DE179457C - - Google Patents
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- DE179457C DE179457C DENDAT179457D DE179457DA DE179457C DE 179457 C DE179457 C DE 179457C DE NDAT179457 D DENDAT179457 D DE NDAT179457D DE 179457D A DE179457D A DE 179457DA DE 179457 C DE179457 C DE 179457C
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/1469—Regulation of the charging current or voltage otherwise than by variation of field
- H02J7/1492—Regulation of the charging current or voltage otherwise than by variation of field by means of controlling devices between the generator output and the battery
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- Y02T10/92—Energy efficient charging or discharging systems for batteries, ultracapacitors, supercapacitors or double-layer capacitors specially adapted for vehicles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
14. Dezember 1900
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine elektrische Zugbeleuchtungsanlage, bei welcher
unterhalb des zu beleuchtenden Wagens eine Dynamomaschine angeordnet ist, welche
den Strom zum Laden einer Akkumulatorenbatterie und zum Speisen der parallel zur
Batterie geschalteten Lampen liefert.
Eine derartig angeordnete und betriebene ■ Dynamomaschine wird natürlich entsprechend
der Geschwindigkeit des Zuges mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben.
Unter solchen Umständen verändert sich auch die Leistung einer gewöhnlichen Dynamomaschine
mit deren Antriebsgeschwindigkeit.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung einer Dynamomaschine, deren
wirksame Leistung innerhalb weiter Geschwindigkeitsgrenzen praktisch konstant bleibt.
Dieser Zweck wird in einer, äußerst einfachen Weise erreicht, welche den Vorteil besitzt,
daß eine Anzahl von Mitteln weggelassen werden kann, die bisher als unerläßlich für
die Lösung dieser besonderen Aufgabe erachtet wurden.
Bei der Ausführung der Erfindung wird von dem Grundsatze Anwendung gemacht,
daß in einem elektrischen Stromkreise, der von Wechselstrom durchflossen wird und
einen entsprechenden Grad von Selbstinduktion besitzt, die Impedanz des Stromkreises
mit der Periodenzahl des ihn durchfließenden Wechselstromes größer wird. Infolgedessen
wird, wenn auch die Spannung des Generators mit der Periodenzahl im gleichen Verhältnisse
bei Zunahme der Antriebsgeschwindigkeit steigt oder zu steigen sucht, doch
der durch den Stromkreis fließende wirksame Strom konstant und unabhängig von der Geschwindigkeit
der Dynamomaschine bleiben.
Zu diesem Zwecke wird beispielsweise ein Wechselstromgenerator mit umlaufenden Feldmagneten
und mit stillstehendem Anker angewendet. Der von diesem Generator erzeugte
Strom wird durch zwei oder mehrere vorzugsweise elektrolytische Stromumformer
der Akkumulatorenbatterie zugeführt, so daß die Batterie von einem pulsierenden, gleichgerichteten
Strome geladen wird. Zwischen dem Wechselstromgenerator und dem Stromumformer
oder der Stromumformerbatterie ist eine Drossel- oder Impedanzspule von geeigneten Größenverhältnissen angeordnet,
welche von dem Wechselstrome durchflossen
wird, ehe er von den Stromumformern gleichgerichtet wird.
Es wird die von dem Generator erzeugte Spannung proportional mit der Antriebsgeschwindigkeit
steigen. Der von dem Anker gelieferte und über die Drosselspule und die
Stromumformer der Batterie zugeführte Strom wird ebenfalls so lange anwachsen, bis eine
bestimmte kritische Höhe desselben erreicht
ίο worden ist. Mit wachsender Antriebsgeschwindigkeit
steigt nämlich die Periodenzahl des Stromes und damit auch der Selbstinduktionskoeffizient
der Drosselspule und des ganzen Stromkreises, der der Periodenzahl
proportional ist. Ist nun eine gewisse Stromstärke erreicht, so wird ein weiteres
Steigen oder Anwachsen des Stromes dadurch verhindert, daß, wenn auch die Spannung
des Generators proportional zur Geschwindigkeit steigt, gleichzeitig auch die
Impedanz des Stromkreises in demselben A^erhältnisse wächst.
Der Feldmagnet des Generators kann von der Akkumulatorenbatterie aus mit oder ohne
Zwischenschaltung einer durch Schwungkraft wirkenden Vorrichtung erregt werden, welche
mittels Schleifringe und Bürsten die notwendigen Kontakte herstellt, wenn eine bestimmte
Drehgeschwindigkeit erreicht ist. Der Generator kann sich aber auch durch einen gleichgerichteten
Strom selbst erregen.
Das Prinzip kann selbstverständlich auch für einen Zwei- oder Mehrphasengenerator
zur Erzeugung eines konstanten gleichgerichteten Stromes Verwendung finden.
Die regelnde Wirkung der Impedanzspule kann noch dadurch verstärkt werden, daß
sie ihren Kern entgegen der Wirkung einer Feder in sich hineinziehen kann, oder durch
irgend ein anderes gleichartiges Mittel.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einem Einphasen-Wechselstromgenerator
mit sich drehenden Feldmagneten schematisch dargestellt.
Es stellt α den Anker des Wechselstromgenerators
dar, b ist der sich drehende Feldmagnet, der natürlich mehrpolig ausgeführt
sein kann, und dessen Wicklungen mit den Schleifringen c, c1 verbunden sind. Die
Verbindung des Schleifringes c1 mit der Magnetwicklung ist durch die hohle Welle über
zwei voneinander isolierte und mit ihren Kontaktflächen in die Oberfläche der Welle
hineinragende Kontakte hergestellt. Diese Verbindung kann aber auch in gleichwertiger
Weise längs einer vollen Welle bewirkt werden. Auf den Schleifringen c und c1 schleifen
Bürsten d und d\ welche durch die Leitungen
/ und Z1 mit dem positiven und negativen Pole der Akkumulatorenbatterie B verbunden
sind. / ist die Impedanz- oder Drosselspule, f ist eine durch Fliehkraft
wirkende Vorrichtung gewöhnlicher Art, die, sobald die Welle j sich mit mäßiger Geschwindigkeit
zu drehen beginnt, die Hülse h nach links zieht und so die Verbindung zwischen
den Kontakten g und g1 herstellt, so daß der Magnet b von dem .Akkumulatorenstrome
erregt wird. R, R\ R2, R3 sind vier ,
Stromumformer der bekannten elektrolytischen Art, bei welchen eine Aluminiumelektrode
mit einer Elektrode aus einem anderen Metalle in einer geeigneten Lösung angewendet
wird. Diese Stromumformer oder Gleichrichter sind so eingeschaltet, daß sie den
Strom nur in der durch die Pfeile bezeichneten Richtung hindurchfließen lassen.
L ist eine Lampengruppe, die entweder von der Batterie B oder von dem Generator
oder von beiden in Parallelschaltung gespeist werden soll.
Bei S kann ein gegebenenfalls selbsttätig wirkender Rheostat zu dem Zwecke angeordnet
werden, den Lampenstrom zu regeln und Änderungen der elektromotorischen Kraft der Batterie beim Laden und Entladen auszugleichen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende:
Sobald die Welle j und das Feldmagnetsystem b eine sehr mäßige Geschwindigkeit
erreicht haben, stellt die Fliehkraftvorrichtung / die Verbindung zwischen den Kontakten
g und gl her und der Feldmagnet b wird erregt.
. Der Anker α beginnt dann einen Wechselstrom
zu erzeugen, der die Impedanzspule I, den Gleichrichter R nach dem positiven Pole
der Batterie durchfließt und dann durch den Gleichrichter i?2 über die Leitung /s zurück
nach der anderen Klemme des Ankers fließt.
In dem Augenblicke, wo die Bewegungsrichtung des Stromes umgekehrt wird, fließt
der Strom über die Leitung /?■ und den
Gleichrichter jR1 nach dem positiven Pole der
Batterie und von dem negativen Pole derselben durch den Gleichrichter RB und die
Leitung P durch die Impedanzspule / zurück nach der anderen Klemme des Ankers.
Auf diese Weise werden beide Ströme des Generators gleichgerichtet und zum Laden
der Batterie benutzt.
Das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip kann auch für Mehrphasengeneratoren
verwendet werden, in welchem Falle die An- 115. Ordnung der Gleichrichter und Impedanzspule
gleich der in der Zeichnung dargestellten ist.. So können bei einem Zweiphasengenerator
zusätzliche Stromumformer und bei Verkettung des Zweiphasenstromes nur eine einzige
Drosselspule angewendet werden, die dann in der gemeinsamen, stärker zu wäh-
lenden Rückleitung angeordnet ist, wobei die Batterie an geeigneten Stellen parallel angeschlossen
ist.
In gleicher Weise, können Mehrphasengeneratoren verwendet werden. Aber es besteht
kein praktischer Vorteil, mehr als zweiphasige Ströme in der angegebenen Weise anzuwenden, da schon diese die Erzeugung
eines vollkommen gleichförmigen Stromes
ίο zum Laden der Batterie ermöglichen.
Um die Erregung der Maschine' zu unterstützen
in Fällen, wo sie sich selbst erregen soll, wird der Lampenstrom von der Batterie
durch eine den Feldmagneten des Generators umgebende Wicklung geführt.
Wenn die Maschine unter Benutzung des im Magnetsysteme zurückbleibenden Magnetismus
oder durch Einführung permanenter Magnete selbsterregend ausgeführt werden soll, so kann dies dadurch bewirkt werden,
daß die Leitung I1 nicht mit dem negativen
Pole der Batterie verbunden wird, sondern mit der Leitung I3, wie durch die punktierte
Linie angedeutet ist. Zum Zwecke einer weiteren Regelung kann z. B. zwischen ./'
und I3 eine besondere Impedanzspule in den
Feldmagnetstromkreis eingeschaltet werden.
Die erforderliche Impedanz kann auch, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern,
in den Ankerstromkreis des Generators verlegt werden, so daß die'Drosselspule ganz
oder teilweise fortfallen kann.
Claims (3)
1. Elektrische Zugbeleuchtungsanlage, welche aus einem mit veränderlicher Geschwindigkeit
angetriebenen Wechselstromgenerator, einem oder mehreren Stromgleichrichtern und einer von dem gleichgerichteten
Strome des Generators zu ladenden Batterie besteht, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einführung einer beträchtlichen
Impedanz der die Akkumulatoren ladende Strom innerhalb weiter Geschwindigkeitsgrenzen des Generators
annähernd konstant erhalten wird. . .
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Teil der
erforderlichen Impedanz von einer Drosselspule hervorgerufen wird. .
3., Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Impedanz
durch den Anker des Generators hervorgerufen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179457C true DE179457C (de) |
Family
ID=443785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179457D Active DE179457C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179457C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956390C (de) * | 1953-03-14 | 1957-01-17 | Franz Villinger Dipl Ing | Windkraftanlage |
-
0
- DE DENDAT179457D patent/DE179457C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956390C (de) * | 1953-03-14 | 1957-01-17 | Franz Villinger Dipl Ing | Windkraftanlage |
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