DE173447C - - Google Patents
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- DE173447C DE173447C DENDAT173447D DE173447DA DE173447C DE 173447 C DE173447 C DE 173447C DE NDAT173447 D DENDAT173447 D DE NDAT173447D DE 173447D A DE173447D A DE 173447DA DE 173447 C DE173447 C DE 173447C
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- Germany
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- chamber
- gas
- combustion
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- steam
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C3/00—Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
- F02C3/20—Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
- F02C3/30—Adding water, steam or other fluids for influencing combustion, e.g. to obtain cleaner exhaust gases
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
- F02C5/12—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 173447 -■ KLASSE 46^. GRUPPE
CHARLES LEMALE in ALFORT, Frankr.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Gasdampfgemisches
zum Gegenstande, das besonders zum Betriebe von Turbinen bestimmt ist.
'5 Es ist bereits bekannt, Motoren mit hin- und hergehendem Kolben mit einem Gemisch
von Gas und Dampf zu speisen und so die Wärmemengen, die durch die Explosion des
Gasgemisches in dem ersten Zylinder frei
ίο werden, zur Erzeugung von Dampf nutzbar
zu verwenden, der in die anderen Zylinder geschickt wird. Zu diesem Zweck umgibt
man den Zylinder für das Gas mit einem Mantel. Es ist selbstverständlich, daß eine
derartige Anordnung zur Speisung von Turbinen nicht ohne weitere Änderungen angewendet
werden kann.
Es ist auch bereits bekannt, ein Gemisch von Gas und mehr oder weniger verdampftem
Wasser zu benutzen, um die Turbinenschaufeln zu beaufschlagen..
Zu diesem Zweck verlängert man die Röhren für die unter Druck stehende Luftzuleitung'
durch eine Leitung von demselben Querschnitt, in welche der unter Druck
stehende gasförmige Brennstoff eingeführt wird, der dann verbrennt und mit durch ein
Rohr am Ende der Verbrennungsleitung zugeführtem Wasser gemischt wird.
Diese Anordnung ergibt aber bei ihrer Anwendung nur mangelhafte Resultate.
Die vorliegende Vorrichtung ist in der Zeichnung durch einen Längsschnitt durch
die Verbrennungskammer mit einer Expan-S sionsdüse als Fortsetzung dargestellt.
In dem Metallmantel d ist eine Kammer i
aus feuerfester Erde eingebaut. An der engsten Stelle dieser Kammer ist ein Zerstäuber
α1 angeordnet, durch den die Arbeitsflüssigkeit, wie Alkohol, Petroleum, unter
Druck eingeführt, wird.
Dieser Zerstäuber sitzt in einem Rohre b1,
das für die Zufuhr von Druckluft dient und gleichfalls am linken Ende in die feuerfeste
Kammer i einmündet. In der Verlängerung dieser Kammer ist eine weitere Metallkammer
angeordnet. Sie besteht aus einem Zylinder b, der von einem Mantel α umschlossen ist.
Beide Teile, α und b, sind mit schraubenförmig verlaufenden Kanälen c versehen, die
die Kühlschlange bilden, d ist ein Stutzen für die Zuleitung des unter Druck stehenden
Wassers, das in der Kühlschlange verdampft. Die Düsen f sind mit Bohrungen versehen,
durch welche der Dampf in das Innere des Zylinders b eindringt. Die Eintrittsstelle liegt
in der Nähe der Verbindungsstelle beider Kammern. Der Metallzylinder b verjüngt
sich nach seinem Ende zu, so daß er die Form einer Birne annimmt, und findet seine
Fortsetzung in einer Düse j, die das Gasdampfgemisch auf die Schaufeln k einer Turbine
I leitet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch den Zerstäuber al wird die Verb'rennungsflüssigkeit
zerstäubt und es bildet sich ein Gemisch aus Luft und Flüssigkeit. Dieses Gemisch wird durch eine Zündkerze h
entzündet und die bei der Verbrennung entstehende hohe Temperatur bringt die Wände
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mär\ igoS.i
der Kammer i in Weißglut. Die weitere Verbrennung des Gasluftgemisches erfolgt
nun selbsttätig, also ohne daß eine ständige elektrische Zündung erforderlich wäre. Die
bei der Verbrennung entwickelte Wärme erhitzt auch den Metallzylinder b und verdampft
das unter Druck in die Schlange c eintretende Wasser. Der so gebildete Dampf tritt durch
die Düsen/ in die Verbrennungskammer und
ίο mischt sich in genügenden Mengen mit dem
in der feuerfesten Kammer i entzündeten Gasgemisch. Hierbei bildet sich ein Gasdampfgemisch
von geeigneter Temperatur, welches durch eine Düse j einer Turbine zugeführt
wird.
Durch die Zweiteilung der Kammer vollzieht sich die Verbrennung in dem vorderen
feuerfesten Teil i ohne irgend eine Störung, und zwar derartig vollständig, daß man auch
weniger flüchtige Verbrennungsflüssigkeiten verwenden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Erzeugung eines Gasdampfgemisches zum Betriebe von Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß sich an eine mit Wärmeisoliermaterial ausgefütterte Verbrennungskammer eine zweite Kammer zwecks Kühlung der verbrannten Gase anschließt, wobei zur Zufuhr von Wasser bezw. Dampf ein schraubenförmiger Kanal dadurch gebildet wird, daß eine Rille sowohl in die Außenfläche der Metallkammer als auch in die sie umgebende Hülle eingearbeitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173447C true DE173447C (de) |
Family
ID=438255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173447D Active DE173447C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173447C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923283C (de) * | 1951-06-03 | 1955-02-07 | Konrad Dipl-Ing Bauer | Gas-Dampf-Gemisch-Prozess mit hohem Wirkungsgrad |
| RU2465476C2 (ru) * | 2010-10-05 | 2012-10-27 | Дмитрий Иванович Гетманский | Камерно-инжекторно-турбинный двигатель |
-
0
- DE DENDAT173447D patent/DE173447C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923283C (de) * | 1951-06-03 | 1955-02-07 | Konrad Dipl-Ing Bauer | Gas-Dampf-Gemisch-Prozess mit hohem Wirkungsgrad |
| RU2465476C2 (ru) * | 2010-10-05 | 2012-10-27 | Дмитрий Иванович Гетманский | Камерно-инжекторно-турбинный двигатель |
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