DE177380C - - Google Patents
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Classifications
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B59/00—Hull protection specially adapted for vessels; Cleaning devices specially adapted for vessels
- B63B59/04—Preventing hull fouling
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- B63B59/06—Cleaning devices for hulls
- B63B59/08—Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
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- B63B59/06—Cleaning devices for hulls
- B63B59/08—Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat
- B63B2059/087—Cleaning devices for hulls of underwater surfaces while afloat the devices being adapted for being pulled across, or along the underwater surface to be cleaned, e.g. by ropes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177380 KLASSE 65 a. GRUPPE
(Penns., V. St. A.).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch welche das Bewachsen
der mit metallischem Überzug versehenen Schiffsboden verhindert oder bereits an den
Schiffsboden haftende Gebilde entfernt werden sollen. Diese Vorrichtung besteht aus
einer oder mehreren Platten oder dergl., welche in einiger Entfernung vom Schiff auf- und
abbewegbar eingerichtet sind und aus einem
ίο Metall bestehen, dessen elektrische Spannung
verschieden ist von der des Außenhautmetalles, so daß unter Vermittelung des Seewassers ein
elektrischer Strom erzeugt wird, der das Bewachsen verhindert.
Bei Anwendung dieser Vorrichtung ist es nicht mehr erforderlich, die Schiffe zur Reinigung
in ein Dock zu bringen, sondern der elektrische Strom entfernt die Verunreinigungen,
welche sich am Kupfer- bezw. Stählbezug der Schiffe festsetzen.
Der metallische Schiffsboden bildet im vorliegenden Falle das Kupfer einer galvanischen
Batterie. Die aufgehängte Platte bildet das Zink und das Seewasser die elektrolytische
Flüssigkeit. Hierdurch wird ein Strom von bedeutender Stärke erzeugt, welcher die Oxydhaut
von der Schiffsbekleidung lockert und auf diese Weise auch daran haftende tierische
oder pflanzliche Gebilde löst. Diese Wirkung kann noch durch einen Hilfsstrom, der durch
eine beliebige Quelle gespeist wird, verstärkt werden. Durch die Bewegung des Schiffes
bezw. des Wassers werden die gelösten Teile vom Schiffskörper entfernt.
Durch die beiliegende Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Querschnitt eines Schiffes mit der Vorrichtung,
Fig. 2 und 3 Teile derselben in größerem Maßstabe.
An dem mit Bekleidung 2 versehenen Rumpf ι eines Schiffes ist eine Zinkplatte 3
vorgesehen. Letztere besitzt an den Enden isolierende' Schutzplatten 4 und 5. Mit der
Platte 3 steht der metallische Leiter 6 in Verbindung, welcher durch die Schutzplatte 4
hindurchgeführt und vermittels Galvanometer 7 mit irgend einem Punkt der Bekleidung
verbunden ist. Am Ende der Platte sind die Seile 8 und 9 vermittels Ösen 10 und 11
befestigt. Seil 9 ist unter dem Schiffskiel hinweggeführt und soll die Platten nach unten
ziehen, während durch Seil 8 dieselben nach oben gezogen werden sollen.
Lockert man das eine Seil und zieht an dem anderen, so kann man die Platte nach einem
beliebigen Punkt des Schiffsrumpfes ziehen.
Vermittels Schalter 12 kann eine Stromquelle in den Stromkreis zur Beschleunigung
der chemischen Wirkung eingeschaltet werden.
Fig. 2 zeigt eine Anzahl Platten 13, 14, 15 und 16, welche kettenartig verbunden sind.
An der obersten Platte 13 ist eine isolierende Schutzplatte 17 durch Schraube 18 oder dergl.
befestigt. Die Schutzplatten ragen über die Zinkplatten hinaus, so daß letztere nicht mit
der metallischen Bekleidung des Schiffes in Kontakt kommen können, und zwischen dem
Schiff und der Platte Wasser bleibt.
Die Form der" Schutzplatten ist gewöhnlich rechtwinklig, sie können jedoch auch jede beliebige
andere Form erhalten, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu ändern.
ίο Am unteren Ende der Platte 13 ist die
Schutzplatte 19 angeordnet, und die Platte 14 ist durch Augen 21 und 22 und Zapfen 20
aufgehängt. Die Platten 13, 14, 15 und 16
sind durch Ösen 23 verbunden (Fig. 3). Die Augen 21 und 22 liegen in Ausschnitten der
Platten 19, 24, 25, so daß die Zapfen 20 nicht von selbst herausfallen können. Durch diese
A^erbindung wird eine genügende, metallische Leitung geschaffen, und die Verbindung gestattet,
daß die Platten an der gebogenen Schiffswand angelegt werden können.
An der Platte 16 ist die Schutzplatte 26 durch Schrauben 27 gesichert. Platten 17 und
26 besitzen Löcher 28. Durch zwei derselben sind die Seile 8 und 9 geführt und durch
Knoten oder dergl. befestigt.
Ein Schwimmer 29 ist an der unteren Platte 26 befestigt, der die Platte an den Schiffsrumpf
andrückt, wie dies am \~orsprung 30 gezeigt ist. Wäre der Schwimmer nicht vorhanden,
so würde die Schutzplatte 26 den Schiffsrumpf nicht berühren bezw. so weit abstehen, daß die Wirkung vereitelt würde.
Die Verbindungsteile der Platte können mit einer Schutzfarbe gestrichen werden.
Die Platten 13, 14, 15 und 16 sind an beiden
Seiten gerade. Die Seile können von dem äußeren nach dem inneren Auge 28 gewechselt
werden; infolgedessen kann die kettenartige Plattenverbindung gedreht werden, und es
können dadurch beide Flächen der Zinkplatten verwendet werden.
Die aus Platten gebildete Kette kann natürlich auch mit derselben Wirkung horizontal
längs der Schiffswand aufgehängt werden.
Es hat sich durch Versuche herausgestellt, daß der durch vorstehende Anordnung erzeugte
Strom alle Oxyde löst und dabei alle Wucherungen von Pflanzen, angesetzte Erden
und dergl. sowie Seetiere usw. entfernt.
Falls diese Verunreinigungen am Schiffsrumpf ungewöhnlichen Widerstand leisten,
wendet man einen Hilfsstrom an, welcher von
der Stromquelle 31 geliefert wird und den Prozeß beschleunigt.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die Verwendung von Zinkplatten, sondern
es können auch andere geeignete (nicht oxydierende) Körper Verwendung finden. Ebenso
kann auch der Hilfsstrom allein angewendet werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum A^erhindern des Bewachsens
und zur Entfernung daran haftender Gebilde von mit metallischem Überzug versehenen Schiffsböden, gekennzeichnet
durch eine oder mehrere in einiger Entfernung vom Schiff auf- und abbeweg-, baie Platten aus einem Metall, dessen elektrische
Spannung von der des Außenhautmettales verschieden ist, so daß unter Vermittelung
des Seewassers ein elektrischer Strom erzeugt wird; der das Bewachsen verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die einzelnen
Platten (13,14,15,16) gelenkig miteinander
verbunden sind und durch Isolierstücke (17,19,24,25,26) in einem bestimmten
Abstand von der Außenhaut gehalten werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
unteren Ende der Plattenreihe Schwimmer 85 oder dergl. (29) angeordnet sind, um das
untere Ende der Vorrichtung an die Außenhaut anzudrücken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung
der Wirkungsweise Mittel vorgesehen sind, um die Vorrichtung an eine im Schiff vorhandene Elektrizitätsquelle anschließen
zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177380C true DE177380C (de) |
Family
ID=441855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177380D Active DE177380C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177380C (de) |
-
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- DE DENDAT177380D patent/DE177380C/de active Active
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