1218139A (en) 1971-01-06
FR1578608A (de) 1969-08-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2404962B2 (de) Verfahren zur herstellung von kohlenstoff-fasern
DE3322652A1 (de) Faserige aktivkohle sowie verfahren zu deren herstellung
DE1794011A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Textilmaterials
DE2260393A1 (de) Verfahren zur herstellung einer kohlenwasserstoff-zusammensetzung
DE2504593B2 (de) Verfahren zur herstellung von kohlenstoffasern
EP0188203B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aktivkohlen
DE2652989C3 (de) Fasern mit Kationenaustauschkapazität und Verfahren zu deren Herstellung
DE1796072C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kohlenstoff-Fasermaterials ausgehend von einem im wesentlichen aus Polyvinylalkohol bestehenden Fasermaterial
DE2012981C3 (de) Verfahren zum Modifizieren der , Oberfläche von Kohlenstofffasern
DE1955474C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoffaser-Materialien von hoher Festigkeit
DE1544695B1 (de) Schwer oder nicht entflammbare Erzeugnisse aus Acrylnitrilpolymerisaten und Verfahrenzu ihrer Herstellung
DE1951020B2 (de) Verfahren zur herstellung von kohlenstoffasern mit erhoehter festigkeit
DE2019382C3 (de) Verfahren zur Herstellung nicht graphitischer Kohlenstoffasern und deren Verwendung
DE2836075C3 (de) Kohlenstofffasern und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2506344B2 (de) Verfahren zur herstellung von kohlenstoffasern
DE1794011C (de) Verfahren zur Herstellung eines nicht schmelzenden, verkohlbaren, im wesentlichen aus Polyacrylnitril gebildeten Textlima terials und gegebenenfalls Weiterbehandlung zu einem Kohlenstoffmatenal
DE2126247C3 (de) Protein-Kunstfasern und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE503911C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Baumwollgut zum Schutz desselben gegen Stocken und Pilzbildung
DE2603029C3 (de) Verfahren zur Cyclisierung von Acrylnitrilpolymerisat-Fäden
DE2007210C3 (de) Verfahren zum Verbessern der Imprägnierung von cellulosehaltigen Gebilden mit bor- oder metallhaltigen Verbindungen
DE1619126C3 (de) Verfahren zur Herstellung von schwarzen, nicht carbonisieren, flamm beständigen Fasern oder Fäden von guter Festigkeit oder daraus hergestellten Gegenständen
DE1139817B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeure aus schwefeldioxydhaltigen Gasen
DE1619128C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoffasern
DE1494561C (de) Verfahren zur Herstellung von streckbaren Viskosereyonfäden
AT378011B (de) Kieselsaeurefasern, verfahren zu ihrer herstellung und deren verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
C2 Grant after previous publication (2nd publication)