DE177160C - - Google Patents
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- DE177160C DE177160C DENDAT177160D DE177160DA DE177160C DE 177160 C DE177160 C DE 177160C DE NDAT177160 D DENDAT177160 D DE NDAT177160D DE 177160D A DE177160D A DE 177160DA DE 177160 C DE177160 C DE 177160C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D71/00—Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
- A43D71/02—Driving mechanisms for moving the horn; Nail-cutting apparatus connected with the horn
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
TÄISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177160-KLASSE 71 c. GRUPPE
• (V. St. A.).
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schuhwerknagelmaschinen, besonders auf
solche mit einem geraden, senkrechten Horn oder Werkstückträger, wie sie zum Nageln
von Schuhwerkhackenteilen gebraucht werden, und betrifft einen verbesserten Werkstückführer,
der so eingerichtet ist, daß er die Einführung des Werktücks in die Maschine sehr erleichtert, und auch das Werkstück
selbsttätig in die richtige Stellung schiebt, ohne jedes Zutun von Seiten des Arbeiters. Zu diesem Zweck wird der Werkstückführer
von dem Horn entfernt, wenn letzteres zum Aufsetzen des Werkstücks gesenkt wird. Bei Aufwärtsbewegung des
Horns in seine wirksame Stellung wird der Werkstückführer wieder in seine normale
Stellung zurückgeführt und bringt dabei den Schuh in' richtiger Stellung auf das
Horn.
Eine weitere Neuerung besteht darin, daß der Werkstückführer mit dem Oberleder,
nicht aber mit dem Sohlenrand, wie bei den bekannten Nagelmaschinen, in Berührung
steht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Unterteils und Fig. 2 eine Seitenansicht des
Oberteils einer mit der vorliegenden Erfindung versehenen Schuhwerknagelmaschine.
Fig. 3 zeigt das Horn und den Werkstückführer in. ihren beiden endgültigen Stellungen.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie x4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie x5 der Fig. 3.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Werkstückführers.
Fig. 7 ist eine Einzeldarstellung.
Das senkrechte, gerade Horn ist nicht drehbar in einem Teil A^ des Maschinengestells A
geführt und wird durch eine Schraubenfeder α2 empor gedrückt, um das Werkstück
zwischen das Oberende des Horns und die Anschlagplatte B festzuklemmen. Das untere
Ende des Horns ist durch ein Gelenk oder Joch a3 mit einem Trethebel α4 gelenkig verbunden
, durch welchen es gesenkt werden kann, um das Aufsetzen des Werkstücks auf dasselbe zu ermöglichen. Der Werkstückführer
e besteht in der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung aus einer in dem gabelförmigen Vorderende eines Trägers
e2, und zwar in einer wagerechten Ebene drehbaren Rolle e. Der Träger e'2 ist durch
Schrauben ei, welche durch Nuten e3 in
dem Träger hindurchgehen, auf einem Schieber f festgeschraubt. Durch diese Einrichtung
kann die Ausgangsstellung des Werkstückführers e mit Bezug auf das Hornoberende
beliebig geregelt werden, indem derselbe näher oder weiter ab von diesem eingestellt
wird. Der Schieber f ist in einer Führung in dem Oberende eines im Maschinengestell
senkrecht verschiebbaren Schiebers g2 verschiebbar. Der Schieber g* ist durch eine
Stange g5 mit einem am Horn α festgeschraubten
Arm a" verbunden. Der Schieber f trägt auf seiner Innenseite einen
Stift y2, der durch eine wagerechte Nut in
dem Schieber g2. hindurchgeht und mit einer Reibrolley3 in eine Kurvennut h~ einer am
Maschinengestell festgeschraubten Platte h eingreift. Diese Kurvennut hat die in Fig. 2,
. 3 und 7 veranschaulichte Form.
ίο Man sieht also, daß, wenn das Horn gesenkt
wird, der Werkstückträger e aus der auf Fig. 3 punktiert gezeigten Stellung in
die auf derselben Figur mit vollen Linien gezeigte Stellung bewegt wird, so daß zwisehen
dem Horn und dem Führer genügend Raum entsteht, um das Aufsetzen des Schuhs auf das Horn zu gestatten. Läßt man nun
das Horn mit dem Schuh emporgehen, so wird der Führer vorgerückt, kommt mit dem Oberleder oder der Fersenkappe in Berührung
und drückt den Schuh vorwärts in die zum Nageln geeignete Stellung. Um zu verhindern,
daß der Führer e sich bei den während des Maschinengangs vorkommenden kleinen Abweichungen in der Hornhöhe aus
der Ebene der Innenfläche des Oberleders herausbewegt, sind die Ränder der Nut h2
am Oberende im wesentlichen senkrecht. Man sieht, daß in der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung der Führer e nicht nur in wagerechter Richtung bewegt wird, sondern
sich auch mit dem Horn senkt und hebt.
Der Führer befindet sich im wesentlichen in derselben Ebene wie das Oberende des
Horns oder etwas niedriger, so daß er mit dem Oberleder und nicht mit dem Sohlenrand
in Berührung tritt. Dies ist ein großer Vorteil, da auf diese Weise die Nägel immer
in der richtigen Stellung eingeschlagen werden, sei der Rand der Sohle noch so unregelmäßig.
Bei denjenigen bekannten Maschinen, bei welchem der Führer mit dem Rand der Sohle in Berührung trat, mußte
der Rand der Sohle vor der Bearbeitung des Schuhs auf der Nagelmaschine beschnitten
werden, bis er überall gleich weit hervorstand, um ein richtiges Einschlagen der
Nägel zu ermöglichen. Dieses Beschneiden war eine besondere Arbeit in der Herstellung
des Schuhs, da die Sohle nach dem Aufnageln des Absatzes doch noch beschnitten werden mußte. Durch vorliegende Erfindung
erspart man die genannte besondere Arbeit.
Der Führer steht unmittelbar unterhalb der Sohle mit dem Oberleder in Berührung, so
daß die Nägel alle in gleicher Entfernung vom Schuhrand eingeschlagen werden.
Die Schraubenbolzen ks, durch welche die
Platte h am Maschinengestell befestigt ist, gehen durch senkrechte Nuten am Maschinengestell,
so das die Platte in senkrechter Richtung verstellt werden kann. Es ist ersichtlich,
daß durch die senkrechte Verstellung der Platte allein der Zeitpunkt der wagerechten
Bewegung des Führers mit Bezug auf das Horn geändert werden kann. Der Führer e kann auch in senkrechter Richtung
verschieden eingestellt werden, was durch Anziehen oder Lockern des Schraubenbolzens
g6, durch welchen der Schieber g1 mit
der Stange g3 verbunden ist, geschieht.
Es ist klar, daß die Erfindung auch bei Maschinen zum Einschlagen von Befestigungsmitteln aus anderem Material als Holz An-
wendung finden könnte.
Claims (4)
- Pate nt-An Sprüche:ι. Maschine zum Einschlagen von Befestigungsmitteln in Schuhwerk mit einem Werkstückträger oder Horn und einem das Werkstück auf dem Werkstückträger einstellenden Werkstückführer, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Werkstückträger oder Horn (α) zum Aufsetzen des Werkstücks bewegt wird, der Werkstückführer (e) sich von demselben entfernt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Werkstückträger (a) in seine wirksame Stellung zurückbewegt wird, der Werkstückführer (e) ebenfalls in seine wirksame Stellung zurückbewegt wird.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch· gekennzeichnet, daß, wenn der Werkstückträger (α) und der Werkstückführer (e) sich in ihrer wirksamen Stellung befinden, der mit dem Werkstück in Berührung tretende Teil des Werkstückführers im großen und ganzen in derselben wagerechten Ebene wie das Werkstückträgeroberende liegt und so mit dem Oberleder des sich auf dem Werkstückträger befindlichen Schuhs, nicht aber mit dessen Sohlenrand in Berührung steht.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels geeigneter Zwischenvorgelege (ae, g2, /z2, f2) der Werkstückführer (e) durch die Bewegung des Werkstückträgers (a) bewegt wird.. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177160C true DE177160C (de) |
Family
ID=441660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177160D Active DE177160C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177160C (de) |
-
0
- DE DENDAT177160D patent/DE177160C/de active Active
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