DE17776C - Gerbfruchtputzmaschine - Google Patents

Gerbfruchtputzmaschine

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Publication number
DE17776C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drainage
tannin
cleaning machine
fan
grain
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Active
Application number
DENDAT17776D
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English (en)
Original Assignee
A.HECHELMANN in Krumbach und J. BAUR in Billenhausen
Publication of DE17776C publication Critical patent/DE17776C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
in BILLENHAUSEN.
Gerbfruchtputzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1881 ab.
Die vorliegende Maschine bezweckt, das durch einen Gerbmahlgang gegangene (gegerbte) Getreide, vornehmlich aber Spelz oder Dinkel, direct vom Gerbmahlgang aus zu reinigen und zu sortiren. Dieser Zweck wird durch ein combinirtes Sieb- und Ventilatorsystem erreicht, welches in den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, und dessen Neuheit und Eigenthümlichkeit darin besteht, dafs die zu reinigende und sortirende Frucht durch Anordnung von drei verschiedenen Windkanälen und von drei verschiedenen Sieben und entsprechend eingerichteten Ablaufkanälen in Spreu, Afterkorn und reinen Kern getrennt und sortirt wird.
In Fig. ι ist eine Ansicht der Maschine von oben, in Fig. 2 ein Längenschnitt und in Fig. 3 ein Querschnitt derselben dargestellt.
Das den Gerbmahlgang verlassende Getreide tritt durch den mit einer rotirenden, gerippten Walze versehenen Einlauftrichter α und durch die Oeffnung b in den Windkanal b' ein und ist hier zunächst der Wirkung des horizontal sich drehenden Ventilators e ausgesetzt. Der schwerere Theil der Frucht wird hier durch die Ablauföffnung c auf die Siebvorrichtung f, die aus den leicht auswechselbaren Sieben I, II und III besteht, fallen, während der leichtere Theil, meistens aus Spreuhülsen und sogenanntem Afterkorn bestehend, durch die Ablauföffnung d fällt und die leichte Spreu durch den Windkanal b1 in der Richtung der Pfeile bei b" ausgeworfen wird. Die schwere Frucht gelangt auf die Siebvorrichtung /, welche in drei Federn y hängt und welche durch die mit Exenter v' und Hebelarm v" versehene Welle ν in eine schüttelnde Bewegung gesetzt wird, und zwar zunächst auf das Sieb I, welches aus entsprechend grobem Drahtgewebe besteht und durch welches das hier etwa noch befindliche Afterkorn völlig ausgeschieden und durch den Ablauf kanal u in den Afterkasten p abgeführt wird. Der übrig bleibende Theil des Korns fällt auf Sieb II, welches aus einem mit runden Löchern versehenen Blech besteht und welches die Ausscheidung runder Körner, z. B. Vogelwicken- oder Unkrautsamen etc., bezweckt, welch letztere durch den Ablaufkanal ζ aus der Maschine entfernt werden. Der Rest des aus reinem Kern und einem kleinen Theil Afterkorn und Spreuhülse bestehenden Korns passirt nun Sieb III, welches ein feineres Drahtgewebe als Sieb I hat, und fällt durch die Ablauföffnung g entweder als reiner »Kern« in den Kernkasten k, oder wird als Spreu, indem es der Wirkung des Ventilators e durch den unteren Windkanal i ausgesetzt ist, in der Richtung der Pfeile ebenfalls bei b" ausgeworfen, oder aber wird auch, sofern es noch aus leichterem oder Afterkorn besteht, als solches auf das schrägliegende Ablaufbrett / und von da in den Afterkasten / geführt.
Der in die Ablauföffnung d gelangte Theil der Frucht wird der Wirkung des Ventilators e durch die beiden Seitenöffnungen η ausgesetzt und wird entweder als Spreu durch den mittleren Windkanal m bei b" ausgeworfen oder fällt als Afterkorn auf das schiefliegende Ablaufbrett ο
und von da durch den Ablaufkanal o' in den Afterkasten p.
Die Ablauföffnungen bei d g und h sind mit mehr oder weniger gebogenen Ablaufbrettern versehen, damit das zu reinigende Korn der Wirkung des Ventilators etwas langer ausgesetzt bleibt, als es bei ähnlichen Maschinen, bei denen diese Ablaufbretter nur aus schrägen Ebenen bestehen, der Fall ist.
Der obere Windkanal b' kann durch den Schieber x, der mittlere Windkanal m durch den Schieber ί und der untere Windkanal i durch den Schieber r regulirt werden; t ist eine bewegliche Klappe, welche die Wirkung des Windes bei / regulirt.
Der Ventilator e wird mittelst Riemens von der Welle des Gerbmahlganges aus in Bewegung gesetzt; die Walze α wird von der Ventilatorwelle e aus in Umdrehung gesetzt und die Welle ν des Schüttelwerks kann entweder vom Gerbmahlgang aus direct oder auch von der Ventilatorwelle aus ihre Bewegung erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Gerbfruchtputzmaschmen für Gerbmahlgänge die Anordnung der drei Windkanäle b m und i in Verbindung mit den drei Sieben I, II und III und den Ablaufkanälen <?' / u und ζ und den mit gebogenen Ablaufsbrettern versehenen Ablauföffnungen d h und g.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17776D Gerbfruchtputzmaschine Active DE17776C (de)

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