DE175602C - - Google Patents
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- DE175602C DE175602C DENDAT175602D DE175602DA DE175602C DE 175602 C DE175602 C DE 175602C DE NDAT175602 D DENDAT175602 D DE NDAT175602D DE 175602D A DE175602D A DE 175602DA DE 175602 C DE175602 C DE 175602C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G7/00—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
- F22G7/14—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \Zd. GRUPPE
JAMES PRENTICE SNEDDON in BARBERTON
(Oh^V.St.A.).
eingebauten Überhitzer,
° ° ° ° 14. Dezember 1900
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stirling-Wasserröhrenkessel derjenigen Art,
bei welcher drei obere Dampf- und Wassertrommeln durch Rohrbündel mit zwei unteren
Wassertrommeln verbunden sind, und bei der die Heizgase nacheinander durch die Rohrbündel
streichen.
Zweck vorliegender Erfindung ist, für derartige Wasserrohrkessel mit fünf Trommeln
eine Überhitzungsanordnung zu schaffen, welche gestattet, eine sehr wirksame Überhitzung
des Dampfes hauptsächlich auch für Kessel von größerer Leistung zu erzielen, ohne den Wirkungsgrad und besonders auch
ohne die gedrängte Bauart des Kessels zu beeinträchtigen.
Bei den bisherigen Stirling-Kesseln mit
fünf Trommeln gingen von jeder unteren Wassertrommel zwei Rohrbündel aus, von
denen die inneren Bündel beide zu der mittleren oberen Dampf- und Wassertrommel führten, so daß diese mittlere obere Dampfund
Wassertrommel durch je ein Rohrbündel mit jeder der unteren Wassertrommeln in Verbindung stand, um eine genügende Rohrlänge
zu erzielen.
Wurde bei derartigen Kesseln bisher ein in sie eingebauter Überhitzer verwendet,
dann wurde er gewöhnlich von oben zwischen zwei Reihen von Wasserrohren in
einen der Züge eingehängt, eine' Anordnung, bei welcher es schwierig war, eine genügend
große Heizfläche und die richtige Temperatur für den Überhitzer zu erzielen.
Nach vorliegender Erfindung werden nun
die Trommeln mit den sie verbindenden Rohrbündeln in zwei Teile geteilt, von denen
der eine Teil aus den beiden vorderen Obertrommeln sowie der vorderen Untertrommel
und der zweite Teil aus der hinteren Obertrommel und der hinteren Untertrommel besteht,
welche Teile nur an ihren unteren und oberen Enden in Verbindung stehen.
Zwischen diesen Teilen wird der Überhitzer . in der Weise angeordnet, daß er den ganzen
dritten Zug der Heizgase einnimmt, in welchem eigentliche Kesselelemente nicht liegen.
Bei dieser Anordnung steht also die mittlere Obertrommel nur mit einer Untertrommel in
Verbindung, während ein sie mit der hinteren Untertrommel verbindendes Rohrbündel
nicht vorgesehen ist. Diese Anordnung gestattet auch in Kessel für große Leistung
einen Überhitzer einzubauen und trotz der hohen Kesselleistung eine wirksame Überhitzung
zu erreichen.
Der Überhitzer liegt bei dieser Anordnung, ferner an einer Stelle von äußerst günstiger
Temperatur.
Die mittlere Obertrommel wird bei dieser Anordnung- vorteilhaft höher gelegt als die
beiden seitlichen oberen Trommeln, um für sie einen größeren Dampfraum zur Verfügung
zu haben, aus welchem der Dampf in die obere Uberhitzertrommel strömt.
ίο In der Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 2 eine Oberansicht des Erfindungsgegenstandes.
Der Kessel besteht in bekannter Weise aus drei oberen Dampf- und Wassertrommeln
2, 3, 4 sowie zwei unteren Wassertrommeln 5 und 6. Die untere Wassertrommel 5 ist durch ein Rohrbündel 7 mit der hinteren
oberen Dampf- und Wassertrommel 2 verbunden, während die untere Wassertrommel 6 mit den oberen, unter sich wieder durch
Rohre 10 und ii verbundenen Dampf- und
Wassertrommeln 3 und 4 durch je ein Rohrbündel 8 und 9 in Verbindung steht. Die mittlere Dampf- und Wassertrommel 3 ist
mit der unteren WassSrtrommel 5 nicht unmittelbar verbunden, sondern steht mit ihr
lediglich durch das Rohrbündel 8 der Trommel 6 sowie die Rohre 12 in Verbindung,
so daß zwei Kesseleinheiten gebildet werden, von denen die vordere aus den Trommeln
3,4,6 bestehende als eigentlicher Dampfkessel und die hintere hauptsächlich als
Speisewassererhitzer dient. Zwischen diese
Teile wird der Überhitzer derart gelegt, daß er einen vollen Zug der Feuerungsgase einnimmt.
Der Überhitzer besteht aus einem Bündel von Röhren 16, die an den unteren
und oberen Enden durch je einen Querkessel 18 bezw. 17 verbunden sind. Der
Querkessel 18 liegt zwischen den Kesseln 5 und 6 etwas oberhalb derselben und ist der
Raumersparnis wegen kleiner als sie. Eine Querwand 21 teilt ihn in zwei Teile und
eine mit einem Absperrorgan versehene Leitung 30 verbindet ihn mit dem Wasserraum
des Oberkessels 4. Der Querkessel 17 ist durch zw.ei Querwände 20, 20 in drei Teile
geteilt. Der eine der äußeren Teile ist durch Rohre 22, 23 mit den Dampfräumen der
Oberkessel 2 und 3 verbunden, während der andere den Dampf entnahmestutzen 24 trägt.
Alle Teile stehen durch die Rohre 16 mit dem Kessel 18 in Verbindung. Der Dampf
geht durch die Rohre 22 und 23 in das eine Ende des Kessels 17, durch das Rohrbündel
16 in die eine Hälfte des Kessels 18, zurück in die Mitte des Kessels 17, von da in die
andere Hälfte des Kessels 18 und schließlich in den zweiten äußeren Teil des Kessels 17,
der den Stutzen 24 trägt. Die vier Rohrbündel 7, 16, 8 und 9 sind durch drei in das
Kesselmauerwerk 14 eingebaute Zwischenwände 25, 26, 27 voneinander getrennt, so
daß die Verbrennungsgase vom Feuerraum 13 aus nacheinander durch die Rohrbündel
9, 8, 16 und 7 streichen. Der ganze dritte Zug wird vom Überhitzer 16 eingenommen.
Die Gase treten von unten in diesen Zug ein und bestreichen dann in dem in den Fuchs 28 mündenden letzten Zug das Rohrbündel
7, welches im wesentlichen zur Erhitzung des durch Leitung 29 in die Trommel 2 eingepumpten Wassers dient. Das
Speisewasser fließt durch das Rohrbündel 7 in den Unterkessel 5, durch die Rohre 12 in
den Unterkessel 6, darauf durch das der stärksten Hitze ausgesetzte Rohrbündel 9
nach aufwärts, durch Rohre 10 aus dem Oberkessel 4 in den Oberkessel 3 und aus
letzterem durch das Rohrbündel 8 in den Unterkessel 6 zurück. Der Dampf strömt von dem Sammler 4 durch Rohre 11 in den
Sammler 3 und von diesem, durch Rohre 22 in die äußerste Kammer des Überhitzerkesseis
17. Der Kessel 3 ist höher gelegt als die Kessel 2 und 4, um einen größeren
Dampfraum zu erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stirling-Wasserrohrkessel mit drei Obertrommeln und zwei durch Rohrbündel damit verbundenen Untertrommeln, sowie einem zwischen den Rohrbündeln eingebauten Überhitzer, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln mit den sie verbindenden Rohrbündeln in zwei nur durch wagerechte Rohre verbundene Teile geteilt sind, von denen der eine aus den beiden vorderen Obertrommeln und der vorderen Untertrommel und der zweite aus der hinteren Obertrommel und der hinteren Untertrommel besteht, und daß der Überhitzer derart zwischen diese Teile eingebaut und durch Zwischenwände von ihnen getrennt ist, daß derselbe den ganzen, nur für den Überhitzer dienenden dritten Feuerungszug des Kessels einnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175602C true DE175602C (de) |
Family
ID=440227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175602D Active DE175602C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175602C (de) |
-
0
- DE DENDAT175602D patent/DE175602C/de active Active
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