DE174992C - - Google Patents

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DE174992C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/22Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking between casing, cover, or protective shutter and mechanism for operating contacts

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 174992 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein in einem hermetisch verschließbaren Kasten angeordneter elektrischer Ausschalter, bei welchem der den Kasten hermetisch verschließende Deckel nicht geöffnet werden kann, bevor die elektrische Verbindung ausgeschaltet ist, und andererseits, eine Einschaltung der elektrischen Verbindung nicht möglich ist, solange der Kastendeckel geöffnet ist.
ίο Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß die Vorrichtung zur Verriegelung des Kastendeckels außerhalb des Kastens angeordnet ist, und daß außerdem
j-5 die Verriegelung der Schaltspindel bewirkenden, im Kasten angebrachten Teile noch eine besondere Vorrichtung zur Arretierung des den Kastendeckel verschließenden Riegels im geöffneten Zustande desselben angeordnet ist.
Die Anordnung einer äußeren Verriegelung des Kastendeckels bietet die Möglichkeit, seine Entriegelung nur von einer bestimmten Person abhängig zu machen, die im Besitze eines Schlüssels ist, mit dem eine an dem Riegel angeordnete Verschluß vorrichtung verschlossen oder geöffnet werden kann. Die Vorrichtung zur Arretierung des geöffneten Riegels verhindert auch bei einem eventuellen Nichtarbeiten der Verriegelung der Schaltspindel ]ein unbeabsichtigtes Schließen des Schalters. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den in Frage kommenden Teil des Kastens,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben,
Fig. 3 einen Teil der Fig. 1 von der Seite gesehen.
Der zur Aufnahme des Ausschalters be-_ stimmte Kasten 1 kann mittels des Deckels 2, der bei 3 drehbar befestigt ist, hermetisch verschlossen werden.
Die Schaltspindel 4, die behufs Schließung und Öffnung des Stromes in den Kasten hineingeschoben bezw. aus ihm herausgezogen wird, ist mit einem winkelförmig gebogenen Riegel 5 versehen, welcher bei eingeschalteter elektrischer Verbindung auf dem Deckel 2 aufliegt und so ein Öffnen des letzteren in diesem Falle ausschließt.
Will man nun zwecks Vornahme irgend einer Arbeit im Innern des Kastens den Deckel 2 öffnen, so muß zunächst die elektrische Verbindung durch Herausziehen der Schaltspindei 4 ausgeschaltet werden. In dieser tiefsten Stellung der Schaltspindel ist der Riegel 5 vollständig von dem Deckel 2 herunter und eine an der Schaltspindel befindliche Nut 6 befindet sich dann genau vor einem im Innern des Kastens angeordneten, um 7 drehbaren Hebel 8, welcher bei Deckel-Schluß durch einen im Kastendeckel befestigten Stift 9, der auf eine Nase 10 des Hebels drückt, nach unten gehalten wird. Beim öffnen des Deckels legt sich dann der Hebel 8 unter dem Einflüsse einer Zugfeder 11 in die Nut 6 der Schaltspindel und macht so ein Zurückschieben der letzteren unmöglich.
Gleichzeitig ist auch der Bolzen 12, welcher durch eine Druckfeder 13 beeinflußt wird, in
den im Riegel 5 angeordneten Schlitz 14 getreten, so daß auch ein Einschalten bei geschlossenem Deckel nicht ohne weiteres möglich ist.
Will man die elektrische Verbindung wieder einschalten, so muß zunächst der Deckel 2 geschlossen werden, wobei der Hebel 8 die Schaltspindel freigibt. Darauf zieht man den Bolzen 12 zurück, und dann kann die Schaltspindel bewegt werden, wobei der Riegel 5 sich wieder auf den Kastendeckel schiebt.
Zweckmäßig wird der Deckel zunächst mit Schrauben oder ähnlichen Mitteln befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einen Schutzkasten eingebauter elektrischer Ausschalter mit achsial verschiebbarer Schaltspindel, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Schaltspindel angeordneter, winkelförmig gebogener Riegel sich beim Einschalten über den den Ausschalter verschließenden Kastendeckel schiebt, während bei zurückgezogenem Riegel ein außerhalb am Kasten angeordneter Stift in einen in dem Riegel vorgesehenen Schlitz tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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