DE177540C - - Google Patents

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DE177540C
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horseshoe
iron rod
hammer
bending
work
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/02Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177540 KLASSE 49g·. GRUPPE
HEDDOVOSBERGINLEER7OsTFr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Hufeisen in einem Arbeitsgänge durch Biegen eines Eisenstabes. Die Neuerung besteht darin, daß die die Eisenstäbe tragenden Arbeitstische an einem endlosen Förderbande, Kette oder dergl. sitzen, durch welche die Werkstücke nacheinander durch die einzelnen, die Werkstücke bearbeitenden Vorrichtungen, nämlich durch ίο eine Vorrichtung zum Biegen des Eisens in die Hufeisenform, eine Vorrichtung zum Reinigen von Hammerschlag, durch Walzen zum Glätten, Falzen und Stempeln und schließlich durch eine Lochvorrichtung hindurchgeführt werden. Diese Vorrichtungen werden selbsttätig durch die Arbeitstische in und außer Betrieb gesetzt, so daß also der ganze Vorgang ein selbsttätiger ist.
In den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung in zwei Ausführungsbeispielen zur Darstellung gekommen.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht derselben,
Fig. 2 eine teilweise Aufsicht und
Fig. 3 einen Querschnitt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Lochvorrichtung in größerem Maßstabe und
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf diesen Teil der Transportkette.
ι ist die endlose Kette, welche um zwei Trommeln 2 und 3 oder dergl. in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) bewegt wird. An der Kette sitzen in regelmäßigen Abständen voneinander die die Arbeitstische bildenden Platten 4 mit den Schablonen 5. .
Die ganze Vorrichtung wird von einem Gestell 10 getragen, und die Arbeitswagen besitzen zwecks besserer Führung seitlich Rollen 11, mit denen'sie sich auf an dem Gestell 10 befestigten Winkeleisen 12 führen. Auch unter den Arbeitstischen 4 sind Rollen 13 vorgesehen, mittels welcher sie auf Zwischen-, längsträgern 14 laufen.
Der Eisenstab wird vor die Schablone 5 (Fig. 2 und 3) gelegt und wird dann mittels der Kette, durch die Vorrichtung, welche den Stab in die Hufeisenform umbiegt, hindurchgeführt. Dieselbe besteht aus zwei Backen 6 und 7 mit Rollen 8. . Die Backen sind so geformt, daß sie einen in der Bewegungsrichtung der Kette sich verjüngenden Durchgang für den Eisenstab bilden; jede Backe trägt drei Rollen 8 mit Flantschen 26, unter welche sich die Schenkel der Hufeisen legen. Wird also der Eisenstab durch den Arbeitstisch 4 (s. Fig. 2) zwischen den Backen 6 hindurchgeführt, so biegen die Rollen 8 ihn allmählich um die Schablone 5, so daß er eine Hufeisenform bildet. Die Backen 6 und 7 sind seitlich etwas verschiebbar gelagert, indem sich gegen ihre Außenwandung Federn 9 legen, so daß sie etwas zur Seite gedrückt werden können.
Der Arbeitswagen mit dem geformten Hufeisen kommt dann unter eine Vorrichtung, welche das Hufeisen von Hammerschlag und dergl. reinigen soll. Dieselbe besteht aus einer Walzenbürste 15 mit Stählborsten. Auf der Achse der Walze sitzen Zahnräder 16 (Fig. 2), welche mit Rädern .17 in Eingriff
stehen. An den Arbeitstischen befinden sich seitlich zwei Zahnstangen 18. Sobald nun der Arbeitstisch unter die Walze 15 kommt, greifen die Zahnräder 17 in die Zahnstangen 18 ein, und es wird die Walze entgegen der Bewegungsrichtung der Kette gedreht, so daß das Hufeisen gereinigt wird.
Dann kommt bei der Weiterbewegung der Kette der Arbeitstisch mit dem Hufeisen unter eine zweite AYalze 19, welche das Hufeisen in
. ■ bekannter Weise falzen, stempeln und glätten soll. Auch hier wird die Walze wieder durch die Zahnstangen 18 des Arbeitstisches gedreht, und nach Durchgang desselben durch ein Gegengewicht (in der Zeichnung nicht dargestellt) wieder in die Anfangsstellung zurückgedreht.
Darauf erfolgt das Lochen des Hufeisens, indem dasselbe durch die Lochvorrichtung geführt wird. Dieselbe besteht aus einer die Locheisen tragende Platte 20, welche durch Federn 21 hochgehalten wird. Über der Platte 20, welche also die Lochstanze bildet, befindet sich ein Hammer 22, der an Führungen 23 gleitet. Der Hammer hängt an einer Kette 24, weiche an der Welle von Zahnrädern 25 befestigt ist. Diese Zahnräder werden ebenfalls durch die Zahnstangen 18 der Arbeitstische gedreht, infolgedessen wird die Kette 24 aufgewickelt und der Hammer 22 gehoben. Geht also- der Arbeitstisch u'nter die Zahnräder 25 hindurch, so wird der Hammer gehoben, bis die Zahnräder 25 aus dem Eingriffe mit den Zahnstangen 18 kommen. In diesem Augenblicke fällt der Hammer auf die Lochstanze herunter und bewirkt das Lochen des Hufeisens. Die Federn 21 drücken nach dem Lochen die Lochstanze wieder in die Höhe. Das Hufeisen ist dann fertig. Es ist zweck mäßig, wenn während der kurzen Zeit des Lochens der Arbeitstisch still steht bezw. keine Relativbewegung zwischen dem unter die Lochvorrichtung hindurchgehenden Arbeitstische und der Lochvorrichtung stattfindet. Dieses wird dadurch erreicht, daß letztere während der Zeit, daß der Hammer herunterfällt, von dem Arbeitstische mitgenommen wird.' Zu diesem Zwecke sitzt die ganze Lochvorrichtung (s. Fig. 4 und 5) auf
einem am Gestell 10 befestigten Schlitten 26 verschiebbar, und es tragen die Arbeitstische seitliche Ansätze 27, die gegen Ansätze 28 wirken, welche an der Lochvorrichtung unter Federdruck drehbar befestigt sind. Infolgedessen wird die Lochvorrichtung durch den Arbeitstisch eine kurze Strecke mitgenommen, bis die Ansätze 28 an schräg ansteigenden, am Gestell 10 befestigten Ansätzen 29 hochgleiten und infolge'dessen nicht mehr von den Ansätzen 27 mitgenommen werden. Infolgedessen bleibt die Lochvorrichtung stehen und wird durch Federn 30 in ihre Anfangsstellung wieder zurückbewegt. ■
Das Falzen,, Stempeln und Lochen könnte auch durch hydraulischen Druck erfolgen, auch in diesem Falle wird die betreffende Vorrichtung durch die Arbeitsschlitten selbst in Betrieb gesetzt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: ^0
1. Maschine zur Herstellung von Hufeisen in einem Arbeitsgänge durch Biegen eines Eisenstabes, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenstab auf einem Arbeitstische mittels einer endlosen Kette (1) nacheinander durch eine Vorrichtung (5,8) zum Biegen in die Hufeisenform, durch eine Bürstvorrichtung (15) zum Reinigen von
• Hammerschlag und dergl., durch Walzen (19) zum Glätten, Falzen, Stempeln und dergl. und schließlich durch eine Lochvorrichtung (20 bis 23) hindurchgeführt wird, wobei diese Vorrichtungen selbsttätig durch den Arbeitstisch (4) in und außer Betrieb gesetzt werden.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Arbeitstischen (4) Zahnstangen (18) sitzen, welche die einzelnen arbeitenden Vorrichtungen selbsttätig in Betrieb setzen. '
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (5, 8) zum Biegen des Eisenstabes in die Hufeisenform aus zwei federnd gelagerten Rollenträgern (6, 7) besteht, durch deren Rollen (8) der Eisenstab hindurchgeführt wird, und welche derart konvergierend angeordnet sind, daß der Eisenstab allmählich um die Schablone (5) gebogen wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochvorrichtung (20 bis 23) aus einer Lochstanze (20) besteht, welche durch einen Hammer (22) in das Hufeisen eingetrieben wird, indem der Hammer durch den vorbeigehenden Arbeits wagen zunächst angehoben und, sobald sich das Hufeisen unter der Lochstanze befindet, fallen gelassen wird. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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