DE174751C - - Google Patents

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DE174751C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/26Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1903 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Meßvorrichtung zur Bestimmung der relativen Größe, von Flächen, welche aus einer Scheibe von bestimmtem Durchmesser und einer auf .dieser angebrachten Meßbandrolle besteht. Bei der Benutzung wird die Scheibe zwischen das Auge des Beobachters und des beobachteten Gegenstandes gebracht und das Meßband so weit ausgezogen, bis der beobachtete ίο Gegenstand verdeckt ist, die entsprechende Länge des Meßbandes gibt alsdann die relative Flächengröße direkt, an.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt seine Anwendung.
Fig. 2 und 3 sind eine Vorder- bezw. eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine Sonderansicht der zum Erfindungsgegenstand gehörigen Meßbandrolle. Fig. 5 und 6 zeigen das Meßband.
Die Vorrichtung besteht aus der Scheibe A und der Bandrolle B, in welcher ein aufrollbares Band C liegt. Mittels der Klemmvorrichtung E kann das Band in jeder beliebigen Stellung festgestellt werden. Die Rolle B ist so angeordnet, daß das Band im Mittelpunkt der Scheibe A austritt. In der Scheibe A befindet sich noch eine Bohrung A1, welche z. B. Y20 des Durchmessers der Scheibe hat und zur Einstellung auf kleinere oder entferntere Gegenstände dient.
Der Grundgedanke der Vorrichtung ist folgender:
Das Band C bildet den Halbmesser einer gedachten Hohlkugelfläche. Hält man die Vorrichtung, wie Fig. 1 zeigt, vor das Auge, so verdeckt die Scheibe A bezw. die Boh-
■ rung A1 einen bestimmten Teil dieser Hohlkugelfläche, in deren Mittelpunkt das Auge des Beobachters steht. Die Teilung des Bandes ist so vorgenommen, daß jede Zahl darauf angibt, den wievielten Teil der Kugelfläche, welche mit einem Halbmesser gleich der Länge des bis zu dieser Zahl ausgezogenen Bandes beschrieben ist, die Scheibe A bezw. die Öffnung A1 für den Beobachter verdeckt, wenn, er sie so vor das Auge hält, daß der Punkt B des Bandes gerade in die Absehenslinie fällt (Fig. 1). Die Teilung nach Fig. 5 entspricht dem Gebrauch der Scheibe A, die der Fig. 6 dem der Bohrung A1. Letztere ist deshalb vorgesehen, damit beim Einstellen auf kleine oder sehr entfernte Gegenstände das Band nicht zu weit ausgezogen werden muß.
Die für die Kugelteilung gewählte Einheit ist Vi28, d. h., wenn das Meßband bis zur Zahl ι aus der Rolle B ausgezogen ist, so verdeckt für den im Mittelpunkt der Kugel vom Halbmesser gleich der Länge des Bandes stehenden Beobachter die Scheibe A '/128 der Kugelfläche. Die Zahl 128 ist aus Bequemlichkeitsrücksichten gewählt worden. Sie läßt sich fortgesetzt ohne Rest durch 2 teilen. Diese Einheit kann natürlich, soweit es der Gebrauch erfordert, in beliebig viele kleinere Einheiten zerlegt werden.
Mit der Vorrichtung können zweierlei Messungen vorgenommen werden:
1. Die Bestimmung des Pupktes, vonwelchem aus gesehen die zu messende Fläche eine gegebene Anzahl der oben genannten Einheiten verdeckt.
2. Die Bestimmung der Anzahl von Einheiten, welche die von einem bestimmten Punkt aus gesehene" Fläche verdeckt.
.Die Art," wie diese Messungen vorgenommen werden, ist in vorstehendem beschrieben und in Fig. ι (Messung der von einem Uhr-. zifferblatt verdeckten Fläche von einem bestimmten Punkte aus) dargestellt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Meßvorrichtung zur Bestimmung der ίο relativen Größe von Flächen, gekennzeichnet durch eine Scheibe (A) von bestimmtem Durchmesser mit einem auf dieser angebrachten, senkrecht zu ihr abrollbaren Meßband (C), welches auf beiden Seiten mit Gradteilungen (C1 und C2J versehen ist, von denen die Gradteilung (C1J in Verbindung mit der großen Scheibe (AJ zum Messen von naheliegenden Gegenständen verwendet wird, während die Gradteilung ^C2J in Verbindung mit einer in der Scheibe (A) angebrachten Öffnung (A1) von ebenfalls bestimmter Größe zum Messen von entfernt liegenden oder kleinen Gegenständen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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