DE17618C - Sammelapparat für Abgangfäden an Mulefeinspinnmaschinen - Google Patents

Sammelapparat für Abgangfäden an Mulefeinspinnmaschinen

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Publication number
DE17618C
DE17618C DENDAT17618D DE17618DA DE17618C DE 17618 C DE17618 C DE 17618C DE NDAT17618 D DENDAT17618 D DE NDAT17618D DE 17618D A DE17618D A DE 17618DA DE 17618 C DE17618 C DE 17618C
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DE
Germany
Prior art keywords
mule
collecting device
waste threads
spinning machines
fine spinning
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Active
Application number
DENDAT17618D
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English (en)
Original Assignee
R. DlTT-MANN in Steinkunzendorf, Kreis Reichenbach i. Sch
Publication of DE17618C publication Critical patent/DE17618C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/26Driving or stopping arrangements not otherwise provided for; Locking motions ; Control of machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/21Piecing or cleaning in spinning mules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat ist dazu bestimmt, das sonst von Hand verrichtete zeitraubende Auflesen der Abgangfäden mechanisch zu verrichten, die Wollfäden auf einen Haufen zusammenzufegen und so den Platz vor der Spinnmaschine stets sauber zu erhalten.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Anordnung des Apparats an der Mulefemspinnmaschine in Vorder- und Seitenansicht; die Fig. 3 stellt die vordere Ansicht, Fig. 4 die Seitenansicht des Apparats dar, und Fig. 5 zeigt in Vorderansicht und Grundrifs ein Detail.
An der unteren Kante des Wagens ruht in den Lagern i die horizontale Welle a, die mit den nach unten gerichteten Armen b und an ihrem einen Ende mit dem nach oben gerichteten Arm c versehen ist. Die Enden der Arme b sind mit einer Holzleiste m verbunden, an welche ein Lederstreifen d angenagelt ist, der durch Beschneiden den Unebenheiten des Fufsbodens, über den er in geringer Entfernung hinstreicht, angepafst werden kann.
An dem Ende des Armes c, gegen den seitlich die gleichfalls am Wagen befestigte und mit einer Nase versehene Feder e andrückt, befindet sich die Rolle f, welche beim Einfahren des Wagens in das Gestell die schiefe Ebene g hinaufgedrückt wird. Hierdurch ver-
t gezeich-
nete Lage, bei der er auf dem Stift h ruhte, und legt sich hinter die Nase der Feder e. Der Lederstreifen d ist und bleibt hierdurch gehoben und nimmt beim Ausfahren des Wagens die jetzt entstehenden Abfallfäden nicht mit. Erst beim Ende des Zurückganges des Wagens stöfst die Nase der Feder e gegen den am Ständer /, Fig. 2 und 5, befestigten Anschlag k und wird bei Seite gedrückt. Infolge dessen sinkt c wieder auf den Stift h nieder, und beim jetzt erfolgenden Einfahren des Wagens streicht d dicht über den Fufsboden weg und drückt alle Abfallfäden vor sich her, um sie zuletzt durch die infolge der schiefen Ebene g entstehende aufstreichende Bewegung der Arme b unter der Maschine anzuhäufen, Fig. 2. Diese aufstreichende Bewegung der Arme b und der Holzleizten m hat aufserdem noch den Zweck, dafs die Arbeiter (Andreher) nicht bei ihrer Arbeit mit den Fufsspitzen an die Holzleisten stofsen, also nicht in ihren gewohnten Bewegungen gehindert werden. Beim Hineingehen des Wagens, wo die Holzleisten weiter nach vorn kommen, wird nicht angedreht, sondern der Arbeiter mufs bei den mechanischen Handspinnmaschinen den Wagen hineinstofsen, wodurch der Fufs des Arbeiters vom Wagen weiter abbleibt. Bei Seifactoren läuft der Arbeiter beim Hineingehen der Maschine ganz frei und ist demnach in beiden Fällen der Apparat dem Arbeiter in keiner Weise hinderlich.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sammel-Apparat für Abgangfäden an Mulefeinspinnmaschinen, welcher aus der am Wagen befestigten horizontalen Welle α mit den Armen b, der Holzleiste m mit Lederstreifen d besteht, und durch Wirkung der Feder e des Armes c mit Rolle /, der schiefen Ebene g und ,des Ständers / mit Anschlag k beim Herausgehen des Wagens den Streifen d emporhält, ihn aber beim Hineinfahren des Wagens auf den Fufsboden niederdrückt, so dafs die Abgangfäden zusammengefegt und angehäuft werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17618D Sammelapparat für Abgangfäden an Mulefeinspinnmaschinen Active DE17618C (de)

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