DE179059C - - Google Patents

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DE179059C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/28Mobile scaffolds; Scaffolds with mobile platforms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/24Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height specially adapted for particular parts of buildings or for buildings of particular shape, e.g. chimney stacks or pylons
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    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/24Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height specially adapted for particular parts of buildings or for buildings of particular shape, e.g. chimney stacks or pylons
    • E04G3/243Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height specially adapted for particular parts of buildings or for buildings of particular shape, e.g. chimney stacks or pylons following the outside contour of a building
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G3/00Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height
    • E04G3/24Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height specially adapted for particular parts of buildings or for buildings of particular shape, e.g. chimney stacks or pylons
    • E04G3/246Scaffolds essentially supported by building constructions, e.g. adjustable in height specially adapted for particular parts of buildings or for buildings of particular shape, e.g. chimney stacks or pylons following the inside contour of a building

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 179059 -KLASSE 37e. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf die zum Bau und zur Ausbesserung von Schornsteinen, Türmen' und ähnlichen Bauwerken üblichen Klettergerüste, die aus zwei übereinander angeordneten, im Querschnitt veränderlichen, den Schornstein umfassenden Und zwecks Hebens oder Senkens des Gerüstes gegeneinander verstellbaren, wagerechten, aus Balken oder Schienen und diese verbindenden Stangen zusammengesetzten Rahmen bestehen.
Diese Balken oder Schienen sind zufolge der vorliegenden Erfindung an den Enden mit Schlitzen versehen, in denen die Rippen von Platten oder Haltern geführt werden, welche durch die zur senkrechten und wagerechten Verstellung der Rahmen dienenden Stangen verbunden sind. Zum wagerechten Verschieben der Platten oder Halter in den Schlitzen der Rahmenbalken werden mit Rechts- und Links-
ao gewinde versehene Stangen benutzt, deren Schraubenenden in Gewindebuchsen der Platten oder Halter geführt werden.
Aus einem Doppelrahmen bestehende Klettergerüste sind zwar an sich nicht neu. Bei dieser bekannten Anordnung befindet sich aber der obere Rahmen oberhalb der Arbeitsbühne und muß an das noch frische Mauerwerk angepreßt werden. Dadurch wird einerseits die Fläche der Arbeitsbühne verkleinert, andererseits der Nachteil in Kauf genommen, daß der Rahmen an dem eben fertiggestellten Mauerwerk festzuklemmen ist, an dem er keinen sicheren Halt findet und unter der Einwirkung des abbindenden Mörtels oder Zementes' leicht festhaftet.
Es sind zwar auch Klettergerüste schon bekannt, bei denen die Arbeitsbühne oberhalb des Doppelrahmens angeordnet ist. Gegenüber diesen Baugerüsten unterscheidet sich das "vorliegende jedoch dadurch, daß es durch die Anordnung der in Schlitzen der Rahmenbalken oder -schienen verschiebbaren Halter auf einfache Weise verstellt werden kann. Hierdurch wird erreicht, daß das Gerüst, obwohl es nur eine geringe Fläche an dem Schornstein o. dgl. beansprucht, eine große Sicherheit bietet, da es in sich - einen sehr festen Zusammenhang und infolgedessen eine große Tragfähigkeit besitzt. Damit ist auch eine erhöhte Sicherheit beim Verschieben des Gerüstes verbunden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht des an einem Schornstein angebrachten Klettergerüstes.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Gerüstes.
Fig. 3 ist dessen Oberansicht nach Entfernung des Gerüstes vom Schornstein.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Fig. 5 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht des Klettergerüstes mit daran angebrachter Arbeitsbühne.
Das Klettergerüst besteht aus zwei übereinander angeordneten Rahmen, von denen jeder aus zwei. wagerechten Balken oder Schienen a und aus zwei diese Schienen verbindenden, an beiden Enden mit Gewinden versehenen Stangen c, c1 zusammengesetzt ist. Die Balken oder Schienen α sind bei & auf etwa τ m, je nach den
Abmessungen des zu berüstenden Bauwerkes, geschlitzt. Die Enden der Stangen c, c1 können entweder in den Schlitzen b der Balken a oder über diesen liegen. In der Zeichnung ist die
S letztere Anordnung dargestellt. Die Schlitze I dienen den Rippen d wagerecht verschiebbarer, an den vier Ecken des Bauwerkes angeordneter Platten e, β1 als Führung. An den Platten e1 sind senkrechte Stangen f bei g drehbar befestigt, deren obere Enden mit Gewinden versehen sind und durch Führungen oder Augen in den Platten e hindurchgehen. Die Vorrichtung bildet demgemäß ein in sich verstellbares Gerüst, das sich der Wandneigung des Schornsteins und den verschiedenen unregelmäßigen Beanspruchungen und Bewegungen, denen dieser unterworfen ist, anpassen kann. Die Platten e, e1 tragen ferner Muttern oder Buchsen h zur Aufnahme der mit Gewinden versehenen Enden der Stangen c, c1 und- Muttern oder Buchsen i zur Aufnahme der ebenfalls mit Gewinden versehenen Enden der Stangen /, f-, welch letztere
■■ vor der Vorderfläche der Balken α und parallel mit diesen liegen. Die Schraubenstängen c, c1 und /, j'1 haben an dem einen Ende Rechtsund am anderen Ende Linksgewinde und in ihren mittleren, in Blöcken k, k1 geführten Teilen eckigen Querschnitt.'
Die oberen Blöcke k enthalten die Buchsen von Antriebsrädern I, P, die auf dem eckigen Teile der Stangen c und / befestigt sind. Die unteren Blöcke k1 sind zur Aufnahme von Schneckenrädern m (Fig. 4) hohl ausgebildet, die auf dem eckigen Teile der Stangen c1, j1 aufsitzen und von einer Schnecke η gedreht werden. Diese Schnecken sind an den unteren Enden der durch Bohrungen der Blöcke k, k1 hindurchgehenden Stangen n1, n2 befestigt. Auf jeder der Stangen n1 ist eine Scheibe 0 und auf jeder der Stangen n2 eine Scheibe fi befestigt. Die mit Schraubengewinde versehenen Stangen/ können mittels loser, als Muttern ausgebildeter Scheiben r verschieden eingestellt werden. Die Scheiben r sind mit Buchsen ausgestattet, welche in die oberen Enden der Platten e eingelassen sind. Die Scheiben I, P, o,f und die Schraubenmutter r können zum Drehen der entsprechenden Stangen als Handräder ausgebildet oder an dem Umfange mit Löchern zum Einstecken eines Hebels o1 versehen sein.
Die Stangen /, n1, nz können sich in den oberen Blöcken k frei verschieben. Die Blöcke, durch welche die Stangen /, j1 gehen, sind an den Balken oder Schienen α befestigt.
Die Platten β sind mit Armen e% versehen, die an ihren Enden umgebogen sind, damit sie die Bretter s in ihrer Lage festhalten. Diese Bretter werden über die vorstehenden Enden der Schienen oder Balken α gelegt und mit diesen durch Bügel t verbunden, welche die Schienen oder Balken umfassen und zwischen den Brettern s und durch die Arme e2 hindurchgehen. Mittels der auf die Enden der Bügel t aufgesetzten Muttern werden die einzelnen Teile fest miteinander verbunden. Die anderen Bretter s1 werden über die vorstehenden Enden der Bretter s gelegt und mit letzteren mittels der Platten u, u1 verbunden, welche die aus der Zeichnung ersichtliche Form erhalten. Dutch Stehbolzen μ2, welche durch die Fuge zwischen den Brettern s und s1 hindurchgehen, wird das Ganze zusammengehalten. Soll das Gerüst gehoben oder gesenkt werden, so ist es notwendig, die Muttern der Bügel t und der Bolzen u"' zu lösen.
Um beispielsweise einen Schornstein zu errichten, wird das Klettergerüst, wenn das Mauerwerk bis zu einei gewissen Höhe gelangt ist, an dem Schornstein befestigt. Soll dieses sodann gehoben werden, so ist vor allem darauf Bedacht zu nehmen, daß der obere Rahmen fest gegen die Schornsteinwand gedrückt ist. Die Scheiben -p werden dann in der Weise gedreht, daß die Schraubenstangen c1 die unteren Balken α von der Wand abheben, so daß der untere Rahmen nunmehr gegen den oberen Rahmen gehoben werden kann, sobald die Schraubenmuttern r der Stangen f gedreht werden. Während des Hebens des unteren Rahmens verschieben sich die Platten e1 in den Schlitzen b entsprechend der Abnahme des Querschnittes des Mauerwerkes beim Drehen der Scheiben 0. der Stangen n'. Nunmehr werden die Scheiben p und die Stangen n2 gedreht, so daß der untere Rahmen fest gegen die Schornsteinwand gedrückt wird, worauf die Scheiben I zur Freigabe des oberen Rahmens α gedreht werden. Die Muttern r werden nun, um den oberen Rahmen anzuheben, in entgegengesetzter Richtung gedreht und es wird mittels der Scheiben/1 die erforderliche seitliche Einstellung der Platten e bewirkt. Darauf wird durch Drehen der Scheiben I der obere Rahmen gegen den Schornstein angezogen, worauf endlich die die Plattform bildenden Bretter dicht an das Mauerwerk herangeschoben werden. Es kann nunmehr mit dem Mauern fortgefahren werden, bis eine weitere Hebung des Gerüstes erforderlich wird. Die Vorrichtung ist also derart eingerichtet, daß sie während der Herstellung des Schornsteins kletterartig nachgerückt werden kann. ,
Wenn erforderlich, können Holzblöcke zwischen Gerüst und Schornstein eingeklemmt werden, um ersterem eine größere Festigkeit zu geben.
Zum Zwecke des Herunterlassens des Gerüstes werden die Maßnahmen in der umgekehrten Reihenfolge, wie vorstehend angegeben, ausgeführt.
Soll die Vorrichtung zum Errichten eines Bauwerkes von rundem Querschnitte oder größeren Abmessungen benutzt werden, so können mehr als eine Schraubenstange / (mit Handscheibe oder ähnlichen Antriebsmitteln am oberen Ende) angeordnet .sein und die Balken α können aus Doppelbalken bestehen, die durch Vereinigung mehrerer Längen von Brettern oder Planken hergestellt sind. Ist
ίο die Vorrichtung eine gewisse Strecke an dem Schornstein entlang gehoben worden, so kann der Raum zwischen den Ecken des rechteckigen Rahmens und der Wand des Schornsteins mit Holzblöcken oder mittels zweier oder mehrerer Holzbalken, die durch Querstücke auseinander gehalten werden, ausgefüllt werden, um das Gerüst starr und in gleicher Höhe zum Auflegen der Bretter zu halten.
An Stelle der Schnecken und Schneckenräder kann irgend ein anderes geeignetes Getriebe Verwendung finden, um das Heben und Senken des Gerüstes zu bewirken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Klettergerüst zum Bau und zur Ausbesserung von Schornsteinen, Türmen und ähnlichen Bauwerken aus zwei übereinander angeordneten, in sich und gegeneinander verstellbaren Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die die 'Rahmen bildenden Balken oder Schienen (a) an ihren Enden mit Schlitzen (b) versehen sind, in denen die Rippen (d) von Platten oder Haltern (e, er) geführt sind, die durch die zur senkrechten und wagerechten Verstellung der Rahmen dienenden Stangen ff, c, c1, /, j1) verbunden sind.
2. Klettergerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wagerechte Verschieben der Platten oder Halter fe, e1) mittels wagerechter, mit Rechts- und Linksgewinde versehener Stangen (j, f) erfolgt, deven Enden in Gewindebuchsen (i) der Platten oder Halter (e, β1) geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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