DE170993C - - Google Patents

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DE170993C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/14Balancing load and power generation in DC networks
    • H02J1/16Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^Patentschrift
— Ja 170993 KLASSE 21 <Z.
LUDWIG SCHRÖDER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1905 ab.
Als Anlaßaggregate für Förderanlagen u. dgl. kann man die bekannte Anordnung nach Fig. ι anwenden.
Die elektrischen Maschinen A, B und C sitzen auf einer gemeinschaftlichen Welle fg. A ist der Anlaßmotor und wird von Drehstrom angetrieben; B ist die Puffermaschine, welche mit dem Akkumulator E parallelgeschaltet ist, und C die Anlaßmaschine, welche
ίο Strom an den Fördermotor D abgibt.
Die Maschine C wird, wenn der Fördermotor D in Betrieb gesetzt werden soll, mittels ihres Nebenschlußreglers so eingestellt, daß sie nur geringe Spannung gibt, und alsdann auf den Fördermotor geschaltet. Während des Betriebes wird die Spannung von C mehr und mehr erhöht, bis schließlich die volle Spannung vorhanden ist.
Die Beanspruchung der Maschine C und somit des gesamten Anlaßaggregates ist sehr veränderlich und muß der Akkumulator regelnd eingreifen, indem er bei starker Beanspruchung des Anlaßaggregates Strom in die Puffermaschine sendet und somit Kraft an das Anlaßaggregat abgibt, während, wenn der Fördermotor stillsteht, der Akkumulator Ladung erhält. Diese Reglung kann jedoch erst dann eingreifen, wenn die Welle des Anlaßaggregates beim Entladen eine geringere und beim Laden eine höhere Tourenzahl hat, so daß erst der Anlaßmotor A, um den Akkumulator zum Entladen zu veranlassen, eine größere Strommenge aufnehmen muß bezw. zum Laden eine geringere Strommenge aufnimmt. Der Akkumulator greift somit erst regelnd ein, nachdem der Anlaßmotor schon in der Stromstärke variiert.
Um eine bessere Reglung zu erzielen, ist die Anwendung von Relais oder von Schwungkugelreglern, die auf Regelwiderstände u. dgl. einwirken, für den vorliegenden Fall bekannt. Ebenfalls werden auch zur Reglung selbst- . , tätige Zusatzmaschinen mit einer oder zwei Wicklungen auf den Magneten verwendet.
Die vorliegende Erfindung löst nun, wie in Fig. 2 angegeben, die vorliegende Aufgabe durch die besondere Anordnung von drei Wicklungen auf den Magneten der selbsttätigen Zusatzmaschine F, welch letztere sich auf der Welle des Anlaßaggregates befindet.
Betrachtet man die Mittel, welche als Strom und Spannung zur Beeinflussung der Zusatzmaschine zur Verfügung stehen, so ist vorerst die Stromstärke des Fördermotors ins Auge zu fassen. Die Stromstärke des Fördermotors ist beim Anfahren zunächst hoch, aber ihre Spannung niedrig und ihr Kraftbedarf daher vom ersten Augenblick des Anlassens bis zu einer gewissen Periode noch so niedrig, daß der Akkumulator inzwischen noch geladen wird, trotzdem sich der Fördermotor schon in Bewegung befindet. Erst wenn die Spannung so hoch ist, daß die erforderlichen KW. für den Fördermotor so groß sind, daß sie die mittlere Leistung übersteigen, greift der Akkumulator ein.
Von dem Augenblick an, in welchem der Fördermotor volle Spannung erhält, bis zur
Erreichung der vollen Tourenzahl des Fördermotors, sinkt wieder die Stromstärke des Fördermotors, und ist, da die Stromstärke des Fördermotors nicht dem erforderlichen Kraftbedarf, d. h. den K VV. proportional ist, die Stromstärke des Fördermotors allein nicht geeignet, die Zusatzmaschine zu beeinflussen. Ebenso ist es mit der Spannung, da, wenn die volle Tourenzahl des Fördermotors erreicht ist, die Abgabe aus dem Akkumulator eine geringere sein muß als wie kurz vorher, trotzdem die Spannung der Zusatzmaschine gleich geblieben ist. Somit ist also auch die Spannung des Fördermotors allein nicht in der Lage, die Zusatzmaschine geeignet zu beeinflussen, dagegen kann man mit beiden zusammen, also mit der Stromstärke des Fördermotors und der Spannung desselben, arbeiten.
Es sind zu diesem Zweck, wie aus Fig. 2 ersichtlich, drei Wicklungen für die auf der Welle des AnI aß aggregates sitzende Zusatzmaschine erforderlich. Es sind dies die vom Akkumulator erregte Nebenschl'ußwicklung a b der Zusatzmaschine, ferner die Wicklung c d, welche von der Spannung des Fördermotors gespeist wird, und die Wicklung ef, die vom Strom des Fördermotors durchflossen wird.
c d und ef befinden sich in Gegenschaltung zu α b und sind so ausgeglichen, daß, wenn der Fördermotor gerade den mittleren Bedarf des Anlaßaggregates hat, die Wicklungen cd und ef sich mit α b das Gleichgewicht halten und somit die Zusatzmaschine und der Akkümulator in diesem Augenblick stromlos sind.
Bei steigender Spannung in der Wicklung cd überwiegt dieselbe die Leistung in der Wicklung α b und erhält die Zusatzmaschine Spannung im Sinne der Entladung des Akkumulators. Die Spannung der Zusatzmaschine in diesem Sinne ist somit am höchsten in dem Augenblick, in welchem der Fördermotor gerade auf volle Spannung geschaltet ist. Bei dann erfolgendem Absinken der Stromstärke des Fördermotors ist alsdann die Erregung geringer und ermäßigt sich somit die Entladestromstärke des Akkumulators, was dem Erfordernis entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung zum selbsttätigen Ausgleich der Kraftschwankungen eines Anlaßmaschinensatzes mittels einer Zusatzmaschine, die mit einer Sammelbatterie und einer mit dem Anlaßmaschinensatz gekuppelten Puffermaschine in einem gemeinsamen Stromkreis liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmaschine drei Erregerwicklungen hat, von denen zwei in bekannter Weise einerseits von der Sammelbatterie aus, anderseits durch den Hauptstrom erregt werden, während die dritte Erregerwicklung an der Spannung des vom Anlaßmaschinensatz gespeisten Motors liegt, wobei die beiden letzteren Wicklungen der ersteren entgegenwirken und ihr das Gleichgewicht halten, wenn die Energieaufnahme des Antriebsmotors gerade gleich dem mittleren Kraftbedarf des Anlaßmaschinensatzes ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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