DE1762885C - Einrichtung zur Erzeugung eines bino mial verteilten pseudozufälhgen Signals - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung eines bino mial verteilten pseudozufälhgen SignalsInfo
- Publication number
- DE1762885C DE1762885C DE19681762885 DE1762885A DE1762885C DE 1762885 C DE1762885 C DE 1762885C DE 19681762885 DE19681762885 DE 19681762885 DE 1762885 A DE1762885 A DE 1762885A DE 1762885 C DE1762885 C DE 1762885C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- counter
- signal
- stages
- generating
- electrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 240000003834 Triticum spelta Species 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung be'.ifft eine Einrichtung zur Erzeugung
eines elektrischen Signals, das derart aufeinanderfolgend
einen von mehreren vorbestimmten Werten annimmt, d?.3 die Häufigkeit, mit der es jeden
Wert annimmt, binomial verteilt ist, mit einer aus mehreren hintereinandergeschalteten bistabilen Stufen
bestehenden Speichervorrichtung, einem mindestens zwei Stufen mit dem Eingang der ersten Stufe verbindenden
Rückführzweig und einer ar. die Speichervorrichtung angeschlos:enen Vorrichtung zur Erzeugung
eines elektrischen Aubgangssignals.
Wenn dieses Signal wiederholt erzeugt wird, wird es als binomial verteiltes pseudo-zufälliges Signal
bezeichnet.
Eine bekannte Art von zufälligem Signal ist das »zufällige Telegrafiesignal«. Dieses Signal ist in gleiche
Zeitintervalle unttrteilt und nimmt bei jedem Intervall , zufälliger Weise einen von zwei möglichen Werten
an. Wenn eine endliche Folge von Intervallen ständig wiederholt wird, bezeichnet man das resultierende
Signal mit »pseudo-zufälliges Telegrafiesignal<< oder Kettencode.
Ein Kettencode-Generator, der eine Maximallängenfolge erzeugt, ist in »Proc. Instn. Mech. Engrs.«.
1964 bis 1965, VoI 179, Pt. 3 H, S. 37 bis 51 von Briggs beschrieben. Der Generator besteht aus
einem Schieberegister oder einem digitalen Filter,
dessen aufeinanderfolgende Eingancssignahverte selbsttätig
durch die Werte vorbestimmter Stufen des Schieberegisters bestimmt werden. Jp nachdem, welche
Stufen zur Bestimmung des Eingangssignaiwertes verwendet werden, läßt sich eine Maximallängenfolge
am Ausgang des Registers erzeugen, während der das Schieberegister jeden möglichen Zustand annimmt,
mit Ausnahme desjenigen Zustandes, in dem alle Stufen Null sind, bevor die Wiederholung beginnt. Bei
einem Register mit einer Anzahl von m Stufen dauert eine Maximailängenfoige 2m — 1 Zeitintervalle.
Für bestimmte Zwecke, z. B. zum Prüfen nichtlinearer Systeme oder zum Messen des Frequenz-
ganges eines bekannten linearen Systems durch Kreuzkorrelation oder zum Erzeugen von Signalen, deren
Amplituden-Wahrscheinlichkeitsverteilung derjenigen in natürlicher Weise auftretender Signale ähnelt, ist es
zweckmäßig, wenn man eine Einrichtung zur Erzeugung eines Signals hat, dessen Wert derart nacheinander
einen von mehreren vorbestimmten Werten annimmt, daß die Häufigkeit (die Gesamtanzahl von
Malen), mit der das Signal jeden Wert annimmt, binomial verteilt ist. Dieses Signal unterscheidet sich
insofern von dem Telegrafiesignal, als das Signal η -f- 1
verschiedene Werte annimmt und der />-te Wert
/1!
p\(n~ p)\
p\(n~ p)\
-mal
55
in einer Folge auftritt. Diese Zahl ist der Koeffizient von .\P in dem in Form einer binomischen Reihe entwickelten
Ausdruck (1 + .v)", von der die Bezeichnung »binomial verteiltes Signal« abgeleitet ist.
Bei der bekannten, eingangs erwähnten Einrichtung besteht die das elektrische Ausgangssignal erzeugende
Vorrichtung auj einer der Anzahl der Stufen des Speichers entsprechenden Anzahl von Präzisionswiderständen, die alle mit einem ihrer Anschlüsse auf
ein vorbestimmtes Potential gelegt sind und mit ihrem
anderen Anschluß jeweils über einen Schalter mit dem Eingang eines Verstärkers verbunden sind. Jeder
Schalter ist in Abhängigkeit vom Zustand des binaren Ausgangssignals jeweils einer anderen Stufe des
Speichers betätigbar, so daß die Anzahl der in den Eingangskreis des Verstärkers geschalteten Widerstände
ven der jeweiligen Zustandskombination der
Ausgangssignale aller Speicherstufen abhrngt. Am Ausgang des Verstärkers erscheint dann das gewünschte
Signal mit der binomischen Amplitudenverteilung.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sie verhältnismäßig
aufwendig ist. da sie eine der Anzahl der •Jpeicherstufen entsprechende Anzahl von Präzisionswiderständen und Schaltern benötigt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zuerunde, mit geringerem Aufwand auszukommen.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Detektorschaltung an die Speichervorrichtung
angeschlossen ist und auf die Zustände von mindestens zwei Stufen dieser Speichervorrichtung
derart anspricht, daß sie mindestens ein erstes elektrisches Signal bei Auftreten einer Zustandskombination
und ein zweites elektrisches Signal beim Auftreten einer anderen Zustandskombination abgibt,
daß ein reversibler Zähler derart an die Detektorschaltu-g
angeschlossen ist, daß er die beiden Signale aufnimmt, und derart ausgebildet ist, daß das erste
Signal zur im Zähler gespeicherten Zahl eine Zahl hinzuaddiert und das zweite Signal eine Zahl von der im
Zähler gespeicherten Zahl subtrahiert, und daß die das elektrische Ausgangssignal erzeugende Vorrichtung
an den Zähler angeschlossen ist und das erzeugte elektrische Signal einen von dem im Zäh'er abhängigen
Verlauf hat.
Durch die Verwendung des Zählers wird die Anzahl
der von der das elektrische Ausgangssignal erzeugenden Vorrichtung umzusetzenden verschiedenen
Speicherausgangssignal-Zustandskombinationen verringert, so daß diese Vorrichtung mit entsprechend
wenigen Bauteilen auskommt.
Bei der Speichervorrichtung kann es sich vorzugsweise um ein Schieberegister oder ein digitales Filter
mit mehreren hintereinandergeschalteten Verzögerungsgliedern handeln.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden an Hand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben.
F i g. 1 ist ein Blockschaltbild eines an sich bekannten Pseudo-Zuf allssignalgenerators;
F i g. 2 ist ein Blockschaltbild eines Pseudo-Zufallssignalgenerators
nach der Erlindung;
F i g. 3 ist ein Schaltbild der logischen Schaltung des Generators nach F i g. 2, und
F i g. 4 ist ein Blockschaltbild einer Abwandlung des Generators nach F i g. 2.
F-i g. 1 zeigt einen an sich bekannten Generator zur
Erzeugungeines Pseudo-Zufallssignals. Der Generator enthält ein Schieberegister 10, das aus einer Anzahl
von /1 Stufen besteht, die hinlereinanderceschaltet sind.
Jede Stufe speichert entweder die Binärziffer Null oder die Binärziffer Eins. An alle Stufen ist ein Schiebeimpulsgcber
12 angeschlossen, der die in den einzelnen Stufen gespeicherten Ziffern mit jedem Impuls um
eine Stufe weiterschiebt. Das Eingangssignal der ersten Stufe hängt vom Zustand der ersten und der
letzten Stufe ab. Die erste und die letzte Stufe sind beide an einen Halbaddierer 13 angeschlossen, der die
Ziffern dieser beiden Stufen im binären Zahlensystem addiert, in dem bekanntlich Of-O = O, 1+0=1
und 14-1=0 ist. Das Ausgangssignal des HaIbaddiereirs
13 stellt das Eingangssignal der ersten Stufe des Registersdar.
An jede Stufe ist ein Schalter 19 angeschlossen, der geschlossen wird, wenn die entsprechende Stufe eine
Eins enthält, und der geöffnet wird, wenn die zugehörige
Stufe eine Null enthält. Im geschlossenen Zustand legt jeder der Schalter 19a bis 19/; einen zugehörigen
Widerstand 18 zwischen eine Quelle eines konstanten Potent-als VREF und dem Summierverbindungspunkt
20 eines Summierverstärkers 16. Bei den Widerständen 18σ bis 18« handelt es sich um Präz>sionswiderstände,
die alle den gleichen Wert R haben. Bei η — 1 Werten des Ausgangssignals sind also
η Schaller 19 und Präzisionswiderstände 18 erforderlich.
Der in F i g. 2 gezeigte Generator enthält in derselben Weise wie der Generator r.uch F i g. 1 ein
Schieberegister 10, einen Schiebeimp-ilsgeber 12 und
einen Halbaddierer 13. Das Schieberegister 10 stellt eine Speichervorrichtung dar und besteht aus einer
Anzahl von Stufen, die so hintereinandergeschaltct sind, daß ein der ersten Stufe zugeführtes Signal eine
vorbestimmte Zeit lang in Abhängigkeit von der Impulsfolgefrequenz des Schiebeimpulsgebers 12 nacheinander
in jeder Stufe gespeichert wird. Ein Rückführzweig verbindet zwei Stufen '·;■ Registers mi dem
Eingang des Registers, so daß das Register ständig einen sich wiederholenden Kettencode erzeugt. Wenn
bestimmte Zustände festgestellt werden, wie dies in der erwähnten Druckschrift von Briggs angegeben
ist, dann erzeugt das Register einen Maximallängen-Kettencode, d. h. einen Code, der sich nur nach
2" — 1 Z'ffern wiederholt, wenn das Register // Stufen
enthält
Eine Logik- oder Detektorschaltung 24 ist an zwei Stufen des Registers, in diesem Falb an die Stufen 1
und r, angeschlossen. Jede Stufe gibt zwei komplementäre Ausgangssignale ab: Die Stufe 1 die Signale^ 1
und Q 1 und die Stufe r die Signale Qr und Qr. Da das
Register bei einer Maximallängenfolge alle möglichen
Zustände, mit Ausnahme desjenigen Zustandes, in dem
.".1Ie Stufen eine Null enthalten, annimmt, nehmen auch zwei beliebige Stufen alle vier möglichen Kombinationen
der Zustände der beiden Stufen, d. h. die Kombinationen 0, 0; 1, 0; 0, 1 und 1, 1, gleich oft an, mit
Ausnahme der Zustandskombination 0, 0, die demjenigen Zustand entspricht, in dem alle Stufen da
Resgisters Nullen enthalten.
Die Logikschaltung 24 ist derart ausgebildet, daß sie drei Signale abgibt, ein der Zustandskombination
1, 0 der beiden ausgewählten Stufen entsprechendes Signal ZÄHL VORWÄRTS, ein der Zustandskombination
0, 1 der beiden Stufen entsprechendes Signal ZÄHL RÜCKWÄRTS und ein den beiden Zustandskombinationen
1, 0 und 0, 1 entsprechendes Signal ZÄHL.
Die Signale Q\ und Qr werden einem ersten NOR-Glied 310 (F i g 3) und die Signale Q\ und Qr einem
zweiten NOR-Glied 31 zugeführt. Wenn diese Signale die MOR-Bedingungen der beiden NOR-Glieder 30
und 31 erfüllen, erscheint am Ausgang des NOR-Gliedes 30 das Sigr.-ii ZÄHL VORWÄRTS und am
Ausgang des NOR-Gliedes 31 das Signal ZÄHL RÜCKWÄRTS. Die Ausgänge der beiden NOR-Glieder
30 und 31 sind ferner über zwei Dioden 32 und 33 derart miteinander verbunden, daß am Verbindungspunkt
der beiden Dioden 32 und 33 das Signal ZÄHL erscheint, wenn die NOR-Bedingung eines oder beider NOR-Glieder erfüllt sind. Nach den
Regeln der Schaltalgebra läßt sich dies folgendermaßen schreiben:
ZÄHL VORWÄRTS ^= Ql Qr
ZÄHL RÜCKWÄRTS = Ql ■ Qr '
'° ZÄHL = (ZÄHL VORWÄRTS)
ZÄHL RÜCKWÄRTS = Ql ■ Qr '
'° ZÄHL = (ZÄHL VORWÄRTS)
f- (ZÄHL RÜCKWÄRTS)
Die Ausgangssignale der Logikschaltung 24 werden einem reversiblen Zähler 25, der vorwärts oder rückwärts
zählt, zugeführt. Ein Signal ZÄHL VORWÄRTS addiert zu der im Zähler gespeicherten Zahl
eine Eins und ein Signal ZÄHL RÜCKWÄRTS subtrahiert von der im Zä1 ':r gespeicherten Zahl eine
Eins.
Ein geeigneter Zähler ist der im »Computer Handbook« von Husky und Korn, MacGraw-Hill Inc..
1962, S. 18 bis 34, F i g. 18.54, beschriebene und dargestellte Binärzähler aus Flip-Flops. Bei Verwendung
dieses Zählers wird die Rückführvorrichtung »D.C.
trigger pair« weggelassen und durch die Logikschaltung
24 ersetzt, die die beiden Signale ZÄHL VORWÄRTS und ZÄHL RÜCKWÄRTS über die an den Ausgang
des »D. C. Trigger Pair« angeschlossenen Leitungen abgibt. Das Signal ZÄHL wird dem Eingang C zugeführt.
Bei der Ausführung nach F i g. 2 entspricht der Zähler 25 dem in dem erwähnten Handbuch von
Husky und Korn beschriebenen Biniirzähler. An
dem Ausgang der Stufen des Zählers sind binär abgestufte Widerstände 28a bis 28</angeschlossen. Wenn
eine Stufe des Binärzählers eine binäre Eins enthält, ist der entsprechende Widerstand 28 mit einer Quelle
eines kon.tanten Potentials verbunden. Die Widerstände sino alle mit einem Summierverstärker 16 verbunden.
Da die Werte der Widerstände binär abgestuft sind, d. h. nach einer geometrischen Reihe mit
der Basis ansteigen, läßt sich eine kleinere Anzahl von Präzisionswiderständen verwenden, was ein wesentlicher
Vorteil gegenüber dem in F i g. 1 gezeigten Generator ist. das Ausgangssignal des Summierverstärkers
16 ist ein sich änderndes Signal, dessen Wert von der im Zähler 25 gespeicherten Zahl abhängt.
Wichtig ist, daß der Zählbereich des Zählers zur wirksamsten Ausnutzung des Registers der Anzahl der
gewünschten verschiedenen Werte des Ausgangssignals entspricht. Ein Schieberegister mit η Stufen
kann // H- 1 verschiedene Werte des Ausgangssignals erzeugen, so daß ein Zähler mit m Stufen verwendet
werden sollte, wobei 2m ^n + l ist. Wenn der Zähl-
bereich de:, Zählers einer kleineren Anzahl von Werten
entspricht als vom Schieberegister erzeugt werden können, dann ist die Anzahl der erzielbaren Werte
des Ausgangssignals gleich 2m.
Bei der in F i g. 2 gezeigten Ausführung wird ein vierstufiger Zähler, der bis 16 zählen kann, zusammen
mit einem achtsiufigen Schieberegister verwendet, das
neun Werte erzeugt.
Mitunter ist es zweckmäßig, dafür zu sorgen, daß die Stufen des Zählers und des Registers während der Benutzung
ständig korrespondieren bzw. übereinstimmen. Sie können nach dem Ein- oder Ausschalten, oder wenn
ein ungewollter Impuls vom Zähler registriert wird, voneinander
abweichen. F i b. 4 zeiet eine Schaltung, die
zur Schaltung nach F i g. 2 hinzugefügt werden kann und in jeder Folge überprüft, ob der Zähler und das
Register übereinstimmen. Diese Schaltung enthält ein UND-Glied 37, das an alle Stufen des Registers angeschlossen
ist und nur beim Auftreten eines vorbestimmlen Zustandes des Registers während einer Folge ein
Signal abgibt, z. B. wenn der Zustand auftritt, in dem alle Stufen eine Fins enthalten. Dieses Ausgangssignal
des U N D-Glicdcs 37 wird dem Zähler 25 zugeführt und
setzt diesen auf einen vorbestimmten Zustand, z. B. Null, und zwar unabhängig vorn vorherigen Zustand
des Zählers und dem Ausgangssignal der Logikschaltung 24. Eine Folge später hat dann der Zähler bei Abwesenheit
ungewollter oder verlorengegangener Zählimpulse eine gleiche Anzahl von ZÄHL VORWÄRTS-
und ZÄHL RÜCKWÄRTS-Signalen erhalten, so daß er wieder auf Null steht. Die Ubersteucrungslogik mit
dem UND-Glied 37 korrigiert also nach Ablauf einer Folge alle Fehler oder Diskrepanzen.
Es sind aber auch noch andere im Rahmen der Erfindung liegende Abwandlungen des in F i g. 2 gezeigten
Generators möglich. So kann die Impulsfolgcfrcquenz des Schicbcimpulsgcbcrs 12 in einem vorbestimmten
Bereich einstellbar sein, um die Änderungsfrequenz des Ausgangssignals zu ändern. Ferner können
Schalter vorgesehen sein, mit deren Hilfe es möglich ist, eine oder mehrere Stufen des Schieberegisters
;.!i!s/.i!scha!ier! bzw. zu entfernen und auf diese Weise
eine andere, d. Ii. kürzere Folge zu erzeugen. Schließlieh
kann auch der Verstärker 16 derart einstellbar sein, daß der Bereich der Werte, die das Ausgangssignal
annehmen kann, veränderbar ist, und mit einer konstanten Vorspannung versehen sein, um den Ausgangswert
entsprechend dem Mittelwert dieses Bereiches zu ändern.
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach F i g. 2 soll
im folgenden an Hand eines Beispiels näher erläutert werden. Dazu sei der Einfachheit halber angenommen,
daß es sich bei dem Schieberegister nur um ein fünfstufiges Schieberegister handelt, bei dem der Halbaddierer
13 an der zweiten und fünften Stufe und die Logik 24 an der ersten und fünften Stufe angeschlossen
sind, so dall die Logik 24 die Signale ZÄHL VORWÄRTS und ZÄHL RÜCKWÄRTS beim Auftreten
der folgenden Zustände der Stufen QX und Q5 erzeugt:
ZÄHL VORWÄRTS, wenn ρ 1 1
und QS - 0.
und QS - 0.
ZÄHL RÜCKWÄRTS.wenn QX 0
und QS 1.
und QS 1.
Das Schieberegister erzeugt einen Maximallängcn-Kcltcncodc
und durchläuft in jeder Folge (jedem Umlauf oder Durchlauf) alle möglichen Zustände (mit
Ausnahme desjenigen Zustands, in dem alle Stufen auf Null gesetzt sind). Line vollständige Folge ist in der
,Tabelle dargestellt, in der die Spalten QX und QS den
Inhalt der SchicncregiMer.siufcn 1 bis 5, die Spalte D
das Ausgangssignal des I lalbaddicrcrs 13 und die Spalte 7'den Zählerstand des Binärzählcrs 25 (bzw. die
in diesem Zähler gespeicherte Zahl) darstellen.
Wie man sieht, ist die I läiiligkeil, mit der der Zahler
;nif <>. 1. 2. 3 und 4 stein wie folgi verleite
(1 1 ?. 1 Ί
I HI.' ^ -
I HI.' ^ -
Diese stehen in den binomalen Verhältnissen von 1 : 4: 6 : 8 : I zueinander, mit der Ausnahme, daß dci
Zähler nur einmal auf 0 steht, weil das Schieberegister niemals den Zustand durchläuft, in dem alle Stufen aiii
0 gesetzt sind.
Die im Zähler gespeicherte Zahl, d. h. der Zählerstand des Zählers, ist jederzeit gleich der Anzahl vor
Einsen, die in den ersten vier Stufen des Schieberegisters gespeichert sind. Der Grund ist darin zu sehen.
ίο daß, wenn QX -= 1 und QS — 0 ist, in den ersten viei
Stufen eine zusätzliche 1 auftritt und eincO verschwindet, so daß sich die Anzahl der Einsen um 1 erhöht
dagegen dann, wenn QX-O und QS — 1 ist, die ersten
vier Stufen eine O »gewinnen« und eine 1 verlieren so daß sie insgesamt cine I weniger darstellen.
Grundsätzlich ist bei einem Maximallängcn-Kettencodc-Gcnerator,
wenn die Anzahl der Einsen in der ersten m Stufen eines «-stufigen Registers wahrem
einer Folge aufsummierl wird, die Verteilung der Auf trittshäufigkcit der verschiedenen Gesamtzahlen bino
mial, mit der Ausnahme, daß die Häufigkeit, mit der dit
Gesamtzahl O auftritt, stets um 1 niedriger ist, als es füi
eine genaue binomialc Verteilung erforderlich ist.
| 0 | Oa | 0. | 0 | I) | |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 30 1 | 1 | I | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| I | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 35 O | 0 | 1 | 1 | 1 | |
| 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | |
| O | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | 1 | 0 | ||
| 40 O | 0 | 1 | 1 | ||
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| I | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 45 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | |
| O | 0 | 1 | 1 | 0 | |
| O | 0 | 1 | 1 | 1 | |
| 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 50 O | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| O | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| O | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| 55 O | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| O | 0 | 1 | 1 | 0 | |
| O | 0 | 1 | |||
| 0 | |||||
| 3 |
Claims (4)
1. Einrichtung zur Erzeugung eines elektrische!
Signals, das derart aufeinanderfolgend einen voi
, mehreren vorbestimmten Werten annimmt, daß di Häufigkeit, mit der es jeden Wert aiiriin::ril,hinomi;i
\erleill ist, mit einer aus mehreren hintereinander geschalteten bistabilen Stufen bestellenden Speicher
vorrichtung, einem mindestens zwei Stufen mit der Eingang der ersitn Stufe verbindenden Rückfiiln
zweig und einer an die Speichervorrichtung angeschlossenen Vorrichtung zur Erzeugung eines elektrischen
Ausgangssignals, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Detektorschaltung (24) an die Speichervorrichtung (10) angeschlossen ist und
i'tif die Zustände von mindestens zwei Stufen dieser
Speichervorrichtung (10) derart anspricht, daß sie mindestens ein erstes elektrisches Signal bei Auftreten
einer Zustandskombination und ein zweites elektrisches Signal bei Auftreten einer anderen Zu-
»tandskombination abgibt, daß ein reversibler Zähler
(25) derart an die Detektorschaltung angeschlossen ist, daß er die beiden Signale aufnimmt, und
derart ausgebildet ist, daß das erste Signal zur im Zähler gespeicherten Zahl eine Zahl hinzuaddiert
und das zweite Signal eine Zahl von der im Zähler gespeicherten Zahl subtrahiert, und daß die das
elektrische Ausgangssignal erzeugende Vorrichtung (16.17, 28) an den Zähler (25) angeschlossen ist und
das erzeugte elektrische Signal einen von der im ao Zähler gespeicherten Zahl abhängigen Verlauf hat.
2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zähler (25) ein Binärzählcr ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gckennzeichnel.
daß die das elektrische Au.sgangssignal
erzeugende Vorrichtung (16, 17, 28) binär abgestufte Widerstände (28a bis 28t/) enthält, die so an
die Stufen des Zählers (25) angeschlossen sind, dall, wenn sich eine Stufe des Zählers in einem der beiden
Zustände befinde'·, der zugehörige Widerstand zwischen einer Quelle eines konstanten Potentials
und einem Summierverstürker (16) liegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß ein Koinzidcnzglied
(37) an alle Stufen der Speichervorrichtung (10) angeschlossen ist, daß es nur bei Auftreten eines
vorbestimmten Ziistandes der Speichervorrichtung ein Signal abgibt und daß der Ausgang des Koin/idenzgliedes
an dem Zähler (25) angeschlossen j-t. cm mittels des Signals den Zähler auf einen vorbestimmten
Zustand zurückzusetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309 617/481
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB42450/67A GB1172617A (en) | 1967-09-18 | 1967-09-18 | The Generation of Binomially-Distributed Pseudo-Random Electrical Signals |
| GB4245067 | 1967-09-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1762885A1 DE1762885A1 (de) | 1970-11-12 |
| DE1762885B2 DE1762885B2 (de) | 1971-05-13 |
| DE1762885C true DE1762885C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2220878A1 (de) | Schaltungsanordnung zur digitalen frequenzmessung | |
| DE2245360A1 (de) | Pseudo-zufallszahlengenerator fuer datenverarbeitung | |
| DE1190231B (de) | Anordnung zur Bestimmung der zeitlichen Mittelwerte von Funktionen | |
| DE1903759A1 (de) | Digitalkorrelator | |
| DE2504675A1 (de) | Analog/digitalwandlergeraet | |
| DE2235802C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Prüfung nichtlinearer Schaltkreise | |
| DE1762885C (de) | Einrichtung zur Erzeugung eines bino mial verteilten pseudozufälhgen Signals | |
| DE3602818A1 (de) | Gewichtungsereignis-zaehlerschaltungsanordnung | |
| DE2440530A1 (de) | Einrichtung zum vergleichen zweier binaersignale | |
| DE2836443A1 (de) | Digitales datenverarbeitungsgeraet und verfahren zum messen mindestens eines fluidstroemungs-parameters | |
| DE3046772C2 (de) | Taktgenerator | |
| DE2244741C3 (de) | Anordnung zur digitalen Messung einer physikalischen Größe durch einen Impulszähler mit ganzer invariabler Zählbasis | |
| DE1285540B (de) | Schaltungsanordnung zum Untersetzen der Folgefrequenz von elektronischen Impulsen fuer Vor- und Rueckwaertszaehlung | |
| DE1762885B2 (de) | Einrichtung zur erzeugung eines binomial verteilten pseudo zufaelligen signals | |
| DE2241921C3 (de) | Stochastischer elektronischer Generator | |
| DE3421728C2 (de) | ||
| DE4014767A1 (de) | Verfahren zum gewinnen eines elektrischen signals durch korrelation | |
| DE1449837A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Pruefzeichenherstellung fuer die Informationsabsicherung | |
| DE2261352C3 (de) | Vorrichtung zum Umwandeln einer ersten Folge periodischer Impulse in eine zweite Folge periodischer Impulse mit niedriger Frequenz | |
| DE1803607C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Dualzahl in eine im BCD Kode ver schlüsselte Dezimalzahl | |
| DE1549388C (de) | Vorrichtung zur automatischen Berechnung und Anzeige des statistischen Fehlers | |
| AT208111B (de) | Schaltungsanordnung zur Anzeige von Betrag und Vorzeichen der Differenz zweier binärer Zahlen | |
| DE2244955C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Klassierung von Impulslängen | |
| DE2216633C3 (de) | Rechenschaltung zur Erzeugung von Pseudo-Zufallszahlen | |
| DE2048295A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Bildung eines Signals, dessen Frequenz dem geome taschen Mittelwert von zwei Großen proportional ist |