DE176207C - - Google Patents

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DE176207C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/02Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 176207 KLASSE 13/. GRUPPE
HERMANN GRAMBERGER in ROSTOFF a. Don.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung ' zum Herausziehen schadhafter Röhren aus Wasserröhrenkesseln, bestehend aus einer Mitnehmerkupplung und einem Windwerk, und besteht in der Abstützung des Windwerks mittels zweier in der Richtung der Rohrneigung angeordneter Rohrhälften und der Anordnung eines Kaliberringes vor der inneren Rohrwand.
ίο Die Erfindung bezweckt, das Herausziehen auch krummer Röhren zu erleichtern und beim Herausziehen eines Rohres Beschädigungen der benachbarten Röhren zu vermeiden.
Das herauszuziehende Rohr wird vorher in einiger Enfernüng von der inneren Kesselwand abgeschnitten.
Fig. ι und 2 zeigen die Mitnehmerkupplung der Vorrichtung in Längs- und Querschnitt. Fig. 3 bis 5 zeigen das Windwerk der Vorrichtung in Seiten-, Ober- und Rückansicht. Fig. 6 bis 8 zeigen Einzelteile. Fig. 9 zeigt die Vorrichtung in Arbeitsstellung.
In dem Gehäuse / der Mitnehmerkupplung (Fig. ι und 2) ist der mit der Öse m verbundene Kegel η geführt, durch den die Greifbacken 0 beim Anziehen der Öse in bekannter Weise, gegen die innere Wand des herauszunehmenden Rohres gepreßt werden, während die Rückbewegung der Backen nach Entlastung der öse durch Federn bewirkt wird. Um beim Herausziehen das Aufreißen des Rohres zu verhüten, wird über dieses ein Ring ρ gezogen.
Das Windwerk (Fig. 3 bis 5) besorgt das Herausziehen des Rohres durch · eine über ein Rad q geführte Kette, die in die Öse m der Mitnehmerkupplung eingehängt wird. Der Antrieb des Kettenrades erfolgt mittels auf die Achse r gesteckter Handkurbeln, die unter Vermittlung des Kegelradgetriebes s die in das Schneckenrad t eingreifende Schnecke ubewegen. Auf der Achse der letzteren ist ein als Kugellager ausgebildetes Drucklager ν angeordnet.
Zur Abstützung des Windwerks dienen, gemäß vorliegender Erfindung, die beiden Rohrhälften w, die durch den Ring χ und den Scharnierring y (Fig. 6, 7 und 9) zusammengehalten werden. Für das Geraderichten des Rohres beim Herausziehen ist der Kaliberring \ (Fig. 8) vorgesehen.
Die Arbeitsweise mit dieser Vorrichtung ist folgende: Das Windwerk wird gemäß Fig. 9 an einem Flaschenzug aufgehängt und dem Neigungswinkel des herauszuziehenden Rohres entsprechend eingestellt.
Das Rohr wird mit einem Rohrschneider vorn und hinten in einiger Entfernung von der Kesselwand abgeschnitten; die in den Kesselwandungen stehengebliebenen Ringe werden mit Kreuz- und Rohrmeißel ausgekreuzt und herausgenommen, worauf der Kaliberring \ innen über das abgeschnittene Rohr gesteckt wird. Nun wird die Kupp-
lung (Fig. ι und 2) bei vollständig zurückgeschobenen Backen ο in das Rohr eingeführt, die Ringen und χ werden über die Kette gestreift, und diese wird mit der öse m verbunden. Die untere Rohrhälfte w wird in den Ring x, der gemäß Fig. 9 um die öffnung der Rohrwand zu liegen kommt, eingeführt und das Rohr so weit herausgezogen, daß der Ringj? auf das Rohrende gesteckt werden kann. Hierauf wird die zweite Rohrhälfte w in das Gehäuse des Windwerks und in den Ring χ eingeführt, der Scharnierringy um die Rohrhälften w gelegt, und das Herausziehen des Rohres beginnt und wird so lange fortgesetzt, bis dessen hinteres Ende in den Feuerraum eintritt. Ist dies geschehen, so wird die Vorrichtung in umgekehrter Reihenfolge gelöst und das nun locker gewordene Rohr von Hand vollends herausgezogen.
Während des ganzen Vorganges liegt der Kaliberring \ an der inneren Kesselwand an, so daß das Rohr durch ihn hindurchgezogen und gerichtet wird. Nur dadurch, daß· das Rohr in einiger Entfernung von der Kesselwand abgeschnitten und der Kaliberring ^ eingeführt werden kann, ist es möglich, verbeulte Rohre ohne weiteres so zu entfernen, daß sie für andere Zwecke wieder verwendet werden können. Der beim Herausziehen des Rohres entstehende Druck wird in erster Linie von den beiden Rohrhälften n> aufgenommen, die die Vorrichtung stützen. Der auf die Kammern ausgeübte Druck wird durch den Ring χ und den Kaliberring { verteilt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Herausziehen schadhafter Röhren aus Wasserröhrenkesseln, bestehend aus einer Mitnehmerkupplung und einem Windwerk, gekennzeichnet durch die Abstützung des Windwerks mittels zweier in der Richtung der Rohrneigung angeordneten . Rohrhälften (w) und die Anordnung eines Kaliberringes (\) vor der inneren Kesselwand.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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