DE1762425U - Antrieb fuer motorboote, insbesondere schnellboote. - Google Patents

Antrieb fuer motorboote, insbesondere schnellboote.

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DE1762425U
DE1762425U DE1956B0026154 DEB0026154U DE1762425U DE 1762425 U DE1762425 U DE 1762425U DE 1956B0026154 DE1956B0026154 DE 1956B0026154 DE B0026154 U DEB0026154 U DE B0026154U DE 1762425 U DE1762425 U DE 1762425U
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DE
Germany
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boat
boats
drive
rollers
belt
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Expired
Application number
DE1956B0026154
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English (en)
Inventor
Ludwig Bruckert
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Individual
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  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • LudwigBrker) Bymen-Aumund, Lindenstrasaa 95 «
    AntHeb Xr Moforbof sbesondere Scsctlboote
    Gegenstand der Erfindung ist ein zusätzlicher Antrieb
    für Motorboote) insbesondere Schnellbootet durch den in
    erster Linie bezweckt wird eine möglichst unveränderte
    Trisrnlage des Sootea selbst bei hoher Fahrgeschwindigkeit
    aufrechtzuerhalten und überdiee den Schraubenantrieb zu
    entlasten oder die Antriebeleistung überhaupt zu erhöhen.
  • Diese Ziele sollen erfindungsgemäß dadurch erreicht werdent daß der eintauchende hintere Bootateil von einem in der Längsrichtung des Bootes über Walzen oder Rollen laulenden endlosen Band gebildet wird. Diesen bei fahrendem Boot durch das nach hinten abströmende Wasser oder/und durch Verbindung mit dem Schraubenantrieb dauernd in Be-
    wegung gehaltene ondlbee Band leitet den begondere bei
    sohnellfahrendem oot vor dem hinteren Bootateil entste-
    henden Wasserstauhügel nach hinten ab und verhindert da-
    durch die unerwünschte Vertristmung des Bootes durch Senken des Hecks in eine tiefere Lage als der Bug* Ausserdem wird dadurch die Grenzschicht des Wassers am Bootskörper in eine schnellere Abströmbewegung nach hinten versetzt. Durch diese beiden Wirkungen wird auch der Wasaerwiderstand beim Fahren des Bootes wesentlich herabgesetzt und dadurch eine höhere Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zur Motorleistung
    eytaoglichtt Hierbei kann erfindungagemäB mindestens eine
    der das Band bewegenden Wlazen oder Rollen in beliebiger Weise ein-und auskuppelbar mit dem Schraubenantrieb vorbindbar sein.
  • Die Wirkung des Bandantriebes kann erfindungsgemäß auch noch dadurch gesteigert werden, daß es mit mitnehmerartig
    wirkenden Erhöhungen# Vorsprüngen Leisten Otdglt vergehen
    wird. die in der Vorwärts'-bzw. Fahrtrichtung wassergrei-
    fend und in der Rückwärtsrichtung wasserabstreifend wirken.
  • Ferner ist das Boot gemäß der Erfindung mit einer im Vorderteil des Bootes gelagerten heb-und senkbaren Walze oder Rolle versehen. so daß das Boot auch auf sandigem oder wasserfreiem Boden sowie im Watt und Moor fahrbar ist. Weitere Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Be-Schreibung eines Ausführungsbeispieles derselben an Hand der Zeichnung zu entnehmen. Die Zeichnung stellt die Erfindung skizzenhaft dar. Fig. 1 zeigt die Vertrimmung des Bootes durch Tiefertauchen des
    Heoktoilost Fig 2 das Boot mit dem im Heckteil angebracht-
    ten Bandantrieb. Fig, 3 ist eine Endansioht von Fig, 2 auf
    den Bandantrieb Fig. 4 eine Ansicht desselben von unten, Fig. 5 eine schaubildliche Teilansicht des Bandantriebes von unten, Fig. 6 eine Ansicht eines mit Mitnehmern versehenen Bandes und Fig* 7 eine schaubldliche Ansicht einer beispielsweisen Walzen-oder Rollenchalterung.
  • Fig. 1 veranschaulicht schematisch, wie sich bekanntlich beim Fahren eines Motorbootes. besònder s bei zunehmender Fahrgeschwindigkeit, vor dem Heckteil des Bootes ein Wasserstauhügel bildet) der ein Vertrtmmen des Bootes durch tiefere. s Eintauchen des Hecks und entsprechendes Auftauchen des Bugs bewirkt. Um dieses Vertrimmen zu verhindern, ist der Heckteil außer mit'der Antriebsschraube 3 mit einem in einer Vertiefung oder einem Ausschnitt des Heckteils in geeigneter Weise angebrachten, über-drehbar gelagerten Walzen oder Rollen 1 in Längsrichtung des Bootes angeordneten und bewegten endlosen Band 2 versehen. Dieses Band führt bei fahrendem Boot mit seinem im Fahrwasser liegenden unteren Trum das von ihm erfasste Fahrwasser sowie die Grenzschicht am Boot sofort und ununterbrochen nach hinten und bewegt sich mit seinem freiliegenden oberen Trum widerstandsfrei zurück. Es unterstützt dadurch in weitem Maße die Arbeit der Schraube und verhindert gleichzeitig die Bildung eines Stauhügels. Die zweckmäßig geflanschten Walzen oder Rollen 1 können beliebig unmittelbar in den Seitenwänden der Heckvertigefung leicht drehbar vorzugsweise in Kugellagern, gelagert sein.
  • Sie kSnnen auch, wie in Fig. 7 angedeutet ist, in Leisten oder Schienen 5 oder, in einem Rahmen gelagert sein, die bzw. der in der Heckvertiefung befestigt werden bzw. wird Eine der Wälzen ist, wie bei 6 angedeutet, zweckmäßig längsverstellbar gelagert. um das Band nachspannen zu können.
  • Statt dessen kann auch eine andere Spannvorrichtung angewendet werden.
  • Das Band selbat besteht aus einem leichten, zerreißfesten, wasserdichten Stoff, z. B. aus Kunststoff, wie Nylon, Perlon usw. oder aus Buna, Gummi u.dgl. Es ist vorteilhaft mit Erhöhungen, Vorsprüngen, Rippen, Leisten o. dgl. versehen, die so geformt oder angeordnet sind, daß sie in der Bewegungsrichtung des Bandes nach hinten eine wassergreifende, dagegen in der Vorwärtsriohtung eine wasserabstreifende Wirkung ausüben. Ein Beispiel solcher Mitnehmer 7 ist in Fig. 6 gezeigt.
  • Die Walzen oder Rollen können einzeln oder insgesamt waagerecht oder/und lotrecht verstellbar angeordnet sein, um sie bzw. das Band bei allen für die-Anwendung der Erfindung in Betracht kommenden Bootsarten zweckentsprechend anbringen sowie ihre Lage den jeweiligen Wasserverhältnissen anpassen zu können. Zweckmäßig sind sie auch, oder die Lagerungsschienen oder der Lagerrahmen federnd gestützt, Mindestens eine der Walzen oder Rollen kann mit dem Sohraubenantrieb ein-und aussohaltbar kuppelbar sein, um die Schraubenleistung oder/und die Gesamtantriebsleistung von Schraube und Band zu erhöhen. Dabei können die Leistungen
    L
    der Schraube und das Bandes veränderbar öder aufeinander
    abstimmbarsein* um eine gewunschte Wirktuig zu erzielen.
    Im Vorderteil des Bootes ist, wie in Pig* 24 und 5 ange-
    deutete. eine Gumi-oder mit Guml ilberzogens Walze oder
    Rolle a gelagert) die#, wie Pig* 2 seigt, beispielsweise
    aus-und eingeetohweMSct werden km. In ausgeschwenkter
    Lage befindet sie sich teilweis oder gSnsIloh unterhalb
    desBootsbodens und dient zur Fortbewegung des Bootes,
    oder zur Erleiohterung dieser Bewegung, auf waeserfreiem
    Böden, Watt Moor taw. Bei Niohtbemtsung dieser Hilfe-
    rolle befindet sie sich im Bootsinnemt wobei die Durch-
    lassffnung im Dootsboden wasserdicht abgeschlossen ist.
    Beim Bewegen des Bootes über Land usw. kann erforderlichen
    Falls die Antrieba achraube vorher abgenommen werden.
    Die Zeichnung stellt die Zrgindung, wie bereits gesagt.
    nur skizze. nmäaaig dar. Ihre praktische AtweaduMg bietet
    mehrere AutafühamgamglichkeiteK. t ohne von dem akizaen-
    mässig gezeigten inzip abzuweichen.

Claims (1)

  1. 3 ohut 2 anel"rti ehe Schutsansprüche
    1. Antrieb für Motorboote, insbesondere Schnallboote t da- durchgekennseiohnet, daß der eintauchende hintere Boots- teil von einem in Längsrichtung des Bootes über Walzen oderRollen () laufenden endlosen Band (2) gebildet wird undam Vorderteil des Bootes eine in Fahrstellung inner- halb des Bootabodens befindlicher nach dem Landen ausfahr- bareFahrrolle oder-walze (a) vorgesehen ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch ts h gekemeichett daß das Band a. itif einer Mehrzahl von Rollen hängt die in Leisten, Schienen oder einem Rahmen gelagert sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2. dadurch ge- IceNnseioImett daß - eiii9 Nn-drolle (6) sum Nachspasnen des Bandes verstellbar gelagert ist.
DE1956B0026154 1956-06-18 1956-06-18 Antrieb fuer motorboote, insbesondere schnellboote. Expired DE1762425U (de)

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