DE179161C - - Google Patents

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DE179161C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/10Making cutlery wares; Making garden tools or the like axes; picks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Herstellung von Beilen bezw. beilartigen Werkzeugen ist besonders wegen des Bildens des Stielauges, welches die Längsrichtung des Beilrückens haben muß, zeitraubend und schwierig.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, welches eine sehr einfache Herstellung haltbarer Stielaugen an den Beilen und beilartigen Werkzeugen ermöglicht.
Dem Werkstücke wird, nachdem ihm durch entsprechendes Schmieden bezw. Walzen o. dgl. die keilförmige Gestalt gegeben ist, und am Rücken eine oder mehrere Aussparungen α hergestellt sind, unterhalb der Rückenkante durch Stanzen mit zwei oder mehreren in den Querrichtungen verlaufenden Löchern ο versehen (vergl. Fig. ι der beiliegenden Zeichnung). Ist das geschehen, so findet durch einen besonderen Stempel das Formgeben des Beiles durch Abschneiden des Materials rundum und in der Aussparung α statt. Es kann gegebenenfalls auch das Lochen und Ausschneiden zugleich stattfinden, oder die Arbeiten können in uragekehrter Weise ausgeübt werden. Nach dem Lochen wird die Richtung der gelochten Teile durch Drehen des Materials unterhalb der Löcher um 90° verändert, so daß sich die Lochwände in der Längsrichtung des Beiles befinden und nunmehr die für den Stiel erforderliche Stellung einnehmen. Es ist vorteilhaft, beim Ausschmieden des Beiles am Rücken Nasen η herzustellen, welche, wie Fig. 4 und 5 zeigen, nach Drehen der Augenteile um 900 aneinander stoßen und gegebenenfalls durch Schweißen verbunden werden, so daß die Augenteile am Beilrücken ein zusammenhängendes Ganze bilden. Es soll noch angeführt werden, daß es auch möglich sein würde, statt mehrerer nur eine Durchlochung für das Stielauge anzubringen, so daß die Aussparung α fortfällt. Eine solche Ein- richtung würde allerdings den Nachteil haben, daß das Stielauge verhältnismäßig kurz ist, so daß es dem Stiel in vielen Fällen nicht genügend Halt bietet.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Beilen und beilartigen Werkzeugen, deren Stielaugen in der Längsrichtung des Rückens durchgehen, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem dem Werkstück die keilförmige Gestalt gegeben ist, dasselbe unterhalb des Rückens in der Querrichtung (Fig. 2 und 3) durchlocht wird, und daß dann der oder die durchlochten Köpfe (0) so gedreht werden, daß die Stielöffnungen die Richtung der Schneide erhalten.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern das Werkstück mehrere Durchlochungen erhält, die Köpfe mit Nasen (n, n1) versehen werden, die nach dem Drehen gegeneinander gerichtet sind und die Köpfe miteinander verbinden bezw. gegeneinander versteifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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