DE170207C - - Google Patents

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DE170207C
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handles
handle
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welding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Befestigung der Griffe auf Hufeisen durch Aufschweißen sind die Griffe an der Schweißfläche mit Vorsprüngen oder Spitzen versehen, die in das entsprechend erhitzte Hufeisen eingeschlagen werden, so daß dem Griff für die dann vorzunehmende Schweißung ein gewisser Halt gegeben ist und der angeschweißte Griff auch eine bessere Verbindung mit dem Hufeisen erhält. Die bisherige
ίο Herstellung der Griffe erfolgte in der Weise, daß die Spitzen durch Ausstanzen einer Leiste eines profilierten Stabes gewonnen wurden, worauf das Abschneiden der so weit fertigen Griffe stattfand. Da die Leiste, aus der die Spitzen herausgestanzt wurden, wesentlich schwächer war, als die Fußfläche des Griffes breit war, so war der größte Teil der Schweißfläche stets mit Glühspan bedeckt. Infolgedessen war die Schweißung, d. h. die Verbindung von Griff und Hufeisen keine innige und daher die Befestigung des Griffes eine unvollkommene.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von Schweißgriffen, die eine vollständig reine Aufschweißfläche besitzen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Griffe, wie in der Zeichnung dargestellt, aus einem entsprechenden Eisen- oder Stahlstab stückweise abgeschnitten werden, und zwar in der gesamten, zur Auflage auf das Hufeisen kommenden Stärke . nach einer einfach oder doppelt oder mehrfach gebrochenen Linie. Hierdurch entsteht eine metallisch reine Schweißfläche. Je nach der Form des Schnittes erhalten die Griffe eine (Fig. 2 und 4) oder zwei Spitzen (Fig. 1).
Die Zeichnung veranschaulicht die Ausführung des neuen Verfahrens. Die einzelnen Griffe werden nach einem Schnitt a-b abgetrennt, welcher an jedem Griff g zwei Spitzen (Fig. 1 und 3) oder auch nur eine Spitze (Fig. 2, 4 und 5) herstellt.
Zur Erzeugung eines Griffes mit zwei Spitzen an den Enden desselben oder einer Spitze an einem Ende ist der Verlauf der Schnittlinie nach Fig. 1 bezw. Fig. 2 so, daß der Griff in seiner Breite aus der Breite der Stange gewonnen wird, während bei der Erzeugung eines Griffes mit der Spitze in der Mitte die Schnittlinie a-b (Fig. 4) derart verläuft und verlegt wird, daß immer wechselweise ein Griff g in seiner Breite der Länge der Stange nach von der einen und der folgende Griff von der anderen Seite der Stange abfällt. Durch diese Art der Herstellung erhält die Aufschweißfläche f des Griffes eine vollständig blanke, rein metallische Beschaffenheit. Der Griff wird in bekannter Weise mit der oder den Spitzen in das bis zur Rotglut erhitzte Hufeisen eingeschlagen und dann nach Erzielung der erforderlichen Schweißhitze aufgeschweißt; so wird eine vollständig
sichere Befestigung des Griffes am Hufeisen erzielt, wie solche bei der Aufschweißung der bisherigen Griffe nicht erreichbar ist.
Die Griffe nach Fig. ι bis 3 erhalten zugleich eine beiderseitige bezw. einseitige Verjüngung des Kopfes des Griffes, womit der Vorteil verknüpft ist, daß sich durch die auf den Scheitel beim Verschweißen ausgeführten Hammerschläge eine Anstauchung oder ein Kopf am Griffe nicht in dem Maße bilden kann, wie es bisher der Fall ist.
Den schneidenartig geschärften Anheftspitzen oder Vorsprüngen kann auch leicht nach dem Abtrennen des Griffes noch eine vierseitig zugespitzte Form gegeben werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-A N Spruch:
    Verfahren zur Herstellung von Hufeisen-Schweißgriffen durch absatzweises Abschneiden von einem Metallstabe, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe in der gesamten, zur Auflage auf das Hufeisen kommenden Stärke in einer die Anheftspitzen enthaltenden Schnittlinie (a-b) von dem Eisen- oder Stahlstab abgeschnitten werden, zum Zwecke, die gesamten Schweißflächen der einzelnen Griffe metallisch rein zu erhalten und somit eine bessere Verbindung zwischen den Griffen und dem Hufeisen zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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