DE176162C - - Google Patents

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DE176162C
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shaft
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/06Forming the passage for the winding stem through the case; Divided winding stems
    • G04B37/066Divided stem (tige brisee)

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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20 März 1883
Bei Remontoiruhren, bei denen man durch Verschieben der Aufziehwelle nach Wunsch die Aufziehvorrichtung oder die Zeigerstellvorrichtung einschalten kann, hat man bisher die Kuppelungshebel, um ihr selbsttätiges Zurückgehen zu verhindern, mit Sperrungen für die Endlagen versehen. Um derartige Einrichtungen zu vereinfachen, sind bei der vorliegenden Erfindung die Übertragungsteile von der Aufziehwelle zum Kuppelungshebel so ausgebildet, daß die verschobene Welle auch ohne besondere Sperrung in ihren Endlagen gesichert ist. Dies wird dadurch erreicht, daß man mit dem Kuppelungshebel einen zweiten Hebel in Verbindung bringt, dessen eines Ende in unmittelbarer Nähe der Aufziehwelle gelagert ist und sich in einem Abstande von derselben befindet, welcher kleiner ist, als die Wandstärke der über die Aufziehwelle gesteckten Hülse. Dieses Ende ist so geformt, daß es beim Niederdrücken von der Kronenwelle verschoben wird, um dadurch die Kuppelung einzuschalten. In dieser Stellung übt der Hebel auf die Hülse nur einen Druck senkrecht zur Mittellinie aus, so daß ein selbsttätiges Zurückgehen des Schalthebels ausgeschlossen ist.
Fig. ι zeigt die Einrichtung in teilweisem Längsschnitt und Vorderansicht.
Fig. 2 ist eine Aufsicht auf das Werk ohne Gehäuse.
Fig. 3 stellt eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung dar.
Ein bogenförmiger Hebel c ist mittels eines Zapfens b an der Platine α der Remontoiruhr drehbar gelagert. Das untere Ende if des Hebels c stützt sich auf einen Kuppelungshebel e bekannter Art, welcher das Kronrad f verschiebt. Der bogenförmige Hebel c ragt mit seinem etwa rechtwinklig abgekröpften Ende g über den. äußersten Rand der Platine α und berührt in der stark ausgezogenen Stellung gerade den unteren Rand der hohlen Kronenwelle i, während zwischen dem Hebel und der Aufziehwelle h etwas Spielraum bleibt. Die -mit der Krone k aus einem Stück bestehende Hülse i ist in dem Gehänge /, welches auf dem Rand τη des Uhrgehäuses aufgelötet ist, achsial verschiebbar. Ihre Verschiebung ist durch eine kleine Stellschraube n, welche in eine Einschnürung 0 der Welle i faßt, begrenzt. Eine Feder ρ wirkt unter Vermittelung des Kuppelungshebelse und der Zahnungen r auf eine ständige Kuppelung des Antriebrades / für das Gehwerk mit demjenigen q für den Aufzug. Gleichzeitig drückt die Feder ρ mittels des Hebels e die Abkröpfung g des Hebels c ständig gegen die Kronenwelle i, so daß diese in ihrer Höchststellung gehalten wird. In dieser Lage stößt der untere Teil der Einschnürung 0 gegen die Stellschraube n,
und wenn man jetzt die Krone k dreht, wird die Uhrfeder mittels des Aufziehrades q aufgezogen. Drückt man indessen die Krone k nieder, so tritt die Kronenwelle i in den Raum zwischen Aufziehwelle und die Abkröpfung g des Hebels c, so daß' dieser nach unten ausschlagen muß. Infolgedessen wird durch Drehung des Hebels e das Antriebrad / für das Gehwerk mit dem Wechselrade s in Eingriff gebracht, so daß sich die verschiebbaren Teile in der strichpunktiert gezeichneten Stellung befinden, d. h. der Antrieb der Zeigerstellvorrichtung herbeigeführt wird. Die Sicherung für die Beibehaltung dieser Lage wird dadurch erreicht, daß die hohle Kronenwelle zwischen der vierkantigen Aufziehwelle h und der Abkröpfung g des Hebels c festgeklemmt wird, so daß die Teile in ihrer Lage bleiben müssen. Beim Hochgehen der Krone nehmen die verschiedenen Teile wieder unter Einfluß der Feder ρ ihre ursprüngliche Stellung ein.
Man kann die Bewegung zur Einschaltung des Antriebs für das Gehwerk und der Aufziehvorrichtung umkehren, d. h. man kann beim Niederdrücken des Antriebrades für das Gehwerk eine Kuppelung mit der Aufziehvorrichtung bewirken, indem nämlich hierbei die Aufziehwelle gekuppelt wird, während beim Hochgehen der Krone das Antriebrad für das Gehwerk mit dem Minutenzeiger in Eingriff kommt. Um dieses zu erreichen, braucht man nur dem Hebel die Gestalt des Hebels cl zu geben, derart, daß seine Abkröpfung (mit Bezug auf seine Ausbildung nach Fig. 1 und 2) jenseits der Kronenwelle" zu liegen kommt, wie dieses in Fig. 3 dargestellt ist. Im übrigen kann der Hebel an jeder Stelle des Uhrwerks liegen, nötig ist nur, daß die Abkröpfung in der Nähe der Aufziehwelle h liegt und durch den unteren Rand der Kronenwelle in Thätigkeit gesetzt wird.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufziehen und Einstellen hat durch den Fortfall einer besonderen Sperrung den Vorzug der Einfachheit und einer leichten Regelungsmöglichkeit. Durch sie wird die Federeinrichtung, welche sonst in den Gehäusen bei Taschenuhren angebracht und bekanntlich teuer ist und einer sehr feinen Einstellung bedarf, entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufzieh- und Zeigerstellvorrichtung an Remontoiruhren mit geteilter Aufziehwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Krone verbundene Stück der Aufziehwelle (Kanon, i) an seinem unteren Ende abgeschrägt ist, so daß beim Verschieben der kurze Arm (g) des Umschalthebels (c) beiseite gedruckt und dadurch der Hebel gedreht wird, wobei infolge des zur Mittellinie der Aufziehwelle senkrecht gerichteten Druckes des unter Federdruck stehenden Armes (g) sich beide Teile ständig berühren und ein selbsttätiges Zurückgehen des Hebels (c) sowie der Kuppelung (f) ausgeschlossen ist.-
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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