DE637014C - Schwungradausgleichseinrichtung - Google Patents
SchwungradausgleichseinrichtungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H02K47/00—Dynamo-electric converters
- H02K47/12—DC/DC converters
- H02K47/16—Single-armature converters, e.g. metadyne
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Kraftanlage, bei der sogenannte Schwungradausgleichsmaschinen
oder Puffermaschinen in Anwendung kommen. Eine derartige Maschine umfaßt eine Gleichstrommaschine, die
mit einem Schwungrad gekuppelt und derart geschaltet ist, daß das Schwungrad beschleunigt
bzw. verzögert wird, um Energie aufzuspeichern bzw. abzugeben, je nachdem die Belastung über oder unter einem bestimmten
Werte liegt. Diese Wirkung· wird durch Regelung der Erregung der Gleichstrommaschine
erzielt. Schwungradausgleichs- oder Puffermaschinen werden insbesondere in Verbindung
mit elektrischen Netzen verwendet, wenn die Belastung durch die angeschlossenen Einrichtungen in weiten Grenzen schwankt.
Derartige Maschinen werden z. B. in Verbindung mit Elektromotoren verwandt, die zum
Antrieb für Rollgänge, Förderanlagen, Aufzüge u. dgl. dienen, oder zum Ausgleich der
Belastung bei elektrischen Bahnanlagen durch Unterstationen. Diese Schwungradmaschinen
können auch für Rückarbeit von elekirischen Apparaten und Maschinen, wie "das
bei Bahnmotoren z. B. der Fall ist, zur Anwendung kommen.
Es ist bereits eine Schwungradausgleichseinrichtung bekanntgeworden, bei der zu Beginn
der Anlaßperiode die Spannung der Schwungradmaschine derjenigen der Steuermaschine
entgegengesetzt und gleich groß ist. Die Maschinen arbeiten also beide als Generatoren.
Zum Anlassen wird durch einen Schalter die Spannung der Schwungradmaschine auf Null gebracht und dann mit
demselben oder einem anderen Schalter derart vergrößert, daß sie sich zur Spannung
der Steuermaschine addiert. Um das Schwungrad aufzuladen, ist es notwendig, den Stillstand des Motors abzuwarten, den
Leonardkreis zu unterbrechen und die Steuermaschine unmittelbar auf die Schwungradmaschine
zu schalten. Die Steuermaschine arbeitet dann als Motor und speichert
Energie auf. Für den nächsten Arbeitstakt wird dann dieser Kreis wieder unterbrochen
und der normale Leonardkreis wiederhergestellt. Eine derartige Schaltung, die mit Unterbrechung im Leonardkreis
arbeitet, ist aber in der Praxis wenig brauchbar. Diese Nachteile werden durch die Erfindung
vermieden. Sie besteht darin, daß die mit einer konstanten Gleichstromquelle und mit der Belastung in Reihe geschaltete,
mit einem Schwungrad gekuppelte Gleichstrommaschine (Schwungradmaschine) oder
ihre Erregermaschine selbsttätig derart erregt wird, daß die von der Schwungradmaschine
erzeugte Spannung nach Größe und Richtung der Abweichung der Belastung von einem bestimmten
Mittelwert entspricht. Dement-
sprechend erfolgt, wenn die Belastung unter einem bestimmten Wert liegt, die Erregung
der Gleichstrommaschine, in' folgendem kur: als Schwungradmaschine bezeichnet, deraj||
daß die Klemmenspannung der Spannung de£ konstanten Stromquelle entgegengeschalt||
ist. Die Schwungradmaschine arbeitet darin" als Motor, beschleunigt das Schwungrad und
speichert damit Energie auf. Die von der ίο konstanten Stromquelle gelieferte Energie
verteilt sich also auf die Belastung und die Schwungradmaschine. Andererseits, wenn die
Belastung oberhalb eines bestimmten Wertes liegt, erfolgt die Erregung derart, daß die
Schwungradmaschine die konstante Stromquelle unterstützt. Die Schwungradmaschine
arbeitet als Generator, wobei die Energie dem Schwungrad durch Verzögerung desselben
entnommen wird. Die gesamte Leistung wird also zum Teil von der konstanten Stromquelle
und zum Teil von der Schwungradmaschine aufgebracht. Durch diese Anordnung kann die Belastung des Netzes stets annähernd
konstant gehalten werden, unabhängig von Belastungsschwankungen der angeschlossenen
Einrichtungen. Außerdem erfolgt die Energiespeicherung und Rücklieferung
selbsttätig durch Veränderung der Erregung, ohne daß Schalter oder Relais notwendig
sind. Die Wirkung dieser Einrichtung ist dabei schnell, trotzdem aber auch weich.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß das von der Schwungradmaschine
erzeugte Drehmoment keinen übermäßigen Wert erlangen kann, weil dieses Drehmoment einerseits dem konstanten Ankerstrom
und andererseits der Erregung, die infolge der magnetischen Sättigung einen gegebenen
Wert nicht überschreiten kann, proportional ist, wenn nämlich das Drehmoment
übermäßige Werte annehmen könnte, so bestünde die Gefahr, daß die Kupplung oder die
Welle, auf der sich das Schwungrad und die Maschine befinden, zerstört werden könnte.
Weiterhin ist bei Anordnungen, bei denen die Schwungradausgkicheeinrichtung gemäß
der Erfindung zur Anwendung kommt, keine Grenze gezogen für die Rückgewinnung der
Energie aus dem Schwungrad. Diese ist mechanisch von der Hauptstromquelle getrennt,
so daß, abgesehen von besonderen Eigenheiten der Maschine, keine untere
Grenze für die Geschwindigkeit des Schwungrades gegeben ist. Ein Drittel bis ein Viertel der Höchstgeschwindigkeit wird
im allgemeinen als niedrigste Schwungradgeschwindigkeit gewählt werden, so daß in
besonderen Fällen die gesamte kinetische Energie zum Ausgleich von Belastungsspitzen
verwendet werden kann.
Die "Erregung der Schwungradmaschine umfaßt zwei Feldwicklungen, von denen die
eine parallel zur Belastung liegt und gene-,sratorische
Wirkung hat, während die andere ;^φη einem ungefähr gleichbleibendem Strome
■;ige|peist wird und ein motorisches Dreh-
:<TOÖment erzeugt. Die genannten Feldwick-'
'hingen sind so angeordnet, daß sie sich gegenseitig kompensieren, wenn die Belastung einen
bestimmten Wert· hat, oberhalb dessen eine Rückarbeit des Schwungrades und unterhalb
dessen eine Energiespeicherung im Schwungrad gewünscht wird. Gemäß der Erfindung
sind weiterhin Einrichtungen vorgesehen, um eine übermäßige Beschleunigung oder Verzögerung
unter eine bestimmte Grenzgeschwindigkeit, wie sie unter bestimmten Bedingungen möglich ist, zu verhindern.
Damit die vom Schwungrad abgegebene oder aufgenommene Leistung bei einer bestimmten
Belastung konstant und unabhängig vonGeschwindigkeitsänderungen des Schwungrades
ist, ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken die Schwungradmaschine derart ausgebildet, daß ihre Erregung, außer in
direkter Abhängigkeit von der Belastung, auch in umgekehrter Abhängigkeit von der
Drehzahl der Schwungradmaschine erfolgt. Zu diesem Zwecke wird die Schwungradmaschine
durch eine Wicklung erregt, die an den Sekundärbürsten einer Metadyneerregermaschine
liegt, welche fest mit dem Schwungrad gekuppelt ist und deren Primärbürsten an einer Spannung liegen, die den
Abweichungen der Belastung von jenem Wert proportional ist. Unterhalb dieses Wertes
wird die .Energie vom Schwungrad gespeichert und oberhalb vom Schwungrad entnommen.
Die Primärbürsten der Metadyne können auch an einer annähernd konstanten Spannung liegen, und die Metadyne oder die
Schwungradmaschine kann mit einer Erregerwicklung versehen sein. Diese liegt parallel
zu der Belastung, wodurch man eine Erregung erzielt, die den Änderungen der Belastung
von dem genaimten Mittelwert entspricht.
Unter einer Metadyne versteht man eine Maschine, die im wesentlichen wie eine
Gleichstromdynamo gebaut ist. Sie besitzt einen bewickelten Anker und einen mitunter
auch mehrere Kommutatoren. Die einfachste Ausführung weist zwei Paar Bürsten auf.
Das eine Bürstenpaar, die Primärbürsten, führt dem Anker den Erregerstrom zu. Dem
anderen Bürstenpaar, den Sekundärbürsten, wird der Strom entnommen. Der im Anker
erzeugte magnetische Fluß schließt sich über den Ständer, der aus diesem Grunde einen
kleinen magnetischen Widerstand hat. Der Ständer kann mit Wicklungen versehen sein,
die zur Regelung der elektrischen und mecha-
nischen Wirkungsweise der Maschine dienen. Damit die Schwungradausgleichseinrichtung
innerhalb bestimmter Lastschwankungen nicht anspricht, sondern nur dazu dient, um
Belastungsspitzen vom Netz fernzuhalten, wird erfindungsgemäß die Erregung der Schwungradmaschine derart gehalten, daß
die der Belastung proportionale Erregung nur in Wirkung tritt, wenn die Belastung
ίο jene Grenze überschreitet. Diese Erregung
umfaßt eine Feldwicklung, die parallel zur Belastung liegt, und eine, die dieser entgegenwirkt.
Diese liegt am Anker einer Erregermaschine, deren Erregerwicklung parallel zur Last angeordnet ist, wobei die magnetische
Sättigung der Erregermaschine eintritt, sobald die Belastung die geforderten Grenzen
überschreitet. Man kann auch eine gesättigte und eine im Verhältnis dazu ungesättigte Erregermaschine,
die beide entsprechend der Belastung erregt werden, in Reihe mit der Erregerwicklung der Schwungradmaschine
anordnen. Hierbei werden die beiden Erregermaschinen gegengeschaltet oder eine der
im folgenden näher beschriebenen Erregermaschinen verwendet. Für die Verwendung der Schwungradausgleichseinrichtung in Verbindung
mit Wechselstromnetzen ist mit dem Schwungrad eine Induktionsmaschine gekuppelt,
um eine Rückarbeit über die Schwungradmaschine in der weiter unten angegebenen Weise zu ermöglichen. Eine solche
Anordnung ist besonders dann vorteilhaft, wenn die den konstanten Strom liefernde
Quelle nicht zur Rückarbeit geeignet ist. Als Induktionsmaschine wird vorzugsweise
eine solche mit zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen benutzt, um das Anlassen der
Schwungradausgleichseinrichtung, wie es weiter unten beschrieben wird, durchzuführen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erklärung ihrer Wirkungsweise soll
nun ein"Beispiel im Zusammenhang mit der Zeichnung besprochen werden, wobei Abb. 1,
3, 4, 6, 7, 8 und 13 Schaltungen verschiedener Ausführungen gemäß der Erfindung zeigen.
Die Abb. 2, 5, 9, 10, 11, 12, 14 und 15 sind
Diagramme, die zur Erklärung der Wirkungsweise dienen. Abb. 16, 17 und 18 zeigen
schematisch die Erregermaschinen, wie sie bei Ausführungen gemäß der Erfindung zur
Anwendung kommen. Abb. 19 bringt ein Diagramm zur Erklärung der Wirkungsweise
der Erregermaschine nach Abb. 18. Abb. 20, 21 und 22 stellen eine vollständige Einrichtung,
wie sie in Förderanlagen und ähnlichen Ausrüstungen verwendet wird, dar, wobei eine Schwungradausgleichsmaschine oder
Puffereinrichtung gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangt.
In Abb. ι sind eine Reihe von Belastungen 1
in Reihe mit einer konstanten Gleichstromquelle geschaltet. Diese Stromquelle ist beispielsweise
ein Metadynegenerator 2 mit 6g einer Primärmaschine3. Die Sekundärbürsten
4 und 5 des Metadynegenerators sind in Reihe geschaltet mit den Belastungen ι und mit dem Anker einer Gleichstrommaschine
6, die mittels der Welle 8 mit einem Schwungrad 7 gekuppelt ist. Die Schwungradmaschine
6 besitzt zwei Erregerwicklungen 9 und 10. Die Wicklung 9 liegt parallel
zu den Belastungen 1 und ruft an den Bürsten der Maschine 6 eine generatorische Spannung
hervor. Die Wicklung 10 wird vorzugsweise mit einem konstanten Strom, gespeist
und erzeugt ein motorisches Drehmoment. Die Wirkung dieser beiden Wicklungen ist derart, daß, wenn die Belastung
einen bestimmten Wert, in folgendem als der Normalwert bezeichnet, hat, das resultierende
Feld an der Schwungradmaschine Null. wird. Als Normalwert gilt dabei diejenige Belastung,
oberhalb deren eine Leistungsabgabe vom Schwungrad und unterhalb deren eine Leistungsspeicherung im Schwungrad gefordert
wird. Unter diesen Bedingungen arbeitet also die Schwungradmaschine 6, 7, 8, wenn
man Reibung und andere Verluste vernachlässigt, mit konstanter Geschwindigkeit weder als Motor noch als Gerferator. Sobald
aber eine Belastungszunahme eintritt, steigt der Spannungsabfall an der Belastung. Damit
wird die Wirkung der Wicklung 9 verstärkt. Das Gleichgewicht zwischen den
Wicklungen 9 und 10 hört damit auf. An den Bürsten der Schwungradmaschine 6 wird
eine Spannung erzeugt, die in der gleichen Richtung wirkt wie die des Metadynegenerators
2. Ein Teil der Energie, die von der Belastung aufgenommen wird, wird damit, wie oben dargelegt, von der Schwungradmaschine
gedeckt. Andererseits, wenn die Belastung geringer wird, sinkt die Erregung
der Wicklung 9. Damit herrscht die Wirkung der Wicklung 10 vor, und in der
Schwungradmaschine wird ein motorisches Drehmoment erzeugt. Die Folge ist, daß das
Schwungrad 7 beschleunigt und in ihm Energie gespeichert wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist in dem Diagramm der Abb. 2 näher dargelegt,
wobei mit η die Drehzahl der Maschine 6 und mit D das Drehmoment am Anker der
Maschine 6 bezeichnet ist. Oberhalb der Linie» sei das Drehmoment motorisch und
unterhalb der Linie generatorisch. Die Linie α stellt beispielsweise das Drehmoment
dar, wenn die Belastung Null ist. Das motorische Drehmoment, das durch die Wicklung
10 hervorgerufen wird, hat seinen groß-
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ten Wert. Bei einer höheren Belastung, etwa
25°/o des Normalwertes, ist das Drehmoment
auch noch motorisch und hat eine Größe/ wie sie etwa durch die Linie ib
dargestellt wird. Wenn die Belastung ihren Normalwert erreicht hat, ist die resultierende
Wirkung der Wicklungen 9 und 10 Null. Infolgedessen 'herrscht kein Drehmoment an
der Maschine 6. . Steigt die Belastung etwa auf So°/0 über den Normalwert, so tritt ein
generatorisches Drehmoment auf, wie es etwa durch die Linien angegeben ist. Wenn die
Belastung um 100 °/0 den Normalwert übersteigt,
so erreicht das generatorische Drehmoment etwa die Linie d.
Wenn die beiden Feldwicklungen 9 und 10
so gespeist werden, daß die Maschine 6 unerregt ist, so wird diese, sofern man die Verluste
vernachlässigt, mit gleichbleibender Geschwindigkeit weiterlaufen, da das Drehmoment
an der Maschine unter diesen Bedingungen Null ist. Wenn jedoch die Belastung unterhalb des Normalwertes Hegt, so
ist hinsichtlich der Geschwindigkeit, auf^-die das Schwungrad beschleunigt werden kann,
durch die elektrische Schaltung keine Grenze gezogen, weil das Drehmoment unabhängig
von der Belastung konstant bleibt, wie das durch die Linien α, b, c und d in Abb. 2 angedeutet
ist. Damit kann aber bei anhaltender Unterlast* die Geschwindigkeit der
. Schwungradmaschine 6, 7, 8 die für die mechanische Sicherheit zulässige Grenze überschreiten,
da ja die Schwungradmaschine ständig beschleunigt wird, solange Unterbelastung
vorliegt. Es ist infolgedessen notwendig, durch besondere Einrichtungen zu verhindern, daß die Schwungradmaschine
eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet. Zu diesem Zweck wird das motorische Drehmoment
verringert, sobald das Schwungrad ' sich jenem Grenzwert nähert. Eine Ausführungsform
hierfür ist beispielsweise in Abb. 3 dargestellt, wobei Schwungrad, konstante Stromquelle und Belastung nicht eingezeichnet sind. Eine kleine kritisch erregte
Maschine 11 ist mechanisch mit der Schwungradmaschine 6 mittels der Welle 12 gekuppelt.
Ihre Ankerwicklung ist mit einer dritten Feldwicklung 13 an der Maschine 6 verbunden.
Der Generator n ist so ausgeführt, daß seine kritische Geschwindigkeit genau
unterhalb der Höchstgeschwindigkeit liegt, die aus Sicherheitsgründen für die Schwungradmaschine
zulässig ist. Die kritische Geschwindigkeit ist dabei diejenige, unterhalb der nur eine kleine Spannung erzeugt wird
und oberhalb der die erzeugte Spannung verhältnismäßig stark bis zu ihrem normalen
Weri; anwächst.
Der Generator 11 ist, wie Abb. 3 zeigt,
durch eine Reihenschlußwicklung 14 erregt, obgleich selbstverständlich auch eine Nebenschlußmaschine
in Anwendung gelangen könnte. Die Wicklung 13 ist derart ausgeführt,
daß sie ein generatorisches oder bremsendes Drehmoment an der Maschine 6 erzeugt.
Durch diese Anordnung ist die Wirkung der Wicklung 13 normalerweise Null.
Sobald die Geschwindigkeit sich aber der höchst zulässigen nähert, ruft diese Wicklung
an der Schwungradmaschine ein bremsendes Drehmoment unabhängig von der Erregung der Feldwicklungen 9 und 10 hervor.
Bei eintretender Überlast wird die in dem Schwungrad/ aufgespeicherte Energie an
die Belastung 1 abgegeben. Die Geschwindigkeit der Schwungradmaschine wird dabei
auf Null verringert, und schließlich wird diese in umgekehrter Richtung laufen. Da der
Ankerstrom dieser Maschine und ihr Feld gleiche Richtung wie zuvor haben, arbeitet
die Schwungradmaschine nunmehr als Motor. Eine derartige Wirkung kann auch eintreten,
wenn unter Überlastbedingungen die Überlastung der konstanten Stromquelle 2 infolge
der Beschleunigung des Schwungrades 7 übertrieben wird.
Aus diesem Grunde ist ein elektrisches Relais vorgesehen. Dieses verringert die resul- 9"
tierenden Amperewindungen der genannten Wicklungen auf Null, wenn die Belastung t
größer als der Normalwert ist und die Drehung des Schwungrades mit der verlangten
Wirkungsweise nicht übereinstimmt. Als Relais wird vorzugsweise ein elektro-dynamisches
verwendet, dessen einer Stromkreis proportional den obenerwähnten resultierenden
Amperewindungen und dessen anderer proportional der Spannung an den Bürsten der Schwungradmaschine erregt wird. Das
Relais spricht auf das Produkt der genannten Größen an. Sein beweglicher Teil hat
zwei Schaltstellungen, in denen die Schwungradmaschine entweder erregt oder unerregt
ist entsprechend der Drehrichtung der genannten Maschine.
Um die Zahl der Feldwicklungen an der Schwungradmaschine selbst zu verkleinern,
wird diese mit nur einer einzigen Feldwicklung versehen^ Diese wird von einer besonderen·
Erregermaschine, die in der oben beschriebenen Weise erregt ist, gespeist. Um hierbei die Maschine möglichst günstig auszunutzen,
empfiehlt es sich, die Erregermaschine derart auszulegen, daß bei ihr Sättigung erst eintritt, nachdem die Schwungradmaschine
gesättigt ist. Besonders vorteilhaft erweist sich hierbei eine Metadyneerregermaschine.
12a
In Abb. 4 ist eine weitere Abänderung des Erfindungsgedankens dargestellt. Es sind
dabei die besonderen, oben beschriebenen • Einrichtungen zur Begrenzung der Geschwindigkeit,
die die Schwungradmaschine erreichen kann, und zur Verhinderung einer Motorwirkung
zur unrechten Zeit weggelassen. Die Schwungradmaschine 6 ist eine Metadyne. Ihre Primärbürsten α und c sind in
Reihe mit der in Abb. 4 nicht dargestellten konstanten Stromquelle und der ebenfalls in
Abb. 4 nicht dargestellten Belastung geschaltet. Die Sekundärbürsten b und d liegen
an einer weiteren Feldwicklung 15. Die Ausführung dieser Wicklung ist derart, daß sie
unter Motorbedingungen einen magnetischen Fluß erzeugt, der dem der anderen Feldwicklungen
9 und 10, die entsprechend Abb. ι angeordnet sind, entgegenwirkt. Dadurch
nimmt mit wachsender Geschwindigkeit der Schwungradmaschine 6 das in ihr erzeugte
Drehmoment ab.
Die Wirkungsweise der in Abb. 4 dargestellten Anordnung ist aus dem Diagramm
der Abb. 5 ersichtlich. Über der Drehzahl η ist das Drehmoment D, das im Anker 6 der
Metadyne erzeugt wird, aufgetragen." Die Kurve b entspricht normaler Belastung, die
durch den Wert der Amperewindungen der Wicklung 10 bestimmt ist. Sie kann als die
normale Charakteristik der Maschine angesehen werden. Die Kurve α entspricht dann
einer Belastung unterhalb des normalen Wertes, während die Kurven c und d Überlastungen
entsprechen.
Man erkennt hieraus, daß durch diese An-Ordnung unter bestimmten Bedingungen die
höchste Geschwindigkeit des Schwungrades durch die der Maschine eigentümliche Wirkung
begrenzt ist. Bei Unterbelastung kann das Schwungrad, wie aus den entsprechenden
Kurven ersichtlich ist, höchstens bis zu solchen Geschwindigkeiten beschleunigt werden,
bei denen die Kurven die Abszissenachse schneiden. Ein weiterer Anstieg ist dadurch
verhindert, daß eine Bremswirkung eintritt.
In ähnlicher Weise ist eine Verzögerung bei Überbelastung, wie das aus den Kurven c
und d ersichtlich ist, nur bis zu solchen Geschwindigkeitswerten
möglich, wo die entsprechenden Kurven die Abszissenachse schneiden. Bei kleineren Geschwindigkeiten
würde unter den gegebenen Bedingungen ein motorisches Drehmoment auftreten.
Nun hat in einem Konstantstromsystem die Belastung gegebene Höchst- und Mindestwerte.
Die Höchstspannung, die den angeschlossenen Einrichtungen zugeführt werden kann, ist begrenzt, z. B. infolge der magnetischen
Sättigung. Die Einrichtungen müssen daher derart ausgeführt sein, daß der Grenzwert
der Erregung an der Schwungradmaschine in diesen Grenzfällen derart ist, daß
bei der Grenzgeschwindigkeit des Schwungrades das erzeugte Drehmoment Null ist. Mit
der in Abb. 4 dargestellten Einrichtung würde die Höchstlast" durch die Kurve d der Abb. 5
erreichbar sein, da diese Kurve die Abszissenachse im Nullpunkt schneidet. Die kleinste
Last entspricht der Kurve e, welche die Abszissenachse bei einer Geschwindigkeit
schneidet, die von der Schwungradmaschine aus Sicherheitsgründen nicht überschritten
werden darf.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist in Abb. 6 dargestellt. Die Schwungradmaschine 6
ist wiederum eine Metadynemaschine. Ihre Sekundärbürsten b und d liegen in Reihe mit
der konstanten Stromquelle. Die Primärbürsten α und c sind mit den Bürsten einer
zweiten Maschine 16 verbunden. Diese ist eine normale Gleichstrommaschine mit einem
einzigen Bürstensatz. Sie ist mechanisch mit der Maschine 6 gekuppelt, so daß ihre Drehzahlen
einander proportional sind. Die Maschine 16 ist mit Feldwicklungen 9 und 10
versehen, die ähnlich wie diejenigen in Abb. I und 3 angeordnet sind. Die Metadyne ist
bestrebt, den durch sie fließenden Strom auf einem Wert zu halten, der proportional mit
der den Primärbürsten aufgedrückten Spannung und umgekehrt proportional mit der Drehzahl der Metadyne sich verändert. · Da
nun die den Primärbürsten aufgedrückte Spannung diejenige der Erregermaschine 16
ist und die Drehzahl dieser Maschine sich mit der der Metadyne verändert, wird bei
einer gegebenen Erregung der Maschine 16 der Sekundärstrom konstant gehalten, unabhängig
von der Drehzahl der Welle 8. Die Wicklungeng und 10 bewirken eine Änderung
der von der Maschine 16 erzeugten Spannung in Übereinstimmung mit den Abweichungen
der Belastung vom normalen Wert. Bei Normal-last ist die Maschine 16
unerregt, so daß die Metadyne 6 in dem Hauptkreis keine Spannung hervorruft. Sobald
eine Änderung der Belastung eintritt, erzeugt die Metadyne eine derartige Spannung,
daß die Belastung der in Abb. 6 nicht dargestellten Stromquelle konstant gehalten
wird. Da diese Spannung unabhängig von der Drehzahl der Welle 8 ist, verändert sich
die von der Schwungradmaschine abgegebene Leistung nicht mit der Drehzahl. Bei einer
gegebenen Belastung erfolgt also Energiespeicherung oder Rückgabe durch das
Schwungrad in einer konstanten Weise unabhängig von der Drehzahl. Mit den oben beschriebenen Hilfsmitteln kann man sowohl
verhindern, daß die Drehzahl des Schwungrades den höchst zulässigen Wert überschreitet,
als auch, daß eine unrichtige Wirkung, wie sie oben angegeben wurde, eintreten kann.
In Abb. 6 wirkt die Metadyne als Metadyneumformer. Die Energie, im Sekundärkreis
wird dabei durch die Maschine 16 erzeugt. Um die Ausführung der Erreger-S
maschine 16 zu vereinfachen, wird die Abänderung, wie sie durch Abb. 7 dargestellt ist,
; vorgenommen. Die Metadynemaschine ist mit einer Feldwicklung 17 versehen, die vom
Primärstram der Metadyneo durchflossen wird und derart angeordnet ist, daß in der Metadyne
ein Fluß entsteht, der den unterstützt, welcher vom Primärstrom im Anker der Metadyne
hervorgerufen wird. Hierdurch wird eine Verringerung des Primärstr'omes in der
Metadyne erreicht. Außerdem wird die Maschine 16 verkleinert, da die Energie im
Sekundärkreis durch mechanische Übertragung hervorgerufen wird. Weiterhin kann man die Feldwicklung, die eine Erregung
entsprechend der Belastung erzeugt, anstatt auf der Erregermaschine 16 auf der Metadyne
anordnen. Eine solche Anordnung ist in Abb. 8 beispielsweise dargestellt. Der Metadyneanker
6 ist entsprechend den vorher- «5 gehenden Abbildungen ausgebildet, und die
Bürsten b und d sind in Reihe mit der konstanten Stromquelle und der Belastung, die
beide nicht dargestellt sind, angeordnet. Die Bürsten der Maschine 16 sind in gleicher
Weise, wie oben beschrieben, mit den Primärbürsten α und c der Metadyne verbunden.
Die Feldwicklung 17' der Maschine 16 wird in einer geeigneten Weise konstant erregt.
In Richtung der Sekundärachse der Metadyne ist eine sekundäre Wicklung 18 angeordnet.
Diese wird entsprechend der Spannung an der Belastung gespeist und stimmt mit der Wicklung 9 der vorherigen Abbildungen
überein: In dem Ausführungsbeispiel der Abb. 8 ist der Stator 19 der Metadyne
. mit einem hohen magnetischen Widerstand durch Einfügen unmagnetischer oder magnetisch
schlecht leitender Teile 19«, beispielsweise Bronzestücke, für den Primäifluß ausgeführt,
wobei die von der Erregermaschine 16 geforderte Spannung nur einen kleinen
Wert hat. Diese Luftstrecken verursachen im Sekundärkreis der Metadyne eine Generatorwirkung.
Mit dieser Einrichtung ist ein Lastausgleich möglich wie bei Ausführungen nach Abb. 6 und 7, da die Erregerspannung
und die Primärspannung der Metadyne bei allen Geschwindigkeiten, solange der Belastungsstrom,
nämlich der Strom zwischen den Bürsten b und d, konstant ist, sich ausgleichen.
Gemäß der Erfindung können ferner bei Ausführungen, wie sie in Abb. 6, 7 und 8
dargestellt sind, die besonderen Feldwicklungen, die entsprechend der Belastung gespeist
werden, wegbleiben. In bestimmten Fällen sind nämlich nicht alle Feldwicklungen notwendig, da die geforderte Regelung ·
durch die Erregung, welche durch die Ankerwicklung der Metadyne infolge des sie durchfließenden
Sekundärstromes erzeugt wird, erfolgt. Eine derartige Regelung wird in folgender
Weise erreicht.
Wir nehmen an, daß die Belastung und damit die Spannung an der nicht dargestellten
Belastung zunehme, da das System ein Konstantstromsystem ist. Gleichzeitig wird der
Belastungsstrom etwas abnehmen. Infolge der Wirkung der Metadyne 6 wird von der Maschine 16 über die Bürsten α und c ein beträchtlicher
Strom fließen. Dieser Strom ruft an den Sekundärbürsten der Metadyne eine Spannung hervor, die eine derartige
Richtung hat, daß die konstante Stromquelle unterstützt wird. Durch eine derartige Ausführung
wird im allgemeinen zwar kein völlig gleichbleibender Belastungsstrom erzielt; aber der erreichte Ausgleich ist in
vielen Fällen völlig ausreichend.
Die Erfindung kann in Verbindung mit entsprechenden Konstantstromquellen verwendet
werden, z. B. mit Metadyneumformern oder Generatoren, oder mit Maschinen,
die eine Hauptmaschine und eine dazugehörige Erregermaschine umfassen, wobei go die Erregermaschine von dem durch die
Hauptmaschine fließenden Strom erregt wird, um so den geforderten konstanten Strom des
Hauptgenerators zu erreichen. Man kann auch Quecksilberdampfgleichrichter verwenden,
die mit Einrichtungen versehen sind, um den gleichgerichteten Strom konstant zu halten.
In den oben beschriebenen Anwendungen der Erfindung, bei denen eine selbsttätige Regelung
vorgesehen ist, wenn die Belastung Spitzen oberhalb und unterhalb eines bestimmten
Wertes unterworfen ist, muß von der Stromquelle eine etwas· höhere Leistung
aufgebracht werden, als sie jenem Mittelwert entspricht, um die Verluste in der Anordnung
zu decken. Die im Schwungrad aufgespeicherte Energie muß entsprechend groß sein,
um die Belastungsspitzen ausgleichen zu können. In Abb. 9 ist die Belastung in kW
über der Zeit t für einen bestimmten Fall aufgetragen. Die von der Belastung aufgenommene
Leistung ist durch die Kurve a dargestellt. Die Kurve b entspricht der Leistung,
die von der Hauptstromquelle gedeckt wird und ist im wesentlichen konstant. In Abb. 10 sind die entsprechenden Drehzahlwerte η der Schwungradmaschine über der
Zeit t aufgetragen. In manchen Fällen ist es erwünscht, daß die Belastung zwischen gegebenen
Grenzen schwanken kann, daß aber Spitzen außerhalb dieser Grenzen vermieden
werden. Ein derartiger Fall ist in der Abb. ii, die grundsätzlich der Abb. 9 entspricht,
dargestellt. Die Linie α stellt wiederum die von der Belastung aufgenommene Leistung
dar. Es ist dabei angenommen, daß die Belastung zwischen den Grenzen ο und 500 kW schwanken darf. Spitzen außerhalb
dieser Werte sollen beseitigt werden. An Stelle der der normalen Leistung entsprechenden
Linie, die in Abb. 9 bei 500 kW liegt, erhält man jetzt eine Normalbelastungszone, die die
Werte ο bis 500 kW umfaßt. Ihr Mittelwert liegt bei 250 kW und ist durch die Linie η
dargestellt. Um die oben dargestellten Forderungen zu erfüllen, ist es unter den Bedingungen
der Abb. 11 notwendig, das Schwungrad derart arbeiten zu lassen, daß die vom
Netz gelieferter Leistung der Linie b entspricht. Die Drehzahl des Schwungrades entspricht
der in Abb. 12 dargestellten Kurve. Es ist hier wiederum die Drehzahl η über der
Zeit t für die in Abb. 11 angegebene Arbeitsperiode aufgetragen. In Übereinstimmung
mit einem weiteren Erfindungsgedanken ist an der Schwungradmaschine eine Einrichtung
vorgesehen, tun diese gegenüber der Belastung unabhängig zu machen, wenn die Belastung
innerhalb der geforderten Grenzen liegt. Auch das ist in den Abb. 11 und 12
zwischen ο und 500 kW der Fall. Andererseits soll die Schwungradmaschine in Tätigkeit
treten, wenn die Belastung oberhalb 500 kW oder unterhalb der unteren Grenze, d. h. bei generatorischer Last, liegt. Wenn die
Belastung innerhalb der genannten Grenzen liegt, muß die Schwungradmaschine bestrebt
sein, mit einer Geschwindigkeit zu laufen, die innerhalb der höchsten und niedrigsten Geschwindigkeit
des Schwungrades liegt, so daß dieses für den Ausgleich einer neuen Überoder
Unterbelastungsspkze vorbereitet .ist.
Um die erste Forderung zu erfüllen, erfolgt die Erregung durch eine weitere Feldwicklung,
die an den Bürsten einer kleinen Erregermaschine liegt, deren Erregung entsprechend
der Belastung erfolgt. Diese beiden Feldwicklungen der Schwungradmaschine wirken einander entgegen, so daß
sie sich bei bestimmten Werten der Belastung in ihrer Wirkung aufheben. Sobald die Belastung diese Werte überschreitet,
wird infolge entsprechender Ausführung der Erregermaschine diese gesättigt, und die
Wirkung der Wicklung, welche parallel zur Belastung liegt, übertrifft die, welche an der
Erregermaschine liegt.
LTm die zweite Forderung zu erfüllen, ist
die Schwungradmaschine mit einer Feldwicklung versehen, die derartig wirkt, daß diese Maschine mit einer im voraus festgelegten
Geschwindigkeit läuft. Das ist beispielsweise in Abb. 13 in Verbindung mit
einer Ausführung entsprechend Abb. 4 und den in den Abb. 11 und 12 angegebenen Forderungen
dargestellt. Die Hauptstromquelle, die einen konstanten Strom liefert, ist mit den
Anschlußpunkten 20 und 21 verbunden und liegt in Reihe mit den Belastungen 1 und der
Metadyneschwungradmaschine 6. Die Metadyne 6 ist wie in Abb. 4 mit einer Wicklung
15 versehen, die, wie im Zusammenhang mit Abb. 4 dargelegt, die Wirkung hat, daß
die Schwungradmaschine mit einer im voraus bestimmten Geschwindigkeit läuft. 10
ist eine konstant erregte Feldwicklung. Die Erregung der Maschine 6 entsprechend der
Belastung erfolgt durch die Wicklung 9 und eine zweite Wicklung ga, die an den Bürsten
der Erregermaschine 22 liegt. Diese Maschine 22 ist beispielsweise durch die Welle 8
von der Schwungradmaschine angetrieben. Der Antrieb kann jedoch in einer anderen
Weise erfolgen. Die Erregermaschine 22 besitzt eine Feldwicklung 23, die in Reihe mit
der Feldwicklung 9 parallel zu1 den Belastungen ι liegt. Außerdem ist an dieser Maschine
noch eine Feldwicklung 24 angeordnet, die in einer beliebigen Weise gespeist wird, um eine vorzugsweise konstante Er- regungskomponente
hervorzurufen. Die Wicklungen 9 und ga wirken einander entgegen.
Die Wirkung der Anordnung ist in Abb. 14 dargestellt. Es sind dabei die Amperewindungen
AW über den Erregerstrom / der Wicklungen 23 und 9, deren Strom proportional
der Spannung an den Belastungen r ist, aufgetragen. Die von der Wicklung 9 erzeugten
Amperewindungen entsprechen für positive und negative Belastungsströme der
Linie a. Die von der Maschine 22 erzeugte Spannung und damit die Amperewindungen
der Wicklung sind für positive und negative Ströme in der Wicklung 23 durch die Linie b
dargestellt. Wenn der Erregerstrom / zwischen den Grenzen I und II liegt, sind die von
den Wicklungen 9 und 9° erzeugten Amperewindungen
im Gleichgewicht, so daß die Belastung keinen Einfluß auf die Erregung der Maschine 6 hat. Sobald aber die Belastung
jene Grenze überschreitet, wird die Erreger- no maschine 22 im Gegensatz zur Maschine 6 gesättigt.
Die Erregung entsprechend der Belastung erhält nun das Übergewicht, so daß die von den Wicklungen 9 und ga in der Maschine
6 erzeugten resultierenden Amperewindüngen der Linie c entsprechen. Durch entsprechende
Auslegung der Wicklungen 10 und 24 kann die Amperewindungsachse (Ordinatenachse)
in der Abb. 14 in jede beliebige Lage gebracht werden, z. B. in die durch die
Linie III dargestellte. Zu diesem Zwecke werden die Wicklungen 10 und 24 derart be-
messen bz\v. erregt, daß sie bei dem durch die Lage der Amperewindungsachse III bestimmten
Werte von / gerade die Wirkung der proportional dem Strom/ erregten Wicklungen
9 und 23 kompensieren.
Eine weitere Möglichkeit der oben ausgeführten Einrichtung ist gegeben, wenn man
die Erregermaschine derart ausbildet, daß, sofern die Belastung zwischen den oben angegebenen
Grenzen liegt, die Erregung durch die Wicklung 9° diejenige durch die Wicklung
9 überwiegt. Das erzeugte Drehmoment ist dann, solange die Belastung in den gegebenen
Grenzen liegt, entgegengesetzt demjenigen bei Über- oder Unterschreiten der
Last über oder unter den Mittelwert, wodurch die Einrichtung für den Ausgleich der nächsten
Spitze vorbereitet wird. Eine derartige Wirkungsweise ist durch die Abb. 15 veranschaulicht.
Die Linie α stellt .wiederum die
durch die Wicklung 9 erzeugten Amperewindungen dar und die Linie b die durch die
Wicklung 90 erzeugten. Der Betrag. der
resultierenden Amperewindungen, die durch die Wicklungen 9 und ga an der Maschine
6 erzeugt werden, ist durch die Linie c dargestellt. Man erkennt, daß innerhalb
der Punkte I und II, das sind die Schnittpunkte der Linie c mit der Abszissenachse,
die Amperewindungen der Wicklung 9° größer sind als die der Wicklung 9.
Um die Zahl der Feldwicklungen, die an der Schwungradmaschine oder ihrer Erregermaschine
notwendig sind, zu verringern, kann nach einem weiteren Gedanken der Erfindung eine einzige im Zusammenhang mit
der Belastung stehende Wicklung vorgesehen werden. Diese ist in Reihe mit zwei Erregermaschinen
geschaltet, deren beide FeIdwicklungen parallel zur Belastung liegen. Die
eine von ihnen ist magnetisch gesättigt, während die andere verhältnismäßig magnetisch
ungesättigt ist. Die Wirkungsweise ist ähnlich wie oben beschrieben. In den Abb. 14 und
15 stellt die Linie α die von der ungesättigten
Erregermaschine und die Linie b die von der gesättigten Erregermaschine erzeugte Spannung
dar, wenn auf der Abszissenachse die Amperewindungen aufgetragen sind. Die Linie c beschreibt dann die - resultierende
Spannung und infolgedessen die an der Schwungradmaschine durch die beiden in Reihe geschalteten Erregermaschinen hervorgerufenen
Amperewindungen. Diese beiden Erregermaschinen können auch zu einer einzigen Maschine, wie in Abb. 16 dargestellt,
vereinigt werden. Diese Erregermaschine umfaßt einen Anker 25, der in einem magnetischen
Feldsystem 26 umläuft. Das Magnetsystem besteht aus einem Paar nebeneinanderliegender
Pole 27 und 28, die magnetisch gesättigt ausgeführt sind, etwa durch Nuten 29. Außerdem sind zwei nebeneinanderliegende
Pole 30 und 31 angeordnet, die magnetisch ungesättigt sind. Die Pole 27, 28, 30 und 31
sind mit Erregerwicklungen versehen, die denen der beiden oben beschriebenen Erregermaschinen
entsprechen. Außerdem sind zwei Bürsten 32, 33 angeordnet, die mit der der Belastung entsprechenden Feldwicklung der
Schwungradmaschine oder deren Erregermaschine verbunden sind. Selbstverständlich
kann die Maschine auch mit einer anderen Polzahl ausgeführt werden. Sie wird vorzugsweise über eine Welle von der
Schwungradmaschine angetrieben, wie das bei der Erregermaschine 22 in Abb. 13 der
Fall ist. Eine derartige Anordnung arbeitet weicher bei niedrigen Geschwindigkeiten;
aber sie hat den Vorfeil, daß alle Maschinen auf einer Welle sitzen. Man wird diese Ausführung
im allgemeinen dann nicht anwenden, wenn die Geschwindigkeit, bei der eine derartige
weiche Wirkung eintritt, nicht erwünscht ist.
Eine weitere Ausbildung der Maschine, die an die Stelle jener beiden in Reihe geschalteten
Erregermaschinen treten soll, geht dahin, daß zwischen den Polkernen und dem
Joch Luftstrecken angeordnet sind. Die Polschuhe sind mit dem Joch durch magnetische
Teile verbunden, die unter bestimmten Bedingungen magnetisch gesättigt sind. Diese magnetischen Teile bilden einen magnetischen
Nebenschluß, so daß der Fluß nicht durch den Anker geht, solange diese Teile ungesättigt sind. Die Maschine erzeugt infolgedessen
bis zur Sättigung dieser Teile keine Spannung an ihren Bürsten, so daß die gewünschte Wirkung erzielt ist. Eine derartige
Ausführung ist in Abb. 17 an einer zweipoligen Erregermaschine dargestellt. Der
Anker ist mit 25 bezeichnet und die Bürsten mit 32 und 33. Die Polschenkel 34 sind vom
Joch 35 durch entsprechende Luftstrecken bei 36 getrennt. Die Polschuhe sind mit dem
Joch 35 durch entsprechend magnetisch sättigbare Teile 37 verbunden. Die Erregerwicklungen
sind im Schnitt dargestellt und mit 38 bezeichnet. Die Wirkungsweise wird im folgenden bei der Beschreibung einer Ausführung
nach Abb. 18, die einer Weiterbildung, der Maschine nach Abb. 17 entspricht,
näher verständlich werden. In Abb.' 18 ist der magnetische · Streulinienweg durch die
Teile 39, welche den Teilen 37 der Abb. 17 entsprechen, dargestellt. Der effektive
Querschnitt der magnetischen Teile 39 ist ein bestimmter Teil des Querschnittes der Hauptpole
40. Die Teile 39 sind derart, daß die Luftstrecken im allgemeinen sehr klein sein
können.
Der linke Pol in Abb. 18 ist durch die
Feldwicklung 41, der rechte Pol durch eine ähnliche Feldwicklung 42 erregt. Luftstrecken
sind bei 36 zwischen den Hauptpolen 40 und dem Joch 35 angeordnet. Diese Luftstrecken liegen in dem Kreis des Hauptflusses,
welcher durch die mit J2rm bezeichneten
Pfeile dargestellt ist. Die mit -0^ bezeichneten
Pfeile stellen den Streufluß dar.
Die Wirkungsweise ist ähnlich wie die der in Abb. 17 dargestellten Erregermaschine.
Solange die Teile 39 ungesättigt sind, wird an den Bürsten 32 und 33 nur eine kleine
Spannung erzeugt. Sobald jedoch die Streuwege gesättigt sind, arbeitet die Maschine bei
weiterem Ansteigen des Flusses wie eine gewöhnliche Maschine. Die Charakteristik ist
durch die voll ausgezogene Linie in Abb. 19 dargestellt, in der die Spannung ν über den
Amperewindungen der Wicklungen 41 und 42' aufgetragen ist. Es ist daraus ersichtlich,
daß die erzeugte Spannung bei bestimmten Werten der erregenden Amperewindungen in
positiver und negativer Richtung nur klein ist, während sie außerhalb dieser Werte bis
zu beträchtlichen Werten ansteigt.
Um die erzeugte Spannung innerhalb bestimmter Grenzen gleich Null oder negativ zu ·
machen, werden weitere Wicklungen 43 und 44 aufgebracht, die den Wicklungen 41 und
42 entgegenwirken. Diese Wicklungen rufen in allen Fällen eine negative Spannung an den
Bürsten 32 und 33 hervor, so daß die resultierende, mit dem Erregerstrom wechselnde
Spannung der durch die gebrochene Linie in Abb. 19 dargestellten entspricht.
Ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung sind Fördermotoren und ähnliche
Antriebe. Eine derartige Anwendung soll nun an Hand der Abb. 20 beispielsweise beschrieben
werden. Die konstante Stromquelle umfaßt einen Metadynegenerator 45, der von einem Motor 46 angetrieben wird. Dieser ist
mit dem Netz, das vorzugsweise ein Dreiphasennetz ist, verbunden. Der Motor 46 treibt außerdem den Hilfsgenerator 47. Dieser
hat eine Nebenschlußfeldwicklung 48, welche eine im allgemeinen konstante Spannung
für den Primärkreis der Metadyne 45 erzeugt. Die Spannung dient außerdem für verschiedene Hilfseinrichtungen, wie aus dem
Folgenden hervorgeht. Die Sehwungradmas'chine, deren Anker mit 49 bezeichnet ist,
ist eine gewöhnliche Hauptstrommaschine,
d. h. sie hat nur einen Bürstensatz. Sie ist. mit dem Anker des Fördermotors 50 verbunden.
Der Fördermotor besitzt eine Feldwicklung 51, die durch eine Regeleinrichtung
52 in Potentiometerschaltung von dem Hilfsnetz 53 und 54 gespeist wird. Die Schwungradmaschine
ist mit einer Feldwicklung 55 versehen, die an den Sekundärbürsten b
und d einer kleinen Metadyneerregermaschine 56 liegt. Diese wird über die Welle 57
von der Schwungradmas'chine angetrieben. Ihre Primärbürsten α und c sind mit einer
Erregermaschine 58 verbunden, welche von dem Motor 46 angetrieben wird. Die Erregermaschine
58 hat zwei Feldwicklungen 59 und 60. Die eine von ihnen liegt parallel zum
Anker des Fördermotors 50, die andere über einen regelbaren Widerstand 61 an dem
Hilfsnetz 53 und 54. Die beiden Wicklungen 59 und 60 erzeugen ein resultierendes Feld,
das nach Größe und Richtung den Abweichungen der Last von ihrem Normalwert entspricht.
Die Schwungradmaschine ist, wie oben beschrieben, mit einem kritisch erregten
Generator 62 versehen, der mit der Feldwicklung 63 der Maschine 49 verbunden ist,
um die Drehzahl der Schwungradmaschine zu begrenzen. Diese ist mit einer weiteren
Feldwicklung 64 ausgestattet, die unter dem Einfluß einer drehzahlabhängigen Einrichtung
steht und von dem Hilfnetz 53 und 54 gespeist werden kann. Sie erzeugt an der
Schwungradmaschine ein motorisches Drehmoment, wenn ihre Drehzahl unter eine bestimmte
untere Grenze sinkt. In dem dargestellten Beispiel besteht die drehzahlabhängige
Einrichtung aus einem kleinen Generator 65, der über die Welle 57 angetrieben wird.
Seine Bürsten sind mit der Wicklung 66 eines Relais verbunden, dessen gewöhnlich
geschlossene Kontakte 67 im Kreis der Wicklung 64 liegen. Die Wirkung ist derart, daß,
wenn die Drehzahl der Schwungradwelle 57 über einem bestimmten Wert liegt, der Generator
65 das Relais 66, 67 erregt, so daß die Kontakte 67 geöffnet werden. Das Relais 1°°
besitzt weiterhin ein Paar gewöhnlich offene Kontakte, die die Verbindung der Primärbürsten
der Metadyne 56 mit der Erregermaschine 58 über den Schalter 69 und die Erregerwicklung
70 steuern. Der Motor 46 ist ein Synchronmotor, dessen Feldwicklung 71
von der konstanten Spannung des Hilfsgenerators 47 gespeist wird. Der Leistungsfaktor
kann dabei durch Regelung der Erregung beliebig eingestellt werden. no
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Wie oben ausgeführt ist, ist es möglich, die ganze elektrische Energie in einer Ausführung
gemäß der Erfindung zum Ausgleich der Belastungsspitzen zu verwerten. Wenn
der Drehzahlbereich des Schwungrades beträchtlich .ist, so bewirkt die der Belastung
des Motors proportionale Erregung der Schwungradmaschine, daß in einem bestimmten
Augenblick die von dem Schwungrad aufgenommene oder abgegebene Energie propor-
IO
tional der Geschwindigkeit ist, da die JLnergie
proportional der Geschwindigkeit des Schwungrades und deren Drehmoment ist
Der Metadyneumformer 56 erzeugt an der Feldwicklung 55 eine Spannung, die einerseits
der den Primärbürsten α und c aufgedrückten Spannung direkt, der Drehzahl der
Welle 57 umgekehrt proportional ist. Auf diese Weise ist die von der Maschine 49 erzeugte
Spannung unabhängig von ihrer Drehzahl. Die Spannung an den Bürsten α und c
der Erregermaschine 56 entspricht der der Erregermaschine 58. Diese ist infolge der
Wirkung der Wicklungen 59 und 60 von der Abweichung der Belastung des Fördermotors
50 von einem Normalwert abhängig. Dadurch wird erreicht, daß die Belastung des
Netzes über den ganzen Drehzahlbereich der Schwungradmaschine konstant ist. Das Schwungrad, das wiederum mit 7 bezeichnet
ist, speichert die Energie und gibt sie wieder zurück,, um so den notwendigen Ausgleich zu
bewirken. Die Wirkung der Einrichtung nach Abb. 20 ist sehr einfach, da die verschiedenen
Maschinen infolge der ihnen eigenen Charakteristiken im wesentlichen selbsttätig arbeiten.
Beim Anlassen ist der Kreis der Primärbürsten a, c. der Metadyne 45 durch den
Schalter 72 unterbrochen. Der Motorgenerator 46-45 läuft infolgedessen unbelastet an.
Die Spannung der Hilfsmaschine 47 steigt bis zu ihrem normalen Wert an und speist
das Hilfsnetz 53, 54 und die angeschlossenen : Kreise. Sobald die Kontakte des Schalters
72 geschlossen werden, fließt über die Sekundärbürsten b und d und durch die Anker 50
und 49 ein konstanter Strom. In der Schwungradmaschine und dem Fördermotor wird noch kein Drehmoment erzeugt, da ihre
Feldwicklungen unerregt sind. In manchen Fällen empfiehlt es sich, Schalter vorzusehen,
die diese beiden Maschinen während des Anlassens kurzschließen. Um den
Schwungradsatz in Bewegung zu setzen, wird der .Schalter 73 geschlossen, der das Relais
66, 67, 68 steuert. In der Schwungradmaschine entsteht ein mqtorisches Feld,, da
die Wicklung 64 erregt wird. Die Schwungradmaschine 49 beginnt zu laufen und beschleunigt
das Schwungrad. Sobald die Drehzahl der Welle 57 einen bestimmten Wert erreicht, zieht das Relais 66 an und öffnet die
Kontakte 67. Die Feldwicklung 64 wird abgeschaltet. Gleichzeitig wird mit dem Schließen der Kontakte 68 die Wicklung 70
erregt. Die Kontakte 69 werden geschlossen und verbinden die Metadyneerregermaschine
mit der Erregermaschine 58. Damit sind die normalen Arbeitsbedingungen erreicht.
Angenommen, der Fördermotor sei unbelastet, so wird die Schwungradmaschine von der Erregermaschine56
voll erregt, und zwar derart, daß ein motorisches Drehmoment entsteht. Die Belastung des Motorgeneratorsatzes
46-45 stellt sich auf den Mittel- oder Normalwert ein. Wenn das Schwungrad eine bestimmte Drehzahl erreicht hat, so kann die
Förderarbeit beginnen.
Der Fördermotor wird durch den Potentiometerr'egler 52 gesteuert. Belastungsspitzen
werden von der Schwungradmaschine 49 aufgenommen,-wie das im vorstehenden ausführlich beschrieben wurde.
Bei einer bestimmten Stellung des Potentiometerreglers 52 stellt sich ein bestimmtes
Drehmoment am Fördermotor ein. Es ist infolgedessen auch bei unsachgemäßer Bedienung
dieses Reglers unmöglich, den Fördermotor zu übersteuern, große Belastungsspitzen
zu erzeugen oder das Netz zu überlasten. Um eine gleichmäßige Beschleunigung bis zum Höchstwert zu erreichen, ist es nur
notwendig, den Regler in die entsprechende Stellung zu bringen. Der Feldaufbau im Fördermotor
bewirkt eine entsprechende Drehmomententwicklung bis zu einem konstanten Wert. Man erhält eine gleichbleibende Beschleunigung,
ohne Schalthebel und besondere Sachkenntnis und Fertigkeit des Bedienungspersonals.
In bestimmten Fällen soll der Fördermotor als Generator arbeiten. Die Rückarbeit wird dann im Schwungrad 7 aufgespeichert,
bis dieses seine höchstzulässige Drehzahl erreicht. Alsdann erfolgt Rückarbeit über den Motorgenerator 45, 46 auf
das Netz. Soll andererseits keine Rückarbeit durch den Motorgenerator eintreten, so· muß
durch 'eine Bremse oder andere Hilfsmittel, die
überschüssige Energie vernichtet werden. Die nonnale Belastung der Anordnung kann durch
den Regelwiderstand 61 'eingestellt werden.
Eine Weiterbildung ist in Abb. 21 dargestellt.
An Stelle des Motorgenerators der Abb. 20 wird die konstante Stromquelle von einem Quecksilberdampfgleichrichter 74 gebildet.
Dieser wird durch entsprechende Einrichtungen derart geregelt, daß gleichstrom- '
seitig ein konstanter Strom fließt. Hierzu dient beispielsweise eine Einrichtung bekannter
Art, die mit 75 bezeichnet ist. Sie liegt parallel zu dem Widerstand 76 und wirkt in
Abhängigkeit des auf der Gleichstromseite fließenden Stromes auf Gitter des Gleichrichters
ein. Ein Wechselstrom, dessen Phasenlage in Beziehung zu dem den Gleichrichteranoden
zugeführten Wechselstrom steht, wird in Abhängigkeit von den Stromänderungen auf der Gleichstromseite des
Gleichrichters geregelt. Es sei betont, daß bei einer Ausführung, wie sie in Abb. 20
dargestellt ist, die Leistung des Netzes und infolgedessen auch die Spannung des Netzes
konstant ist. Damit behält auch die Spannung an den Bürsten.b und d der Metadyne
45 in Abb. 20 im allgemeinen einen gleichbleibenden Wert. Dementsprechend hat bei
der Ausführung nach Abb. 21 die Gittersteuerung nur die Aufgabe, kleine Spannungsabweichungen etwa unterhalb 10% auszugleichen.
Damit kann der Leistungsfaktor und die Welligkeit des Gleichstromes leicht konstant gehalten werden. Bei der Ausführung
nach Abb. 21 dient ein kleiner Hilfsgenerator
JJ für die konstante Erregung und für die Speisung des Hilfsnetzes. Er wird
von dem an das Wechselstromnetz angeschlossenen Motor 78 angetrieben. Die grundsätzliche Wirkung des Fördermotors
50, der Schwungradmaschine 49, der Erregereinrichtungen der Maschinen 50 und 49 sind
ähnlich wie bei der Ausführung nach Abb. 20.
Eine Metadyneerregermaschine 56 speist eine Wicklung 55 an der Schwungradmaschine
49. Die Primärbürsten dieser Erregermaschine sind mit einer Erregermaschine 58 verbunden, die von dem Motor
78 angetrieben wird und zwei Erregerwicklungen Sg und 60 besitzt, die denen in
Abb. 20 entsprechen. Der Regelwiderstand 61 zum Einstellen des Normalwertes ist in
Reihe mit der Wicklung 59 anstatt in Reihe mit der Wicklung 60 geschaltet. Um den
Strom im Hauptstromkreis konstant zu halten und weiterhin die Wirkung der Gittersteuerung
zu erleichtern, ist ein Kohledruckregler 79 in Reihe mit der Wicklung 60 geschaltet.
Die Arbeitswicklung 80 dieses Reglers 79 liegt an dem Widerstand 76. Wenn
die Wirkung der Einrichtung nicht einwandfrei ist oder die Schwungradmaschine nicht
die Unterschiede zwischen der Spannung an der Belastung und am Gleichrichter ausgleicht,
ist der Strom bestrebt, anzusteigen oder abzunehmen. Infolgedessen wird die Wirkung der Gittersteuereinrichtung durch
den Kohledruckregler 79, 80 unterstützt, da
♦5 der Widerstand des Kohledruckreglers abnimmt oder zunimmt und damit die Erregung
und die erzeugte Spannung an der Schwungradmaschine 49 zu- oder abnimmt. Abb. 21
zeigt eine weitere Möglichkeit gemäß der Erfindung. Bei geringer Belastung oder Rückarbeit
in das Netz, wird ein Induktionsmotor 81 mechanisch über eine Welle mit der
Schwungradmaschine gekuppelt. Der Induktionsmotor 81 kann mit seiner Primärwicklung
an ein Wechselstromnetz 82 angeschaltet werden. Hierzu dient ein Relais 83, 84, das
in Abhängigkeit vom Spannungsaufbau in der Maschine 62 arbeitet und infolgedessen
drehzahlabhängig ist. Es kann auch eine beliebige andere drehzahlabhängige Einrichtung
an Stelle des Relais 83, 84 mit der Maschine
62 verbunden werden. Die Wicklung 83 des Relais liegt an der Maschine 62 und betätigt
die Kontakte 84, die mit der Erregerwicklung 85 des Schalters 86 an einem Hilfsnetz 87
liegen. Der Kreis der Wicklung 85 enthält auch die Kontakte 88 eines Leistungsrelais,
dessen Zweck weiter unten klar werden wird. Wenn das Schwungrad seine höchste Drehzahl
erreicht, so wird es nicht mehr weiter beschleunigt, sondern die Energie wird zu
dem Netz 82 über den Induktionsmotor 81 zurückgeliefert. Das Leistungsrelais 88, 89,
das als Rückstromschütz arbeitet, bewirkt ein Öffnen des Schalters 86 und damit eine Trennung
des Induktionsmotors von dem Netz, sobald der Energiefluß die umgekehrte Richtung
vom Netz annimmt.
Der Induktionsmotor 81 kann auch zum Anlassen der Schwungradmaschine benutzt
werden, um eine Drehzahl aufrechtzuerhalten, die unterhalb eines bestimmten Wertes
liegt, etwa bei anhaltender Überlastung. Zu diesem Zwecke ist der Induktionsmotor in
Abb. 21 polumschaltbar ausgeführt. Die untere synchrone Drehzahl beträgt dabei etwa
Y3 der höchsten Drehzahl der Schwungradmaschine.
Die Verbindungen für die niedrige Drehzahl werden durch den Schalter 90 bewirkt,
der von einer drehzahlabhängigen Einrichtung gesteuert wird. Diese umfaßt einen Generator 91, ein Relais 92 und ein Rückstromrelais,
das ein Schaltglied 93 und Kontakte 94 besitzt. Die Kontakte 92« und 94
steuern die Erregung der Wicklung 95 des Schalters 90. Das Rückstromrelais 93, 94
ist derart ausgeführt, daß bei kleinen Drehzahlen der Motor 81 vom Netz 82 getrennt
wird, sofern der Energiefluß vom Motor zum Netz gerichtet ist. Beim Anlassen wird die
Schwungradmaschine von dem Induktionsmotor bei eingestellter niedriger Drehzahl angetrieben. Der Gleichstromkreis des Gleichrichters
74 ist zu dieser Zeit noch unterbrochen, was durch die Gittersteuerungseinrichtung
75 oder einen besonderen Schalter 96 möglich ist. Die Erregung der Wicklung
63 der Schwungradmaschine 49 ist derart, daß ihre Spannung bis zu einem Betrag ansteigt,
der gleich der des Gleichrichters und dieser entgegengesetzt ist. Infolgedessen entsteht
keine resultierende Spannung im Hauptstromkreis. Wenn der Schalter 96 geschlössen
oder die Gittersteuerungseinrichtung in Tätigkeit tritt, so nimmt der Strom im Haupt-Stromkreis
einen Wert an, der der. Stellung der Gittersteuerungseinrichtung und des Kohledruckreglers 79, 80 entspricht. In diesem
Falle wird durch den Gleichrichter die Normalleistung über den Induktionsmotor 81, dessen Wicklung auf niedrige Drehzahl
geschaltet ist, in das Netz 82 geliefert. In-
folge des Rückstromrelais 93, 94 wird der I
Anschluß des Induktionsmotors sofort unterbrochen. Alsdann wird die Schwungradmaschine 49 erregt, um das Schwungrad 7 zu
beschleunigen. Sobald die Grenzdrehzahl erreicht ist, bewirkt der Generator 62 über die
Wicklung 63, daß das Motor drehmoment verkleinert wird. Der Strom im Hauptkreis ist
bestrebt anzusteigen, wird jedoch durch die Gitter steuerungseinrichtung 75 daran gehindert.
Sobald ein bestimmter Wert. erreicht ist, werden die Kontakte 84 geschlossen und
legen die für die hohe Drehzahl bestimmte Wicklung des Induktionsmotors· 81 über den
»5 Schalter 86 an das Netz 82, so daß nun über diesen Kreis Rückarbeit erfolgt. Die Größe
der Rückarbeit ist dabei völlig ausreichend, um mittels der Gittersteuerungseinrichtung
den Gleichrichter voll auszusteuern, so daß die volle Leistung zwischen dem Gleichrichter
74 und dem Netz 82 fließt.
Im allgemeinen wird es nicht häufig vorkommen, daß der Induktionsmotor 81 in
Tätigkeit tritt, da das Anlassen nicht sehr oft erfolgt. Andererseits, wenn häufig geringe
Belastung gegeben ist, ist es· erforderlich, Einrichtungen vorzusehen, die den Gleichrichter
74 abschalten, so daß der Energiekreislauf unterbrochen wird. Abb. 22 zeigt noch eine weitere Ausbildung
des Erfindungsgedankens, die im wesentlichen der der Abb. 21 ähnlich ist. Der Strom im
Hauptkreis wird durch die regelnde Wirkung im Sekundärkreis einer verhältnismäßig kleinen
Metadynemaschine 97 konstant gehalten. Die Sekundärbürsten, b und d dieser Maschine
liegen in Reihe mit dem Hauptkreis. Die Primärbürsten α und c sind mit einer Quelle
konstanter Spannung, z. B. einer Akkumulatorenbatterie
98 oder einem Generator, verbunden. Die Batterie 98 liefert eine konstante
Spannung für die Erregung und für ) die Regeleinrichtungen und ersetzt somit den
Generator JJ der Abb. 21. Da die dem • 4-5 'Schwungrad eigene Charakteristik im allgemeinen
einen Ausgleich der elektromotorischen Kräfte im Hauptkreis sicherstellt, kann die Metadyne 97 im allgemeinen für kleine
Spannungen ausgelegt werden. Die Erreger-So maschine 58 der Abb. 22 wird mit einer weiteren
Feldwicklung 99 versehen, die an den Bürsten b und d der Metadyne 97 liegt. Diese
Wicklung hat die gleiche Wirkung wie der Kohledruckregler der Abb. 21. Sie gleicht
das mangelnde Gleichgewicht in der Belastung aus, indem eine positive oder negative
Erregung an der Schwungradmaschine je nach der Richtung der Spannung an den Sekundärbürsten
der Metadyne 97 erfolgt. Die Wirkungsweise und der Änlaßvorgang ist der gleiche wie bei der Ausführung nach Abb. 21.
Claims (21)
- Patentansprüche:ι. Schwungradausgleichseinrichtung, bestehend aus einer konstanten Gleichstromquelle und einer mit einem Schwungrad gekuppelten Gleichstrommaschine (Schwungradmaschine), die .beide mit der Belastung in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine oder ihre Erregermaschine selbsttätig derart erregt wird, daß die von der Schwungradmaschine erzeugte Spannung nach Größe und Richtung der Abweichung der Belastung von einem bestimmten Mittelwert entspricht.
- 2. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine (6) mit zwei Feldwicklungen (9, 10) versehen ist, von denen die eine (9) parallel zur Belastung liegt und ein generatorisches Drehmoment entwickelt, während die andere (10) im wesentlichen konstant erregt ist und ein motorisches Drehmoment erzeugt.
- 3. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwungrad mit'einer drehzahlabhängigen Einrichtung verbunden ist, die eine Feldwicklung (13) der Schwungradmaschine (6) speist und eine Verringerung des motorischen Drehmomentes bewirkt, sobald die Drehzahl der Schwungradmaschine sich dem höchst zulässigen Wert nähert.
- 4. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als drehzahlabhängige Einrichtung ein kritisch erregter Generator (11) dient, dessen kritische Drehzahl der für die Schwungradmaschine höchst zulässigen Drehzahl entspricht.
- 5. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Belastung und der von der Schwungradmaschine erzeugten Spannung abhängiges Relais auf die Erregung dieser Maschine derart einwirkt, daß sich ihre Drehrichtung nicht umkehren kann, wenn die Belastung größer als der Normalwert und die erzeugte Spannung der der konstanten Stromquelle entgegengesetzt ist.
- 6. S chwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem drehzahlabhängigen Generator (65) verbundene Wicklung (66) eines Relais bei einer bestimmten unteren Geschwindigkeitsgrenze der Schwungradmaschine (49) das Schließen von Kontakten (67) bewirkt, wodurch eine Feldwicklung (64) der Schwungradmaschineerregt wird, die ein motorisches Drehmoment erzeugt.
- 7. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichzeichnet, daß die Schwungradmaschine eine Metadyne (6) ist, deren Primärbürsten (a, c) in Reihe mit der konstanten Stromquelle und der Belastung liegen und deren Sekundärbürsten Qj1 d) mit einer Feldwicklung (15) verbunden sind, welche unter Motorbedingungen in der Metadyne einen magnetischen Fluß erzeugt, der dem der Wicklungen (9, 10), welche eine Erregung in Übereinstimmung mit der Last bewirken, entgegengesetzt ist, so daß mit zunehmender Drehzahl der Schwungradmaschine das von ihr erzeugte Drehmoment abnimmt.
- 8. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine eine Metadyne (6) ist, deren Sekundärbürsten (b, d) mit der konstanten Stromquelle in Reihe liegen und deren Primärbürsten (a, c) mit den Bürsten einer von der Schwungradmaschine angetriebenen Gleichstrommaschine (16) verbunden sind.
- 9. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Schwungradmaschine (6) die zweite Gleichstrommaschine (16) mit Feldwicklungen (9,10) versehen ist, von denen die eine (9) parallel zur Belastung liegt und ein generatorisches Drehmoment entwickelt, während die andere (10) im wesentlichen konstant erregt ist und ein motorisches Drehmoment erzeugt.
- 10. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine über die Sekundärbürsten einer Metadyne, welche mit dem Schwungrad mechanisch gekuppelt ist, erregt wird und daß die Metadyne mit einer Erregerwicklung versehen ist, die parallel zur Belastung liegt und dazu dient, den Sekundärstrom der Metadyne in Übereinstimmung mit den Abweichungendes tatsächlichen, von einem im voraus festgelegten Wert zu halten.
- 11. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärbürsten (a, c) der Metadyne (56) an einer Erregermaschine(58) liegen, deren eine Feldwicklung (60) konstant erregt ist, während die zweite(59) parallel zur Belastung liegt.
- 12. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärbürsten der Metadyne an einer im wesentlichen konstanten Spannung liegen und daß die Schwungradmaschine einerseits durch eine Wicklung, die parallel zur Belastung liegt, und andererseits von einer im wesentlichen von einem konstanten Strom durchflossenen Wicklung erregt wird.
- 13. Sdiwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine (6) durch zwei einander entgegenwirkende Feldwicklungen (9, ga) erregt wird, von denen die eine (9) parallel zur Belastung (1) geschaltet ist und die andere (9°) an einer Erregermaschine (22) liegt, deren Erregerwicklung (23) parallel zur Belastung (1) geschaltet ist und die bei denjenigen Belastungswerten, die außerhalb einer bestimmten Grenze liegen, gesättigt ist.
- 14. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine oder ihre Erregermaschine mittels einer Feldwicklung erregt ist, die in Reihe mit zwei einander entgegenwirkenden Erregermaschinen liegt, von denen die eine mit hoher magnetischer Sättigung und die andere mit verhältnismäßig niedriger magnetischer Sättigung ausgeführt ist und deren beide Feldwicklungen parallel zur Belastung liegen.
- 15. S chwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in Reihe geschalteten Erregermaschinen zu einer einzigen Maschine mit magnetisch stark und schwach gesättigten Polen vereinigt sind (Abb. 16).
- 16. S chwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in Reihe geschalteten Erregermaschinen zu einer einzigen Maschine vereinigt sind, deren Polkerne durch einen Luftspalt vom Joch getrennt und deren Polschuhe magnetisch leitend mit dem Joch über Streupfade verbunden sind, wobei die magnetische Sättigung dieser Streupfade bei solchen Werten des Erregerstromes eintritt, die den Werten entsprechen, außerhalb deren die Ausgleichseinrichtung in Tätigkeit treten soll (Abb. 17, 18).
- 17. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 16 in Verbindung mit Wechselstromnetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungradmaschine (49) in Reihe mit einem gittergesteuerten Quecksilberdampfgleichrichter (74) geschaltet ist, dessen Gittersteuerung derart betätigt wird, daß der gleichgerichtete Strom einen im wesentlichen konstanten Wert hat.
- 18. Schwungradausgleichseinrichtungnach Anspruch,VjK dadurch gekennzeichnet, daß' die Schwungradmaschine (49) oder ihre Erregermaschine (58) mit einer Feldwicklung (60) versehen ist, deren Strom von einem Kohledruckregler (79, 80) in Abhängigkeit vom. gleichgerichteten Strom geregelt wird.
- 19. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schwungradmaschine (49) ein Induktionsmotor (81) mechanisch gekuppelt ist, der mittels eines drehzahlabhängigen Relais (83, 84/92, 92") und eines Rückstromrelais (88, 89/ 93, 94) an das Wechselstromnetz an- oder abgeschaltet wird.
- 20, Schwungradauegleichseinrichtungnach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktionsmotor (81) auf zwei Geschwindigkeiten umschaltbar ist und daß die Umschaltung in Abhängigkeit von einer drehzahlabhängigen Einrichtung eines Rückstromrelais erfolgt.
- 21. Schwungradausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der konstanten Stromquelle (beispielsweise 74) eine Metadyne (97) mit ihren Sekundärbürsten (b, d) liegt, während die Primärbürsten (a, c) an eine im wesentlichen konstante Spannung (98) angeschlossen sind, um eine möglichst völlige Vergleichmäßigung des von der konstanten Stromquelle abgegebenen Stromes zu erzielen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB637014X | 1933-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637014C true DE637014C (de) | 1936-10-22 |
Family
ID=10489211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP70405D Expired DE637014C (de) | 1933-12-04 | 1934-12-05 | Schwungradausgleichseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637014C (de) |
-
1934
- 1934-12-05 DE DEP70405D patent/DE637014C/de not_active Expired
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