DE384286C - Vorrichtung zum galvanischen AEtzen von Druckstoecken u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum galvanischen AEtzen von Druckstoecken u. dgl.Info
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Classifications
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AI 31. OKTOBER 1923
AI 31. OKTOBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 384286 -KLASSE 48 a GRUPPE
(J 22004 VIj4Sa)
George F. Johnston und Edward G. Schwuchow in Chicago, V. St. A.
Vorrichtung zum galvanischen Ätzen von Druckstöcken u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Ätzen von Druckstöcken, wie z.B.
Zinkdruckplatten, Kupferdruckplatten o. dgl. auf galvanischem Wege. Die Erfindung bezweckt,
die bisher zu diesem Zwecke benutzten Zellen in der Richtung zu verbessern,
daß die ätzende Wirkung des Elektrolyten auf den Druckstock verstärkt sowie auch bei
großer Ausdehnung des letzteren gleichmäßiger verteilt und gleichzeitig die Loslösung der aus dem Elektrolyten abgeschiedenen
Stoffe begünstigt wird, damit die Ätzwirkung
dadurch nicht behindert oder gar durch Polarisation unterbrochen wird.
Zu diesem Zwecke sind gemäß der Erfindung die in den Elektrolyten eingehängten
Elektrodenplatten mit zahlreichen, möglichst gleichmäßig über die Plattenoberfläche verteilten
Durchbrechungen versehen, die zweckmäßig die Platten in schräger Richtung durchsetzen.
Ferner ist am Boden des Zellengefäßes ein plattenförmiger Leiter von großer Flächenausdehnung vorgesehen, mit dem die
Elektrodenplatten dadurch, daß sie mit ihren unteren Enden auf ihm ruhen, elektrisch verbunden
sind. Diese Anordnung trägt besonders dazu bei, die Ätzwirkung zu vergleichmäßigen.
Der den Zellenboden bedeckende Leiter besteht zweckmäßig aus einer Kohlenplatte.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι zeigt der Erfindung gemäß ausgebildete Ätzzellen in schaubildlicher Darstellung.
Abb. 2 stellt einen senkrechten Querschnitt durch die Zelle dar.
Abb. 3 ist eine Teildarstellung, die in der Beschreibung ihre Erklärung findet.
Abb. 4 ist ein abgebrochener Querschnitt durch eine Elektrodenplatte in größerem
Maßstabe.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Elektrodenplatten 11 und die zu ätzende
Platte 12 in einem Gefäß 10 parallel zueinander angeordnet und in gewissen Abständen voneinander.
Die zu ätzende Platte 12 enthält auf der einen, der betreffenden Elektrodenplatte zugekehrten Seite das einzuätzende
Bild. Die Xatur und Gestaltung der Elektroden hängt natürlich von dem zu ätzenden
Material ab. So wird z. B. eine eiserne Elektrode in Verbindung mit einer Kupferplatte
benutzt, um eine Ätzung auf der Kupferplatte zu bewirken, und eine Kupferelektrode wird
zusammen mit einer Zinkplatte benutzt, um | letztere zu ätzen. Da ein- und derselbe Elektrolyt
für die Atzung verwendet werden kann, können eine oder mehrere Arten von Platten
zu gleicher Zeit geätzt werden. Die Elektrodenplatten sind mit zahlreichen Bohrungen bzw. Löchern 14 versehen, die, wie
besonders Abb. 4 erkennen läßt, zweckmäßig schräg verlaufen und möglichst gleichmäßig J
über die Platte verteilt in Reihen angeordnet : sind. Diese Platten sind oben an Stangen 15
befestigt, die zu gleicher Zeit die Stromleitung bilden bzw. an eine Stromquelle 16 angeschlossen
sind. Die anderen Enden der Elektrodenplatten stehen in elektrischer Berührung mit einem Leiter, der bei der vorliegenden
Ausführungsform aus einer am Boden angeordneten Kohlenplatte 17 besteht.
Es hat sich herausgestellt, daß durch diese Anordnung die Zeit des Ätzungsprozesses erheblich
verkürzt wird. Die zu ätzenden Platten werden in der Nähe der betreffenden Elektrodenplatten 11 derart in den Elektrolyten
eingehängt, daß ihre unteren Enden in einem gewissen Abstande über der leitenden
Bodenplatte 17 liegen. Sie werden ebenfalls an Stangen 18 aufgehängt, die elektrische
Leiter sind und mit der Stromquelle 16 in Verbindung stehen. Diese Leiter und Träger
15 und 18 können parallel zueinander verstellt werden, um den Abstand zwischen den Elektroden
und den zu ätzenden Platten je nach der gewünschten Geschwindigkeit oder dem Wirkungsgrade der Ätzung zu verändern.
Die Durchbohrungen 14 der Elektrodenplatte dienen namentlich dazu, die Entfernung
des von der zu ätzenden Platte losgelösten sich darin ansetzenden Metalles zu erleichtern
und gleichzeitig die Wirkung des Elektrolyten auf die Platte zu erhöhen und gleichmäßiger
zu verteilen, derart, daß alle Teile der Druckplatten gleichzeitig und gleich wirksam
geätzt werden.
Durch in der Nähe des Bodens angeordnete, mit Löchern 20 versehene Röhren 19, denen
durch ein Hauptrohr 21 Druckluft zugeführt wird, kann von unten Luft in den Elektrolyten
eingeblasen werden, wodurch der letztere ständig in Bewegung gehalten und das Loslösen
der sich an die Platten ansetzenden Stoffe begünstigt wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum galvanischen Ätzen von Druckstöcken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die in den Elektrolyten eingehängten Elektrodenplatten (11) zwecks Erhöhung und gleichmäßiger Verteilung der Ätzwirkung sowie zur Beförderung der Loslösung der aus dem Elektrolyten abgeschiedenen Stoffe mit einer größeren Anzahl gleichmäßig über die Platten verteilter und sie zweckmäßig in schräger Richtung durchsetzender Löcher (14) versehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenplatten (11) auf einem zweckmäßig aus einer Kohlenplatte bestehenden auf dem Boden der Zelle (10) angeordneten elekirischen Leiter (17) ruhen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ22004D DE384286C (de) | 1921-09-24 | 1921-09-24 | Vorrichtung zum galvanischen AEtzen von Druckstoecken u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ22004D Expired DE384286C (de) | 1921-09-24 | 1921-09-24 | Vorrichtung zum galvanischen AEtzen von Druckstoecken u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384286C (de) |
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1921
- 1921-09-24 DE DEJ22004D patent/DE384286C/de not_active Expired
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