DE179332C - - Google Patents

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DE179332C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/10Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
    • B28C1/14Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
    • B28C1/20Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

«Sigmfcu-m. bet>
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179332 -KLASSE 80«. GRUPPE
OTTOMAR ERFURTH in TEUCHERN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen des Tons von fremden schädlichen Beimengungen, insbesondere zur Beseitigung von Steinen, durch die eine zu große Magerung des Tons hervorgerufen werden könnte.
Die Ausscheidung der Fremdkörper vollzieht sich unter Anwendung einer wagerecht umlaufenden Scheibe, nach deren 'Mitte das
ίο Material geleitet wird und über welcher teils in einem bestimmten Abstand darüber schwebende, teils darauf schleifende Abstreicher feststehend so angeordnet sind, daß sich zwischen je zwei . schleifenden Ab-Streichern einer oder mehrere schwebende gleich gerichtete Abstreicher befinden, so daß die Absonderung der Fremdkörper durch die schwebenden Abstreicher erfolgt, bevor das Material durch den nächsten schleifenden Abstreicher über den Tellerrand gestrichen wird.
Die groben Beimengungen werden hierbei von den schwebenden Abstreichern zurückgehalten, von denen sie von dem reinen Ton gesondert über den Scheibenumfang nach besonderen Auffangrinnen geleitet werden. Da die Steine von den schwebenden Abstreichern nicht glatt nach außen gestrichen werden, sondern unter dem Einfluß der unter ihnen hindurchgehenden Scheibe vor den schwebenden Abstreichern sich wälzen, gelangen sie, vom Ton vollständig befreit, nach den Auffangrinnen.
Eine solche Tonreinigungsvorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Aufriß und Fig. 2 im Grundriß.
In dem über der Scheibe b feststehend angeordneten Schüttrumpf α dreht sich die mit Tonschneidern d und Schnecke d' besetzte senkrechte Welle g, die am unteren Teil das Kegelrad h und den Sammelteller k trägt.
Zwischen dem Boden des Schüttrumpfes a und der Scheibe b befinden sich die feststehenden Abstreicher i, i'. Die mittels des Kegelräderpaares m, m' von der Welle ρ aus angetriebene Scheibe b dreht sich lose auf der stehenden Welle g. Die Welle g wird von der gleichen Welle ρ aus durch das Kegelräderpaar h, h' angetrieben. Im Boden des Schüttrumpfes α befinden sich drei Austrittsöffnungen 0 für das zu reinigende Arbeitsgut. In der Drehrichtung der Scheibe b schließen sich unmitttelbar an die Kanten 0' der Austrittsöffnungen 0 die etwas oberhalb der Scheibe schwebenden Abstreicher ϊ an.
Dagegen schließen sich an die Kanten 0" die dicht auf der Scheibe b schleifenden Ab-Streicher i an, so daß nun beim Umlauf der Scheibe b das durch die Öffnungen ο aus dem Schüttrumpf α ausgetretene Arbeitsgut bei seinem Durchgang unter den Abstreichern V von den groben Verunreinigungen, insbesondere von Steinen, befreit wird und erst später durch die Abstreicher i über den Scheibenumfang geworfen und dem Sammelteller k übergeben wird, dessen feststehender Abstreicher q das vorbereitete, d. h. gereinigte Arbeitsgut einer Arbeitsmaschine oder dergl. übergibt. An den Enden der
schwebenden Abstreicher i' sind unter der Scheibe b schräg nach unten führende Rinnen s angebracht, die die niederfallenden Steine nach besonderen Auffangbehältern leiten.
Wird stark verunreinigtes Material verarbeitet, so empfiehlt es sich, eine größere Anzahl schwebender Abstreicher anzubringen, deren Abstand von der Scheibe b in der Drehrichtung abnimmt, so daß der erste Ab-Streicher die ganz groben, der zweite Abstreicher die weniger groben und weitere schwebende Abstreicher kleine Verunreinigungen aus dem Ton ausscheiden. Der Antrieb der Scheibe b und der Schnecke d' geschieht vorteilhaft, wie in der Zeichnung dargestellt, in solcher Weise, daß die Schnecke eine geringere Bewegung ausführt als der Teller b, so daß der Ton nur in sehr dünner Schicht auf die Scheibe gelangt und der Reinigungsvorgang sich um so sicherer vollzieht. Es ist natürlich nicht unbedingt nötig, daß der Schüttrumpf mehrere Austrittsöffnungen erhält, aber mit Rücksicht auf die große Leistungsfähigkeit und die tunlichst vollkommene Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Scheibenoberfläche erscheint es ratsam, die Austrittsöffnungen in tunlichst großer Zahl anzubringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Ausscheiden von fremden Beimengungen aus Ton mit über einer wagerecht umlaufenden Scheibe angeordneten, zum Teil in einem bestimmten Abstand darüber schwebenden und zum Teil auf ihr schleifenden Abstreichern, dadurch gekennzeichnet, daß die etwas abstehenden Abstreicher (i'J zwischen den auf dem Teller (b) schleifenden Abstreichern (i) angeordnet und mit diesen gleich gerichtet sind, zu dem Zweck, die fremden Beimengungen abzusondern, bevor das Material von den Abstreichern (i) über den Tellerrand gestrichen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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