DE179253C - - Google Patents

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DE179253C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/12Match-books

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
,- M 179253 KLASSE 44*. GRUPPE
KASPAR DOTT in MÜLHEIM a. Rh.
Taschenbehälter für Zündhölzer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1906 ab.
Den Gegenstsnd der Erfindung bildet ein aus Papier, Karton, Pappe, Metall oder dergl. hergestellter Behälter für Zündhölzer, der aus zwei zusammenhängenden, einander zugekehrten Taschen besteht, an welche unter Vermittlung je eines gelenkigen Zwischengliedes eine umlegbare . Klappe angeschlossen ist, die sich in halb geöffneter Stellung des Behälters als Scheidewand zwischen den aus
ίο den Taschen hervorstehenden Hölzern aufrichtet und letztere in der Schlußstellung überdeckt. Diese Klappe, welche übrigens auch zweiteilig hergestellt werden kann, um für jede Tasche als gesonderter Verschluß aufzutreten, tritt bei ganz geöffneter Stellung des Behälters, durch die ,an die Taschen angelenkten Zwischenglieder veranlaßt, so weit von den aus den Taschen herausragenden Zündholzteilen zurück, daß man jedes einzelne Zündholz bequem erfassen und herausziehen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter der Annahme veranschaulicht, daß als Material des Behälters ein Kartonstreifen verwendet wird, der in entsprechender Weise mit Falzungen versehen und durch Drahtheftungen zusammengehalten ist.
Fig. ι zeigt den geöffneten Zündholzbehalter im Grundriß,
Fig. 2 in einem Vertikallängenschnitt und Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Behälters in geöffneter Gebrauchsstellung.
Der aus einem Kartonstreifen a entsprechend zusammengefalzte und durch Heftklammern b oder in beliebiger anderer Weise zusammengehaltene Kartonstreifen besitzt zwei Taschen c und d für die Zündhölzer e. Zwischen den beiden Taschen befindet sich die durch Hefthaken f zusammengehaltene Klappe g, welche in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an dem freien Ende zusammenhängend gedacht ist, aber ebensogut aus zwei Teilen bestehen kann, die sich einzeln in geschlossenem Zustande des Behälters über die aus den Taschen herausragenden Zündhölzerenden legen, sobald man den Behälter in Richtung der Pfeile h und i schließt. In Höhe der Taschenöffnungen sind Querfalze k und / angebracht, welche, wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein Freilegen der Zündhölzer e bezw. der Taschen c und d ermöglichen, um das Einfüllen und Herausziehen der Zündhölzer zu erleichtern.
Wie bereits erwähnt, kann man als Material für den Zündholzbehälter nicht nur Karton, sondern auch Metall verwenden, dann müssen natürlich an Stelle von Falzen Scharniere verwendet werden. Ein etwa gewünschtes Verschließen des Behälters erfolgt durch bekannte Verschlußvorrichtungen oder dadurch, daß man ihn in eine Außenhülse einsteckt, welche aus Pappe oder Metall oder dergl. hergestellt sein kann. Man kann hierzu auch noch ähnliche bekannfe Verschlußvorrichtungen zur Anwendung bringen, falls dies notwendig erscheinen sollte; beim Tragen in der Westentasche oder in sonstigen anliegenden Taschen wird der Behälter schon von selbst in Verschlußstellung gehalten.
Die Ausführung der Einzelteile wird sich aus dem Bedürfnis der Praxis heraus ergeben.
70
Das wesentliche Moment der Erfindungbesteht in der Anordnung einer einfachen oder doppelten Klappe zwischen zwei gegeneinander zugekehrten Taschen, um das Durcheinanderschieben oder das vollständige Herausfallen zu verhindern, die gleichzeitig durch an die Taschen angelenkte Zwischenglieder bei geöffneter Stellung des Behälters · von den herausstehenden Enden
ίο der Zündhölzer so weit zurücktritt, daß man letztere bequem erfassen und aus den Taschen herausziehen kann. Die Größe der Taschen ist hierbei auch nebensächlich, diese können ganz kurz sein, vielleicht nur so hoch, um gerade die Zündmassestreifen m aufzunehmen, und kann etwa in der Höhe der Taschenabschlußkante η ein Querstab oder Quersteg angeordnet sein, der die Zündhölzer in ihrer Lage hält. Ein freiwilliges Herausfallen wird hierbei immer dann durch die Klappe g verhindert werden, wenn die Höhe der Taschen größer ist als der Zwischenraum zwischen den Zündholzenden und der Klappe g.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Taschenbehälter für Zündhölzer, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei einander zugekehrten Aufnahmetaschen (c d) unter Vermittlung gelenkiger Zwischenglieder eine bewegliche Klappe (g) angeordnet ist, welche die aus den Taschen hervorragenden Zündhölzer in geschlossenem Zustande des Behälters übercLeckt, in geöffnetem Zustande dagegen freilegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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