DE170573C - - Google Patents
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- DE170573C DE170573C DENDAT170573D DE170573DA DE170573C DE 170573 C DE170573 C DE 170573C DE NDAT170573 D DENDAT170573 D DE NDAT170573D DE 170573D A DE170573D A DE 170573DA DE 170573 C DE170573 C DE 170573C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/08—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
- D05C9/10—Work holders or carriers
- D05C9/12—Holding or stretching arrangements for the base fabric in embroidery work holders
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Stoffeinspannung in den Rahmen von Stickmaschinen
für lange Stoffbahnen, bei denen mehrere in großen Abständen voneinander liegende Stoffstreifen bestickt werden sollen.
Bei derselben werden die nicht zu bestickenden Stoffflächen der im gewöhnlichen Gatter
der Stickmaschine unmittelbar eingespannten Stoffbahn während des Stickens durch an
ίο jeder Stelle an der Stoffbahn anbringbare Haltevorrichtungen in mehrfach gefaltetem
oder gewickeltem Zustande festgehalten.
Auf beiliegender Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Stoffeinspannung
am Stickrahmen einer Stickmaschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine erste Ausführungsform derselben in Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten, zum Teil im Schnitt und größeren Maßstabe.
Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten, zum Teil im Schnitt und größeren Maßstabe.
Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Stoffeinspannung in Vorderansicht,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5,
Fig. 7 eine Variante eines Einzelteils.
Fig. 7 eine Variante eines Einzelteils.
Fig. 8 und 9 sind Einzelheiten in größerem Maßstabe, zum Teil im Schnitt.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform in Vorderansicht,
Fig. 11 eine Seitenansicht zu Fig. 10.
Fig. 11 eine Seitenansicht zu Fig. 10.
Fig. 12 bis 14 zeigen Einzelheiten und
Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 10 in größerem Maßstabe.
Für sämtliche Ausführungsformen ist der bekannte Stoffrahmen oder das Gatter mit 1,
der zu bestickende Stoffteil mit 2 und der nicht zu bestickende Stoffteil mit 3 bezeichnet.
Der Stoff ist einerseits in die Zähne der an der oberen Längsleiste des Gatters 1 befindlichen
Stange 4 eingehängt und kann durch die an der unteren Gatterlängsleiste gelagerte
Walze 5 vermittels eines auf dieselbe aufgewickelten, an den Stoff andererseits angenähten
Stoffstreifens 6 in bekannter Weise gespannt werden.
Die Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 zeigt in Fig. 3 und 4 zwei z. B. aus dünnem
Metallblech bestehende Flachschieneh 7 und 8, welche an ihrer einen Längskante mittels
Scharniere miteinander verbunden sind; 9 ist eine dritte schmälere Schiene, die auf der
Außenseite der einen der beiden Schienen; in der Zeichnung die Schiene 8, aufliegt, und
vermittels einer auf die ganze Länge der Schiene sich erstreckenden Umbiegung 10 um
die einen Längskanten und vermittels der umgebogenen Lappen 11 um die entgegengesetzten
anderen Längskanten der gegeneinander geklappten Schienen greift und dazu dient, die
Schienen zusammen- und den in dieselben eingelegten Stoff festzuhalten (Fig. 1 und 4).
Die nicht zu bestickenden Teile 3 des Stoffstückes 2 werden je nach ihrer Länge einmal
oder mehrmals, z. B. in der in Fig. 4 angedeuteten Zickzackform zusammengefaltet
und zwischen die auseinander geklappten
Schienen 7 und 8 eingelegt, worauf die Schienen wieder gegeneinander geklappt werden
und der zwischen denselben befindliche Stoff durch Aufstecken der Schiene 9 auf die
Schienen 7 und 8 zwischen denselben festgehalten wird; hierauf wird das Stoffstück
mit den Schienen in der vorbeschriebenen Weise am Gatter 1 befestigt und mittels der
Walze 5 gespannt, wobei die Schienen 7
ίο und 8 in der Maschine eine senkrechte Lage
einnehmen.
Die Ausführungsform der Fig. 5 bis 9 zeigt zwei an ihrer einen Längskante miteinander fest
verbundene übereinander liegende Schienen 12 und 13, wovon die eine Schiene 13 an ihren
Enden mit Lappen 14 versehen ist (Fig. 8), mittels welcher das Schienenpaar 12,13 am Gatter 1
befestigt werden kann; zwischen die beiden Schienen 12 und 13 ist eine weitere Schiene 15
lose eingelegt, und alle drei Schienen sind durch eine mit seitlichen Umbiegungen 16
über die Längskanten der Schienen 12 und 13 greifende Schiene 17 zusammengehalten.
An Stelle der Schiene 9 könnte eine dritte Schiene an der freien Längskante der einen
der beiden Schienen 7 und 8 in Scharnieren drehbar gelagert sein, welche mittels einer
auf deren ganze Länge sich erstreckenden Umbiegung die beiden Schienen zusammenhalten
kann.
Die nicht zu bestickenden Stoffteile 3 des Stoff Stückes 2 werden gleichzeitig mit der
Schiene 15 zwischen die Schienen 12 und 13
eingelegt und je nach ihrer Länge ein oder mehrere Male um dieselben herumgewickelt
. und durch Aufschieben der Schiene 17 auf die Schienen 12 und 13 auf diesen festgehalten
(Fig. 9).
Anstatt der Schienen 17 können auch einzelne
nebeneinander liegende, um die Schienen 12 und 13 und um den um dieselben gewickelten
Stoff greifende Spangen 18 verwendet werden.
Die in Fig. 10 bis 15 dargestellte weitere
Ausführungsform weist eine erste, an ihrer einen Längskante mit Zähnen 19 versehene,
z. B. aus dünnem Metallblech bestehende Flachschiene 20, sowie eine zweite, auf die
erstere zu schiebende, an ihren beiden Längskanten mit Umbiegungen 21 versehene und
z. B. ebenfalls aus dünnem Metallblech bestehende Wickelschiene 22 auf; ferner ist eine
schmälere Schiene 23 vorgesehen, welche der Länge nach zusammengefalzt ist und dazu
bestimmt ist, über die gezahnte Längskante der Wickelschiene 20 gesteckt zu werden
(Fig. 12 bis 15).
Die zuletzt beschriebene Ausfüh rungs form eignet sich hauptsächlich für lange Stoffstücke,
welche nach dem Besticken in kleinere, für sich ein Ganzes bildende Längsteile getrennt
werden, wobei die Wickelschiene 20 an den Trennungsstellen mit den Zähnen 19
in den Stoff eingestochen und hierauf die Schiene 23 über die Zähne geschoben wird;
nun wird der Stoff je nach der Länge der nicht zu bestickenden Stoffteile 2 in der in
Fig. 15 angedeuteten Weise ein oder mehrere
Male um die Wickelschiene 20 herumgewickelt, wobei die Schienen 23, welche die Zähne 19
verdecken, ein Eindringen derselben in den übrigen Stoff verhindern; alsdann werden die
Schienen 22 über die Wickelschiene 20 und über die um dieselbe gewickelten Stoffteile 3
geschoben und dieselben durch die Umbiegungen 21 zwischen beiden Schienen festgehalten.
Mittels der beschriebenen Stoffeinspannung wird ermöglicht, bei Stoffstücken, welche nur
auf einem Teil ihrer Länge oder nur an einzelnen in großen Abständen voneinander
liegenden Stellen ihrer Länge bestickt werden sollen, die nicht zu bestickenden Stofflängsteile
entgegen dem bisherigen Gebrauche, welcher zu diesem Zwecke ein Aufspannen des ganzen ausgespannten Stoffstückes in der
Maschine erforderte, und wobei es vieler Rapporte bedurfte, auf einen kleinen, der
Breite der Schienen 7 und 8 bezw. 12 und 13 und 20 und 22 entsprechenden Raum in der
Maschine unterzubringen, derart, daß also die volle oder nahezu die volle Nadelzahl der
Maschine ausgenutzt werden kann; hierbei kommen die Schienen in der Breite der zu
bestickenden Stoffflächen entsprechenden Abständen voneinander entfernt senkrecht und
parallel nebeneinander in der Maschine zu stehen.
Claims (3)
1. Stoffeinspannung in den Rahmen von Stickmaschinen für lange Stoffbahnen,
bei denen mehrere in großen Abständen voneinander liegende Stoffstreifen bestickt
werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zu bestickenden Stoffflächen
der im gewöhnlichen Gatter der Stickmaschine unmittelbar eingespannten Stoffbahn
während des Stickens durch an jeder Stelle an der Stoffbahn anbringbare Haltevorrichtungen
in mehrfach gefaltetem oder gewickeltem Zustande festgehalten werden.
2. Stoff ein spannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gefaltete
oder um eine Wickelschiene gewickelte, nicht zu bestickende Stofffläche zwischen
der Breite der Faltung bezw. Wicklung entsprechende starre Flachschienen gepreßt
wird, die an einer Längskarite starr öder
beweglich miteinander verbunden sind und durch eine Klammerschiene zusammengehalten werden.
3. Stoffeinspannung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wickelschiene Zähne zum Festhalten des Stoffes besitzt, und daß eine über die
gezahnte Kante der Wickelschiene zu schiebende Schutzschiene vorgesehen ist,
um ein Eindringen der Zähne in den übrigen Stoffteil beim weiteren Umwickeln um die Wickelschiene zu verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170573C true DE170573C (de) |
Family
ID=435605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170573D Active DE170573C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170573C (de) |
-
0
- DE DENDAT170573D patent/DE170573C/de active Active
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