DE179596C - - Google Patents
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- DE179596C DE179596C DENDAT179596D DE179596DA DE179596C DE 179596 C DE179596 C DE 179596C DE NDAT179596 D DENDAT179596 D DE NDAT179596D DE 179596D A DE179596D A DE 179596DA DE 179596 C DE179596 C DE 179596C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 179596 -KLASSE
37«. GRUPPE
KARL BERNHARD in CHARLOTTENBURG.
Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger gegen die Schübe bei einseitigen Belastungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger
gegen die Schübe bei einseitiger Belastung und zwar bei solchen Gewölben, bei welchen
in bekannter Weise außer den in der Schubrichtung verlaufenden Eiseneinlagen noch besondere
Eiseneinlagen angeordnet sind, welche mit den Gewölbeträgern gleich- oder annähernd
gleichlaufen, also quer zur Schubrichtung liegen.
Die Erfindung besteht darin, daß die quer zur Schubrichtung liegenden, mit den Trägern
gleichlaufenden Eiseneinlagen um die Trägerenden durchgeführt oder dort zusammengeführt
und vereinigt und durch besondere, in der Schubrichtung laufende Eisen unter sich
oder mit den Gewölbeträgern verbunden sind. Auf diese Weise entsteht ein im wagerechten
Sinne armierter Flachträger, dessen Wider-Standsmoment gegen die Schübe bei einseitigen
Belastungen durch die Stärke der mit den Gewölbeträgern gleichlaufenden' Eiseneinlagen
auf die erforderliche Größe gebracht werden kann. Die mit den Trägern gleichlaufenden
Einlagen nehmen den auftretenden Gewölbeschub auf, wobei sie auf Zug beansprucht
werden und den Träger selbst von Schubkräften vollständig entlasten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt und zwar in
den Fig. 1 und 3 im Querschnitt und in. den . Fig. 2 und 4 in der Aufsicht.
Die in der unteren Zone des eingespannten Gewölbes in der Schubrichtung liegenden bekannten
Eiseneinlagen e sind an die im allgemeinen mit dem Gewölbeträger t gleichlaufenden
, gespannten, an sich bekannten Eiseneinlagen ρ angeschlossen, welche zur
Erzielung einer wagerechten Armierung um die Enden des Trägers herumgeführt sind,
wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, oder dort zusammengeführt und vereinigt sind. Um
die an der Einspannungsstelle in der oberen Zone entstehenden Zugspannungen nach den
benachbarten Feldern zu übertragen,-sind die mit den Gewölbeträgern t gleichlaufenden
Strecken der Eiseneinlagen ρ ίη bekannter
Weise durch Eiseneinlagen 0 verbunden, welche über die Träger t hinweggeführt sind.
Zwecks Spannung der Einlagen ρ und Sieherung
in ihrer Lage sind quer zur Trägerrichtung laufende Stäbe s angeordnet, die
Teile des Verstärkungsträgers bilden und entweder, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist,
durch Löcher im Stege des Trägers t durchgesteckt sind oder sich, wie Fig. 3 zeigt,
gegen Winkelstücke stützen, die an den Trägersteg genietet sind.
Durch die beschriebene Armierung wird, wie Fig. 4 zeigt, das Widerstandsmoment des
Trägers t im wagerechten Sinne derartig erhöht, daß er den auftretenden Schubkräften
eine vollkommen ausreichende Widerstandskraft entgegensetzt und den ganzen Gewölbeschub
auf die Trägerlager übertragen kann, was ohne die gespannten Eiseneinlagen in
der Regel durch die Eigenart des I-Trägers bei großen flachen Gewölben nicht der Fall
ist. Da die Stäbe s durch die Einlagen ρ ohne weiteres mit den übrigen Eiseneinlagen e
in zugfeste Verbindung gebracht werden können, so übernehmen sie zugleich die in den
unteren Zonen möglicherweise noch auftretenden Zugkräfte, um sie auf die Eiseneinlagen
in dem benachbarten Gewölbe zu übertragen.
ίο Die beschriebene Bauart ist natürlich auch
für Wände verwendbar, welche mit stehenden Gewölben ausgestattet sind, z. B. für Bohlwände.
In entsprechender Weise kann die Erfindung auch für scheitrechte Gewölbe An-Wendung
finden. Auch können die parallelen Eiseneinlagen an den Wänden ebenso wie in
Fig. 4 dargestellt verwendet werden, um die Wände vor wagerechten Schüben zu schützen.
Die Träger t können entweder aus Eisen, aus Eisenbeton oder anderem geeigneten Ma- 20
terial bestehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger gegen die Schübe -bei einseitigen Belastungen, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich für den Anschluß der Eiseneinlagen (e) der Gewölbe bekannten, in oder annähernd in der Riehtung der Gewölbeträger (t) laufenden Eiseneinlagen (p) entweder um die Trägerenden durchgeführt oder dort zusammengeführt und vereinigt snd, sowie durch Eisen (s) miteinander oder mit den Gewölbeträgern verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179596C true DE179596C (de) |
Family
ID=443916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179596D Active DE179596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179596C (de) |
-
0
- DE DENDAT179596D patent/DE179596C/de active Active
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