DE174378C - - Google Patents

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DE174378C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/02Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
    • D06C3/04Tentering clips
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/06Clips or accessories for tenters or driers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174378 KLASSE 86. GRUPPE
Firma C. H. WEISBACH in CHEMNITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1905 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Tasterkluppe für Gewebespann- und Trockenmaschinen mit in senkrechten Ebenen umlaufenden Spannketten.
Bei solchen Kluppen, wo das Festhalten der Gewebeleisten durch die Klemmbacke erst dann eintritt, wenn die Klemmbacke zwangläufig geschlossen wird (vergl. die britische Patentschrift 8749 v. J. 1900, Fig. 3 und 4) sind bereits Federn in Anwendung, welche die Klemmbacke in der Schluß- und Offenlage sichern. Eine derartige Federanordnung ist bei den Tasterkluppen, welche sich selbsttätig schließen (d. h. sobald der Taster von der Gewebeleiste abgleitet, s. Fig. 1 und 2 des obengenannten britischen Patentes), nicht zulässig, denn der auf der Klemmbacke wirkende Federdruck würde die Feinfühligkeit des Tasters beeinträchtigen. Deshalb muß der Federdruck während der Zeit, wo sich die Kluppe sozusagen die Gewebeleiste sucht, aufgehoben werden. Es sind auch Tasterkluppen für vertikallaufende Spannketten im Gebrauch, bei welchen die Klemmbacken in der Schlußstellung durch Federwirkung gesichert werden und die Federwirkung während der Zeit, wo sich die Kluppe die Gewebekante sucht, aufgehoben ist (s. das französische Patent 328970). Bei diesen Kluppen muß jedoch die Klemmbacke während der Zeit, wo sich das Gewebe unter dieselbe einführt, zwarigläufig gehalten werden; dieser Übelstand wird bei der vorliegenden Kluppe vermieden, indem durch die Anordnung und Gestaltung der Sicherungsteile bewirkt wird, daß die Klemmbacke sowohl in der Schlußais auch in der Offenlage gesichert wird und nach Einführung des Gewebes durch Auslösung der Sicherung die Klemmbacke zwecks Suchens und Festhaltens der Gewebekante freigegeben wird.
In der Zeichnung stellen Fig. 1 und 3 Querschnitte durch ein Kluppenglied dar. Hierbei ist das Gewebe durch die Klemmbacke α festgehalten; in punktierten Linien ist die zurückgeschlagene und in dieser Stellung gesicherte Klemmbacke gezeichnet. Fig. 2 und 4 zeigen die Kluppe in der Oberansicht; in Fig. 5 ist der Ketten- und Gewebelauf bei einer Spannmaschine mit vertikalem Kettenlauf schematisch dargestellt.
■ Die Arbeitsweise der Kluppe wird an Hand der Fig. 1 und 5 wie folgt erklärt: Beim Einlauf der Kluppe in die Maschine nimmt die Klemmbacke a die punktierte Stellung ein, am Zufallen wird dieselbe, gehindert durch den Winkelhebel b, welcher unter dem Einflüsse der Spiralfeder c steht, indem sich die Stirnfläche des Winkelhebels b gegen ein Röllchen d legt, welches in den beiden angegossenen Armen e, e der Klemmbacke gelagert ist. Nachdem nun das Gewebe bei A (Fig. 5) in die Kluppe eingeführt ist, wobei es auf der Platte c aufliegend mit der Gewebekante bis an die Arme f reichen kann, wird vermittels der Streichschiene g ' der Winkelhebel b nach hinten gedrückt, die Klemmbacke wird dadurch freigegeben, legt
sich auf das Gewebe und hält das letztere, nachdem der Taster h in der Klemmbacke, infolge des Vorziehens des Gewebes, nicht mehr auf demselben ruht, fest. Bei diesem Vorgang wird die Kluppenkette einen bestimmten Weg in der Maschine zurücklegen, der Winkelhebel b kommt an die Stelle, wo er von der Streichschiene g abgleitet und legt sich nun wieder auf das Röllchen d der
ίο Klemmbacke a, wodurch letztere wieder gesichert wird. In diesem Zustande wird die Kluppenkette durch die Maschine geführt, bis das Gewebe bei B von der Kluppe freigegeben wird bezw. freizugeben ist, was dadurch geschieht, daß mit einer weiteren Streichschiene i die Klemmbacke in die punktierte Stellung gebracht wird, wobei sie sich, indem das Röllchen d sich am Winkelhebel b abwälzt, aufs neue sichert. In diesem Zustände verharrt die Kluppe, bis die Klemmbacke wieder freigegeben wird. Damit die Klemmbacke nicht zu hoch schlägt, legt sich der Quersteg derselben an die Arme / an.
Die Wirkungsweise der Kluppe nach Fig. 3 und 4 ist genau dieselbe; die Bauart dieser Kluppe weicht nur insofern von der Kluppe nach Fig. 1 und 2 ab, als der Winkelhebel b bei Fig. 3 und 4 durch eine Feder ersetzt ist, und zwar durch die Feder k, welche sich auf einen Bolzen / einesteils und an den an den Armen f angebrachten Nasen nt, m anderenteils stützt und mit dem langen Ende, welches zu einem Winkel ausgebildet ist, auf das Röllchen d drückt. In der Feder k ist zwischen dem vorderen Teile und dem BoI-zen / eine Öse gewunden, welche den Stift ρ aufnimmt, letzterer ist in den Seitenarmen des Winkelhebels η gelagert bezw. eingenietet und dient der Winkelhebel u zur Freigabe der Klemmbacke, wenn das Gewebe in die Kluppe eingeführt ist, indem er durch die Schiene g zurückgedrückt wird, wobei er die Feder k mit in die Höhe nimmt. Durch diese Verbindung des Winkelhebels η mit der Feder k wird aber der Winkelhebel derart gesichert, daß er sich nur gemeinschaftlich mit der Feder bewegen kann.
Die Anordnung der Fig. 3 und 4 hat gegenüber Fig. 1 und 2 den Vorteil, daß das überhängende Teil der Kluppe noch etwas leichter wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    . Verriegelungsvorrichtung für Tasterkluppen von Gewebespann- und Trockenmaschinen mit in senkrechten Ebenen umlaufenden Spannketten, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klemmbacke a sowohl in der Schluß- als auch in der Offenlage durch ein und denselben Federhebel (b, c bezw. k, p, n) gesichert wird, welcher für. das Auslösen der in der Offenlage befindlichen Klemmbacke zwangläufig bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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