DE1761704C - Biegbarer Verschlußstreifen - Google Patents
Biegbarer VerschlußstreifenInfo
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Description
1 76 ί 704
1 2
Die Erfindung hctrilTt einen biegbaren Verschluß- eingebettet, so daß sichergestellt ist, daß das Papier-
»lieifen aus zwei Bändern mit einem zwischen d'esen band eine ebene Außenfläche hat. Daher kann seine
heliiidüchen Draht od. dgl., der in einem längsverlau- äußere Oberfläche auch noch nach der Fertigstellung
fenden Kanal des einen aus Kunststoff bestehenden des Veischlußslreifeiis auf einfache Weise bedruckt
Handcs derart eingebettet ist, daß die Ebene der 5 werden. Somit kann ein Verschlußstreifen für eine
Handoberflaehe den Draht tangiert. Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten verwendet
Aus der USA.-Patentschrift 2 767 113 ist ein werden, indem er erst kurz vor der Benutzung
tleraniger Verschlußstreifen bekannt, der aus zwei bedruckt wird. Die Lagerbestände und Kosten werden
aufeinandergeklebten Kunststoffbändern besteht, zwi- reduziert. Bei der Anwendung hat dieser Verschluß-
sehen denen der Draht angeordnet ist. Aus zwei io streifen das gleiche attraktive Aussehen wie ein VoIl-
aufeiiumdergeklebten Papierbändern, zwischen denen Kunststoffstreifen, da er mit dem Kunststoffband
der Draht angeordnet ist, bestellt der aus der USA.- nach auLkn angebracht werden kann. Ferner kann er
Patentschrift 3 068 135 bekannte Verschlußstreifen. in automatischen Verpackungsmaschinen verwendet
Der erstgenannte Verschlußstreifen hat zwar eine werden, die gegenwärtig noch Voll-Kunststoffstreifen
Reihe günstiger Eigenschaften, ist jedoch relativ teuer 15 verarbeiten, und er kann in solchen Verpackungs-
und kann vor allem nicht ohne weiteres bedruckt maschinen bedruckt werden.
werden, weil die Druckfarbe auf dem Kunststoff nicht Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsgut haftet. Da es jedoch wünschenswert ist, Ver- formen des erfindungsgemäßen Verschlußstreifens an
schlußstreifen für den Verkauf verschlossener Beutel Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
od. dgl. mit Werbetexten, Preisen usw. zu bedrucken, 20 F i g. 1 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Vermuß mit speziellem Druckgerät der Druckvorgang schlußstreifens,
od. dgl. mit Werbetexten, Preisen usw. zu bedrucken, 20 F i g. 1 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Vermuß mit speziellem Druckgerät der Druckvorgang schlußstreifens,
vor der Fertigung des Verschlußstreifens erfol- F i g. 2 einen vergrößerten Querschnitt des Ver-
gen. Dadurch wird die Austauschbarkeit des Ver- schlußstreifens der F i g. 1,
schlußstreifens für verschiedene A/iwendungsarten Fig. 3 den vergrößerten Querschnitt einer wei-
beschränkt, es muß eine Auswahl von Verschluß- 35 teren Ausführungsfoim des erfindungsgemäßen Ver-
streifen mit verschiedenen Aufdrucken ständig auf schlußstreifens,
sprechend. Ansicht von unten auf den Verschlußstreifen der
fläche, die für das Bedrucken ausgezeichnet geeignet 30 Fig. 1 und 2 zeigen einen Verschlußstreifen mit
ist. Damit der Streifen nach seiner Fcr':,gung bedruckt einem langgestreckten Draht 16, der zwischen den
werden kann, muß er jedoch eine ebene äußere Bändern 12 und 14 eingebettet ist. Das Band 12
der USA.-Patentschrift 3 068 135 erfüllt diese Förde- längsverlaufenden Kanal 18. Die Tiefe des Kanals 18
rung nicht. Der Druck wird daher im allgemeinen vor 35 ist mindestens gleich dem Durchmesser des Drahtes
der Fertigung des Verschlußstreifens aufgebracht. 16, damit die ebene äußere Fläche des Papierbandes
leicht durch Feuchtigkeit beschädigt werden, so daß zwischen dem Draht 16 und dem Band 12 besser,
er aufplatzt. Für wiederholten Gebrauch ist er auch wenn die Kanaltiefe etwas größer als der Durchmes-
nicht geeignet, da die Spannungen, die beim Um- 40 ser des Drahtes ist.
biegen um den zu verschließenden Artikel entstehen, Der Draht 16 ist mit einer Bindemittelschicht 20
das Aufreißen des Streifens einleiten und den Draht überzogen, die mit dem Kunststoffband eine Verbin-
vom Papier lösen. dung eingeht, so daß eine sichere Haftung zwischen
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die dem Draht 16 und dem Band 12 gewährleistet ist. Das
beschriebenen Vorteile der bekannten Verschluß- 45 Band 14 besteht am Papier, und seine dem Kunststreifen zu vereinen, ohne deren Nachteile in Kauf stoffband 12 zugekehrte Oberfläche 22 ist mit einer
nehmen zu müssen, also einen Verschlußstreifen zu Bindemittelschicht 24 versehen. Die Bindemittelschaffen, der problemlos bedruckbar und im Gebrauch schicht 24 verklebt das Papierband mit dem Kunstunempfindlich ist. stoffband zum Verschlußstreifen 10.
schlußst.eifen wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit Abstand voneinander, weitgehend parallel ver-
dadurch gelöst, daß das Kunststoffband flächig mit laufende Drähte 28 enthält, die zwischen ein Kunst-
dcr.i aus Papier bestehenden zweiten Band verklebt stoffband 30 und ein Papierband 32 eingebettet sind,
ist, das ebenso wie der im Kanal eingebettete Draht Das Kunststoffband enthält zwei Kanäle 34, die die
für die Verklebung mit einem Bindemittel beschichtet 55 gleichen Bedingungen erfüllen wie der Kanal 18 des
ist, während die freie äußere Oberfläche des Papier- Verschlußstreifens 10 in F i g. 2. Das Papierband und
bandes mit Druckschrift versehen werden kann. Die- die Drähte sind, wie bereits beschrieben, mit einer
ser Verschlußstreifen verursacht wesentlich niedrigere Bindemittelschicht überzogen, damit sie mit dem
da eines der teuren Kunststoffbänder durch ein billiges 60 Verschlußstrrifen ist hauptsächlich fü. Jen Verschluß
rung des Papierbandes mit thermoplastischem Kleber mehrerer Artikel geeignet, da er wesentlich kräftiger
ist seine Verbindung mit dem Plastikband nahezu so ist als der Verschlußstreifen 10 in F i g. 1 und 2.
fest, als wenn beide Bänder aus thermoplastischem Seine Festigkeit kann natürlich noch weiter erhöht
daher niedriger und in keinem Fall gleich denen der weitere Drähte hinzugefügt werden. Ein bevorzugter
rvr Draht ist in den Kanal des Kunststoffbandes gemacht wurden, besteht aus einem dünnen Kunst-
UnlThand 12 ims Polyvinylchlorid. Das Papierhand 14
besteht aus speziellem langfaserigem, dehnbarem
Papier, l-s ist mit einer dünnen Schicht Kleber vert-hen,
der ein Vinylharz enthält. Dieser Kleber ist Huf der Oberfläche 22 getrocknet und geht bei erhöh-Itn
Temperaturen mit dem Kunststoffband 12 eine Verbindung ein.
Bei dieser Art des Verschlußstreifens beträgt der Abstand zwischen den eingebetteten Drähten 3 bis
12 mm iiivl der Drahtdurchmesser 0,5 mm. Der Draht
fcil gleichfalls mit einem Kleber beschichtet, der Vinylharz enthält, so daß ei eine Verbindung mit dem
Kunststoffband eingeht.
Bei der Herstellung werden die Einzelteile axial Ibereinandergelegt, erwärmt und zusammengepreßt.
pie Bindemiüelschichten gehen ciabei eine Verbindung
mit den benachbarten Teilen des Kunststoffbandes ein. Danach wird der Verschlußstreifen
abgekühlt, damit sich die Verbindung festigt und aushärtet. Der Verschlußstreifen kann von Hand oder a°
automatisch für jeden Artikel in der bequemsten Art angewendet werden. Maschinen zum Bedrucken des
Verschlußstreifens stehen in großer Anzahl zur Verfügung.
F i g. 4 zeigt einen Streifen, der mit einer Druckschrift 35 auf der äußeren Oberfläche 36 des Papierbandes
14 versehen ist. Vorzugsweise wird der Verschlußstreifen nach seiner Fertigstellung bedruckt,
damit seine Anwendung nicht auf einen bestimmten Fall beschränkt ist. Das Bsdrucken des Streifens nach
seiner Fertigung wird dadurch ermöglicht, daß das Band 14 aus bedruckbarem Papier besteht und seine
Oberfläche 35 eben ist.
Claims (4)
1. Biegbarer Verschluüsireilen aus zwei Bändern
mit einem /wischen diesen belindlichen Draht od. dgl., der in einem läiigsverlauieiklen
Kanal des einen aus Kunststoff bestehenden Ban des derart eingebettet ist, daß die l.bene der
Bandoberfläche den Draht tangiert, JadiircIi
gekennzeichnet, daß das Kunststoffband
(12) flächig mit dem aus Papier bestehenden zweiten Band (14) verklebt ist, das ebenso wie
der im Kanal (18) eingebettete Draht (16) für die Verklebung mit einem Bindemittel (24) beschichtet
ist, während die freie äußere Oberfläche des Papierbandes (14) mit Druckschrift (35) versehen
werden kann.
2. Biegbarer Verschlußstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kunststoffband (12) aus Polyvinylchlorid besteht und die Bindemittelschicht (24) auf dem Papierband
(14) und dem Draht (16, 28) ein Vinylharz enthält.
3. Biegbarer Verschlußstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Band (14) aus langfaserigem, dehnbarem Papier besteht.
4. Biegbarer Verschlußstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
in an sich bekannter Weise mehrere Drähte (28) od. dg!, in Abständen voneinander, weitgehend
parallel verlaufend zwischen den Bändern (30. 32) eingebettet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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