DE179380C - - Google Patents
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- DE179380C DE179380C DENDAT179380D DE179380DA DE179380C DE 179380 C DE179380 C DE 179380C DE NDAT179380 D DENDAT179380 D DE NDAT179380D DE 179380D A DE179380D A DE 179380DA DE 179380 C DE179380 C DE 179380C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D37/00—Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c. GRUPPE "21.
GEORGE CLEINOW in STPETERSBURG.
Bei Motorwagen, welche hauptsächlich für den Verkehr auf guten Wegen und auf
mäßigen Steigungen, z. B. in Städten, bestimmt sind, ganz besonders bei mit mäßiger
Geschwindigkeit fahrenden Lastenautomobilen oder Motorwagen von hohem Eigengewicht,
z. B. durch elektrische Akkumulatoren betriebenen, wird der Antriebmotor nur beim
Anfahren voll ausgenutzt.
ίο Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun
eine Anordnung an derartigen Motorwagen, durch welche die Anzugskraft wesentlich verringert
wird. . ■
Zu diesem Zwecke wird das Gesamtgewicht des beladenen Wagens gleichmäßig auf zwei
in der Fahrtrichtung gegeneinander verschiebbare Teile des Wagenuntergestelles verteilt.
Beim Anfahren wird zunächst nur die eine Gewichtshälfte und erst, nachdem dieser eine
gewisse Beschleunigung erteilt ist, auch die andere Gewichtshälfte in Bewegung gesetzt.
Die Verringerung der Anzugskraft ermöglichtdie Verwendung eines Motors von geringerer
Leistung, gestattet also die Anordnung eines kleineren, mithin leichteren Motors
mit kleineren und leichteren Zubehörteilen (Akkumulatoren, Benzin, Kühlwasser usw.), deren Mindergewicht wieder der Motorleistung
zugute kommt.
Endlich wird der Unterschied zwischen der beim Anfahren auftretenden Maximalbelastung
und der durchschnittlichen Betriebsbelastung des Motors ein geringerer, der Motor kann
also dauernd in der Nähe des günstigsten Wirkungsgrades arbeiten, was eine weitere
Möglichkeit zur Verkleinerung der Akkumulatoren, des Benzinvorrates usw. bietet.
Ähnlich günstig wirkt die Unterteilung auf die Bremsarbeit.
Wagen mit gegeneinander verschiebbaren Teilen, nämlich solche, deren Vordergestell
und Hintergestell gegeneinander verschiebbar sind, sind bereits bekannt. Bei diesen bekannten
Einrichtungen wird ebenfalls eine Verringerung der Anzugskraft erzielt, weil die beiden Wagenteile beim Anfahren nicht
gleichzeitig, sondern nacheinander in Bewegung gesetzt werden. Man hat jedoch
mit derartigen Einrichtungen noch nicht eine wesentliche Verringerung der Motorgröße
erreichen können, da die Wagenlast für diesen Zweck zu ungünstig verteilt war.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar
zeigt Fig. ι einen durch elektrische Akkumulatoren betriebenen Wagen im senkrechten
Längsschnitt und Fig. 2 im Grundriß mit weggenommenem Oberteil. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2.
Am hinteren Untergestell des Wagens ist eine Führung i mit Schlitz α vorgesehen, in
dem ein Zapfen b (Fig. 3) sich hin- und herbewegen kann. Ein Ecken der Führung
kann z. B. durch zwei seitliche, auf die Führung i sich stützende Tragflächen c und d
verhütet werden. Die Verteilung der Belastung ist insofern günstig und gleichmäßig,
als der eine Teil des Wagens den Motor g,
Claims (1)
- der andere Teil die Akkumulatoren h trägt; eine ähnliche günstige Lastverteilung läßt sich indessen auch in anderer Weise erzielen. Die Pfeilrichtung in Fig. ι zeigt die Fahrtrichtung an. Wird nun der Motor g zum Bremsen des Wagens benutzt, so bewegt sich zunächst der mit der A'Orderachse verbundene Teil der Wagenmasse ungebremst weiter nach vorwärts und Zapfen b verschiebt sich längs a. Erst nach Auftreffen des Zapfens am vorderen Schlitzende, woselbst sich ebenso wie am hinteren Ende eines der bekannten Stoßabschwächungsmittel befinden kann, erfolgt die Bremsung dieses vorderen Teiles, entweder lediglich durch die Bremswii'kung des Motors oder außerdem noch durch gesonderte Bremseinrichtungen, wie eine solche in der Zeichnung dargestellt ist. Es ist klar, daß die Bremsung stets an dem mit der Triebkraft verbundenen Teil der Wagenhauptmasse (bei dem gezeichneten Beispiel also an der Hinterachse) zu erfolgen hat.Die Bewegung der beiden Wagenteile gegeneinander kann zum Anziehen und Lösen einer selbsttätigen Bremse benutzt werden.Am Vorderende des den Schlitz α enthaltenden hinteren Wagenteiles ist eine Gelenkstange / angebracht, welche mittels der Achse u auf die zu beiden Seiten des Wagenvordergestelles um Zapfen s drehbaren zweiarmigen Hebel m wirken kann. Die kürzeren Arme der Hebel m bilden Gabeln, welche zwischen zwei Bunde am oberen Ende des verschiebbaren Bolzens η greifen, so daß der mit der Schwingungsachse des schwenkbaren Achsschenkels gleichachsige Bolzen η durch den Hebel in in seiner Längsrichtung verschoben werden kann, ohne daß er an einer Drehung um seine Achse beim Lenken verhindert ist. Die Stellung der Bremsklötze/ zu den Vorderrädern ist infolgedessen unabhängig von der jeweiligen Lenkstellung der Vorderräder.
Wird bei dem in Fahrt befindlichen Wagen (Fig. 1) etwa durch Gegenstrom im Motor die Hinterradachse gebremst, so geht infolge der langsamen Bewegung des Hinterteiles der Zapfen b mit dem noch ungebremsten Vorderteil nach vorn, d. h. die beiden Wagenteile entfernen sich voneinander. Der Winkel zwischen / und m wird größer, mithin werden die Bolzen η gehoben und die Bremsklötze / allmählich gemäß der sich vergrößernden Entfernung der beiden Wagenteile immer fester gegen die Räder angepreßt, so daß der Vorderteil später als der Hinterteil gebremst wird und der Wagen zum Stillstand kommt. Hierbei wird der Spielraum zwischen den beiden Wagenteilen so eingestellt, daß jedesmal beim Anfahren dann zunächst der Hinterteil an den gebremsten Vorderteil heranrückt, wodurch der Bolzen η gesenkt und die Vorderradbremsung gelöst wird und die Wagenteile in der Fahrt wieder die in Fig. 1 gezeigte Stellung zueinander einnehmen.Die Erfindung ist von ganz besonderer Bedeutung für elektrisch betriebene Motorwagen, bei welchen sie eine Verringerung des Gewichtes der sehr schweren und infolge der großen Abnutzung sehr teuren Akkumulatoren gestattet.Pate ν ϊ-Α ν Spruch:Einrichtung zur Verringerung der Anzugskraft bei Motorfahrzeugen mit nicht starr verbundenen Einzelteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorwagen selbst in zwei in der Fahrtrichtung gegeneinander bewegliche Teile zergliedert ist, von denen beide während des normalen Betriebes etwa gleiches Gewicht besitzen und eines die Triebräder trägt, wobei die Verschiebung der Teile eine so große ist, daß die Anzugsarbeit in zwei etwa gleich große, nacheinander zu leistende Teile zerlegt wird, so daß der Antriebmotor bei gleichem Wagengewicht wesentlich .kleiner bemessen werden kann als üblich.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179380C true DE179380C (de) |
Family
ID=443711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179380D Active DE179380C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179380C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767675C (de) * | 1935-12-16 | 1953-03-16 | Daimler Benz Ag | Kraftfahrzeug |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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