DE178366C - - Google Patents
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- DE178366C DE178366C DENDAT178366D DE178366DA DE178366C DE 178366 C DE178366 C DE 178366C DE NDAT178366 D DENDAT178366 D DE NDAT178366D DE 178366D A DE178366D A DE 178366DA DE 178366 C DE178366 C DE 178366C
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- Germany
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- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 9
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/10—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for multi-impression printing in one or more colours, e.g. on webs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Printing Methods (AREA)
- Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Prägepresse für Zweifarbendruck,
bei welcher das Auftragen beider Farben auf den Stempel sowie das Prägen mit diesem in einem Arbeitsgange der Presse
möglich ist, so daß zweifarbige Siegelmarken automatisch von Rollenpapier geprägt werden
können und die Leistungsfähigkeit bei . der Prägung von zweifarbigen Siegelmarken
ίο ebensogroß ist, wie beim Prägen von einfarbigen Siegelmarken.
Zur Erreichung dieses Zweckes sind die Stempel ineinander beweglich angeordnet,
wobei aber beim Prägen der Druck trotzdem auf die ganze Auflagefläche des Stempels
bezw. dessen Einsatzes auf den Stempelträger wirkt und nicht, wie z. B. bei Maschinen
zum Drucken von mehrfarbigen Marken und dergl., auf nur eine Stelle, und
zwar auf einen gewölbfen Kopf, welche Anordnung der Einwirkung des hohen Prägedruckes
auf die Dauer nicht standhält, so daß bei derartigen Maschinen nach kurzer Zeit keine
tadellosen Siegelmarken mehr erhalten werden. Der Erfindungsgegenstand ist auf der
Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch die Stempel,
Fig 2 eine Draufsicht derselben.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Der innere Stempel α ist auf dem Einsatz b, welcher von den Federn b1 in der Höhe· gehalten wird, der äußere Stempel c dagegen in der üblichen Weise auf der Stempelplatte d befestigt.
Fig. ι einen Schnitt durch die Stempel,
Fig 2 eine Draufsicht derselben.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Der innere Stempel α ist auf dem Einsatz b, welcher von den Federn b1 in der Höhe· gehalten wird, der äußere Stempel c dagegen in der üblichen Weise auf der Stempelplatte d befestigt.
Der Stempel α wird nun zum Zwecke des Einfärbens durch die Färbe walzen ρ von
dem Exzenter πι aus mit Hilfe der auf Zap- ■
fen i und k gelagerten Hebel il und k1
herabgedrückt. Der Hebelarm il, welcher durch Federn η immer auf den Bolzen h
drückt, wird vom Exzenter τη freigegeben, sobald derselbe die am Hebelarm kl drehbar
angeordnete Rolle / freigegeben hat. Diese Stellung ist in Fig. 1 dargestellt. Sobald
das Exzenter m |die Rolle / wieder aufwärts drückt, gibt der Hebel i1 den Bolzen h wieder
frei. Da der Bolzen h ebenfalls unter Federdruck g steht, geht auch derselbe wieder
in seine Ruhelage zurück, um seinerseits dann den Einsatz b, an welchem der innere
Stempel α befestigt ist, freizugeben. Der Einsatz b wird sodann von den Federn b1
in die Höhe gedrückt und der Stempel a tritt über die Niveaulinie des äußeren Stempels
c zurück. Beim Rückgang der Färbewalzenpaare wird der äußere Stempel c von
den Färbewalzen ο in bekannter Weise eingefärbt.
Die den äußeren Stempel c tragende Platte d ist mittels vier Bolzen / geführt
und, da diese unter Federwirkung e stehen, federnd gelagert, damit die Platte d beim
Druck so viel zurückweichen kann, daß der auf ihr befestigte Stempel c mit dem inneren
Stempel α in einer Ebene steht. Auf diese Weise ist eine Zweifarbenprägung mit einmaligemDruck
ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Prägepresse für Zweifarbendruck, bei welcher die Stempel in sich verschiebbar angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine federnd gelagerte, den äußeren Stempel (c) tragende Platte (d), welche zum Zwecke des Einfärbens durch Federn (e) stets abwärtsgedrückt wird, um beim Prägen so weit zurückgedrängt werden zu können, daß die Prägefläche des äußeren Stempels (c) mit der des inneren Stempels (a) in einer Ebene liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178366C true DE178366C (de) |
Family
ID=442766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178366D Active DE178366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178366C (de) |
-
0
- DE DENDAT178366D patent/DE178366C/de active Active
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