DE177540C - - Google Patents
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- DE177540C DE177540C DENDAT177540D DE177540DA DE177540C DE 177540 C DE177540 C DE 177540C DE NDAT177540 D DENDAT177540 D DE NDAT177540D DE 177540D A DE177540D A DE 177540DA DE 177540 C DE177540 C DE 177540C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K15/00—Making blacksmiths' goods
- B21K15/02—Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177540 KLASSE 49g·. GRUPPE
HEDDOVOSBERGINLEER7OsTFr.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Hufeisen in einem Arbeitsgänge
durch Biegen eines Eisenstabes. Die Neuerung besteht darin, daß die die
Eisenstäbe tragenden Arbeitstische an einem endlosen Förderbande, Kette oder dergl.
sitzen, durch welche die Werkstücke nacheinander durch die einzelnen, die Werkstücke bearbeitenden
Vorrichtungen, nämlich durch ίο eine Vorrichtung zum Biegen des Eisens in
die Hufeisenform, eine Vorrichtung zum Reinigen von Hammerschlag, durch Walzen zum
Glätten, Falzen und Stempeln und schließlich durch eine Lochvorrichtung hindurchgeführt
werden. Diese Vorrichtungen werden selbsttätig durch die Arbeitstische in und außer Betrieb
gesetzt, so daß also der ganze Vorgang ein selbsttätiger ist.
In den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung in zwei Ausführungsbeispielen zur Darstellung
gekommen.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht derselben,
Fig. 2 eine teilweise Aufsicht und
Fig. 3 einen Querschnitt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Lochvorrichtung in größerem Maßstabe und
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf diesen Teil der Transportkette.
ι ist die endlose Kette, welche um zwei
Trommeln 2 und 3 oder dergl. in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) bewegt wird. An der Kette
sitzen in regelmäßigen Abständen voneinander die die Arbeitstische bildenden Platten 4 mit
den Schablonen 5. .
Die ganze Vorrichtung wird von einem Gestell 10 getragen, und die Arbeitswagen besitzen
zwecks besserer Führung seitlich Rollen 11, mit denen'sie sich auf an dem Gestell 10
befestigten Winkeleisen 12 führen. Auch unter den Arbeitstischen 4 sind Rollen 13 vorgesehen,
mittels welcher sie auf Zwischen-, längsträgern 14 laufen.
Der Eisenstab wird vor die Schablone 5 (Fig. 2 und 3) gelegt und wird dann mittels
der Kette, durch die Vorrichtung, welche den Stab in die Hufeisenform umbiegt, hindurchgeführt.
Dieselbe besteht aus zwei Backen 6 und 7 mit Rollen 8. . Die Backen sind so geformt,
daß sie einen in der Bewegungsrichtung der Kette sich verjüngenden Durchgang für den Eisenstab bilden; jede Backe trägt
drei Rollen 8 mit Flantschen 26, unter welche sich die Schenkel der Hufeisen legen. Wird
also der Eisenstab durch den Arbeitstisch 4 (s. Fig. 2) zwischen den Backen 6 hindurchgeführt,
so biegen die Rollen 8 ihn allmählich um die Schablone 5, so daß er eine Hufeisenform
bildet. Die Backen 6 und 7 sind seitlich etwas verschiebbar gelagert, indem sich gegen
ihre Außenwandung Federn 9 legen, so daß sie etwas zur Seite gedrückt werden können.
Der Arbeitswagen mit dem geformten Hufeisen kommt dann unter eine Vorrichtung,
welche das Hufeisen von Hammerschlag und dergl. reinigen soll. Dieselbe besteht aus
einer Walzenbürste 15 mit Stählborsten. Auf der Achse der Walze sitzen Zahnräder 16
(Fig. 2), welche mit Rädern .17 in Eingriff
stehen. An den Arbeitstischen befinden sich seitlich zwei Zahnstangen 18. Sobald nun der
Arbeitstisch unter die Walze 15 kommt, greifen die Zahnräder 17 in die Zahnstangen
18 ein, und es wird die Walze entgegen der Bewegungsrichtung der Kette gedreht, so daß
das Hufeisen gereinigt wird.
Dann kommt bei der Weiterbewegung der Kette der Arbeitstisch mit dem Hufeisen unter
eine zweite AYalze 19, welche das Hufeisen in
. ■ bekannter Weise falzen, stempeln und glätten soll. Auch hier wird die Walze wieder durch
die Zahnstangen 18 des Arbeitstisches gedreht, und nach Durchgang desselben durch
ein Gegengewicht (in der Zeichnung nicht dargestellt) wieder in die Anfangsstellung
zurückgedreht.
Darauf erfolgt das Lochen des Hufeisens, indem dasselbe durch die Lochvorrichtung
geführt wird. Dieselbe besteht aus einer die Locheisen tragende Platte 20, welche durch
Federn 21 hochgehalten wird. Über der Platte 20, welche also die Lochstanze bildet, befindet
sich ein Hammer 22, der an Führungen 23 gleitet. Der Hammer hängt an einer Kette
24, weiche an der Welle von Zahnrädern 25 befestigt ist. Diese Zahnräder werden ebenfalls
durch die Zahnstangen 18 der Arbeitstische gedreht, infolgedessen wird die Kette 24
aufgewickelt und der Hammer 22 gehoben. Geht also- der Arbeitstisch u'nter die Zahnräder
25 hindurch, so wird der Hammer gehoben, bis die Zahnräder 25 aus dem Eingriffe mit den Zahnstangen 18 kommen. In diesem
Augenblicke fällt der Hammer auf die Lochstanze herunter und bewirkt das Lochen des
Hufeisens. Die Federn 21 drücken nach dem Lochen die Lochstanze wieder in die Höhe.
Das Hufeisen ist dann fertig. Es ist zweck mäßig, wenn während der kurzen Zeit des
Lochens der Arbeitstisch still steht bezw. keine Relativbewegung zwischen dem unter
die Lochvorrichtung hindurchgehenden Arbeitstische und der Lochvorrichtung stattfindet.
Dieses wird dadurch erreicht, daß letztere während der Zeit, daß der Hammer herunterfällt, von dem Arbeitstische mitgenommen
wird.' Zu diesem Zwecke sitzt die ganze Lochvorrichtung (s. Fig. 4 und 5) auf
einem am Gestell 10 befestigten Schlitten 26 verschiebbar, und es tragen die Arbeitstische
seitliche Ansätze 27, die gegen Ansätze 28 wirken, welche an der Lochvorrichtung unter
Federdruck drehbar befestigt sind. Infolgedessen wird die Lochvorrichtung durch den
Arbeitstisch eine kurze Strecke mitgenommen, bis die Ansätze 28 an schräg ansteigenden,
am Gestell 10 befestigten Ansätzen 29 hochgleiten und infolge'dessen nicht mehr von den
Ansätzen 27 mitgenommen werden. Infolgedessen bleibt die Lochvorrichtung stehen und
wird durch Federn 30 in ihre Anfangsstellung wieder zurückbewegt. ■
Das Falzen,, Stempeln und Lochen könnte auch durch hydraulischen Druck erfolgen,
auch in diesem Falle wird die betreffende Vorrichtung durch die Arbeitsschlitten selbst in
Betrieb gesetzt.
Claims (4)
1. Maschine zur Herstellung von Hufeisen in einem Arbeitsgänge durch Biegen
eines Eisenstabes, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenstab auf einem Arbeitstische
mittels einer endlosen Kette (1) nacheinander durch eine Vorrichtung (5,8) zum
Biegen in die Hufeisenform, durch eine Bürstvorrichtung (15) zum Reinigen von
• Hammerschlag und dergl., durch Walzen (19) zum Glätten, Falzen, Stempeln und
dergl. und schließlich durch eine Lochvorrichtung (20 bis 23) hindurchgeführt wird,
wobei diese Vorrichtungen selbsttätig durch den Arbeitstisch (4) in und außer
Betrieb gesetzt werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Arbeitstischen (4) Zahnstangen (18) sitzen, welche die einzelnen arbeitenden
Vorrichtungen selbsttätig in Betrieb setzen. '
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (5, 8) zum Biegen des Eisenstabes in die Hufeisenform aus zwei federnd gelagerten Rollenträgern
(6, 7) besteht, durch deren Rollen (8) der Eisenstab hindurchgeführt wird, und welche derart konvergierend angeordnet
sind, daß der Eisenstab allmählich um die Schablone (5) gebogen wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochvorrichtung (20 bis 23) aus einer Lochstanze (20) besteht, welche durch einen Hammer (22) in das
Hufeisen eingetrieben wird, indem der Hammer durch den vorbeigehenden Arbeits wagen
zunächst angehoben und, sobald sich das Hufeisen unter der Lochstanze befindet, fallen gelassen wird. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177540C true DE177540C (de) |
Family
ID=441996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177540D Active DE177540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177540C (de) |
-
0
- DE DENDAT177540D patent/DE177540C/de active Active
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