DE16884C - Neuerungen an Luftfiltrirapparaten - Google Patents

Neuerungen an Luftfiltrirapparaten

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Publication number
DE16884C
DE16884C DENDAT16884D DE16884DA DE16884C DE 16884 C DE16884 C DE 16884C DE NDAT16884 D DENDAT16884 D DE NDAT16884D DE 16884D A DE16884D A DE 16884DA DE 16884 C DE16884 C DE 16884C
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DE
Germany
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filter
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air filtration
filtration devices
filter cloth
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Application number
DENDAT16884D
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English (en)
Original Assignee
O. OEXLE in Augsburg
Publication of DE16884C publication Critical patent/DE16884C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/18Particle separators, e.g. dust precipitators, using filtering belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
OSCAR ÖXLE in AUGSBURG. Neuerungen an Luftflltrirapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1881 ab.
Die Construction verwendet ein sich zwischen Exhaustor und Saugraum bewegendes Filtertuch, durch welches die aus dem Saugraum strömende Luft nur durch das Filter zu einem oder mehreren Exhaustoren gelangen kann. Die vom Filter zurückgehaltenen Stoffe, als Staub, Kleien und sonstigen leichten Theilchen, fallen nun theilweise in den Saugraum zurück, wo sie in entsprechender Weise gesammelt werden; theilweise werden sie erst beim Austritt des Filters aus dem Saugraum durch entsprechende Vorrichtungen vom Filter abgeklopft, und wird dadurch der Effect des Filters, dessen Maschen immer offen bleiben und nicht, wie bei den üblichen Filtrirmethoden, sich häufig verstopfen, bedeutend erhöht. In beiliegender Zeichnung ist Fig. ι der Längenschnitt, Fig. 2 der Querschnitt, Fig. 3 die Längenansicht. Fig. 4 und 5 stellen die Abklopfvorrichtung dar.
α ist ein Filtertuch, welches aus Baumwolle, Leinwand, Seide, Metalldraht oder irgend einem anderen passenden Material, auch aus Thierhaar gewoben und von einer entsprechenden Dichte ist (die sich je nach der Verwendung des Filters gröfser oder geringer gestalten mag).
Dieses Filtertuch α wird über die Trag- und Spannrollen B1 bis b7 getragen, geführt, gespannt.
Die festgelagerte Rolle by ist in vorliegendem Fall auch die treibende Rolle und hat zu diesem Zweck eine Riemscheibe c auf ihren Zapfen befestigt, wodurch von passender Stelle durch einen Riemen eine rotirende Bewegung der Riemscheibe c und dementsprechend der Rolle bx übertragen wird. Die Rolle B1, sowie sämmtliche Rollen construirt Erfinder aus Holz und umkleidet dieselben mit starkem Tuche. Doch können diese Rollen auch aus anderem passenden Material, z. B. aus Kautschuk, Gummi, Metall, Bürsten etc., verfertigt sein, ohne das Princip des Apparates zu verändern. b2 und bz sind Spannrollen, welche gemeinschaftlich gelagert und durch je zwei Stellschrauben so gestellt werden können, dafs das Filtertuch immer die gehörige Spannung erhält. Es kann auch nur eine Spannrolle angewendet werden oder deren mehrere jedem einzelnen Fall entsprechen.
Die Rollen b{ bä be br dienen zur Führung des Filtertuches und tragen dazu bei, das Filtertuch zu verhindern, der durch dasselbe strömenden Luft nachzugeben. Die Rollen bi bis b7 befinden sich innerhalb eines Kastens, dem eigentlichen Saugraum F, unter ihnen weg gleitet das endlose Filtertuch α, seitlich wird das Filtertuch durch zwei Holzschienen e und ex geführt, und es bilden diese Holzschienen, welche glatt und auch aus anderem Material bestehen können, eventuell auch mit Tuch, Flanell, Sammet, Leder etc. bekleidet sein können, die Dichtung des unteren Saugraumes D, aus welchem die Luft blos durch das Filtertuch in den oberen Saugraum F gelangen kann.
Dieser Saugraum F ist durch eine horizontale Tafel g in einen oberen und unteren Raum getheilt. Der obere Raum hat fünf Kammern/ /2/3/4/5, und der untere Raum wird durch die Führungsrollen bz £4 bs b6 br in vier gleiche Räume getheilt, in deren Mitte sich an der Decke je ein Schlitz in der Scheidetafel g befindet und somit die Communication mit den
oberen Abtheilungen /1/2/4, und /5 hergestellt ist. Die mittlere obere Abtheilung /3 communicirt mit den beiden seitlichen Saugrohren Z1 und z2. Die Luftvertheilungsfläche kann auch aus gelochtem Metallblech oder in anderer Weise hergestellt werden.
Längs den Seitenwänden in den oberen ·Abtheilungen befinden sich je vier Schieberöffnungen h, welche mittelst Schieber oder Klappen regulirbar sind und mit den Saugrohren Z1 und z2 in Verbindung stehen, welche ihrerseits wieder in passender Weise mit dem Exhaustor verbunden werden oder, wie in der 'Zeichnung angegeben, durch den Kanal /z im oberen Saugraum F verbunden sind und auf diesem Wege dem Exhaustor die Luft zuführen.
Das den Saugraum D vom oberen Saugraum F scheidende Filtertuch α kommt unter der Rolle l··, aus dem Saugraum D durch einen Schlitz in der Stirnwand heraus und steigt schräg auf die Rolle bt. Die schräge Filterfläche zwischen der Rolle h-i und ^1 wird während ihres Durchganges von sechs Schnüren k geklopft, so dafs aller daran haftende Staub u. s. w. in den Behälter C fällt und durch Röhren entsprechend abgeleitet werden kann, und das gereinigte Filtertuch steigt über die Rolle bi} gleitet auf der Rolle ^2 und ß3 wieder in die Saugkammer D zurück.
Die Abklopfvorrichtung ist in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht.
Die Zapfen der Rolle B1 haben jeder ein konisches Rad M1 '»% aufgekeilt, welche in die konischen Räder m% m^ eingreifen und je eine der schrägen Wellen nx »2 bewegen.
Auf diesen Wellen It1 ;z2 sind je zwei Excenterdaumen 0 montirt, welche die Federn / nach einwärts gedrückt halten, so dafs die Schnüre lose am Tuch herabhängen; sobald jedoch der Excenterdaumen die Federn frei läfst, springen sie aus und schlagen die Schnüre energisch an das Filtertuch an, so dafs dieses auf diese Weise gründlich ausgestäubt wird. Auf der einen Seite sind die Schnüre fest an Haken, Oesen u. s. w. gemacht, und zu gleichförmiger Wirkung sind drei Schnüre mit der Federwirkung nach rechts, drei mit der Federwirkung nach links angebracht worden.
Ne'ben dieser Abklopfvorrichtung kann das Filter auch eventuell mit Bürsten, Peitschen und in sonstiger Weise gereinigt werden, ohne das Princip des Apparates zu verändern. Diejenigen schweren Flugtheile, welche innerhalb des Saugraumes D von unten aufgesaugt werden und doch zu schwer sind, um den ganzen Weg durch den Saugraum D zu machen, fallen von der Filterfläche α auf das dachförmige Zwischenstück q und in die Trichtern und rx, um gesammelt und abgeführt zu werden.
Die Luft dringt durch die Schlitze zwischen den Trichtern gegen das Filter in der durch die Pfeile .? bezeichneten Weise.
Diese letzte Trichtereinrichtung kann auch entbehrlich werden, wenn das Filter über einer Staubkammer wirkt, die an und für sich dann trichterförmig gemacht werden kann.

Claims (2)

PATENT-Ansprüche:
1. Eine endlos gleitende Filterfläche α zwischen Exhaustor und Saugraum D eines Luftfiltrirapparates.
2. Die Combination einer gleitenden Filterfläche α mit dem äufseren, aus den Schnüren k, Federn / und Excentern 0 bestehenden Abklopfapparat K.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16884D Neuerungen an Luftfiltrirapparaten Active DE16884C (de)

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