DE1784130U - Streckwerk. - Google Patents

Streckwerk.

Info

Publication number
DE1784130U
DE1784130U DE1957C0004789 DEC0004789U DE1784130U DE 1784130 U DE1784130 U DE 1784130U DE 1957C0004789 DE1957C0004789 DE 1957C0004789 DE C0004789 U DEC0004789 U DE C0004789U DE 1784130 U DE1784130 U DE 1784130U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
cleaning roller
stand
arms
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957C0004789
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Casablancas High Draft Co Ltd
Original Assignee
Casablancas High Draft Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Casablancas High Draft Co Ltd filed Critical Casablancas High Draft Co Ltd
Priority to DE1957C0004789 priority Critical patent/DE1784130U/de
Publication of DE1784130U publication Critical patent/DE1784130U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/64Rollers or aprons with cleaning surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • "Streckwerk" Die Neuerung betrifft Walzenstreckwerke für Textilfasern. Sie bezieht sich insbesondere auf die Befestigung sogenannter vorderer Putztische, die übeplicherweise einen mit Stoff abgedeckten Zylinderkörper aufweisen und drehbar zwischen Walz-enständern gelagert sind. Die Putztische stehen in leichter Reibberührung mit der vorderen unteren Streckwalze.
  • Für ideale Arbeitsbedingungen eines solchen unteren Putztisches wird gefordert, daß er sanft gegen die untere Umfangsfläche der zugeordneten vorderen Unterwalze gedrückt gehalten wird, wobei er so befestigt sein muß, daß er infolge der Reibberührung mit der Walze frei rotieren kann. Er muß bei Bedarf leicht abnehmbar und wieder einsetzbar sein. Zusätzlich soll der Putztisch auch innerhalb des Streckwerkes von vorne nach hinten einstellbar sein. Dadurch soll seine günstigste Lage erzielt werden, die von der Art des hergestellten Garnes und des verarbeiteten Materials abhängt.
  • Zurzeit werden vordere Putztische oder Putzer normalerweise zwischen Walzenständern entweder mittels langer Blattfedern an den Stangen gelagert, die den Putzer nachgiebig gegen die vordere mittlere Walze dadurch angedrückt halten, daß sie auf die Endzapfen des Putzers wirken, oder die Lagerung erfolgt mittels zweiarmiger Hebel, die an die Ständer angelenkt sind, und von denen jeder einen Arm aufweist, der so geformt ist, daß er einen Endzapfen des Putzers erfaßt und einen anderen Arm aufweist, der zur Erzielung des notwendigen aufwärts gerichteten Druckes mit einem Gegengewicht belastet ist.
  • Diese beiden bekannten Formen einer Endbefestigung haben jedoch in der Praxis Nachteile gezeigt, die mit der vorliegenden Neuerung behoben werden sollen.
  • Putzwalzenträger für Streckwerksunterwalzen an Spinnmaschinen zeichnen sich nach der Neuerung dadurch aus, daß der mit einem Auflagersitz für die Putzwalze versehene Tragarm drehbar auf einer Achse gelagert ist, die durch Schlitze im Walzenständer hindurchgeht und darin befestigt ist, wobei der Arm in einer seitlichen Vertiefung eine Torsionsschraubenfeder aufnimmt, die den Arm nach oben und damit die Putzwalze leicht in Reibeingriff mit einer Streckwerksunterwalze drückt.
  • Die Neuerung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Teil eines Walzenständers, der mit einer Putztisch-Endbefestigung nach der Neuerung versehen ist, Fig. 2 einen Querschnitt in der Ebene II-II der Fig. 1 in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Querschnitt in der Ebene III-III der Fig. 2 und Fig. 4 einen Teilquerschnitt in größerem Maßstab in der Ebene IV-IV der Fig. 1.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, weist eine Endbefestigung für einen mit Endzapfen 2 versehenen Putzer 1 der Vorderwalze die Form eines Haltearmes 3 auf, dessen hinterer Teil auf einer Seite bei 4'ausgehöhlt ist und dadurch eine verhältnismäßig tiefe seitliche Vertiefung in dem Arm bildet.
  • Eine Öffnung für die Aufnahme eines dünneren Endes einer Buchse 5 geht in Querrichtung durch den Arm 3. Die Buchse 5 befindet sich in der Vertiefung 4 und ihre Achse steht senkrecht zur Ebene des Armes. Innerhalb der Armvertiefung 4 ist rund um die Buchse 5 eine'Schraubenfeder 6 angeordnet.
  • Ein Ende 6a der Schraubenfeder 6 ist nach außen in einer solchen Richtung umgebogen, daß es in einen Gehäuseschlitz im Rand der Vertiefung 4 eingreift. Das andere Ende 6b der Feder ist in der entgegengesetzten Richtung so nach außen gebogen, daß es von der Vertiefung 4 aus absteht und am Walzenständer 7 anliegt.
  • Ein im wesentlichen U-förmiger Sitz 8 für einen Endzapfen 2 des Putzers öffnet sich nach oben und etwas nach vorn und geht durch den Oberteil des Armes vor der Vertiefung hindurch. Die Seiten dieses Sitzes stehlen in üblicher Weise rippenartig über das Oberteil hinaus, so daß ein Polyamidlager 9 in seine Lage in dem Sitz eingerastet werden kann.
  • Vor dem Sitz ist der Haltearm-3 bei 10 nach unten gekrümmt, so daß er eine Führungsfläche schafft, die die Handhabung erleichtert. Hinter dem Sitz 8 ist der Arm zu einem oberen Höckerteil ausgebildet, von dem aus ein Vorsprung 11 seitlich von dem Arm auf dessen Vertiefungsseite vorragt. Dieser Vorsprung 11 hat die Aufgabe, als Begrenzungsanschlag für den Arm im Zusammenwirken mit dem Walzenständer 7 zu wirken, wie weiter unten erläutert wird.
  • Um einen Haltearm der beschriebenen Art auf dem Walzenständer 7 zu befestigen, ist der Ständer mit einem Schlitz 7a versehen, der durch die Ständerwand hindurchgeht und in dem Ständer eine von vorne nach hinten gerichtete längliche Form aufweist. Die Breite des Schlitzes reicht aus zur Aufnahme eines querliegenden Hohlstiftes oder Zapfens 12, auf dem der Haltearm angebracht ist. Der Schlitz ist so lang, daß der Stift oder Zafpen 12 in ihm entlang bewegt werden kann, und zwar über den für das Einstellen des gehaltenen Putzers erforderlichen Bereich. Oberhalb des Ständerschlitzes ist der Ständer auf jeder Seite mit einer Schulter 7b versehen, die die zulässige nach unten gerichtete Winkelverschiebung des Armes dadurch begrenzt, daß der Armvorsprung 11 dagegen anschlägt. Ebenfalls oberhalb des Ständerschlitzes befindet sich eine weitere überhängende Schulter 7c, die die nach oben gerichtete Winkelverstellung des Armes durch Anschlagen des Oberteiles des Armes begrenzt.
  • Zwecks Befestigung sind die Haltearme als Linksteile, bzw. als Rechtsteile geformt und jeder Ständer ist so angeordnet, daß er zwei dieser Arme auf entgegengesetzt liegenden Seitenflächen trägt. Somit sind die zusammengehörigen Teile zweier Streckwalzenputzer entsprechend gelagert, wobei die Putzer in entgegengesetzte liegenden Seiten des Ständers liegen. Die Enden dieser Putzer sind natürlich in gleicher Weise mittels Haltearmen an den nächsten benachbarten Ständer gelagert. Die beiden Haltearme sind auf dem Ständer so angeordnet, daß jeder mit der vertieften Fläche nach innen auf den Ständer zu gerichtet ist, und daß-der seitliche Vorsprung 11 oberhalb der zugehörigen seitlichen vorspringenden Ständerschulter 7b liegt.
  • Zur Lagerung der Haltearme erstreckt sich der Stift 12, der hohl und mit Innengewinde versehen ist, durch den Schlitz 7a im Ständer und'die Kragen 5 der Arme sind an die Enden dieses Stiftes angeschraubt. An den-Schrauben 13 befinden sich Unterlegscheiben 13a. Die Schrauben sind in die einander gegenüberliegenden Enden des Stiftes 12 eingesetzt, der somit praktisch eine gemeinsame Schraubverbindung für die beiden Haltearme darstellt. Diese Schrauben 13 sind so weit angezogen, daß jeder Armkragen 5 fest zwischen den Schraubenscheiben 13a eingeklemmt ist. Da die Armkragen 5, wie vorstehend ausgeführt, so angeordnet sind,-daß sie etwas über die Seitenflächen der Arme an jedem Ende hinausstehen, können sich die Arme infolge dieser Klemmwirkung frei um ihre Kragen 5 drehen.
  • Die auf jedem Haltearm befindliche Schraubenfeder 6, deren Ende, wie oben'ausgeführt, an einem Schlitz in dem Arm verankert ist, wird dann so gespannt, daß das gegenüberliegende aus der Vertiefung vorragende-Federende 6b unter die Oberkante des Ständerschlitzes 7a hinter dem Armkragen greift.
  • Mit diesem Eingriff versucht, die Spannung der Feder 6 die Haltearme nach oben zu schwenken, bis die Oberteile der Arme auf die überhängenden Schultern 7c des Ständers treffen.
  • Bei dieser Anordnung ist es leicht, nach unten auf die zusammenarbeitenden Haltearme zu drücken, um den Endzapfen auf einem unteren Putzer das Einfallen in die Armsitze möglich zu machen, worauf die Rückwirkung der Federn beim Loslassen der Arme dann bewirkt, daß dieser Putzer leicht gegen die untere Umfangsfläche einer Unterwalze 14 drückt. Zum Abnehmen eines Putzers werden die Arme in gleicher Weise nach unten gegen die Wirkung der Schraubenfedern gepreßt-und der Putzer wird lediglich aus den Armsitzen herausgehoben. Durch das Anschlagen der Armvorsprünge 11 gegen die Ständerschultem 7b wird eine nach unten gerichtete Winkelverstellung der Arme verhindert, die sonst so groß werden könnte, daß die Federn beschädigt oder überbeansprucht würden.
  • Zwecks Verstellung eines gelagerten Putzers nach vorne und hinten werden die Schrauben 13 gelockert und die die Haltearme haltenden Stifte oder Schraubverbindungen werden dann in ihren Schlitzen 7a in die neue Stellung bewegt.
  • Dann werden die Schrauben wieder angezogen. Bei Bedarf kann das hintere Ende eines jeden Schlitzes 7a in einen schmalen Abschnitt verlängert werden (nicht dargestellt), um die Federenden 6b aufzunehmen, wenn der zugehörige Stift oder Schraubbolzen in die hinterste Einstellage geschoben wird. Tatentansprüche:

Claims (6)

  1. TcfeKansprüche t
    1. Putzwalzenträger für Streckwerksunterwalzen an Spinnmaschinen, d a d u r c h g e k e n n z e ich n e t daß der mit einem Auflagersitz (8) für die Putzwalze (1,2) versehene Tragarm (3) drehbar auf einer Achse (5, 12, 13) gelagert ist, die durch Schlitze (7a) im Walzenständer (7) hindurchgeht und darin befestigt ist, wobei der Arm (3) in einer seitlichen Vertiefung (4) eine Torsionsschraubenfeder (6) aufnimmt, die den Arm nach oben und damit die Putzwalze leicht in Reibeingriff mit einer Streckwerksunterwalze drückt.
  2. 2. Putzwalzenträger nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß auf einer Achse beiderseitig des Walzenständers je ein Tragarm vorgesehen ist, wobei die beiden Tragarme verschiedenen Putzwalzen zugeordnet sind.
  3. 3. Putzwalzenträger nach den Ansprüchen 1 und 2, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Achse längs der Schlitze (7a) einstellbar befestigt ist.
  4. 4. Putzwalzenträger nach den Ansprüchen 1-3, d ad u r c h g e k e n n z e ich n e t, daß die gemeinsame Achse zweier Tragarme mit einem hohlen mit Innengewinde versehenen Stift versehen ist, der durch den Schlitz im Walzenständer hindurchgeht, während die Arme drehbar auf-Buchsen an den Enden des Stiftes gelagert sind.
  5. 5. Nach den Ansprüchen 1-4, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Haltearme und Buchsen auf den Stiften mittels Schrauben und dazwischen eingelegten Scheiben gehalten sind, wobei die Schrauben derart in die Außenenden des Stiftes eingeschraubt sind, daß die Scheiben auf den Außenenden der Buchsen aufliegen.
  6. 6. Putzwalzenträger nach den Ansprüchen 1-5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Arm mit einem zur Seite ragenden Vorsprung zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Armes im Zusammenwirken mit am Ständer befindlichen Schultern versehen ist.
DE1957C0004789 1957-04-27 1957-04-27 Streckwerk. Expired DE1784130U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1957C0004789 DE1784130U (de) 1957-04-27 1957-04-27 Streckwerk.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1957C0004789 DE1784130U (de) 1957-04-27 1957-04-27 Streckwerk.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1784130U true DE1784130U (de) 1959-02-26

Family

ID=32858000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957C0004789 Expired DE1784130U (de) 1957-04-27 1957-04-27 Streckwerk.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1784130U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE964390C (de) Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm an Spinnereimaschinen-Streckwerken
DE1051697B (de) Oberwalzentrag- und -belastungsarm fuer Spinnmaschinen-Streckwerke
DE971846C (de) Hochschwenkbarer und in der Arbeitsstellung verriegelbarer Oberwalzentrag- und -belastungsarm fuer Zweiriemchenstreckwerke an Spinnmaschinen
DE724708C (de) Doppelriemchenstreckwerk
DE1926711C3 (de) Fadenreiniger
DE1784130U (de) Streckwerk.
CH283011A (de) Zweiriemchen-Streckwerk.
DE940969C (de) Als Breithalter wirkende Gewebe-Klemmvorrichtung
CH330431A (de) Oberwalzentrag- und -belastungsarm für Spinnereimaschinenstreckwerke
DE1152047B (de) Verriegelungsvorrichtung an Trag- und Belastungsarmen fuer die Oberwalzen von Streckwerken
DE721878C (de) Kurzriemchenstreckwerk
DE929898C (de) Streckwerk, insbesondere fuer Kammgarn-Ringspinnmaschinen, mit im Streckfeld angeordneten Durchzugwalzenzwillingen
DE1062589B (de) Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm fuer Spinnereimaschinen-Streckwerke
DE1510517C (de) Gerat zum Aufbringen von Laufern auf Spinn und Zwirnringe unter gleich zeitigem Einziehen des Fadens
DE674616C (de) Kopfhalter fuer Frisierstuehle
DE129992C (de)
DE697846C (de) Schuhklebepresse
DE1019591B (de) Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm fuer Spinnmaschinenstreckwerke
AT209156B (de) Rollpikiermaschine
AT205890B (de) Hochschwenkbarer Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm in Streckwerken für Spinnereizwecke
DE168165C (de)
DE320841C (de) Ausrueckvorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen, deren von Hand umlegbarer Klemmhebel das zulaufende Gut erfasst und gleichzeitig die Druckrolle des Speisewalzenpaares abhebt
DE518057C (de) Hohlsaumnaehmaschine
DE819379C (de) Webschuetzen fuer Schlauchkopse
DE944132C (de) Matrizensammler fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen