DE171963C - - Google Patents

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DE171963C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D85/00Arrangements for making or setting stacks
    • A01D85/001Arrangements for making or setting stacks making or setting stacks of cereals or grass, e.g. rack formers, fixed haystacks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Maschinen zur Heuernte bekannt, bei welchen das von den Rechen zusammengeharkte Gut durch Elevatoren nach dem hinteren Teil der Maschine befördert wird, woselbst es einer Preßwirkung derart ausgesetzt wird, daß Haufen von gewisser Festigkeit gebildet werden, die dann durch einfaches Herabkippen des Tisches zum Abgleiten von der Maschine gebracht werden
ίο können.
Bei der Maschine nach der vorliegenden Erfindung ist ein ähnlicher Arbeitsgang auch vorhanden, indessen sind die Mittel, die zum Bilden des Haufens und zu dessen Ablage dienen, wesentlich andere, und ist es ferner möglich, daß. das Gut auch in Reihen anstatt in Haufen abgelegt wird.
In den Zeichnungen ist die Maschine in
Fig. ι in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht zu Fig. 1.
Fig. 3 ist eine von der anderen Seite gesehene Seitenansicht der Maschine mit einer anderen Ausführung des Antriebes der Elevatoren.
Fig. 4 stellt eine Oberansicht unter Fortlassung des . oberen Teiles der Maschine dar. Die Heuerntemaschine ist im allgemeinen in bekannter Art gebaut und · enthält die Vorrichtungen zum Auseinanderwerfen, Aufschütteln, Wenden und Zusammenrechen des Heues, deren Konstruktion nicht näher beschrieben wird, da sie nicht den Gegenstand der Erfindung bilden. Es sei nur erwähnt, daß der Elevator, der aus zwei über Walzen geführten endlosen Tüchern 0, o1 besteht, mit dem oberen Ende seiner Seitenrahmeng,gl auf im oberen Ende von festen Seitenträgern / des Wagengestelles α gelagerten Wellen i, i1 angelenkt ist, wobei die Tücher in bekannter Weise vom Kettenrad ρ der Wagenradachse b und von Zahnrädern t bewegt werden. Das untere Ende des Elevators kann vom Führersitz aus durch Handhebel 2 und Hebelgelenk x, y, \ gehoben werden. Der Rechen u - besteht aus gekrümmten Zähnen und ist so eingerichtet, daß er vom Führersitz e aus um die Achse ν gehoben werden kann. An den Stützen f sind Leitbleche 5 zur Führung des Heues vorgesehen, das von den Elevatoren in einen am hinteren Ende der Maschine vorgesehenen zuckerhutähnlichen Behälter 6 gebracht wird.
Dieser Behälter 6 ist im Gestell in folgender Weise aufgehängt: Ein Ring der den Behälter 6 in der Mitte umschließt, ist an beiden Seiten mit je einer Tülle 7 versehen, die sich auf den an den Enden eines Hebels 8 angeordneten Zapfen dreht. Die Tüllen 7 sind so angebracht, daß der Behälter 6 exzentrisch aufgehängt ist.
Der Behälter 6 ist mit einem verschließbaren Boden 32 versehen, der aus zwei am oberen Teile des Behälters angelenkten Hälften besteht, die durch einen Hacken 33 oder in sonst geeigneter Weise zusammengehalten sind.
Wenn der Boden ,geöffnet wird, fällt das Heu durch und wird in Reihen abgelegt.
Der Behälter 6 ist ferner nahe dem oberen Rande auf der Vorderseite mit einem Ausschnitt 16 versehen zum. Durchlassen des Preßkolbens 17, der das Gut im Behälter 6

Claims (3)

festpreßt. Dieser Preß kolben ι J ist am freien Ende eines gebogenen Armes 18 eines Winkelhebels befestigt, dessen anderer Arm 19 an einer in den Stützen f drehbar gelagerten Achse 20 befestigt ist. An der Achse 20 ist ferner ein Arm 21 befestigt, an den eine Stange 22 angelenkt ist. Diese ist mit ihrem anderen Ende mit dem Hebelarm 23 verbunden, der, an der Tülle 25 festgemacht, sich um Achse 24 dreht, über die der andere Arm 27 des Hebels hinaus bis in Reichnähe des Führersitzes ragt. Die Tülle 25 ist auf Stütze 26 befestigt. An den Tüllen 7, um die sich der Behälter 6 dreht, ist je ein T-förmiger Arm 28 befestigt, in dessen senkrechtem Teile unten je ein fester Bolzen 29 und oben je ein in Löchern 30 verstellbarer Bolzen 31 vorgesehen ist. Die Achse 9, auf der der Hebel 8 befestigt ist, dreht sich in Lagern, die in den Verlängerungen 10 des Rahmens α vorgesehen sind. Auf einem Ende dieser Achse 9 ist ein Kettenrad 11 festgekeilt, das vermittels der Kette 12 und des Kettenrades 13 durch Handkurbel 15 vom Führersitz aus gedreht werden kann. Die Achse 14 des Kettenrades 13 dreht sich in Lagern der Stütze 16. Das Umkippen des Behälters 6 wird durch Drehen der Handkurbel 15 und das dadurch verursachte Schwingen des Hebels 8 nach rückwärts bewirkt. Der Behälter 6 wird dadurch nach rückwärts gehoben, und zwar entlang der in der Zeichnung strichpunktierten Linie χ (Fig. 1). Sobald der Behälter 6 über die Achse 9 hinausgelangt, kippt er infolge seiner exzentrischen Lage um, bis die Bolzen 31 auf den Hebel 8 aufliegen. Das Gut fällt hierbei in Haufen auf den Boden. Durch Zurückdrehen der Kurbel 15 wird der Behälter 6 in die Ausgangsstellung zn- rückgeführt. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Maschine zur Heuernte, gekennzeichnet durch einen hinter dem Rechen, und Elevator angeordneten zuckerhutähnlichen Behälter (6) mit verschließbarem Boden, welcher in geschlossenem Zustande zu Bilden von Heuhaufen und in geöffnetem Zustande zum Ablegen des aufgenommenen Gutes in Reihen dient.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum' Bilden der Heuhaufen ein an einem Winkelhebel (18, 19) befestigter Preßkolben (17) dient, der vermittels eines Hebelgestänges (21, 22, 24, 27) vom Führersitz aus hin- und hergeschwungen wird.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (6) in einem Hebel (8) gelagert ist, der zum Ablegen der gepreßten Heuhaufen vom Führersitz aus durch Kettenübertragung um seinen exzentrisch zum Behälter angeordneten Drehpunkt (9) herumgeschwungen werden kann, wobei der Behälter (6) selbst durch Bolzen (29, 31) in seiner Bewegung gegenüber dem Hebel (8) begrenzt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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