DE177380C - - Google Patents

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DE177380C
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    • B63B59/00Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
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    • B63B59/06Cleaning devices for hulls
    • B63B59/08Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
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    • B63B2059/087Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat the devices being adapted for being pulled across, or along the underwater surface to be cleaned, e.g. by ropes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177380 KLASSE 65 a. GRUPPE
(Penns., V. St. A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche das Bewachsen der mit metallischem Überzug versehenen Schiffsboden verhindert oder bereits an den Schiffsboden haftende Gebilde entfernt werden sollen. Diese Vorrichtung besteht aus einer oder mehreren Platten oder dergl., welche in einiger Entfernung vom Schiff auf- und abbewegbar eingerichtet sind und aus einem
ίο Metall bestehen, dessen elektrische Spannung verschieden ist von der des Außenhautmetalles, so daß unter Vermittelung des Seewassers ein elektrischer Strom erzeugt wird, der das Bewachsen verhindert.
Bei Anwendung dieser Vorrichtung ist es nicht mehr erforderlich, die Schiffe zur Reinigung in ein Dock zu bringen, sondern der elektrische Strom entfernt die Verunreinigungen, welche sich am Kupfer- bezw. Stählbezug der Schiffe festsetzen.
Der metallische Schiffsboden bildet im vorliegenden Falle das Kupfer einer galvanischen Batterie. Die aufgehängte Platte bildet das Zink und das Seewasser die elektrolytische Flüssigkeit. Hierdurch wird ein Strom von bedeutender Stärke erzeugt, welcher die Oxydhaut von der Schiffsbekleidung lockert und auf diese Weise auch daran haftende tierische oder pflanzliche Gebilde löst. Diese Wirkung kann noch durch einen Hilfsstrom, der durch eine beliebige Quelle gespeist wird, verstärkt werden. Durch die Bewegung des Schiffes bezw. des Wassers werden die gelösten Teile vom Schiffskörper entfernt.
Durch die beiliegende Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Querschnitt eines Schiffes mit der Vorrichtung,
Fig. 2 und 3 Teile derselben in größerem Maßstabe.
An dem mit Bekleidung 2 versehenen Rumpf ι eines Schiffes ist eine Zinkplatte 3 vorgesehen. Letztere besitzt an den Enden isolierende' Schutzplatten 4 und 5. Mit der Platte 3 steht der metallische Leiter 6 in Verbindung, welcher durch die Schutzplatte 4 hindurchgeführt und vermittels Galvanometer 7 mit irgend einem Punkt der Bekleidung verbunden ist. Am Ende der Platte sind die Seile 8 und 9 vermittels Ösen 10 und 11 befestigt. Seil 9 ist unter dem Schiffskiel hinweggeführt und soll die Platten nach unten ziehen, während durch Seil 8 dieselben nach oben gezogen werden sollen.
Lockert man das eine Seil und zieht an dem anderen, so kann man die Platte nach einem beliebigen Punkt des Schiffsrumpfes ziehen.
Vermittels Schalter 12 kann eine Stromquelle in den Stromkreis zur Beschleunigung der chemischen Wirkung eingeschaltet werden.
Fig. 2 zeigt eine Anzahl Platten 13, 14, 15 und 16, welche kettenartig verbunden sind. An der obersten Platte 13 ist eine isolierende Schutzplatte 17 durch Schraube 18 oder dergl.
befestigt. Die Schutzplatten ragen über die Zinkplatten hinaus, so daß letztere nicht mit der metallischen Bekleidung des Schiffes in Kontakt kommen können, und zwischen dem Schiff und der Platte Wasser bleibt.
Die Form der" Schutzplatten ist gewöhnlich rechtwinklig, sie können jedoch auch jede beliebige andere Form erhalten, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu ändern.
ίο Am unteren Ende der Platte 13 ist die Schutzplatte 19 angeordnet, und die Platte 14 ist durch Augen 21 und 22 und Zapfen 20 aufgehängt. Die Platten 13, 14, 15 und 16 sind durch Ösen 23 verbunden (Fig. 3). Die Augen 21 und 22 liegen in Ausschnitten der Platten 19, 24, 25, so daß die Zapfen 20 nicht von selbst herausfallen können. Durch diese A^erbindung wird eine genügende, metallische Leitung geschaffen, und die Verbindung gestattet, daß die Platten an der gebogenen Schiffswand angelegt werden können.
An der Platte 16 ist die Schutzplatte 26 durch Schrauben 27 gesichert. Platten 17 und 26 besitzen Löcher 28. Durch zwei derselben sind die Seile 8 und 9 geführt und durch Knoten oder dergl. befestigt.
Ein Schwimmer 29 ist an der unteren Platte 26 befestigt, der die Platte an den Schiffsrumpf andrückt, wie dies am \~orsprung 30 gezeigt ist. Wäre der Schwimmer nicht vorhanden, so würde die Schutzplatte 26 den Schiffsrumpf nicht berühren bezw. so weit abstehen, daß die Wirkung vereitelt würde. Die Verbindungsteile der Platte können mit einer Schutzfarbe gestrichen werden.
Die Platten 13, 14, 15 und 16 sind an beiden Seiten gerade. Die Seile können von dem äußeren nach dem inneren Auge 28 gewechselt werden; infolgedessen kann die kettenartige Plattenverbindung gedreht werden, und es können dadurch beide Flächen der Zinkplatten verwendet werden.
Die aus Platten gebildete Kette kann natürlich auch mit derselben Wirkung horizontal längs der Schiffswand aufgehängt werden.
Es hat sich durch Versuche herausgestellt, daß der durch vorstehende Anordnung erzeugte Strom alle Oxyde löst und dabei alle Wucherungen von Pflanzen, angesetzte Erden und dergl. sowie Seetiere usw. entfernt.
Falls diese Verunreinigungen am Schiffsrumpf ungewöhnlichen Widerstand leisten, wendet man einen Hilfsstrom an, welcher von der Stromquelle 31 geliefert wird und den Prozeß beschleunigt.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die Verwendung von Zinkplatten, sondern es können auch andere geeignete (nicht oxydierende) Körper Verwendung finden. Ebenso kann auch der Hilfsstrom allein angewendet werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum A^erhindern des Bewachsens und zur Entfernung daran haftender Gebilde von mit metallischem Überzug versehenen Schiffsböden, gekennzeichnet durch eine oder mehrere in einiger Entfernung vom Schiff auf- und abbeweg-, baie Platten aus einem Metall, dessen elektrische Spannung von der des Außenhautmettales verschieden ist, so daß unter Vermittelung des Seewassers ein elektrischer Strom erzeugt wird; der das Bewachsen verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die einzelnen Platten (13,14,15,16) gelenkig miteinander verbunden sind und durch Isolierstücke (17,19,24,25,26) in einem bestimmten Abstand von der Außenhaut gehalten werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende der Plattenreihe Schwimmer 85 oder dergl. (29) angeordnet sind, um das untere Ende der Vorrichtung an die Außenhaut anzudrücken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Wirkungsweise Mittel vorgesehen sind, um die Vorrichtung an eine im Schiff vorhandene Elektrizitätsquelle anschließen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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