DE5890C - Griesputzmaschine mit rotirender Aufschüttung - Google Patents

Griesputzmaschine mit rotirender Aufschüttung

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DE5890C
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Germany
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semolina
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DENDAT5890D
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Original Assignee
C. HAGGENMACHER in Pest
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1878.
.blasse 50., ___.
CARL HAGGENMACHER in PEST. Griesputzmaschine mit ro ti render Aufschiittun
Patentirir-iin Deutschen Reiche vom 9. März 1878 ab. Längste Dauer: 26. Mai 1888.
Vorliegende Maschine ist nach Ansicht des Erfinders mit denselben Vortheilen als Putzmaschine für Getreide und alle Art Sämereien anwendbar.
Die genaue Construction derselben ist aus der Zeichnung ersichtlich. Es zeigt:
Fig. ι äufsere Ansicht,
Fig. 2 Grundrifs,
Fig. 3 verticalen Schnitt,
Fig. 4 horizontalen Schnitt.
Die Maschine besteht aus dem feststehenden verticalen Cylinder C und aus der armirten, durch Riemenantrieb in Bewegung gesetzten Welle W. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist sie in vier gleiche Etagen getheilt.
Auf der Welle sitzen:
die Antriebscheibe a;
die vier Kegel k mit den vier Mitnehmern . . . . m.
Der oberste Kegel k ist nach oben cylindrisch verlängert und auf der erweiterten Nabe mit gelochtem oder geschlitztem Blechmantel ο versehen, der an seinem Umfang vertheilt vier Mitnehmer χ trägt.
Der Ring y, centrisch mit drei Schrauben auf der Welle W befestigt, bewegt den Mitnehmer m.
Der Cylinder C, auf zwei Füfsen ruhend, enthält:
die vier Trichter t, von denen drei an d, der obere vierte am Deckel befestigt ist;
die vier Böden d, deren innerer ringförmiger Rand die Führung für die Griesscheide s bildet, die (von Blech) in ihrer Höhe verstellbar ist;
den Griesboden η;
den Deckel, die Pfanne und das Halslager.
Die Maschine arbeitet entweder:
1. indem die an dem Deckel der Maschine befindlichen Oeffnungen i mit dem Saugrohr eines Windflügels in Verbindung, gebracht werden, während derselbe die Luft frei (oder in die Windkammer) ausstöfst, oder
2. indem die über dem Griesboden η befindliche Oeffnung mit dem Druckrohr eines Windflügels in Verbindung gebracht wird, während das Saugrohr des Windfiügels offen und frei bleibt.
Der Windflügel kann bequem auf der Welle der Maschine angebracht werden, 'jedoch convenirt diese Anordnung nur, wenn wenige Maschinen für eine Mühle erforderlich sind. Für gröfsere Mühlen können 10 bis 20 und mehr solcher Maschinen an einem Windflügel angekoppelt werden.
Die in der Maschine hervorgerufene Windströmung geht in der Richtung des Pfeiles, in ihrer Geschwindigkeit je nach Verengerung oder Erweiterung des Querschnittes zu- oder abnehmend.
Der durch einfache Cylinder oder Griesabsäuberer nach der Gröfse der Körner vorsortirte Gries gelangt durch ein gewöhnliches Becherwerk oder von einem über der Maschine angebrachten Absäuberer durch den Maschineneinlauf q in den Trichter t des obersten Stockwerkes. Durch diesen Trichter, welcher an seinem unteren Ende mit einem Lederring versehen ist, gelangt der Gries an die vier Mitnehmer x, welche denselben im Umfange des Trichters auf gleiche Höhe vertheilen. Gleichzeitig gelangt er an den gelochten Mantel 0, welcher in seiner unteren Hafte eine im Verhältnifs zur vorgeschriebenen Leistung der Maschine nur geringe Quantität Gries passiren läfst. Der Gries rollt nun im Innern des Siebes, gleichgültig, ob etwas mehr oder weniger auf die Maschine geht, beinahe mathematisch genau vertheilt, auf den oberen Kegel k. Dieser lockert durch seine Bewegung den ohnedies am Umfang desselben gleichmäfsig vertheilten Gries derart, dafs Kern für Kern bestmöglichst separirt ganz gleichförmig niederfällt und der Gries sich an der Kante der Griesscheide s in Gries und Abfallgries (Ueberschlag) genau scheidet. Der über die Griesscheide hinausgeworfene Abfallgries fällt, da die Windströmung infolge des gröfseren Querschnittes über derselben abnimmt, auf den Boden d aufserhalb der Griesscheide, während die ganz leichten Theile (Flugkleie) durch die Luftströmung aus der Maschine herausgerissen und so ausgestofsen werden.
Der so einmal gereinigte Gries fällt durch den zweiten Trichter auf den zweiten Kegel, und die Sortirung erfolgt in der oben erläu-
terten Weise, .ebenso wie im ersten so auch im zweiten, dritten und vierten Stockwerk in fortschreitend erhöhtem bezw. ergänzendem Mafse, bis der fertig und rein geputzte Gries auf dem Griesboden η anlangt.
Der reine Gries sowie die ausgeschiedenen Abfallgriese werden nach ihrer Qualität in fünf verschiedenen Sorten durch die Mitnehmer m zu den Ausläufen gefördert.
Die Ausläufe der vier Stockwerke, sowie die Grieseinläufe auf die Maschine sind vermittelst durch den Druck des daraufliegenden Grieses selbstthätig sich öffnender Klappen verschlossen, um das Eindringen schädlicher Luft zu verhüten. Die verstellbaren Griesscheiden werden durch den Werkführer ein für alle mal nach der gewünschten Sortirung der Abfallgriese auf die richtige Höhe gestellt. In jedem Stockwerk ist zu diesem Zweck ein bequem zu öffnendes Fenster angebracht.
Diese Griesputzmaschine bietet nach Ansicht des Erfinders folgende Vortheile in ihrer Anwendung auf die Hoch- und Flachmüllerei.
1. Sie reinigt jeden Gries auf einmal und liefert nebst dem reinen Gries noch vier in ihrer Qualität verschiedene, von den ganz leichten Abfällen befreite Abfallgriese.
2. Sie erfordert aufsergewöhnlich wenig Bedienung durch einen selbst nur wenig geübten Arbeiter, da an derselben, wenn eine neue Sorte Gries auf die Maschine gelangt, nur. die Stärke der Windströmung durch einen Windschieber zu reguliren ist, der sich am Saugoder Druckrohr der Maschine befinden kann.
3. Sie arbeitet infolge dessen, bedeutend besser.
4. Bedeutend erhöhter Nutzeffect, somit Kraftersparnifs.
5. Bedeutende Raumersparnifs, da weniger Maschinen erforderlich sind und eine einzelne sehr wenig Raum und sehr wenig Grundfläche einnimmt.
6. Bedeutende Ersparnifs an Arbeitern.
7. Vereinfachung des ganzen Griesreinigungsverfahrens, als unmittelbare Folge der in Punkt 1 bis 6 namhaft gemachten Vortheile.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die dargestellte und beschriebene Construction des Grieseinlaufes unter Benutzung des durchlochten oder geschlitzten Blechcylinders o.
2. Die Anwendung eines und desselben Luftstromes zur mehrmaligen aufeinanderfolgenden Reinigung desselben Qantums von Gries, Dunst, Getreide oder Sämereien in der beschriebenen und dargestellten Ausführungsform.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT5890D Griesputzmaschine mit rotirender Aufschüttung Active DE5890C (de)

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