DE179596C - - Google Patents

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DE179596C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/29Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal

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  • Electromagnetism (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 179596 -KLASSE 37«. GRUPPE
KARL BERNHARD in CHARLOTTENBURG.
Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger gegen die Schübe bei einseitigen Belastungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1903 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger gegen die Schübe bei einseitiger Belastung und zwar bei solchen Gewölben, bei welchen in bekannter Weise außer den in der Schubrichtung verlaufenden Eiseneinlagen noch besondere Eiseneinlagen angeordnet sind, welche mit den Gewölbeträgern gleich- oder annähernd gleichlaufen, also quer zur Schubrichtung liegen.
Die Erfindung besteht darin, daß die quer zur Schubrichtung liegenden, mit den Trägern gleichlaufenden Eiseneinlagen um die Trägerenden durchgeführt oder dort zusammengeführt und vereinigt und durch besondere, in der Schubrichtung laufende Eisen unter sich oder mit den Gewölbeträgern verbunden sind. Auf diese Weise entsteht ein im wagerechten Sinne armierter Flachträger, dessen Wider-Standsmoment gegen die Schübe bei einseitigen Belastungen durch die Stärke der mit den Gewölbeträgern gleichlaufenden' Eiseneinlagen auf die erforderliche Größe gebracht werden kann. Die mit den Trägern gleichlaufenden Einlagen nehmen den auftretenden Gewölbeschub auf, wobei sie auf Zug beansprucht werden und den Träger selbst von Schubkräften vollständig entlasten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt und zwar in den Fig. 1 und 3 im Querschnitt und in. den . Fig. 2 und 4 in der Aufsicht.
Die in der unteren Zone des eingespannten Gewölbes in der Schubrichtung liegenden bekannten Eiseneinlagen e sind an die im allgemeinen mit dem Gewölbeträger t gleichlaufenden , gespannten, an sich bekannten Eiseneinlagen ρ angeschlossen, welche zur Erzielung einer wagerechten Armierung um die Enden des Trägers herumgeführt sind, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, oder dort zusammengeführt und vereinigt sind. Um die an der Einspannungsstelle in der oberen Zone entstehenden Zugspannungen nach den benachbarten Feldern zu übertragen,-sind die mit den Gewölbeträgern t gleichlaufenden Strecken der Eiseneinlagen ρ ίη bekannter Weise durch Eiseneinlagen 0 verbunden, welche über die Träger t hinweggeführt sind. Zwecks Spannung der Einlagen ρ und Sieherung in ihrer Lage sind quer zur Trägerrichtung laufende Stäbe s angeordnet, die Teile des Verstärkungsträgers bilden und entweder, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, durch Löcher im Stege des Trägers t durchgesteckt sind oder sich, wie Fig. 3 zeigt, gegen Winkelstücke stützen, die an den Trägersteg genietet sind.
Durch die beschriebene Armierung wird, wie Fig. 4 zeigt, das Widerstandsmoment des Trägers t im wagerechten Sinne derartig erhöht, daß er den auftretenden Schubkräften eine vollkommen ausreichende Widerstandskraft entgegensetzt und den ganzen Gewölbeschub auf die Trägerlager übertragen kann, was ohne die gespannten Eiseneinlagen in
der Regel durch die Eigenart des I-Trägers bei großen flachen Gewölben nicht der Fall ist. Da die Stäbe s durch die Einlagen ρ ohne weiteres mit den übrigen Eiseneinlagen e in zugfeste Verbindung gebracht werden können, so übernehmen sie zugleich die in den unteren Zonen möglicherweise noch auftretenden Zugkräfte, um sie auf die Eiseneinlagen in dem benachbarten Gewölbe zu übertragen.
ίο Die beschriebene Bauart ist natürlich auch für Wände verwendbar, welche mit stehenden Gewölben ausgestattet sind, z. B. für Bohlwände. In entsprechender Weise kann die Erfindung auch für scheitrechte Gewölbe An-Wendung finden. Auch können die parallelen Eiseneinlagen an den Wänden ebenso wie in Fig. 4 dargestellt verwendet werden, um die Wände vor wagerechten Schüben zu schützen.
Die Träger t können entweder aus Eisen, aus Eisenbeton oder anderem geeigneten Ma- 20 terial bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Verstärkung der Gewölbeträger gegen die Schübe -bei einseitigen Belastungen, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich für den Anschluß der Eiseneinlagen (e) der Gewölbe bekannten, in oder annähernd in der Riehtung der Gewölbeträger (t) laufenden Eiseneinlagen (p) entweder um die Trägerenden durchgeführt oder dort zusammengeführt und vereinigt snd, sowie durch Eisen (s) miteinander oder mit den Gewölbeträgern verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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