DE1452825C3 - Stanzwerkzeug zum Herstellen von lappenartigen Fortsätzen an den Seiten der Fenster eines Käfigs oder Käfigsegmentes von Nadel- oder Rollenlagern - Google Patents
Stanzwerkzeug zum Herstellen von lappenartigen Fortsätzen an den Seiten der Fenster eines Käfigs oder Käfigsegmentes von Nadel- oder RollenlagernInfo
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Description
Käfig in Umfangsrichtung liegende Fortsätze 5 (Fig. 6) zu erhalten, die die Wälzkörper in den
Fenstern 1 festhalten. Fig. 5 erläutert das Zusammenwirken eines Formstempels D mit einem Amboß
E zum Umformen der radialen Fortsätze 4 in die tangential verlaufenden Fortsätze 5.
Die Fortsätze 4 können aber auch entlang der Schmalseiten Io der Fenster ^vorgesehen werden, um
ein Festhalten der Enden der Nadeln oder Walzen im Käfig zu erreichen. In diesem Fall werden rillenförmige
Ausnehmungen 3' in der Matrize A vorgesehen (Fig. 2), die zu den Matrizenkanten 26 der
Stanzlöcher 2 der Matrize senkrecht stehen.
Es ist leicht einzusehen, daß im Falle der Abnützung der Matrize die Ausnehmungen 3 in einfächer
Weise nachgearbeitet werden können. Aus F i g. 2, die zwei Gruppen solcher Ausnehmungen 3
zeigt, die jeweils in gegenseitiger Fortsetzung liegen, ist klar zu ersehen, daß dieses Nacharbeiten durch
einfaches Darübergehenlässen einer entsprechend geformten Schleifscheibe erzielt werden kann, also mit
geringen Kosten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Dadurch wird bewirkt, daß die Schnittkanten derPatentanspruch: Matrize nur an wenigen Stellen unterbrochen sind,so daß unter anderem ein guter Schnitt erzielt wird.Stanzwerkzeug zum Herstellen von lappenarti- Außerdem wird mit den kurzen Fortsätzen der Effekt gen, später rückformbaren Fortsätzen an den Sei- 5 des Haltens der Wälzkörper im Käfig ebenso erzielt, ten der Fenster eines Käfigs oder Käfigsegmentes, vorteilhafterweise sogar unter geringerer Reibung,
die zum einseitigen Festhalten der Wälzkörper Bekannt ist ferner allgemein im einschlägigen eines Nadel-oder Rollenlagers dienen und die mit Stand der Technik die Verwendung von Matrizen, dem Ausstanzen in Ausnehmungen gequetscht mit rinnenförmigen Einkerbungen ihrer Oberfläche, werden, die im Bereich der den Längsseiten der 10 die jedoch nicht bis zur Schnittkante reichen, beim Fenster zugeordneten Schnittkanten der Matrize Stanzen von Blechen. Bekannt ist auch das Einpres- , x liegen, dadurch gekennzeichnet, daß sen rinnenförmiger Ausnehmungen, die rechtwinklig die Ausnehmungen aus mehreren die Schnittkan- zu den Rändern der Stanzlöcher münden,
ten (2 α) schneidenden Rillen (3, 3') bestehen. Breite und Tiefe der rillenföflmigen Ausnehmungen15 sind unter Berücksichtigung der Dicke und der Art des zu stanzenden Metalls derart ausgewählt, daß der Stanzstempel beim Hindurchgehen durch die Auflageebene des Bandes und Eindringen in das Stanz-loch der Matrize in diese Rillen bis zu deren Grund20 eine Werkstoffmenge einpreßt, die dann beim weiteren Abwärtsgehen des Stempels abgetrennt wird, sobald er am Rillengrund vorbeigeht. Im Hinblick auf (£'■ den Winkel von 90° zwischen dem Grund der Rille und der Wirkungsrichtung des Stempels ergibt sichDie Erfindung betrifft ein Stanzwerkzeug zum Her- 25 eine glatte Abscherung. Die Tiefe der Rillen kann stellen von lappenartigen, später rückformbaren Fort- daher verhältnismäßig groß sein, und es wird dadurch Sätzen an den Seiten der Fenster eines Käfigs oder möglich, an den Seitenflächen der Fenster für die Käfigsegmentes,· die zum einseitigen Festhalten der Wälzkörper Vorsprünge zu erhalten, die nach ihrem Wälzkörper eines Nadel- oder Rollenlagers dienen Flachdrücken bzw. Umlegen öder Umbiegen eine in und die mit dem Ausstanzen in Ausnehmungen ge- 3° Umfangsrichtung verhältnismäßig große Länge bequetscht werden, die im Bereich der den Längsseiten sitzen. Dadurch sind auch dann, wenn der Konverder Fenster zugeordneten Schnittkanten der Matrize genzwinkel der beiden Längsflächen der Fenster der liegen. Wälzkörper groß ist, die Nadeln oder Rollen gegenEin derartiges Stanzwerkzeug ist aus der französi- ein Herausfallen vollständig gesichert,
sehen Patentschrift 1 303 538 bekannt. Bei diesem 35 In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise Stanzwerkzeug werden gleichzeitig mit dem Stanzen veranschaulicht. Es, .zeigtder Käfigfenster durch abgeschrägte Schnittkanten Fig. 1 einen Vertikalschnitt einer aus Stempelder Matrize Fortsätze auf nahezu der gesamten und Matrize bestehenden Vorrichtung zum Stanzen Längsseite der Fenster erzeugt. Wegen des geringen eines ebenen, flachen Bandes,Raumes, den diese Schrägen bieten, ergeben sich da- 4° F i g. 2 eine Draufsicht auf die Matrize nach bei nur relativ kurz vorspringende Fortsätze, die zum Fig. 1,einen auf der großen Länge der Fortsätze nur zu Fi g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 2,einer schlechten Anlage der Wälzelemente führen Fig. 4 einen Längsschnitt durch den gestanzten /Akönnen und zum anderen bei einer Anlage auf einem Rohling, entlang der Längsmitte der in Fig. 1 ge- λ längeren Stück zu hoher Reibung führen. Vor allem 45 zeigten Vorrichtung,wird aber durch die Schräge der Schnittkanten deren F i g. 5 eine schematische Darstellung, die dieSchneidfähigkeit erheblich verschlechtert. Kurze Fort- Endphase bei der Herstellung der zum Festhalten sätze an den Fenstern von Wälzelementkäfigen an der Wälzkörper dienenden Vorsprünge veranschau-Stelle von solchen, die sich im Sinne der französi- licht undsehen Patentschrift 1 303 538 über die ganze Fenster- 50 Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Käfig mit länge erstrecken, sind z. B. aus der deutschen Patent- den fertigen Vorsprüngen.schrift 1 001 550, Teile 6, oder der deutschen Patent- Fig. 1 zeigt eine Stanze mit einer Matrize Λ undschrift 1 066 530, Teile 8, an sich bekannt. Für eine einem Stempel B zum Stanzen eines ebenen flachen derartige Ausbildung der Fortsätze an den Käfigen Bandes C, welches den Rohling für einen zylindrivor Wälzelementen ist im vorliegenden Fall Patent- 55 sehen Käfig oder für Käfigsegmente bilden soll. Zum schutz nicht beansprucht. Herstellen von Fenstern 1 in diesem Käfig weist dieDer Erfindung liegt im Rahmen der Schaffung zur Matrize Stanzlöcher 2 auf, die rechteckige Form haben späteren Schließung der Fenster und Sicherung der und in deren Längskanten la rilletnförmige Ausneh-Wälzelemente rückformbarer Fortsätze an Fenstern mungen 3 einmünden, die zu diesen Längsseiten von Käfigen die Aufgabe zugrunde, ein sauberes 60 senkrecht verlaufen. Diese Rillen dienen zur BiI-Stanzen, das bekanntlich auch zu kleineren Stanz- dung von Fortsätzen4 (Fig.4) an der einen Seite kräften führt, an einer möglichst günstigen Schnitt- des gestanzten Bandes und entlang der Längskanten kante zu gewährleisten, und zwar unter Bildung be- la. Diese Fortsätze stehen senkrecht zur Ebene des kannter, lediglich nasenartiger Fortsätze an den Bandes. In einem letzten Arbeitsgang werden die in Fensterkanten. 65 Fig. 4 in ihrem Rohzustand gezeigten Fortsätze4Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- in die Ebene der zugehörigen Seite des Bandes zulöst, daß die Ausnehmungen aus mehreren, die rückgebogen, beispielsweise entsprechend der sche-Schnittkanten schneidenden Rillen bestehen. matischen Darstellung in Fig. 5, um im fertigen
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