DE179346C - - Google Patents
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- DE179346C DE179346C DENDAT179346D DE179346DA DE179346C DE 179346 C DE179346 C DE 179346C DE NDAT179346 D DENDAT179346 D DE NDAT179346D DE 179346D A DE179346D A DE 179346DA DE 179346 C DE179346 C DE 179346C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F19/00—Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers
- F28F19/004—Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers by using protective electric currents, voltages, cathodes, anodes, electric short-circuits
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Neuerungen an Oberflächenkondensatoren und bezweckt, die Übelstände
zu beseitigen, welche sich aus dem Anfressen' der kupfernen oder muntzmetallenen
5 Oberflächen oder Rohre ergeben., welches eine Folge der in dem umlaufenden Wasser enthaltenen
Unreinigkeiten ist. Es ist bekannt, daß die oben genannten Metalle in gewissem. Umfange gegen die anfressende Wirkung der
ίο in dem umlaufenden Wasser enthaltenen Unreinigkeiten durch Verwendung eines Zinkkörpers
geschützt werden können, welcher in dem Wasser aufgehängt ist und in metallischer
Berührung mit den zu schützenden Oberflächen steht.
Nach vorliegender Erfindung sollen derartige
Schutzkörper im Innern eines besonderen, vom Kondensator absperrbaren Gefäßes angebracht
sein, damit sie bequem nachgesehen und aus-
ao gebessert werden können.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen Aufriß der gemäß vorliegender
Erfindung hergestellten Schutzvorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt der Vor-S5
richtung in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 3 einen Grundriß hierzu.
Mit dem Kondensator α ist durch Rohre h, h1
das den Schutzmetallkörper m enthaltende Gefäß i verbunden, welches von dem den Kondensator
durchströmenden Wasser durchflossen wird. Die Rohre h, h1 sind in geeigneter Weise
sowohl in dem Kondensatormantel als auch in der Wandung des Gefäßes i entsprechend isoliert.
Das Gefäß i besteht aus einem zylindrischen, vorteilhaft aus Metall gefertigten und mit
einem Deckel j versehenen Behälter, wobei der Deckel mit dem Flansch h durch Stiftschrauben
oder ähnliche Teile I fest verbunden ist. - Der Schutzkörper m ist zweckmäßigerweise
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt, besitzt vorzugsweise rechteckigen
Querschnitt und ist schraubenförmig gewunden. Hierdurch wird eine Oberfläche von beträchtlicher
Größe der Einwirkung des umlaufenden Wassers ausgesetzt. Der Körper m ruht auf
einer Platte m1 aus Vulkanit oder anderem
Elektrizität nicht leitenden Material, so daß metallische Berührung zwischen dem Gefäß
selbst und der Windung m vermieden wird. Auch das Gefäß i ist durch eine Unterlage aus
Hartgummi oder dergl. von dem Boden oder Untersatz, auf welchem es aufruht, isoliert.
Das obere Ende des Körpers m ist mit einer Klemme η versehen, mit deren einem Ende
ein Leitungsdraht 0 verbunden ist, welcher zu einer an dem Gefäß i befestigten, von diesem
jedoch isolierten Klemme ft führt.
Um jeder Möglichkeit des Anfressens der an den Berührungsstellen vorhandenen ungleichartigen
Metalle vorzubeugen, empfiehlt es sich, sowohl die Klemmen η und ft, die sich innerhalb
des Gefäßes i befinden, als auch den Leitungsdraht 0 von dem gleichen Metall herzustellen,
aus welchem der Schutzkörper m besteht. Eine an der Außenseite des Gefäßes i
vorgesehene, von ihm isolierte Klemme q dient
zur Befestigung eines zweiten Leitungsdrahtes r, der seinerseits an einer außen an der Rohrwand
des Kondensatormantels im wesentlichen am äußersten Punkt des zu schützenden Systems
vorgesehenen Klemme s befestigt ist.
Zur Sicherung wirklicher metallischer Berührung zwischen Rohren und Rohrwand könnte
eine metallene Unterlagsscheibe bezw. ein Dichtungsring von irgend einer geeigneten
ίο Form verwendet werden. Derselbe ist vorzugsweise
von solcher Art, daß er sich nach Unterlegung unter die Abdichtungskappe beim Festschrauben
derselben zwischen dieser und der gewöhnlichen Packung ausdehnt und hierdurch eine vollkommene Verbindung zwischen der
Rohrwand und den Rohren herstellt. Als besonders vorteilhaft eignet sich für eben genannten
Zweck ein Dichtungsring, welcher aus lose geflochtenem Metalldraht hergestellt ist.
Gleichwohl ist natürlich keine Beschränkung auf die Anwendung einer Vorrichtung soeben
beschriebener Art erforderlich; vielmehr kann auch irgend eine andere in der Praxis für den
geeignet befundene Vorrichtung verwendet werden.
Ein Ablaßhahn t kann an dem Gefäß i angeordnet sein, um, wenn gewünscht, als Probierhahn
für das Wasser oder zu anderen Zwecken zu dienen; ferner sind Ventile u, u1 zur Außerbetriebsetzung
des Behälters vorgesehen.
Wie ersichtlich, werden bei Anwendung der beschriebenen Vorrichtung nicht nur die Flächen
des Kondensators gegen Anfressen geschützt, sondern es werden auch die Schwierigkeiten be:
seitigt, die bisher auftraten, wenn man das Schutzmetall besichtigen oder erneuern wollte,
da die Verbindung zwischen Kondensator und Gefäß i schnell gelöst und die Erneuerung oder
Untersuchung des Schutzmetalls schnell durch Abnehmen des Deckels / bewirkt werden kann,
wobei die erwähnten Maßnahmen ohne Störung des Kondensatorbetriebes getroffen werden
können.
Es ist des weiteren ersichtlich, daß die An-Ordnung und Ausführung der Vorrichtung, je
nachdem es in der Praxis erforderlich oder zweckmäßig erscheint, geändert werden kann.
In Ergänzung der metallischen Verbindung zwischen dem Metallschutzkörper und den Rohrwänden
kann eine weitere Verbindung vorgesehen werden, deren freies Ende geerdet oder in das Wassergefäß versenkt werden kann,
"aus welchem der Kondensator gespeist wird. Endlich kann zur Überwachung der Wirksamkeit
des Schutzkörpers ein Galvanometer angeordnet werden.
Claims (3)
1. Schutzvorrichtung für die Rohre und Oberflächen von Oberfiächenkondensatoren,
bestehend aus einem sich elektropositiv zu dem Metall der Röhren oder Oberflächen
des Oberflächenkondensators verhaltenden, im Innern angeordneten Schutzkörper,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper im Innern eines vom Kondensator
getrennten Gefäßes angebracht ist, das dem umlaufenden Wasser Zutritt gewährt und absperrbar ist, um den Schutzkörper
bequem nachsehen und ausbessern zu können.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gefäß von seiner Unterlage ebenso wie der Schutzkörper isoliert und dieser durch
einen isolierten Leiter mit einem Punkt des zu schützenden Rohrsystems elektrisch
Verbunden ist und daß die zum Kondensator führenden Rohre gegen diesen und das Gefäß
isoliert sind. .
3. Ausführungsform der Vorrichtung zum Schutz der kupfernen oder muntzmetallenen
Rohre oder Oberflächen von Oberflächenkondensatoren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch die Anordnung eines ständigen metallischen Kontaktschlusses zwischen den Rohren und der Rohrwand des
Kondensators zur Sicherung beständig wirksamer metallischer Berührung genannter Teile miteinander. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179346C true DE179346C (de) |
Family
ID=443677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179346D Active DE179346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179346C (de) |
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