DE1761704C - Biegbarer Verschlußstreifen - Google Patents

Biegbarer Verschlußstreifen

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DE1761704C
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DE
Germany
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tape
wire
paper
plastic
closure strip
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert F Santa Ana Ca hf Goodwin (V St A )
Original Assignee
Royal Industries Ine . n d Ges des Staates Cahfornien, Pasadena, Calif (V St A )
Publication date

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Description

1 76 ί 704
1 2
Die Erfindung hctrilTt einen biegbaren Verschluß- eingebettet, so daß sichergestellt ist, daß das Papier-
»lieifen aus zwei Bändern mit einem zwischen d'esen band eine ebene Außenfläche hat. Daher kann seine
heliiidüchen Draht od. dgl., der in einem längsverlau- äußere Oberfläche auch noch nach der Fertigstellung
fenden Kanal des einen aus Kunststoff bestehenden des Veischlußslreifeiis auf einfache Weise bedruckt
Handcs derart eingebettet ist, daß die Ebene der 5 werden. Somit kann ein Verschlußstreifen für eine
Handoberflaehe den Draht tangiert. Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten verwendet
Aus der USA.-Patentschrift 2 767 113 ist ein werden, indem er erst kurz vor der Benutzung
tleraniger Verschlußstreifen bekannt, der aus zwei bedruckt wird. Die Lagerbestände und Kosten werden
aufeinandergeklebten Kunststoffbändern besteht, zwi- reduziert. Bei der Anwendung hat dieser Verschluß-
sehen denen der Draht angeordnet ist. Aus zwei io streifen das gleiche attraktive Aussehen wie ein VoIl-
aufeiiumdergeklebten Papierbändern, zwischen denen Kunststoffstreifen, da er mit dem Kunststoffband
der Draht angeordnet ist, bestellt der aus der USA.- nach auLkn angebracht werden kann. Ferner kann er
Patentschrift 3 068 135 bekannte Verschlußstreifen. in automatischen Verpackungsmaschinen verwendet
Der erstgenannte Verschlußstreifen hat zwar eine werden, die gegenwärtig noch Voll-Kunststoffstreifen
Reihe günstiger Eigenschaften, ist jedoch relativ teuer 15 verarbeiten, und er kann in solchen Verpackungs-
und kann vor allem nicht ohne weiteres bedruckt maschinen bedruckt werden.
werden, weil die Druckfarbe auf dem Kunststoff nicht Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsgut haftet. Da es jedoch wünschenswert ist, Ver- formen des erfindungsgemäßen Verschlußstreifens an schlußstreifen für den Verkauf verschlossener Beutel Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
od. dgl. mit Werbetexten, Preisen usw. zu bedrucken, 20 F i g. 1 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Vermuß mit speziellem Druckgerät der Druckvorgang schlußstreifens,
vor der Fertigung des Verschlußstreifens erfol- F i g. 2 einen vergrößerten Querschnitt des Ver-
gen. Dadurch wird die Austauschbarkeit des Ver- schlußstreifens der F i g. 1,
schlußstreifens für verschiedene A/iwendungsarten Fig. 3 den vergrößerten Querschnitt einer wei-
beschränkt, es muß eine Auswahl von Verschluß- 35 teren Ausführungsfoim des erfindungsgemäßen Ver-
streifen mit verschiedenen Aufdrucken ständig auf schlußstreifens,
Lager gehalten werden, und die Kosten steigen ent- Fig. 4 eine vergrößerte, teilweise geschnittene
sprechend. Ansicht von unten auf den Verschlußstreifen der
Dagegen hat ein Papierstreifen eine ebene Ober- Fig. 1.
fläche, die für das Bedrucken ausgezeichnet geeignet 30 Fig. 1 und 2 zeigen einen Verschlußstreifen mit
ist. Damit der Streifen nach seiner Fcr':,gung bedruckt einem langgestreckten Draht 16, der zwischen den
werden kann, muß er jedoch eine ebene äußere Bändern 12 und 14 eingebettet ist. Das Band 12
Oberfläche besitzen. Der Verschlußstreifen gemäß besteht aus Kunststoff und enthält einen zentralen,
der USA.-Patentschrift 3 068 135 erfüllt diese Förde- längsverlaufenden Kanal 18. Die Tiefe des Kanals 18
rung nicht. Der Druck wird daher im allgemeinen vor 35 ist mindestens gleich dem Durchmesser des Drahtes
der Fertigung des Verschlußstreifens aufgebracht. 16, damit die ebene äußere Fläche des Papierbandes
Ferner kann der bekannte Papier-Verschlußstreifen 14 nicht beemträchttgt wird. Ferner ist der Verbund
leicht durch Feuchtigkeit beschädigt werden, so daß zwischen dem Draht 16 und dem Band 12 besser,
er aufplatzt. Für wiederholten Gebrauch ist er auch wenn die Kanaltiefe etwas größer als der Durchmes-
nicht geeignet, da die Spannungen, die beim Um- 40 ser des Drahtes ist.
biegen um den zu verschließenden Artikel entstehen, Der Draht 16 ist mit einer Bindemittelschicht 20
das Aufreißen des Streifens einleiten und den Draht überzogen, die mit dem Kunststoffband eine Verbin-
vom Papier lösen. dung eingeht, so daß eine sichere Haftung zwischen
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die dem Draht 16 und dem Band 12 gewährleistet ist. Das beschriebenen Vorteile der bekannten Verschluß- 45 Band 14 besteht am Papier, und seine dem Kunststreifen zu vereinen, ohne deren Nachteile in Kauf stoffband 12 zugekehrte Oberfläche 22 ist mit einer nehmen zu müssen, also einen Verschlußstreifen zu Bindemittelschicht 24 versehen. Die Bindemittelschaffen, der problemlos bedruckbar und im Gebrauch schicht 24 verklebt das Papierband mit dem Kunstunempfindlich ist. stoffband zum Verschlußstreifen 10.
Ausgehend von dem eingangs geschilderten Ver- 50 F i g. 3 zeigt einen Verschlußstreifen 26, der zwei
schlußst.eifen wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit Abstand voneinander, weitgehend parallel ver-
dadurch gelöst, daß das Kunststoffband flächig mit laufende Drähte 28 enthält, die zwischen ein Kunst-
dcr.i aus Papier bestehenden zweiten Band verklebt stoffband 30 und ein Papierband 32 eingebettet sind,
ist, das ebenso wie der im Kanal eingebettete Draht Das Kunststoffband enthält zwei Kanäle 34, die die
für die Verklebung mit einem Bindemittel beschichtet 55 gleichen Bedingungen erfüllen wie der Kanal 18 des
ist, während die freie äußere Oberfläche des Papier- Verschlußstreifens 10 in F i g. 2. Das Papierband und
bandes mit Druckschrift versehen werden kann. Die- die Drähte sind, wie bereits beschrieben, mit einer
ser Verschlußstreifen verursacht wesentlich niedrigere Bindemittelschicht überzogen, damit sie mit dem
Kosten als die bisher bekannten Kunststoffstreifen, Kunststoffband 30 verklebt werden können. Dieser
da eines der teuren Kunststoffbänder durch ein billiges 60 Verschlußstrrifen ist hauptsächlich fü. Jen Verschluß
Paprerband ersetzt worden ist. Durch die Imprägnie- größerer Artikel oder für das Zusammenbinden
rung des Papierbandes mit thermoplastischem Kleber mehrerer Artikel geeignet, da er wesentlich kräftiger
ist seine Verbindung mit dem Plastikband nahezu so ist als der Verschlußstreifen 10 in F i g. 1 und 2.
fest, als wenn beide Bänder aus thermoplastischem Seine Festigkeit kann natürlich noch weiter erhöht
Material beständen. Seine Herstellungskosten sind 65 werden, indem die Breite des Streifens vergrößert und
daher niedriger und in keinem Fall gleich denen der weitere Drähte hinzugefügt werden. Ein bevorzugter
Voll-Kunststoffbänder. Verschlußstreifen 10, mit dem beste Erfahrungen
rvr Draht ist in den Kanal des Kunststoffbandes gemacht wurden, besteht aus einem dünnen Kunst-
UnlThand 12 ims Polyvinylchlorid. Das Papierhand 14 besteht aus speziellem langfaserigem, dehnbarem Papier, l-s ist mit einer dünnen Schicht Kleber vert-hen, der ein Vinylharz enthält. Dieser Kleber ist Huf der Oberfläche 22 getrocknet und geht bei erhöh-Itn Temperaturen mit dem Kunststoffband 12 eine Verbindung ein.
Bei dieser Art des Verschlußstreifens beträgt der Abstand zwischen den eingebetteten Drähten 3 bis 12 mm iiivl der Drahtdurchmesser 0,5 mm. Der Draht fcil gleichfalls mit einem Kleber beschichtet, der Vinylharz enthält, so daß ei eine Verbindung mit dem Kunststoffband eingeht.
Bei der Herstellung werden die Einzelteile axial Ibereinandergelegt, erwärmt und zusammengepreßt. pie Bindemiüelschichten gehen ciabei eine Verbindung mit den benachbarten Teilen des Kunststoffbandes ein. Danach wird der Verschlußstreifen abgekühlt, damit sich die Verbindung festigt und aushärtet. Der Verschlußstreifen kann von Hand oder a° automatisch für jeden Artikel in der bequemsten Art angewendet werden. Maschinen zum Bedrucken des Verschlußstreifens stehen in großer Anzahl zur Verfügung.
F i g. 4 zeigt einen Streifen, der mit einer Druckschrift 35 auf der äußeren Oberfläche 36 des Papierbandes 14 versehen ist. Vorzugsweise wird der Verschlußstreifen nach seiner Fertigstellung bedruckt, damit seine Anwendung nicht auf einen bestimmten Fall beschränkt ist. Das Bsdrucken des Streifens nach seiner Fertigung wird dadurch ermöglicht, daß das Band 14 aus bedruckbarem Papier besteht und seine Oberfläche 35 eben ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Biegbarer Verschluüsireilen aus zwei Bändern mit einem /wischen diesen belindlichen Draht od. dgl., der in einem läiigsverlauieiklen Kanal des einen aus Kunststoff bestehenden Ban des derart eingebettet ist, daß die l.bene der Bandoberfläche den Draht tangiert, JadiircIi gekennzeichnet, daß das Kunststoffband (12) flächig mit dem aus Papier bestehenden zweiten Band (14) verklebt ist, das ebenso wie der im Kanal (18) eingebettete Draht (16) für die Verklebung mit einem Bindemittel (24) beschichtet ist, während die freie äußere Oberfläche des Papierbandes (14) mit Druckschrift (35) versehen werden kann.
2. Biegbarer Verschlußstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffband (12) aus Polyvinylchlorid besteht und die Bindemittelschicht (24) auf dem Papierband (14) und dem Draht (16, 28) ein Vinylharz enthält.
3. Biegbarer Verschlußstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Band (14) aus langfaserigem, dehnbarem Papier besteht.
4. Biegbarer Verschlußstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mehrere Drähte (28) od. dg!, in Abständen voneinander, weitgehend parallel verlaufend zwischen den Bändern (30. 32) eingebettet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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