DE17060C - Einrichtung zum Zusammenstellen einzelner Typen zu einer Stempelfläche - Google Patents

Einrichtung zum Zusammenstellen einzelner Typen zu einer Stempelfläche

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DE17060C
DE17060C DENDAT17060D DE17060DA DE17060C DE 17060 C DE17060 C DE 17060C DE NDAT17060 D DENDAT17060 D DE NDAT17060D DE 17060D A DE17060D A DE 17060DA DE 17060 C DE17060 C DE 17060C
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' A. H. ROGERS in Springfield, Massach., V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters

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  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Type dar, Fig. 2 einen federnden Hohlstift zum Zusammenhalten der einzelnen Typen, Fig. 3 die Zusammensetzung dreier verschiedener Typen zu einem Datumstempel mittelst zweier solcher Stifte; Fig. 4 veranschaulicht die Anordnung der drei Typen statt in einer in drei verschiedenen Linien; Fig. 5 stellt eine Reihe von Typen dar, die durch einen runden Stift b, sowie durch einen prismatischen Stab d, Fig. 6, zusammengehalten werden. In Fig. 7 sind die Typen neben einander, parallele Linien bildend, dargestellt; Fig. 8, 9 und 10 zeigen zwei Stempel, in welchen eine Reihe von Typen durch Stifte zusammengehalten werden; Fig. 11 zeigt einen gebogenen Befestigungsstift mit darauf angeordneten Typen; in Fig. 12 endlich ist eine Typenklemme, die als Ersatz der Befestigungsstifte dienen kann, dargestellt.
Gleiche Theile sind in den verschiedenen Figuren mit übereinstimmenden Buchstaben bezeichnet, α α sind die Typen, b ist der federnde Verbindungsstift, d ist ein starrer Verbindungsstift von prismatischer Form und mit verschieden grofsen Seitenflächen versehen; dl a2, Fig. 7, Sind ebenfalls Typen, die neben einander angeordnet werden können, so dafs sie parallele Linien bilden. B ist ein selbstfärbender Stempel, e ist der drehbare Stempelkopf desselben, c c sind Spannbacken des Stempelkopfes, h ist ein Handdatumstempel, ii sind starre massive Verbindungsstifte, durch welche die Typen a a in letztgenanntem Stempel, sowie in dem Stempel B zusammengehalten werden. D ist ein Handstempel anderer Einrichtung mit darin angeordneten Datumtypen. h% ist ein gebogener Verbindungsstift, η ist eine Typenklemme, die zum Zusammenhalten von Typen von der Form a3 benutzt werden kann, in welchem Falle diese Typen nicht mit Löchern zur Aufnahme der Stifte b d i versehen zu werden brauchen.
Die Typenkegel erhalten eine verhältnifsmäfsig grofse Höhe und sind mit Löchern a4 #4 versehen, welche letztere parallel mit der den Buchstaben oder die Zahl enthaltenden Stirnfläche des Kegels liegen. Die Löcher al sind, wie aus Fig. 5 hervorgeht, entweder cylindrisch oder prismatisch. Sind in den Typen zwei runde Löcher, wie in Fig. 1, vorhanden, so tragen sie an der einen Seite eine Signatur x. Ist indessen eines der Löcher von prismatischer Form, wie in Fig. 5, so braucht, man die Signatur nicht.
Um die zusammengestellten Typen in richtiger Lage zu erhalten, wendet man den federnden Hohlstift b, Fig. 2, oder einen starren massiven Stift an. Der Hohlstift wird etwas länger genommen, als die Länge der zusammengestellten Buchstaben beträgt, ist fast seiner ganzen Länge nach gespalten und hat einen etwas gröfseren äufseren Durchmesser als der Durchmesser der Löcher in den Typen ist. Der Stift wird deshalb beim Einstecken in diese Löcher zusammengedrückt und bewirkt durch die hierbei in Wirksamkeit tretende Federkraft das Zusammenhalten der Typen. Auf dies£ Weise können eine Reihe von Typen α α, wie Fig. 3 und 4 zeigen, vermittelst zweier geschlitzter Hohlstifte b b zusammengehalten und dadurch zu einem Stempel vereinigt werden, den man ohne weiteres als vollständig fertig benutzen kann, indem er zugleich die zu seiner Handhabung geeignete Form darbietet.
Bei dieser Art der Zusammenstellung von Typen deutet die Signatur x, die sich an der einen Seite der Type befindet, immer an, wie man die Type auf den Hohlstift b aufzubringen hat, damit sie nicht verkehrt zu sitzen kommt.
Benutzt man indessen die starren, massiven Stifte d, so hat man an den Typen eine Signatur nicht nothwendig, denn indem man dann dem Stifte und dem Typenloch als Profil die Form eines ungleichseitigen Dreiecks giebt, können die einzelnen Typen nicht anders als in richtiger Lage zusammengesetzt werden, weil sie im anderen Falle nicht auf den Stift gebracht werden könnten. Ein solcher Verbindungsstift d mit verschieden breiten Seitenflächen gewährt aufserdem den Vortheil, dafs er sich leicht bei Stempeln anwenden läfst, wie solche in Fig. 8 und το dargestellt sind. Zu diesem Zwecke verwendet man nur Typen, die zu einem solchen Stifte passend gelocht sind. Oben ist der Stempel dann in derselben Weise wie unten durchlocht, um die Stifte durch Stempel und eingesetzte Typen durchstecken zu können, in ähnlicher Art, wie dies in Fig. 8 und ίο bei Anwendung von Stiften i und b dargestellt ist.
Fig. 11 veranschaulicht die Vereinigung von Typen α α auf einem gebogenen Stifte P.
Sollen die Typen in parallelen Linien zusammengesetzt werden, so werden sie im wesentlichen, wie in Fig. ι dargestellt, geformt, sie können indessen auch mit geraden Seiten versehen werden. ''>
Fig. 9 veranschaulicht die Art der Benutzung dieser Typen bei einem selbstfärbenden Stempel; zugleich sind daraus die Einrichtungen zum Zusammenhalten der Typen bezw. Auswechseln derselben ersichtlich.
In diesem Falle ist der drehbare Stempelkopf e zur Aufnahme der Typen mit einer rectangulären Oeffhung versehen, um die mit der Schrift versehenen Endflächen der Typen a a hindurchstecken zu können, so dafs diese Flächen darin sämmtlich in eine Ebene zu liegen kommen. Auf der Rückseite genannten Kopfes sind die Spannbacken cc befestigt. Diese können durch Zwischenschieben der Stifte i i gelöst werden und schliefsen sich, nachdem diese ; Stifte, durch die Oeffnungen ihrer Verstärkungen eingesteckt worden sind. Sollen die Typen nebst ihren Verbindungsstiften eingebracht werden, so bringt man durch Drehung den Stempelkopf e in eine horizontale Lage, wodurch dann die Backen c c auf beiden Seiten ebenfalls in die horizontale Lage kommen.
Behufs Umwechselns der Typen in dem Stempel B verfährt man ebenso wie mit Bezug auf die Typen in Fig. 3 und 4 beschrieben wurde.
Der Stempel, Fig. 10, besitzt eine von vorn nach hinten durchgehende Oeffhung; ebenso ist auch seine Endfläche mit einer Oeffhung versehen, damit die Typen α α mit ihren Endflächen darin angeordnet werden können, wie dies mit Bezug auf den Stempel B bereits erklärt worden. In diesem Falle treten die zum Zusammenhalten der Typen α α dienenden Verbindungsstifte b b durch die Seitenwandungen des Stempels D.
Fig. 8 zeigt bezüglich der Anordnung der Typen α α in dem Stempelkopfe h wesentlich dasselbe wie Fig. 9; der Unterschied liegt nur darin, dafs die verticalen Seitenstücke des Kopfes in Fig. 8 einen freien Zwischenraum zum Einbringen der Typen lassen, dafs die Typen nicht in ihrer Längs-, sondern in ihrer Querrichtung mit Löchern versehen sind, um durch Verbindungsstifte ii zusammengehalten zu werden, und dafs jene Seitenstücke sich der äufseren Form der Typenkegel nach oben hin möglichst anschliefsen, um mit den zusammengesetzten Typen eine praktische Form des Stempels zu bilden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Befestigungsweise von Typen α auf zwei Stiften, von denen einer ein federnder Hohlstift b und der andere ein ungleichseitig prismatischer Stift d ist, um dadurch die Typen bei ihrer Anwendung in verschiedenen Druckstempeln in richtiger Lage zu~' erhalten.
  2. 2. Die Befestigungsweise von Typen« mittelst zweier starrer, massiver Stifte i i.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17060D Einrichtung zum Zusammenstellen einzelner Typen zu einer Stempelfläche Active DE17060C (de)

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