DE175145C - - Google Patents

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DE175145C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
CARL SCHENCK,
Gewichtsschieber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung ah Druckapparaten bei Laufgewichtswagen, mittels welcher die genaue Einstellung der einzelnen Skalen auf ihre Teilstriche gesichert ist, wenn zum Abdrucken eine Karte in den Druckapparat eingeschoben werden soll.
Bei bekannten Vorrichtung'en wird das Abdrucken der Karten bezw. das Bewegen
ίο des Druckschiebers nur dann ermöglicht, wenn die darin befindlichen Ansätze entsprechenden, in den Schiebern vorgesehenen Löchern, gegenüberstehen. Dieser Druckschieber mit seinen Ansätzen wird durch Handhebel und Exzenter bewegt, um die Zahl auf die eingeführte Wiegekarte aufzupressen. Der hierbei hervorgerufene Druck ist indessen, wie bekannt, sehr bedeutend. Stehen nun die Schieber nicht ganz richtig und ist z. B. der eine gegen den anderen nur um den Bruchteil eines Millimeters versetzt, dann wird sich entweder das Material der Ansätze bezw. an den Löchern mangels der nötigen Feinfühligkeit bei der Exzenterbewegung abdrücken (dies wird sich so lange wiederholen, bis die Ansätze in den Löchern keine Führung mehr haben, was ein präzises Einstellen der Gewichtsschieber unmöglich macht), oder aber .es bildet sich durch die nicht richtig, eingestellten Gewichtsschieber.
an den Ansätzen bezw. Löchern Grad oder Schwamm, was schließlich die Benutzung des Schiebers zum Abdrucken der Gewichte auf Karten vollkommen verhindert.
Auch erfüllen die bestehenden Vorrichtungen, bei welchen vor der Eintrittsöffnung ein um einen Zapfen drehbarer Hebel gelagert ist, nicht vollkommen ihren Zweck. Der kurze Hebelarm des die Eintrittsöffnung verschließenden Hebels ist hierbei mit einem drehbaren Riegel verbunden, der durch das Anheben der in die Skalen eingreifenden Messer bewegt wird. Das Abwiegen einer Last geschieht bekanntlich durch mehrfaches Hin- und Hefbewegen des Hauptgewichtes bezw. der darin gelagerten Gewichtsskalen, und zwar so lange, bis ' die Zunge des Wiegehebels die Gleichgewichtslage anzeigt. Das Verschieben des Hauptgewichtes und der Gewichtsskalen kann nur dann stattfinden, wenn die einzelnen Messer, welche in die Skalen eingreifen, angehoben werden. Mit dem Anheben jedes einzelnen Messers wird aber auch gleichzeitig der Riegel bewegt, so daß beim Auswiegen also auch die Ver-Schlußvorrichtung, auch wenn kein Billetabdruck genommen wird, fortwährend auf- und abbewegt wird. Es ist einleuchtend, daß durch das fortwährende Auf- und Abbewegen der Verschlußvorrichtung (Hebel,
Riegel usw.), welch letztere aus hintereinander geschalteten und zum Teil stark . übersetzten Hebeln besteht, nach kurzem Gebrauch die einzelnen Teile sich so stark ausarbeiten, daß von einer genauen Einstellung nicht mehr die Rede sein kann.
Die auf der Zeichnung in Fig. ι bis 6 dargestellte Sicherheitsvorrichtung an Druckapparaten ist äußerst: einfach und besteht aus
ίο einem an der Vorderseite des Apparates geführten Schieber a, welcher einen nach dem Innern des Apparatkastens gehenden Riegel b trägt, der unterhalb der Skalen angeordnet ist. Dieser Schieber α ist nach oben hin verschiebbar; die Verschiebung ist jedoch nach beiden Seiten hin durch Anschläge begrenzt. An dem Schieber α befindet sich ein Griffbolzen zum Anfassen und eine schmale Öffnung g.
Die Skalen c, d, e, f sind an den unteren Seiten, den Entfernungen der Teilstriche entsprechend, mit Kerben C11C2...., dlt d2. . .., ev e2 . . . ., /τ/2 . . . versehen, die so breit sind, daß gerade der Riegel b hineingeht. An der Vorderseite des Apparates befindet sich ebenfalls eine Öffnung h, welche für gewöhnlich durch den Schieber α verdeckt ist. ■
Schließen nun, wie Fig. 1 und 2 zeigen, die Teilstriche der Skalen genau mit den Zungen Cp dv evZi afr, so liegen auch die Kerben C1, dv elt Zi genau in einer Ebene, und man ist imstande, den Schieber α samt dem Riegel b nach oben zu bewegen. Der Riegel b setzt sich in die Kerben der Skalen ein und die Öffnung g stellt sich der Öffnung h am Apparat gegenüber (vergl. Fig. 4 und 5). Die Karte kann nun in das Innere des Apparates eingeführt und abgedruckt werden.
Stehen die Teilstriche der Skalen etwas über die Zungen hinaus, so können dieselben auch durch Hochdrücken des Schiebers α richtig eingestellt werden, weil die Kerben, wie Fig. 6 zeigt, nach der offenen Seite hin etwas abgeschrägt sind. Steht jedoch der Teilstrich einer Skala etwas weiter über die Zunge hinaus, dann legt sich beim Hochheben des Schiebers α der Riegel b gegen die Unterkante der nicht richtig eingestellten Skala. Die Öffnung g kommt der öffnung h nicht gegenüber, und es kann somit keine Karte in das Innere des Apparates eingeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperrvorrichtung an Laufgewichtswagen zur Verhinderung des Einführens einer Karte in den Druckapparat bei unrichtiger Stellung des Laufgewichts und der Gewichtsschieber, gekennzeichnet durch einen mittels eines Handgriffes beweglichen Schieber (a) mit einer Öffnung (g) zum Einführen der Karte in eine Öffnung (h) des Druckapparates und einem Riegel, einer Zunge, einem Stift oder dergl. (b), der nur bei richtiger Einstellung des Laufgewichts und der Gewichtsschieber entsprechenden Kerben des Wagebalkens und der Gewichtsschieber gegenübertritt, so daß dann durch Bewegung des Schiebers (a) die Öffnung (g) vor die Öffnung (h) gebracht werden kann, während bei unrichtiger Einstellung die Bewegung des Schiebers durch den Riegel oder dergl. (b) verhindert und daher die Öffnung (h) durch den Schieber verdeckt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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