DE176554C - - Google Patents

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DE176554C
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festoon
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hooks
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52b. GRUPPE
Bei denjenigen Schiffchenstickmaschinen, welche mit einem Festonapparat versehen sind, hat bisher die Anbringung der hakenförmigen Festonwerkzeuge nicht unerhebliche Schwierigkeiten sowohl für den Konstrukteur als auch, und zwar in noch höherem Maße, für den Monteur der Maschine gemacht.
Die konstruktiven Schwierigkeiten bestehen
ίο darin, daß wegen der schnellen Hin- und Herbewegung, welche . die Festonhäkchen zwecks Fadenverschlingung machen müssen, die zu vielen Hunderten an einer und derselben Maschine gleichzeitig vorhandenen Festonhaken ein nicht zu großes GesamtgeAvicht besitzen dürfen, weil sonst die Erschütterungen der Maschine infolge des schnellen Hin- und Herbewegens einer zu bedeutenden trägen Masse das schnelle Arbeiten unmöglich machen wurden. Wie groß dieser Einfluß des Gewichtes der Festonhäkchen ist, geht daraus hervor, daß man bisher gezwungen war, die Schiffchenstickmaschinen mit halber Geschwindigkeit laufen zu lassen bezw. einen Festonapparat an sehr schnell laufenden oder sehr großen Stickmaschinen (man baut zur Zeit Stickmaschinen bis 9 m Breite) gar nicht verwenden konnte. Diese konstruktive Schwierigkeit ist um so höher zu veranschlagen, als es wegen des zwischen der Nadelreihe und der Festonhakenschiene eingebauten Bohrapparates wünschenswert ist, die Festonhakenschiene möglichst tief anzuordnen,' so daß die Festonhaken um so langer und ihr Gesamtgewicht um so größer ausfällt.
Die zweite der oben erwähnten Schwierigkeiten bezieht sich auf die Anbringung der zahlreichen Festonhäkchen, welche bisher von Draht einzeln hergestellt und mittels Klemmplättchen an die Festonhakenschiene angeschraubt werden mußten, falls man aus dem oben angegebenen Grunde die Festonhakenschiene tief unter die Nadelreihe bringen wollte. Wenn das tiefe Anbringen der Festonhakenschiene aber nicht Konstruktionsbedingung war, so machte man wohl auch die einzelnen Festonhäkchen von Blech, war dann aber genötigt, die Festonhakenschiene in sehr große Nähe der Nadelreihe zu bringen, so daß die Blechhäkchen der geringen Widerstandsfähigkeit des Blechmateriales entsprechend verhältnismäßig kurz ausfallen mußten. Für den Monteur bestand nun die Schwierigkeit darin, die vielen Festonhaken je einzeln für sich anzuschrauben und in der genauen Lage auszurichten. Diese Schwierigkeit ist offenbar um so größer, je länger die einzelnen Haken sind, was insbesondere von den Drahthaken zu gelten hat. ;
Alle diese Schwierigkeiten und Umständlichkeiten werden durch den in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Festonhaken beseitigt, welcher den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Der Haken ist vollständig aus Blech hergestellt und sein Schaft durch Pressung in einen halbkreisförmigen Querschnitt übergeführt, so daß er
selbst bei großer Länge doch eine bedeutende Festigkeit und ein verhältnismäßig geringes Gewicht besitzt und außerdem aber auch noch eine sehr wohlfeile Herstellung gestattet.
In der Zeichnung ist Fig. ι eine Ansicht von vorn eines Ausführungsbeispieles, bei welchem drei Festonhakenschäfte a, b, c mit den Befestigungsplattenteilen k, I aus einem
ίο einzigen Stück Stahlblech gestanzt sind. Der Erfindungsgegenstand ist aber nicht an diese Ausführungsform gebunden, sondern man kann beliebig viele solcher Festonhakenschäfte zu einem einheitlichen Ganzen vereinigen oder auch einzelne Haken herstellen. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Haken nach A, Fig. 3 ein Schnitt nach B der Fig. 1. Fig. 4 stellt eine Ansicht von oben dar unter Fortlassung der Befestigungsplattenteile k, I, und endlich ist Fig. 5 ein Schnitt nach C der Fig. i.
Der eigentliche Haken e an den äußeren Enden der Schäfte a, b, c hat die für Festonapparate zweckmäßige Form, die hier, weil bekannt, nicht näher erörtert zu werden braucht. Die Schäfte a, b, c selbst aber haben halbkreisförmigen Querschnitt, und an ihrem Befestigungsende sind sie mit Plattenteilen k, I versehen, in denen die Löcher/, g zur Befestigung mittels Schrauben an der aus Winkeleisen bestehenden Festonhakenschiene eingestanzt sind. Zur besseren Versteifung der Befestigungsplattenteile k, I sind noch Rippen von halbkreisförmigem Querschnitt i eingeprägt, so daß die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei Hakenschäften a, b, c bestehende Gruppe durch das Rippensystem a, b, c, i zu einem sehr widerstandsfähigen Ganzen versteift ist.
Obwohl auch einzelne Festonhaken nach der vorstehend beschriebenen Ausführungsform verwendbar sind, so hat doch die Ausführungsform, bei welcher eine mäßige Anzahl, ζ. B. drei Haken zu einem gemeinsamen Ganzen vereinigt sind, den sehr erheblichen Vorteil für den Monteur der Maschine, daß er nur ungefähr den dritten Teil an Zeit und Mühe aufzuwenden braucht, um die sämtlichen Festonhaken einer Maschine in richtiger Lage festzuschrauben, als wenn er, wie bisher bei bekannten Anordnungen, jeden Haken einzeln ausrichten müßte. Aber auch das Gewicht des gesamten Festonapparates wird um ein beträchtliches Teil durch die neue Anordnung, und zwar nicht allein dadurch verringert, daß die Hakenschäfte aus geprägtem Stahlblech hergestellt sind, sondern auch deshalb, weil nicht für jeden Haken eine besondere Befestigungsschraube, sondern vorliegendem Ausführungsbeispiele gemäß für je drei Haken zwei Befestigungsschrauben erforderlich sind. Es wird also der dritte Teil sämtlicher Befestigungsschrauben gespart und das Gesamtgewicht des Apparates entsprechend verringert.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aus Blech hergestellter Festonhaken für Schiffchenstickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sein Schaft in Hohlrippenform gepreßt ist, um die Festonhakenschiene möglichst tief unterhalb der Nadelreihe anordnen und den Festonhaken doch trotz seiner dadurch bedingten
. größen Länge bei verhältnismäßig geringem Gewicht eine bedeutende Festigkeit geben zu können.
2. Aus Blech hergestellter Festonhaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Festonhaken aus einem ge- -80 meinsamen Stück Blech gepreßt ein ungeteiltes Ganzes bilden, wobei an dem zur Befestigung an der Festonhakenschiene bestimmten. Teil eine Querversteifung in Form von eingepreßten Rippen vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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