DE1761811A1 - Trageeinrichtung fuer zusammenlegbare,zylindrische Behaelter - Google Patents
Trageeinrichtung fuer zusammenlegbare,zylindrische BehaelterInfo
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- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
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Description
AB Packing & Handling 9· Juli 1968
Lidingövägen 75 ·
Trageeinrichtung für zusammenlegbare, zylindrische Behälter
Die Erfindung betrifft eine Trageinrichtung für zusammenlegbare,
zylindrische Behälter, insbesondere für Säcke aus flexiblem Material, die an Ihrem Boden eine ver- ™
schließbare öffnung und oben einen im wesentlichen kreisförmigen
Deckel mit einer Einfüllöffnung und einen ringförmigen
Tragebügel haben.
Zweck einer derartigen Trageeinrichtung ist es, den-Behälter
insbesondere beim Leeren und Füllen mittels an Henkel des Tragebügels angreifender Hebeeinrichtungen
zu heben.
Bei bekannten Trageeinrichtungen sind die Bügel immer, d.h. im gefüllten wie im leeren Zustand, an dem Behälter
befestigt. Da also jeder Behälter einen eigenen Trage- |
bügel aufweist, sind die Kosten für den einzelnen Behälter relativ hoch. ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trageeinrichtung
zu schaffen, deren Tragebügel für mehrere Behälter
verwendet werden kann. Der Bügel soll einfach und leicht an dem zu hebenfen Behälter befestigt werden
können.
K/Tn. ■ -.2 -
''20681.3/0469
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Behälter oben um den Deckel herum einen flexiblen Kragen aufweist, dessen obere Kante verstärkt und eingeschnürt ist, und der Tragebügel einen Durchmesser
hat, der größer ist als die eingeschnürte Kante und höchstens gleich dem Innendurchmesser des Kragens ist,
und herausnehmbar innerhalb des Deckels eingesetzt ist.
Als zweckmäßige Ausfuhrungsform sieht die Erfindung
vor, daß die eingeschnürte Kante eine geschlossene Schleife als Einlage aufweist und der Tragebügel mehrere,
™ zueinander bewegliche Einzelstücke besitzt. Bei dieser Ausführungsform kann der Tragebügel zusammengeklappt
innerhalb des Kragens gelegt und dann aufgespannt werden. Der aufgespannte Tragebügel legt sich beim Angreifen
einer Hebekraft von unten an die im Durchmesser kleinere eingeschnürte Kante an.
Ein besonders einfacher und nach dem Aufspannen steifer Tragebügel ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstücke
des Tragebügels über Steckverbindungen und Scharniere miteinander verbunden sind, deren Achsen
senkrecht zur Ebene des Tragebügels liegen.
Damit sich innerhalb des Kragens und auf dem Deckel kein Wasser anstauen kann, weist der Kragen nach einer Ausführungsform
der Erfindung in Höhe des Deckels Öffnungen auf.
Nach einer anderen AusfÜhrungsform hat der Kragen mindestens
einen vertikalen Schlitz und die verstärkte Kante besitzt an dieser Stelle Kupplungselemente, während
der Tragebügel steif ausgeführt ist. Für das Einsetzen des Tragebügels wird die verstärkte Kante an dem Schlitz
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geöffnet und nach, dein Einsetzen wird die Kcnte müfcels der
Kupplungselemente wieder verbunden. ;
Die erfindungscemäße Trageeinrichtung ist einfach im
Aufbau und der Tragebügel laßt sich leicht einsetzen.
Nach der Erfindung ist es möglich, daß sowohl die eingeschnürte
Kante als auch der Tragebügel keine Gelenke auf xve is en. In einem solchen Fall müssen aber die eingeschnürte
Kante und/oder der Bügel so weit elastisch sein, daß der Bügel über die eingeschnürte Kante gleitet.
In manchen Fällen, insbesondere wenn der Behälter ge- "
füllt ist, kann dieses Einsetzen jedoch Schwierigkeiten
bereitea. Aus diesem Grunde werden, wie es die Erfindung in besonders zweckmäßigen Ausführungsformen vorschlägt,
der Tragebügel und/oder die eingeschnürte Kante gelenkig
und mit lösbaren Kupplungselementen versehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine Trageeinrichtung, die an einem Behälter befestigt ist, in Aufsicht, ,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht und
zum Teil im Schnitt,
Fig. 3 den oberen Teil des Gegenstandes nach Fig. 1,
wobei jedoch der Tragebügel weggelassen ist,
Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 3* wobei jedoch der
Kragen hochsteht,
FIg. 5 einen aufgespannten Tragebügel in Aufsicht,
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Fig. 6 den Tragebügel naoh Fig. 5 in teilweise zusammengeklapptem
Zustand in Aufsicht und
Fig. 7 und 8 eine Trageeinricht'ung in einer zu Fig.
anderen Ausführungsform in Aufsicht und in Seitenansicht.
Bei dieser Ausführungsform ist der Tragebügel steif und
der Kragen durch Schlitze in Einzelstücke unterteilt, ^ deren eingeschnürte Kanten oberhalb des Tragebügels durch
Kupplungselemente miteinander verbunden sind.
Ein in Fig. 1 dargestellter, zusammenlegbarer und im !wesentlichen zylinderförmiger Behälter 1 ist fast leer.
Die sackähnliche Hülle 2 besteht aus einem gummi- oder plastiküberzogenen Material. Der konische Boden 2X ist
mit einer zusammenbindbaren Auslaßöffnung 2" vers§hen.
Die Sackhülle ist im Bereich ihres oberen Randes durch einen im wesentlichen kreisförmigen Deckel J>
verschlossen, in dem eine zubindbare Auslaßöffnung vorgesehen ist. Der Deckel J5 und die öffnung 4 sind ebenfalls aus flexiblem
Material. Um den oberen Bereich des Behälters 1 ) und längs des äußeren Randes des Deckels 3 ist ein Kragen
9 aus flexiblem Material angeordnet. Der Kragen 5 besitzt
eine obere, verstärkte und zusammengeschnürte Kante 5!. Die Verstärkung der Kante kann durch die Einlage
einer Drahtschlaufe oder eines Seiles erhalten werden .,Wie Fig. 4 zeigt, kann der Kragen 5 mit Löcher
7 versehen sein, die in der Höhe des Deckels J liegen und dazu dienen, angestautes Wasser auf dem Deckel J
innerhalb des Kragens 5 abzuleiten.
Der ringförmige Tragebügel 8 in den Figuren 1 und 2 hat etwa den gleichen Außendurchmesser wie der Kragen 3·
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Der Bügel 8 besitzt zwei Henkel 9, an die eine geeig- *
nete Hebeeinrichtung, z.B. ein Gabelstapler mit einem . ■
Haken eines Kranes angreift. Der Tragebügel 8 wird zweckmäßigerweise so ausgeführt, wie es in den Figuren
5 und 6 dargestellt ist. Der hier dargestellte Tragebügel 8 besitzt zwei Arme 8a und 8b, von denen jeder
seinen eigenen Henkel 9 hat. Die beiden Arme 8a, 8b sind mittels eines Scharniers derart gelenkig .verbunden,
daß die Arme 8a, 8b die gleiche Verschwenkebene haben.
An dem Arm 8a ist über ein ähnliches Scharnier 11 ein
weiterer Arm 8c angeschlossen, dessen freies Ende eine λ
Verschlußeinrichtung 12 hat. Die Verschlußeinrichtung
kann in einen rohrförmig ausgebildeten Teil des Armes 8c
gegen eine in dem Rohr gelagerte Feder mittels eines durch einen Schlitz in dem Rohr geführten Knopfes Γ3 ·
zurückgeschoben werden. Der zurückschiebbare Teil 12 des Verschlusses wird nach Aufspannen des Tragebügels
in eine Aussparung, die am freien Ende des Armes 8b
angeordnet ist, eingeschoben, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Soll der Tragebügel zum Tragen eingerichtet
werden, dann wird der Bügel 8 zunächst, wie es in Fig.
dargestellt ist, zusammengeka^Lppt und in den Kragen 5
oberhalb des Deckels 3 gelegt. Hier wird der Tragebügel
8 aufgespannt und mit der Verschlußeinrichtung 12 ge- I
sichert. Beim Anheben des Tragebügels 8 legt dieser sich an der unteren Seite der eingeschnürten Kante 5* des
Kragens 5 an. "V
Der in den Figuren 7 und 8 dargestellte Behälter ist
gleich dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Behälter.
Der Kragen 15 dieses Behälters besitzt ebenfalls eine
verstärkte obere Kante 15'* die durch mehrere vertikale
Schlitze 16 in eine Vielzahl von Stücken aufgeteilt ist.
In der Figur sind es zwei Stücke. An den Enden der
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verstärkten Kante I51 sind Kupplungselemente I7 vorgesehen.
In diesem Fall sind es ein Haken und eine öse. Mit diesen Kupplungselementen können die Enden der
verstärkten Kante 15f schnell und sicher miteinander
verbunden werden, so~daß ein geschlossener, verstärkter, ringförmiger Rand entsteht, an den sich der Tragebügel
18 anlegen kann. Der Tragebügel 18 ist in diesem Fall ein steifer Ring, an dem Henkel 19 befestigt sind.
Die durch die Schlitze l6 in den Kragen 15 gebildeten Stücke können, wenn der Behälter nicht hochgehoben wird,
w nach außen oder nach innen geklappt werden, wie es in Fig. 8 gestrichelt dargestellt ist. Hierdurch wird
verhindert, daß Wasser und Schmutz innerhalb des Kragens angesammelt werden. In einem solchen Fall ist
es auch nicht erforderlich, daß Löcher für den Wasserabfluß
in dem Kragen vorgesehen sind, -'wie es in dem Ausführungsbeispiel nach Figuren 1 bis 4 gezeigt ist.
Patentansprüche:
BAD ORIGINAL
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Claims (5)
1. Trageeinrichtung für zusammenlegbare, zylindrische
Behälter, insbesondere für Säcke aus flexiblem Material,
die an ihrem Boden eine verschließbare öffnung und oben
einen im wesentlichen kreisförmigen Deckel mit einer Einfüllöffnung und einen ringförmigen. Tragebügel haben,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (l) oben um den Deckel (2) herum einen flexiblen Kragen (5*15) aufv.'eist,
desse'n obere Kante (5!j15!) verstärkt "und eingeschnürt
ist, und der Tragebügel £8,18) einen Durchmesser
hat, der größer als die eingeschnürte Kante ($*#15')
und höchstens gleich dem Innendurchmesser des Krag§ns
(5*15) ist, und herausnehmbar innerhalb des Kragens
(5*15) eingesetzt ist,
2. Trageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die eingeschnürte Kante (51) eine geschlossene
Schleife (6) als Einlage aufweist und der Tragebügel
(8) mehrere, zueinander bewegliche Einzelstücke (8a,8b,8e) besitzt.
3. Trageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelstücke (8a,8b,8c) des Tragebügels (8)
über Steckverbindungen (12) und Scharniere (lo,ll) miteinander verbunden sind, deren Achsen senkre'cht zur
Ebene des Tragbügels (8) liegen.
4. Trageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch
gekennzeichnet, daß der Kragen (5) in Höhe des Deckels
(3) öffnungen (7) aufweist. ' .
5. Trageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen mindestens einen vertikalen Schlitz (16)
hat und die verstärkte Kante (15!) an dieser Stelle·"7
. Kupplungselemente (17) besitzt, während der Tragebügel (18)
steif ausgeführt ist.-
209813/0459
Lee r sei t e
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE6712082A SE309663C (de) | 1967-08-31 | 1967-08-31 | |
| SE1208267 | 1967-08-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1761811A1 true DE1761811A1 (de) | 1972-03-23 |
| DE1761811B2 DE1761811B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1761811C DE1761811C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1761811B2 (de) | 1973-01-25 |
| GB1177745A (en) | 1970-01-14 |
| NL157272B (nl) | 1978-07-17 |
| FR1576204A (de) | 1969-07-25 |
| NL6809109A (de) | 1969-03-04 |
| SE309663B (de) | 1969-03-31 |
| SE309663C (de) | 1975-06-30 |
| BE720038A (de) | 1969-02-03 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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