DE178484C - - Google Patents

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DE178484C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D15/00Manufacture of resin soap or soaps derived from naphthenic acids; Compositions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

l&4if ϊ«- EH/I*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von Harzseife, speziell harter Harzseife. Im besonderen bezweckt die Erfindung die zur Verwendung in der Papierfabrikation kommende Harzseife, welche bisher nur in flüssiger Form hergestellt wurde bezw. hergestellt werden konnte, in feste Form zu bringen, um' gegenüber den bisherigen' Fabrikaten in flüssiger
ίο Form \rorteile zu erreichen. Diese bestehen im besonderen darin, daß sich harte Harzseife schneller und leichter lösen läßt, da dem zur Auflösung erforderlichen Wasser die zerkleinerte Harzseife eine größere Angriffsfläche bietet, ferner daß. beim Versand die Fracht auf den für flüssige Harzseife in Betracht kommenden Wassergehalt von 30 bis 60 Prozent gespart wird und die Verpackung eine viel leichtere und billigere sein kann- und daß das Abmessen der zur Auflösung erforderlichen Mengen durch Abwiegen einfacher und sicherer ist, da ein hoher Prozentsatz aufzulösender Seife nicht wie bisher an den Wandungen der Meßgefäße haften bleibt.
Um eine vorteilhaft zu verwendende Harzseife herzustellen, muß bekanntlich der Zeitraum bis zur völligen Verseifung, überhaupt die ganze Köchdauer, möglichst abgekürzt werden; andererseits ist aber auch die Herstellung einer Seife mit hohem Gehalte an freiem Harz dadurch beeinflußt, daß in dem Maße, als zur Erzielung eines höheren Freiharzgehaltes die anzuwendende Sodamenge . vermindert wird·, eine längere Kochdauer erforderlich ist, um gleichzeitig eine möglichst feine Verteilung des freien (unverseiften) Harzes Unter das. verseifte herbeizuführen. Da der Kochvorgang namentlich bei der für kurze Kochdauer erforderlichen hohen1 Temperatur unter überaus starkem Schäumen vor sich geht, hat man zur Vermeidung besonders hoher Steigräume die für schäumende Stoffe bereits bekannten Apparate, bei denen der sich bildende Schaum durch ein Übersteigrohr vom Kochkessel nach einem Kühler geleitet 4^ wurde, um sich in demselben abzukühlen und verdichtet dem Kochkessel wieder zufließen zu können, auch bei der Harzseifenbereitung verwendet; die Kochdauer war jedoch infolge des großen Kreislaufes der Masse durch das Steigrohr, den Entschäumer und schließlich durch die Rückleitung eine verhältnismäßig lange.
Weiter bat man Kochungen in luftdicht verschlossenen Kesseln vorgenommen; dabei aber stellte sich jedoch als großer Nachteil heraus, daß dem Endprodukte das klebende Terpentin beiblieb, welches bei der Papierfabrikation nachteilig wirkt.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung zur Herstellung von Harzseife in möglichst kurzer Zeit, speziell in fester Form, in der Weise ausgeführt, daß in dem Kochgefäße ein zum Auffangen des hochgehenden Schaumes und der durch eine gekühlte, das Kochgefäß überspannende Decke kondensierten Wasserdämpfe bestimmter Zwischenboden vorgesehen ist, und die zum Zurückführen der verdichteten Masse in das Kochgefäß dienende, außen angebrachte Lei- 70' tung verbindet den oberen Teil des Kochgefäßes mit dessen Boden,
In dieser Vorrichtung kann die Herstellung von Harzseife, speziell in fester Form, in der Weise vorgenommen werden, daß dem zu kochenden Gemische von Harz und Alkali nur geringe Wassermengen zugesetzt werden, welche der Masse während des Kochens durch Niederschlag der Dämpfe wieder zugeführt werden, bis nach eingetretener Verseifung die Wasserdämpfe auf geeignete Weise entfernt
ίο werden, wobei die völlige, durch den kurzen von der Masse, während des Kochvorganges ausgeführten Umlauf bewirkte Verseifung in sehr kurzer Zeit eintritt. Aus diesem Grunde können dem zu verseifenden Gemisphe verhältnismäßig geringe Mengen Soda beigegeben werden und wird somit ein Endprodukt mit hohem Gehalte an freiem Harz und sehr geringem Wassergehalte erhalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Ge-
■ fäße a, welches durch einen trichterartigen, durchbrochenen Zwischenboden b in1 zwei Abteilungen wagerecht geteilt ist. Beide Teile stehen untereinander durch außerhalb des Gefäßes liegende gekühlte Rohre oder Kanäle in Verbindung, wodurch das Kühlhalten der Rückleitungsrohre das Verdichten des Schaumgemisches fördert und somit die Wirkung des Abschäumabteiles . ergänzt und die Schnelligkeit des Gemischkreislaufes erhöht wird, ohne daß die Masse unter eine niedrigere Temperatur kommt, als sie gerade für den schnellen Kochprozeß und zur Bewirkimg eines schnellen Umlaufes erforderlich ist. Die Kühlfähigkeit der Gefäßdecke d kann durch mit Wasser gekühlte Rohre oder dergl. erhöht werden.
Der Kochvorgang ist folgender: Nachdem im unteren Abteile das zur Verseifung zu bringende Gemisch eingeführt ist, wird durch Anwendung· möglichst hoher Temperaturen, beispielsweise durch eine Heizrohrschlange c, eine energische Durchkochung herbeigeführt. Die sich beim Kochen bildenden Schaummengen, hervorgerufen durch die sich bildende Kohlensäure, steigen durch die Durchbrechung des Zwischenboden^ b unmittelbar in den oberen Gefäßabteil, aus dem durch die ins Freie mündende Öffnimg / sowohl die frei gewordene Kohlensäure als auch die Terpentindämpfe und dergl. entweichen, während die sich bildenden Wasserdämpfe an der Decke stark abgekühlt und verdichtet werden und kondensiert in das Gemisch zurückfallen.
Die verdichtete Schaummenge fließt durch die Rückleitung e, in welcher sie weiter gekühlt wird, nach der tiefsten Stelle des Kochabteiles zurück; dort angelangt, verursacht sie eine kräftige Reaktion und dadurch eine innige Vermengung und einen regeren Kreislauf, wodurch die Kochdauer bis zur völligen Verseifung und innigen Vermischung des freien Harzes eine verhältnismäßig geringe Zeit beansprucht.
Da die Wasserdämpfe ständig kondensiert der Masse zugeführt werden und da durch den kurzen, bedeutend schnelleren Umlauf unter Anwendung von geringen Mengen Soda die Verseifung in· kurzer Zeit eintritt, ist es möglich, mit einem erheblich niedrigeren Wasserzusatze zu beginnen, woraus sich wiederum die Möglichkeit ergibt, daß nach vollendeter Verseifung durch weitere kurze Kochung die sich dann noch bildenden Dämpfe auf geeignete Weise, vorteilhaft durch Saugpumpen oder dergl., abgezogen werden können, so daß als Endprodukt eine Harzseife von derartig geringem Wassergehalte entsteht, daß diese nach Erkalten erhärtet.
Selbstverständlich könnte die oben beschriebene Vorrichtung auch zur Herstellung von Harzseife in flüssiger Form verwendet werden, was speziell der Fall sein würde, falls die Vorrichtung als solche in den Papierfabriken selbst zur Herstellung der in den Fabriken weiter zur Verwendung' kommenden Harzseife gebraucht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung von Harzseife, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb eines zum Auffangen des hochgehenden Schaumes bestimmten Zwischen- 9^ bodens eine das Kochgefäß überspannende Decke zum Kondensieren des Wasserdampfes und zum schnellen Verdichten des Schaumes vorgesehen und der oberhalb des Zwischenbodens gelegene Raum mit dem unteren Ende des Kochgefäßes durch außerhalb des letzteren liegende Rohre zum Zurückführen der verdichteten Masse in das Kochgefäß verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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