DE167657C - - Google Patents

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DE167657C
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DE
Germany
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paper
knives
cut
guide
intermediate rings
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DENDAT167657D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/24Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
    • B26D1/245Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um Papier- öder Stoffbahnen selbsttätig in Längsstreifen zu schneiden, bei welcher in bekannter Weise an der Schnittstelle etwas übereinander greifende Schneidscheiben auf parallelen Wellen angeordnet sind. Die Erfindung selbst besteht im wesentlichen darin, daß die zu zerschneidende Papierbahn durch eine vor den Scheibenmessern angeordnete,
ίο durch ihre Drehung spannenid auf die Papierbahn wirkende Führungswalze einerseits und ■· durch zwischen den Scheibenmessern befindliche Zwiscbenritige andererseits in straffer, ebener Bahn zwischen die um ein geringes schneller als die Papierbahnbewegung gedrehten Scheibenmesser geführt, wobei die geschnittenen Streifen durch die an die Schneidebene bezw. an den Umfanig der genannten Zwischenringe anschließende, an sich bekannte Führungsarme glatt und gehörig weiter geleitet werden.
In den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung in einer Ausfühnungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die naue Schneidvorrichtung an einer Zylinderdruckmaschine in einer Seitenansicht. Fig. 3 ist eine Hinteransicht der Längssdineidevomchtung.
Fig. 3 ist eine Hinteransicht der Längsschneidevorrichtung.
Fig. 4 ist eine Kopfansicht eines Teiles der Druckmaschine, auf welche die vorliegende Erfindung angewendet ist.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht eines Führungszylinders, durch welchen das Papier genau zwischen die Messerscheiben geführt wird.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht einer der gebogenen Führungsfiniger, über welche das Papier geht, nachdem es durch die Scheiben geschnitten worden ist.
Im Gestell 1, z. B. einer Zylinderdruckmaschine, wird der Druckzylinder 2 auf der Welle 3 getragen, von welcher er seinen Antrieb erhält. Die Formzylinder 4 werden mit verschiedenen Farben versehen aind auf (nicht dargestellten) Armen getragen, die sich auf den Bolzen 5 drehen. Von einer beweglichen Bronziervorrichtung 6 kann im Bedarfsfalle Gebrauch gemacht werden. Diese Druckmaschine bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Die Papierbahn 7 kommt von einer Rolle, läuft an einer Führung 8 entlang, geht dann unter einer Rolle 9 weg nach dem Druckzylinder 2 und wird zwischen dessen Oberfläche und derjenigen der Druckformen 4 gezogen. Das Papier wird dann unter einen Führungszylinder 10 gezogen und gelangt von diesem zwischen die Messerscheiben 11 (Fig. 1 und 2), die es in Längsstreifen schneiden. Nachher können die Längsstreifen in der Querrichtung
von Hand geschnitten oder über ein gerades Messer 12 geführt wenden, durch welches das Schneiden in der Querrichtung stattfindet, um einzelne Bögen zu erhalten; diese fallen dann auf das Transportband 13.
Die Messer zum Schneiden des Papiers in Längsstreifen bestehen aus runden Scheiben 11, die auf zwei starken parallelen Spindeln 14,15 befestigt sind; diese drehen sich genau in
ίο Lagern besonderer Ständer oder Rahmen 16, 17, welche bei 18 auf dem Gestell 1 der Druckmaschine befestigt sind. Die Spindeln 14, 15 sind direkt übereinander angeordnet, und ihre Drehung findet durch die Antriebswelle 19 und Zahnräder 20 (Fig. 2 und 3) mit der passenden Geschwindigkeit statt. Die Welle 19 wird genau mit der erforderlichen relativen Geschwindigkeit von der Antriebswelle der Maschine in Umdrehung gesetzt.
Auf den Spindeln 14, 15 sind die Paare einstellbarer, runder Messerscheiben 11 angebracht und genau befestigt. Die Kanten eines Paares (je auf den Spindeln 14 und 15) überdecken sich einander, so daß sie Rundscheren bilden, zwischen welche das Papier tritt und in Reihen paralleler Längsstreifen geschnitten wird. Jede Messerscheibe 11 des oberen Satzes ist auf der äußeren Seite oder dem Ende eines einstellbaren Zylinders öder Blockes 21 von geringerem Durchmesser befestigt, der fest auf der Spindel 14 sitzt, wobei die Entfernung zwischen den Schneidkanten eines joden Scheibenpaares genau gleich der Breite der zu 'schneidenden Längsstreifen des Papiers ist.
Jede Messerscheibe 11 des unteren Satzes wird zuerst auf die Seite oder das Ende eines einstellbaren Zylinders oder Blockes 22 von dem gleichen Durchmesser wie die Scheibe befestigt. Der Zylinder oder Block sitzt auf der Spindel 15 fest, und die Schneidkanten eines jeden Messerpaares laufen in Berührung miteinander oder nahe nebeneinander.
Zwischen den Zylindern 22, welche jedes Paar der Messerscheiben 11 auf der unteren Spindel 15 tragen, ist !ein gleicher unabhängiger Zylinder 23 von ungefähr demselben Durchmesser wie das Messer, aber von etwas geringerer Breite als der seitliche Abstand zwischen den beiden Messern befestigt, und auf den Umfang aller Zylinder 22 und 23 sind Nuten 24 gebildet (zwei zwischen jedem Messersatz) und so angeordnet, daß alle Nuten sich nahezu in gleichen Abständen voneinander befinden. -Führungsfinger 25 (Fig. 2, 4 und 6) werden von einer Querstange 26 getragen, die zwischen den Rahmen oder Ständern 16, 17 befestigt ist, wobei die Spitzen der Finger frei in die Nuten 24 hinein vorstehen, so daß das Papier 'beim Schneiden in der Längsrichtung verhindert wird, an den Messern hängen zu bleiben oder von denselben mitgenommen zu werden, und daß es deicht gehoben wird, wobei die parallelen Papierstreifen direkt an eine Querschneidevorrichtung abgeliefert werden.
Eine kleine Führungsrolle 10 (Fig. 2 und 5) dreht sich in Lagern an den freien Enden von Annen 27, 28, deren andere Enden sich frei auf der oberen Spindel 14 drehen, so daß die Führungsrolle 10 auf Wunsch gehoben werden kann. Dieselbe wird durch ein kleines Zahnrad 29 angetrieben (so daß ihre Oberfläche mit derselben Geschwindigkeit wie das Papier läuft). Das Zahnrad selbst erhält seinen Antrieb von einem Zahnrad 30, das auf der Spindel 15 festsitzt. Die Rolle 10 (Fig. 5) ist rundherum mit winkeligen Rippen 31 versehen, die das Papier, auf dem sie ruhen, ein wenig eindrücken und es mit größerer Sicherheit nach den Messern 11 führen und auch vorwärts zu bewegen streben.
Von den Messerscheiben 11 werden die Streifen, in welche das Papier in der Längsrichtung geteilt worden ist, an einer Führung 32 (Fig. 4 und 6) entlang gleitet, die durch die Finger 25 und -eine Querstange 26 gebildet wird. Dann gelangen die Streifen zwischen ein querliegendes, festes Messer 33 und ein rotierendes Messer 34 nach einem Laufband 35, oder sie wenden entfernt, damit man sie von Hand zerschneidet. Diese bilden indes keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen zum Schneiden von Papierbahnen stellt die neue Einrichtung einen wesentlichen Fortschritt dar. Bei vielen bekannten Maschinen erfährt das zu schneidende Papier gar keine Führung. Es kann hierbei nur sehr steif eis Papier zur Verwendung kommen; bei gewöhnlichem dünnen Papier wind kein ordnungsgemäßes Schneiden stattfinden können, da sich neben anderen Mangeln das Papier schon zwischen den Messern durchbiegen würde. Bei der neuen Anordnung liegt das Papier, das durch die Führungswalze 10 in straffer Spannung und in ganz bestimmter Bahn vorwärts und zwischen die Schneidekanten der Scheibenmesser befördert wird, auf den zwischen den unteren Scheibenmessern 'befindlichen, gleichen oder annähernd gleichen Umfang wie die Messer no besitzenden Zwischenringen 22,23 dicht und sicher auf. Ein Durchbiegen, Verschieben, Zerren des Papiers wird (dadurch sicher vermieden. Die vorgenannte zweckmäßige Zuführungsart des Papiers zu den Messern und Auflagerung des Papiers während des Schneidens macht jedoch auch eine ganz andere Ausbildung der Führungsfiniger, die das geschnittene Papier geordnet ableiten, erforderlich. Die Führungsfinger dürfen im vorliegenden Fall nicht an der Vorderseite der Walzen herausstehen, da sie so die dargestellte
Zuführung des Papiers unmöglich machen wunden, andererseits können sie auch nicht einfach zwischen die Scheibenmesser treten, wie in der Patentschrift 100536, da sich zwisehen den Messern die genannten Ringe befinden. Sie treten darum mit ihren vorderen freien Enden in Rinnen dieser Ringe, und die äußersten Spitzen der freien Enden liegen in den Rinnen bezw. Ringnuten zweckmäßig versenkt, so daß sie keine reißende oder ritzende Wirkung auf das Papier ausüben können.
Wie schon oben erwähnt, bewirkt die Führungswalze 10 die geordnete und vorteilhafte Zuführung des Papiers zwischen die Scheibenmesser. Ihre in geeigneter Geschwindigkeit erfolgende Drehung übt eine zweckmäßige Spannung auf das Papier aus, und besonders bewirkt die Walze, daß das Papier, in dichter Anlage an die Führungswalze, stets gleichmäßig und in glattem, straffem Zustande zwischen die Schneidemesser gelangt. Diese gleichmäßige und straffe Einführung des Papiers, bei Verhinderung seitlicher Verschiebung desselben ist aber, da die aufgedruckten Etiketten natürlich genau auf ihren Grenzlinien geschnitten werden müssen, von Wichtigkeit.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Längsschneider für Papier- oder Stoffbahnen mit auf parallelen Wellen angeordneten, an der Schnittstelle etwas übereinandergreifenden, drehbaren Scheibenmessern, dadurch gekennzeichnet, daß die zu zerschneidende Bahn durch eine vor den ScheibenmeSiSern angeordnete, durch ihre Drehung spannend auf die Papierbahn wirkende Führungswalze (10) einerseits und durch zwischen den Scheibenmessern befindliche Zwischenringe (21,22,23) an~ dererseits in straffer, ebener Bahn zwischen die um ein geringes schneller als die Papierbahnbewegung gedrehten Scheibenmesser geführt wird, wobei die 'geschnittenen Streifen durch an die Schneidebene bezw. an den Umfang der genannten Zwischenringe anschließende an sich bekannte Führungsarme (25) glatt und ordnungsmäßig weitergeleitet wenden.
2. Eine Ausführungsform des Längsschneiders nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme (25) mit den freien Enden in Ringnuten (24) der Zwischenringe (22, 23) eingreifen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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