DE17660C - Maschinentheiler für Kugellöcher - Google Patents

Maschinentheiler für Kugellöcher

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Publication number
DE17660C
DE17660C DENDAT17660D DE17660DA DE17660C DE 17660 C DE17660 C DE 17660C DE NDAT17660 D DENDAT17660 D DE NDAT17660D DE 17660D A DE17660D A DE 17660DA DE 17660 C DE17660 C DE 17660C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carton
carriage
slide
scale
machine
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Active
Application number
DENDAT17660D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. GALLAUDAT in Lausanne
Publication of DE17660C publication Critical patent/DE17660C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores
    • F41J5/16Manually evaluating scores, e.g. using scoring plugs or gauges; Apparatus for evaluating scores on targets after removal from the target holder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
JULES GALLAUDAT in LAUSANNE. Maschinentheiler für Kugellöcher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1881 ab.
Der vorliegende Apparat hat den Zweck, die genaue Entfernung der Kugellöcher, die von den Waffen der verschiedensten Art herrühren können, anzugeben und somit die Theilung des über der Zielscheibe angebrachten Cartonpapiers in (beispielsweise) 2 500 Treffer zu erübrigen, welche zur Beurtheilung und Klassificirung des Schusses sich nöthig machen würden.
Die Theilung des Cartonradius in eine so grofse Anzahl kleiner Treffer wurde bis jetzt mittelst sogenannter, wegen ihrer grofsen Complicirtheit sehr theuerer Schablonirmaschinen vorgenommen.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer ihrer ganzen Länge nach in Millimeter getheilten Scala KK, deren Länge sich natürlich nach dem Durchmesser der zu messenden Cartons richtet, einem längs der Scala in Gleitschienen G G durch Hand beweglichen Schlitten C, der mit einem Zehntel, Zwanzigstel und kleinere Brüche von Millimetern angebenden Nonius und nöthigenfalls mit einer Lupe versehen ist. Der Schlitten C ist so angeordnet, dafs bei seiner äufsersten Stellung der Nullpunkt des Nonius mit demjenigen der Scala zusammenfällt. Weiter wird ein kleiner Wagen E durch Hand oder eine von aufsen bewegliche Schraubenspindel in denselben Gleitschienen verstellt. Der Wagen ist mit einem festen Dorn B und einem beweglichen, konischen Knopf A versehen, der ohne Spiel auf Dorn B steckt und derartig konisch gestaltet ist, dafs er •alle Durchmesser der verschiedenen Projectile hat, deren Schufs gemessen werden soll.
Parallel zu den Gleitschienen G G kann durch zwei Scharnierarme U U ein Holz- oder Metalllineal P so verstellt und befestigt werden, dafs es sich dem jedesmaligen Radius der Cartons anpafst. An der hinteren Seite des Schlittens C befindet sich noch eine Schraube S zur Einstellung der Nullstriche von Scala und Nonius, während an der vorderen Seite des Schlittens C ein Einschnitt F angebracht ist, der zum Messen und Centriren der Kugellöcher dient. Ein an den Apparat angefügter Kasten T kann als Verschlufs der Knöpfe A und L oder der Kurbel mit Schraube V bei Bewegung des Apparates dienen.
Die Verwendungsweise des Apparates ist, nachdem der Carton durchschossen und mit einer den Schiefsenden bezeichnenden Nummer versehen ist, folgende:
Nach Einstellung der Theilstriche des Nonius und der Scala auf Null zieht man den Knopf A zurück, wodurch der Dorn B frei wird und der Wagen E und der Tisch des Apparates um einige Millimeter verschoben werden. Hierauf wird ein Carton von dem betreffenden Modell in seinem Mittelpunkt mit einem Loch von der Gröfse des Domes B versehen und an demselben befestigt. Der Wagen E wird nach vorwärts geschoben, bis der Carton an den Schlitten C anstöfst und ihn berührt. Durch Probiren stellt man den Carton so auf seinen richtigen Mittelpunkt ein, woraus sich der richtige Radius ergiebt.
Eine zweite Einstellungsweise ist die folgende :
Man bestimmt so genau als möglich in Millimetern den Durchmesser und Radius des Car-
tons, schliefst die Marke F des Schlittens C mittelst Schiebers oder Schubriegels χ, verrückt den Schlitten C derart, dafs der Nullstrich des Nonius der Zahl des Radius des Cartons entspricht. Hierauf verschiebt man den Wagen E, bis der Bolzen B den Schlitten C berührt, wodurch der Apparat für die Cartons von gleichem Durchmesser eingestellt ist. Darauf wird der Wagen E entweder durch Zurückziehen des Knopfes oder durch die Kurbel L oder durch Preisschraube zum Stillstand gebracht und endlich das Cartonmodell weggenommen, so dafs der Apparat zum Gebrauch eingestellt ist.
Der Carton kann von der Kugel ganz durchbrochen sein oder nur zum Theil, indem sein Rand derart durchbrochen ist, dafs sich der Mittelpunkt nicht mehr im Bereich des Cartons befindet.
Im ersteren Falle ist der Durchgang der Kugel auf der ganzen Oberfläche derselbe; wird der Carton und der konische Knopf auf den Dorn so aufgesteckt, dafs der Mittelpunkt des Loches in die Achse des Domes fällt, dann wird der Carton leicht gegen das in der gehörigen Entfernung befestigte Lineal gestützt, der Schlitten C gegen den Rand des Cartons, der auf der Maschine aufliegt, gedrückt, so dafs nach dem Zurückschieben des Schlittens das Mafs an Nonius und Schlitten abgelesen werden kann.
Befindet sich die Lücke nur am Rand des Cartons, so wird der Schieber oder Schubriegel χ zurückgezogen, um den Schlitz F des Schlittens C freizumachen, damit der Dorn B in dem Schlitz gleiten kann. Dann wird, analog dem ersteren Falle, das Loch des Cartons gehörig eingestellt, der konische Knopf A derart eingesteckt, dafs er so gut als möglich die durch das Geschofs entstandene Lücke ausfüllt, der konische Knopf zurückgezogen, Schlitten C so weit vorgeschoben, bis er sich gegen die den Schlitz umgebenden Kanten stützt.
Endlich verläfst der Schlitten diese Stellung und wird dann an Scala und Nonius die Zahl abgelesen, welche sich gröfser herausstellen wird als diejenige, welche sich für den Halbkreis ergab, so dafs durch Differenz beider Zahlen die Entfernung des Mittelpunktes dieser Schufsöffhung von der Kante des Cartons resultirt.
Will man beim Ablesen von der Scala direct die Zahl der Punkte vom Umfang aus gemessen haben, so kann man durch Einstellen des Apparates auf den Durchmesser, nicht auf den Radius des Cartons, den zu messenden Carton so einlegen, dafs sich sein Mittelpunkt zwischen dem Dorn B und dem Schlitten C befindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der Apparat zur Feststellung des Mittelpunktes des durchbohrten Cartons, bestehend aus einer in Millimeter getheilten Scala K, einem Schlitten C mit Nonius, einem durch Hand oder Schraube beweglichen Wagen E mit Dorn B und abnehmbarem Knopf A, sowie einem verstellbaren Lineal P zur Befestigung des zu prüfenden Cartons.
2. Das Verfahren, mit Hülfe des oben beschriebenen Apparates genau die Stelle des Schusses an der Scheibe und somit den Werth des Treffers ermitteln zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17660D Maschinentheiler für Kugellöcher Active DE17660C (de)

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DE (1) DE17660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6273972B1 (en) 1998-01-14 2001-08-14 Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co.Kg Stratified composite material for sliding elements and method for the production thereof

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6273972B1 (en) 1998-01-14 2001-08-14 Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co.Kg Stratified composite material for sliding elements and method for the production thereof

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