DE17134C - Sängerinstrument - Google Patents

Sängerinstrument

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Publication number
DE17134C
DE17134C DENDAT17134D DE17134DA DE17134C DE 17134 C DE17134 C DE 17134C DE NDAT17134 D DENDAT17134 D DE NDAT17134D DE 17134D A DE17134D A DE 17134DA DE 17134 C DE17134 C DE 17134C
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DE
Germany
Prior art keywords
instrument
singing
keyboard
hammer
plates
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DENDAT17134D
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English (en)
Original Assignee
J. GELHAUSEN, Lehrer in Gelsenkirchen, Kreis Bochum, Westfalen
Publication of DE17134C publication Critical patent/DE17134C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Sängerinstrument.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1881 ab.
Das Sängerinstrument, wie es in beiliegender Zeichnung dargestellt ist, soll den Schülern und den Mitgliedern von Gesangvereinen, die keine Gelegenheit hatten, ein Instrument spielen zu lernen, und somit nur durch Vorsingen oder Vorspielen des Gesanglehrers ein Lied erlernen konnten, zur selbstständigen Einübung der Lieder verhelfen.
Das Sängerinstrument besteht aus einer Klaviaturnachbildung, einer dahinterliegenden Zeichentafel und aus zwei über einander liegenden Metallplattenreihen, wovon die untere unmittelbar hinter der Zeichentafel liegt. Es gehört ferner dazu ein Notenpult, ein Hämmerchen und ein Kasten; dann kann noch eine Sängerinstrumentschule und eine kurze Instruction zur Handhabung des Instruments beigefügt werden.
Die Klaviaturnachbildung ähnelt der Klaviatur eines Klaviers, indem Unter- und Obertasten darauf markirt sind, aber festliegen. Sie haben den Zweck, die Uebersicht zu erleichtern und die Hand sicher zu führen.
Die Zeichentafel enthält die Richtungslinien von den Tasten zu den tönenden Platten und die Namen derselben. Letztere haben nur für die Anfänger, besonders für solche, die sich nach der Schule selbst unterrichten wollen, eine Bedeutung.
Die Metallplatten enthalten die Töne in chromatischer Reihenfolge, und zwar von G bis G durch zwei Octaven. Sie liegen in zwei Reihen in einer Entfernung von 12 cm über einander, und zwar so, dafs die der unteren Reihe den Untertasten und die der oberen Reihe den Obertasten entsprechen.
Das Notenpult wird über der oberen Plattenreihe angebracht und von den Seitenwänden gehalten. Es kann leicht weggenommen werden. Beim Einpacken legt man es über den unteren Theil des Instruments.
Das Hämmerchen ist aus festem Holz angefertigt. Es hat eine obere und eine untere' Schlagseite. Der Stiel- ist 21 cm lang. Der vordere Theil desselben ist flach und breit.
Zum Transportiren, des Instruments ist ein einfacher Holzkasten dienlich, der auch die Noten aufnimmt.
Beim Gebrauch des Instruments setzt der Sänger das Instrument auf einen Tisch und stellt sich davor. Er nimmt die flache Seite des Stiels vom Hämmerchen zwischen Daumen und Zeigefinger, streckt den kleinen Finger nach vorn und setzt ihn z. B. auf eine Untertaste, und zwar so weit, bis das Hämmerchen die Mitte der entsprechenden Metallplatte erreicht. Dabei ruht der hintere Theil des kleinen Fingers auf der vorderen Leiste. Das Fühlen dieser Leiste regulirt stets die Entfernung zur mittleren Spielfläche der Metallplatte. Es wird dann ein kräftiger Prallschlag nach unten auf die Platte ausgeführt. Soll eine obere Platte angeschlagen werden, so rutscht der kleine Finger von der Untertaste auf die Obertaste,
und der Schlag kann nach oben der entsprechenden Platte mitgetheilt werden.

Claims (1)

  1. P at ent-An spruch:
    An einem mit Hämmerchen zu spielenden Metallplatteninstrument: eine der Reihenfolge von Ober- und Untertasten einer Klaviatur entsprechende Anordnung der Metallplatten in zwei über einander liegenden Reihen derart, dafs die Platten der unteren Reihe von oben, die der oberen von unten angeschlagen werden, in Verbindung mit einer zur bequemen Orientirung dienenden Klaviaturnachbildung und einer Notenbezeichnung hinter derselben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17134D Sängerinstrument Active DE17134C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE17134C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6162976A (en) * 1999-06-11 2000-12-19 Clausen; Tor C. Furniture incorporating a percussion instrument and method for forming the same
US6376757B1 (en) 1999-06-11 2002-04-23 Tor C. Clausen Furniture incorporating a percussion instrument and method for forming the same

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6162976A (en) * 1999-06-11 2000-12-19 Clausen; Tor C. Furniture incorporating a percussion instrument and method for forming the same
US6376757B1 (en) 1999-06-11 2002-04-23 Tor C. Clausen Furniture incorporating a percussion instrument and method for forming the same

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