DE178474C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE178474C DE178474C DENDAT178474D DE178474DA DE178474C DE 178474 C DE178474 C DE 178474C DE NDAT178474 D DENDAT178474 D DE NDAT178474D DE 178474D A DE178474D A DE 178474DA DE 178474 C DE178474 C DE 178474C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- bath
- silicon
- hydrocarbon
- carbon
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 11
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 claims description 8
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 claims description 8
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 5
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 4
- ZOXJGFHDIHLPTG-UHFFFAOYSA-N Boron Chemical compound [B] ZOXJGFHDIHLPTG-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052796 boron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 150000002894 organic compounds Chemical class 0.000 claims description 3
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 claims description 2
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 claims 2
- 239000010703 silicon Substances 0.000 claims 2
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims 1
- UHOVQNZJYSORNB-UHFFFAOYSA-N Benzene Chemical compound C1=CC=CC=C1 UHOVQNZJYSORNB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 150000002736 metal compounds Chemical class 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical group [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 1
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
- H01K3/02—Manufacture of incandescent bodies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Inorganic Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet ein Verfahren zur Herstellung von Leuchtkörpern für elektrische Glühlampen,
' bei welchen auf einem elektrisch leitenden,
z. B. aus Kohle bestehendem Faden ein Überzug aus reinem graphitischen Kohlenstoff
und einem Metall von hohem Schmelzpunkt erzeugt wird.
Es ist ein in der Glühlampenfabrikation ίο bekanntes Verfahren, zur Härtung und Egalisierung
von Kohlenfäden diese in einem Kohlenwasserstoff bade mittels eines elektrischen
Stromes zu erhitzen und auf diese Weise einen Überzug aus Kohlenstoff zu erzeugen.
• Es hat sich nun gezeigt, daß die Dichtigkeit und Härte derartiger Überzüge und damit
deren Dauerhaftigkeit auch bei hoher Belastung der Glühfäden wesentlich erhöht
werden kann, wenn man gleichzeitig mit dem
ao Kohlenstoff ein Metall von höherem Schmelzpunkt als die Glühfemperatur des Fadens auf
den letzteren niederschlägt.
Um solche Niederschläge aus einer Mischung von reinem graphitischen Kohlenstoff und
einem Metall von hohem Schmelzpunkt zu erzielen, wird nach vorliegender Erfindung
das Glühen des Fadens in einem Kohlenwasserstoffbade vorgenommen, in welchem
eine organische Verbindung des betreffenden Metalles gelöst ist.
Zur Ausführung des Verfahrens kann irgend eine homogene Faser Verwendung finden,
welche durch Hitze in Kohle umgewandelt werden kann, z. B. ein Faden, der aus Zellulose
besteht, die in dickflüssigem Zustande in eine geeignete Härteflüssigkeit durch eine
Düse gepreßt wird; statt dessen könnte man auch einen zusammengesetzten Faden verwenden,
da das Verfahren in. gleicher Weise sowohl bei jeder Art von Kohle-, Metall- oder Karbidfäden, als auch bei zusammengesetzten
Fäden, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen, angewendet werden kann, sofern nur einer der Bestandteile des Fadens
ein Leiter erster Klasse ist.
Nachdem der Faden karbonisiert oder in anderer Weise in einen Leiter umgewandelt
worden ist, wird er in Klemmen eingespannt, die mit einer Elektrizitätsquelle in Verbindung
stehen, und in eine Dampfatmosphäre oder in ein Flüssigkeitsbad gebracht, die aus chemisch
reinem Kohlenwasserstoff, in dem eine organische Metallverbindung gelöst ist, bestehen.
Alsdann wird der Faden durch Hindurchleiten des elektrischen Stromes auf
Rotglut erhitzt, wobei sowohl graphitische Kohle als auch Metall ausgeschieden und auf
der Oberfläche des Fadens niedergeschlagen wird. Diese Niederschläge entstehen durch
Zersetzung des Kohlenwasserstoffes und der organischen Metallverbindungen unter dem
Einfluß der Hitze des glühenden Fadens.
Als Lösungsmittel für die organischen Metallverbindungen wird zweckmäßig chemisch
reines Benzol verwendet, welches von allen Unreinigkeiten, wie Schwefel und Wasser,
befreit worden ist. Es kann jedes beliebige Metall Verwendung finden, dessen Schmelzpunkt
höher liegt als die Temperatur, bei welcher der Faden in der Lampe glüht und welches eine organische Verbindung bildet.
Bor oder Silicium bilden derartige Verbin-
Claims (3)
- düngen, von denen Silicium-Tetraphenyl ein gutes Beispiel gibt. Das Trietylphenyl von Silicium oder Bor ist ebenfalls brauchbar. Für gewöhnlich wird man eine gesättigte Lösung in Anwendung bringen, wobei durch Veränderung der Zusammensetzung der Lösung das Verhältnis zwischen der Kohle und dem Metall in dem Niederschlag geregelt werden kann. Die nach diesem Verfahren ίο hergestellten Fäden halten viel besser die Kerzenstärke aufrecht, wenn sie auch sehr stark beansprucht werden, als es die gebräuchlichen Kohlenfäden tun.1S Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung vonLeuchtkörpern für elektrische Glühlampen, bei dem ein elektrisch leitender Faden durch Glühen in einem Kohlenwasserstoffbade mittels des elektrischen Stromes mit Kohlenstoff überzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kohlenwasserstoffbade eine organische Verbindung eines Metalles von hohem Schmelzpunkt aufgelöst ist, so daß beim Glühen des Fadens gleichzeitig reiner graphitischer Kohlenstoff und Metall auf denselben niedergeschlagen wird, zu dem Zweck, durch Beimengung des Metalles den Überzug dichter und widerstandsfähiger zu machen.
- 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Bades aus reinem Kohlenwasserstoff, in welchem Silicium-Tetraphenyl gelöst ist.
- 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Bades aus chemisch reinem Kohlenwasserstoff, in welchem 40^ Trietylphenyl von Silicium oder Bor ge- \ löst ist.Berlin, gedruckt in der reichsdrückereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178474C true DE178474C (de) |
Family
ID=442868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178474D Active DE178474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178474C (de) |
-
0
- DE DENDAT178474D patent/DE178474C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2658735C2 (de) | ||
| DE2211991C3 (de) | Kammdraht fur Kratzengarnitur | |
| DE2550598C3 (de) | Verfahren zum Vorbehandeln von Leiterplatten | |
| DE178474C (de) | ||
| DE2055927C3 (de) | Poröser, elektrisch leitender Gegenstand, insbesondere elektrisches Heizelement | |
| DE883949C (de) | Biegsame Glasfaeden und daraus hergestellte Gebilde | |
| DE159295C (de) | ||
| DE2428720C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kohlenstoffäden mit einem Siliziumkarbid-Überzug | |
| CH647268A5 (de) | Elektroplattierungsbad fuer die ablagerung von metallischem palladium. | |
| DE197861C (de) | ||
| DE230687C (de) | ||
| DE655753C (de) | Verfahren zum Egalisieren von duennen, drahtfoermigen oder bandfoermigen Gluehkoerpern und Heizkoerpern elektrischer Gluehlampen und Entladungsgefaesse | |
| DE1792757C3 (de) | Verfahren zur Entfernung von Kohlenstoff | |
| DE138135C (de) | ||
| DE512343C (de) | Anordnung zur Herstellung von Oxydkathoden fuer Elektronenroehren | |
| DE909247C (de) | Verfahren zur optischen Kennzeichnung von Metall-Glasdurchfuehrungen und nach diesemVerfahren hergestellte elektrische Vorrichtung | |
| DE491713C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gluehkathoden aus schwer schmelzbaren Metallen mit Thoriumoxydueberzug, der durch Oxydierung einer Thorium-verbindung, z. B. Thoriumnitrat, erhalten wird | |
| AT32195B (de) | Verfahren zur Herstellung hauptsächlich dünner Metallglühfäden für elektrische Glühlampen. | |
| DE25646C (de) | Neuerungen in der Herstellung von Glühlichtbrennern | |
| DE528600C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Schmelzsicherungen fuer sehr geringe Stroeme, bei dem eine duenne Metallschicht auf einer Ioeslichen Elektrode niedergeschlagen und die Elektrode sodann von dem Niederschlag geloest wird | |
| DE63599C (de) | Verfahren zur Verbindung des Einführungsdrahtes von Glühlampen mit der Glasbirne | |
| DE210326C (de) | ||
| DE289589C (de) | ||
| AT24654B (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Glüfhäden. | |
| DE687691C (de) | Elektronenroehre, insbesondere fuer sehr hohe Frequenzen |