DE455263C - Vorrichtung zum stetigen Zufuehren der Papierbahn und Abtrennen der einzelnen Papierlaengen, insbesondere an Einwickelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum stetigen Zufuehren der Papierbahn und Abtrennen der einzelnen Papierlaengen, insbesondere an Einwickelmaschinen

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DE455263C
DE455263C DEA45686D DEA0045686D DE455263C DE 455263 C DE455263 C DE 455263C DE A45686 D DEA45686 D DE A45686D DE A0045686 D DEA0045686 D DE A0045686D DE 455263 C DE455263 C DE 455263C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/04Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for severing webs, or for separating joined packages
    • B65B61/06Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for severing webs, or for separating joined packages by cutting
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Description

  • Vorrichtung zum stetigen Zuführen der Papierbahn und Abtrennen der einzelnen Papierlängen, insbesondere an Einwickelmaschinen. Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Maschinen zum Einwickeln von Handware bestimmte Vorrichtung zum stetigen Zuführen der Papierbahn und zum Abtrennen der einzelnen Papierlängen. Die Erfindung geht davon aus, von einem fortlaufenden Bande zu arbeiten, das von einem ständig umlaufenden Rollenpaar zugeführt wird, während eine zwangläufig und selbsttätig arbeitende Vorrichtung das Abtrennen so lange verhütet, bis eine bestimmte Länge des Papiers zugeführt ist, worauf die Abtrennung erfolgt und der Abschnitt der Einwickelstelle zugeführt wird.
  • Das Wesen der Erfindung kennzeichnet sich der Hauptsache nach dadurch, daß die Abtrennvorrichtung mit größerer Geschwindigkeit als das gleichförmig vorgeschobene Papier läuft und während des Vorschubes des Papiers um eine vorbestimmte Strecke wiederholt indie Schneidstellung gegenüber der Papierbahn gelangt, wobei ein Überwachungsgetriebe der Abtrennvorrichtung nur während eines von mehreren in vorbestimmter Anzahl nacheinander erfolgenden Durchgängen durch die Schneidstellung das Abtrennen gestattet.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung durch eine bevorzugte Ausführungsfarm veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i eine Seitenansicht mit teilweise abgebrochenem Gestell, .
  • Abb. 2 eine Vorderansicht, zum Teil geschnitten, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2 in vergrößertem Maßstabc mit den die Papierbahn zerschneidenden und absatzweise der Einwickelstelle zuführenden Teilen in wirkungsloser Stellung, Abb. ¢ eine gleiche Schnittansicht mit den genannten Teilen in Arbeitsstellung, Abb. 5 einen vergrößerten Schnitt der die Papierbahn zerschneidenden und weiterführenden Teile, Abb.6 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 6@6 in Abb. 2, Abb. 7 einen Einzelteil, der zur nachgiebigen Führung der Papierbahn dient und im Schnitt dargestellt ist, Abb.8 eine schematische Darstellung der die Zuführung und Abtrennung vermittelnden Getriebeglieder.
  • In der Abb. i bezeichnet i die oberen Seitdnschienen des Gestells einer Einwickelmaschine und 2 die Gestenständer auf den Schienen auf der Seite der Maschine, der die Einwickelblätter ztfgeführt werden sollen. Jeder der beiden Ständer 2 besitzt zwei aufwärts gerichtete Lagerarme 3 und 4, die die Papierrollen tragen, und zwar lagert die Welle 5 der einen Rolle 7 in den beiden Armen 3 und die Welle 6 der anderen Rolle 8 in den Armen q.. Die Rolle 7 besteht hier -aus Wachspapier, die Rolle 8 aus sogenanntem Pergamentpapier. Beim Einschlagen der Ware, wie z. B. Butter, empfiehlt es sich, zwei Blätter aus Wachspapier und Pergamentpapier zu verwenden, die übereinandergelegt werden; aus diesem Grunde sind in der Maschine zwei Rollen, wie dargestellt, vorgesehen, während für andere Fälle nur eine Rolle vorhanden zu sein braucht. Die beiden Wellen @ und 6 «-erden durch eine beliebige Bremsvorrichtung verhindert, sich frei zu drehen.
  • Die von der Rolle 7 ablaufende Papierbahn 9 geht über eine Führungsrolle io, die ebenfalls in den Ständern 2 gelagert ist, und weiter abwärts zwischen zwei die Papierbahn von der Rolle abziehenden Walzen i i hindurch, deren Wellen 12 gleichfalls in den Ständern in einer wagerechten Ebene und parallel zueinander gelagert sind. Die von der -Rolle 8 ablaufende Papierbahn 13 geht über eine Führungsschiene oder Rolle 14, die in den Ständern 2 gelagert ist, und dann weiter abwärts zwischen den beiden Abiiehwalzen i i zusammen mit der Bahn 9 hindurch. Die Walzen i i drehen sich ununterbrochen mit gleichförmiger Geschwindigkeit.
  • Die beiden Papierbahnen 9 und 13 gelangen dann weiter zwischen zwei unterhalb der Walzen i i auf Wellen 16 in den Ständern 2 gelagerten Schneidwalzen 15 hindurch, die mit der doppelten Geschwindigkeit, im Vergleich zu den Walzen i i, angetrieben werden und keine Zugwirkung auf die durchlaufenden Papierbahnen ausüben. Die eine R'alze 15 trägt eine Schneidklinge 17, die durch einen Längsschlitz 18 der Walzenumfläche tritt und in -einen entsprechenden Längsschlitz i9 der Gegenwalze 15 eingreift (Abb. 5), um ein Blatt von der Papierbahn abzutrennen. Die Klinge 17 sitzt auf einer Welle 2o in radialer Lage zur Hohlwalze 15, während die beiden Enden der Welle 2o durch Öffnungen . in den Endwänden der Walze 15 durchtreten und außerhalb auf Hebeln 22 gelagert sind, deren Drehpunkte in an den Endwänden der Walze 15 sitzenden Augen 23 liegen. Diese Augen 23 bilden exzentrische Lager für die Hebel 22, die gegenüber- der Walze oder Trommel 15 drehbar sind, um die Einstellung der Hebeldrehachsen, wie in punktierten Linien der Abb. 3 angedeutet, zu erleichtern. Die anderen Enden der Hebel 22 sind an Plungerstangen 2¢ angelenkt, die in quer zum Hebel angeordneten Büchsen 25 längsbeweglich spielen. Die Büchsen sitzen an den beiden Endwänden der Walze 15, so daß sie sich mit ihr drehen, und umschließen eine Schraubenfeder 26 (Abb. 5) auf der Stange 24, die einerseits gegen einen Bund 27 der Stange, anderseits gegen den Boden der Büchse anliegt. Das durch die Büchse tretende Ende der Stange 24 ist mit einem einstellbaren Anschlage 28 versehen, der an den Büchsenboden anschlägt, um die unter der Wirkung der Feder 26 entstehende Bewegung der Stange zu begrenzen.
  • Der Antrieb der Walzen i i und 15 erfolgt von einer Welle 3o aus, die in den Ständern 2 zwischen den beiden Walzenpaaren auf der Seite gelagert ist, auf der die Klingenwalze liegt, wie die Abb. 4 zeigt. Die Welle 3o trägt auf dein einen über den Ständer hinausgehenden Ende ein mittels einer Kupplung einrückbarcs Kettenrad 31 für den Anschluß an eine beliebige Kraftquelle. 32 ist die Stange zum Einrücken der Kupplung für den Antrieb. Die Welle 30 trägt ein Stirnrad 33, das in ein Ritzel 34. auf dem inneren Ende einer Kurzwelle 35 eingreift, die in dem einen Ständer 2 gelagert ist und am äußeren Ende ein Ritzel36 trägt, das mit einem Stirnrade 37 auf einer der Walzenwellen 12 im Antriebssinne kämmt, während die beiden Wellen 12 durch ein Zahnradgetriebe 38 miteinander zwangläufig verbunden sind. Das Ritze134 kämmt mit einem Stirnrade 39 auf einer der beiden Wellen 16, die ihrerseits durch ein Zahnradgetriebe 4o gekuppelt sind. Das Getriebeverhältnis ist so gewählt, daß sich die Zuführwalzen i i nur einhalbmal so schnell wie die Abtrennwalzen-i5 drehen. Damit die schneller laufenden Walzen 1 5 auf die Geschwindigkeit, mit der die Papierbahn von den Walzen i i vorgeschoben wird, nicht störend einwirken können, kommen die Walzen 15 nicht mit der Papierbahn in mitnehmende Berührung.
  • Bei jeder zweiten Umdrehung der Klinge 17 mit der Walze 15 und bei jeder Umdrehung der Förderwalzen i i soll die Klinge ein für die Einwicklung der Ware bestimmtes Blatt von der Papierbahn abtrennen. Damit die Klinge 17 nicht bei jeder Umdrehung ein Blatt abschneidet, muß sie bei jeder zweiten Umdrehung der Walze 15 aus ihrer Schneidstellung zurückgezogen werden. Dazu dient je ein auf den beiden Enden der Antriebswelle 30 sitzendes Exzenter 42, das bei jeder Umdrehung der Welle 3o einem senkrecht stehenden Arm oder Hebel 43 (Abb.4) eine Ausschwingbewegung erteilt. Die beiden Hebel 43 sind unten an je einen Arm 4-4 einer Welle 45 angelenkt, die ebenfalls in den Ständern 2 gelagert ist, und ihre oberen Enden 46 sind zylinderflächig gestaltet, derart, daß sie parallel zur Umfläche der die Klinge führenden Walze 15 liegen und den Rollen 47 der Klingenwelle 2o als Laufbahn dienen. Bei der ersten Umdrehung der Walzen 15 und beim Fortschalten der Papierbahn vor der Abtrennung eines Blattes «erden die oberen Enden der Hebel 43 durch die Exzenter 42 nach links und gegen die Achse 2o der Klingenwalze 1 5 hin gedreht, so daß die Klinge 17 auf der inneren Hälfte ihrer Bewegung mit der Walze i 5 durch die dabei über die Bahnen 46 der Hebel 43 laufenden Rollen 47 (Abb.4) aus ihrer Schneidstellung zurückgezogen wird, wobei die Federn 26 zusammengedrückt werden. Bei der folgenden Umdrehung der Walzen 15 sind die Exzenter .42 in eine Stellung übergegangen, in der sie die Hebel 43 wieder nach rechts hinüberschwingen und damit die Klinge durch die Federn 26 wieder vorschnellen lassen, so daß sie die Papierbahn durchtrennt *und in den Schlitz i9 der Gegenwalze 15 einspringt.
  • Unterhalb der Walzen 15 sind zwei Trommeln 5o zum Erfassen und Fortleiten des abgeschnittenen Papierblatts zur Einwickelstelle auf Wellen 51 im Gestell 2 gelagert. Die Trommeln 5o führen diese Arbeit mit einer Geschwindigkeit aus, die doppelt so groß ist wie die Fortschaltbewegung der Papierbahn durch die Walzen i i, und Stirnräder 52 auf der Welle 51 von gleichem Umfange wie die Räder 4o werden von Zwischenrädern 53 mitgenommen, die mit beiden Rädern 4o und 52 kämmen. Die Trommeln 50 werden hier daher mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Walzen 15 und mit der doppelten Geschwindigkeit der Walzen i i angetrieben, und sie führen nur bei jeder eigenen zweiten Umdrehung, d. i. bei jeder Umdrehung der Walzen 15, ein Papierblatt weiter. Zu dem Zwecke besitzt jeder Hebel 43 einen Arm 54 mit einer Rolle 55, die gegen die Nabe 56 einer der Trommeln So anliegt, so daß die Schaukelbewegungen der Hebel 43, die das Zurückziehen der Klinge vermitteln, auch dieser Trommel 50 eine Auswärtsbewegung erteilen, um sie daran zu hindern, mit der anderen Trommel 5o zusammenzuarbeiten.
  • Zur Ermöglichung der Auswärtsbewegung der Trommel 5o sind deren Wellenenden in Büchsen 57 gelagert, die in Führungen 58 des Gestells :2 seitlich verschoben werden können und für gewöhnlich durch eine Feder 59 (Abb. 6) in der Stellung gehalten werden, bei der die Trommeln 5o zusammenwirken.
  • Für die Weiterführung der Papierblätter durch die beiden Trommeln 5o ist es zweckmäßig, daß die Trommeln nur für einen Teil ihrer Umlaufbewegung das Blatt festhalten, und zu dem Zwecke besitzt jede Trommel eine Festhaltfläche a von größerem Radius und eine Leerlauffläche b von etwas kleinerem Radius. Die Umflächenteile d (Abb. 5) der Trommeln -sind so eingestellt, daß ihre Vorderenden - in der Bewegungsrichtung -genau in dem Augenblick das Papierblatt erfassen, wo es von der Papierbahn abgetrennt wird, so daß das Blatt sofort nach erfolgter Abtrennung schnell der Einwickelstelle in der zugehörigen Maschine zugeleitet wird, indem die hinteren Enden der Umflächenteile a das Papierblatt sofort bei seiner Ankunft auf der Einwickelstelle freigeben. Die Führung des Blattes von den Trommeln zur Einwickelstelle vermitteln Führungsschienen 6o zu beiden Seiten des Blattes, und Finger 61 dienen zum Auffangen des Blattes für die Verwendung zum Einwickeln.
  • Die Klingenwelle 2o wird zweckmäßig zur Aufnahme der Klinge so ausgefräst, daß die Klinge eine diametrale Lage darauf hat, wie die Abb. 5 zeigt, und durch Schrauben befestigt werden kann, deren Köpfe durch Öffnungen 63 in der Walzenwand von außen her zugänglich sind.
  • Bei Pergamentrollen 8 findet man häufig ungleichen Durchmesser in ganzer Länge oder einen größeren Durchmesser an dem einen als am anderen Ende infolge von ungleichmäßiger Aufwicklung, so daß die Bahn 13 in ganzer Breite ungleich gegen die Führungswelle 14 anliegt, wenn die Zugwalzen i i die Papierbahn von der Rolle 8 abziehen und die Bahn infolge der ungleichmäßigen Zugbeanspruchung zerreißt. Um diesen Übelstand zu beseitigen und die Führungsrolle 14 sich dem Zuge der Papierbahn anpassen zu lassen, wird die Stange oder Rolle 14 mit einer zwischen Anschlägen 65 liegenden Hülse 64 bekleidet, und Federn 66 in Bohrungen der Stange halten die Hülse in solcher Lage, daß sie an der Stelle, wo die Papierbahn aufliegt, nachgiebig in einem gewissen Abstande von der Stange liegt, der durch den größeren Durchmesser der Hülse in bezug auf den der Stange bestimmt wird, wie die Abb. 7 erkennen läßt. Die Hülse paßt sich jeder ungleichen Zugbeanspruchung an den beiden Kanten der Papierbahn an und verhütet daher auch jedes Einreißen an der Kante, die einem zu starken Zuge ausgesetzt ist. Die Hülse ist frei drehbar auf der Stange angeordnet, ohne dabei die Wirkung der Federn 66 zu beeinträchtigen, zumal diese durch Vermittlung von Kopfstiften auf die Hülse wirken, die in den Federn liegen und mit ihren Rundköpfen gegen die Innenfläche der Hülse anliegen.
  • Ungleichmäßige Aufwicklung ist bei Wachspapieren ungewöhnlich, und es bedarf daher einer Ausgleichvorrichtung für die Papierbahn 9 nicht.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende. Die Papierbahn wird durch die Zugwalzen i i von den Rollen 7, 8 abgezogen und gelangt dann zwischen die Schneidesalzen 15, deren Drehgeschwindigkeit doppelt so groß ist wie die der Welle 3o und der Zugwalzen i i. Die Schneidklinge 17 wird durch die Feder 26 vorgeschnellt gehalten, aber während der ersten Umdrehung der beiden Walzen 15, in Hinsicht auf die Fortschaltung der Papierbahn um -eine bestimmte Blattlänge, wird die Klinge durch den Angriff der Rollen 47 auf die Enden der Klingenwelle mit den Rückziehhebeln 43 in dem Schlitz 18 der Klingenwalze 15 zurückgezogen. Die Hebel 43 stehen dabei nach links (Abb.4) umgelegt, zufolge der Bewegung der Exzenter 42 nach links. Bei der nächsten Umdrehbewegung der Walzen 15 gehen die Exzenter 42 auf die rechte Seite hinüber, wie in Abb.3 dargestellt, und legen die Hebel 43 herum, so daß die Klinge nunmehr wieder durch ihre Feder 26 vorgeschnellt werden kann und durch die Papierbahn fährt, um ein Blatt davon abzutrennen. Sobald dies geschehen ist, erfassen die vorderen Enden der Umfangsegmente a der beiden Trommeln 5o das abgetrennte Papierblatt und bringen es schnell (und zwar schneller, als die Vorschubbewegung der Papierbahn durch die Walzen i i erfolgt) an die Einwickelstelle, wobei die Trommelsegmente a das Blatt, kurz bevor es die Einwickelstelle erreicht, loslassen.
  • Während des Leerlaufs der Abtrennwalzen 15 laufen die Fortleitungstrommeln 5o ebenfalls leer, da die Hebel 43, die in den Abb. 3 und 4 links liegende Trommel 5o ausrücken und während der ersten Hälfte jeder Umdrehung der Welle 30 und während der Periode, 'wo die Klinge in dem Schlitz i8 zurückgezogen ist, in solchem Abstande von der Gegentrommel halten, daß das Papier von den Trommeln nicht gefaßt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum stetigen Zuführen der Papierbahn und Abtrennen der einzelnen Papierlängen, insbesondere an Einwickelmaschinen, wobei sich die Abtrennv orrichtung gleichläufig mit dem Papier bewegt,. dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennvorrichtung (Trennmesser 17) mit größerer Geschwindigkeit als das gleichförmig vorgeschobene Papier läuft und während des Vorschubes des Papiers um eine vorbestimmte Strecke wiederholt in die Schneidstellung gegenüber der Papierbahn gelangt, wobei ein Überwachungsgetriebe (4:2,43) der Abtrennvorrichtung (17) nur während eines von mehreren in vorbestimmter Anzahl nacheinander erfolgenden Durchgängen durch die Schneidstellung das Abtrennen gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Walze (15) als Träger der Abtrennvorrichtung (17) mit größerer Umfangsgeschwindigkeit umläuft als diejenige, mit welcher das Papier an der Schneidstelle vorbeiläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Rollen (15, 15), deren eine das bewegliche Trennmesser (17) und die andere die mit diesem zusammentreffende Längsnut (i9) trägt, während jedes Umlaufs der Papierzuführungsrollen (i i, i i) mehrmals umlaufen, wobei das Überwachungsgetriebe (42, 43) das Messer während gewisser Umläufe der Abtrennrollen (15, 15) außer Wirkung hält.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich dasTrennmesser (17) in seiner Tragwalze (15) im wesentlichen radial in und außer Schneidstellung zu bewegen vermag, wobei sich ein Arm (43) des Überwachungsgetriebes der Achse (16) der drehbaren lfesserwalze (15) bald nähert, bald sich davon entfernt und in der einen Stellung das Messer außer Wirkung setzt, in der anderen dagegen es zum Schneiden vorschwingen läßt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwachungsarm (43) für seine Bewegung gegenüber der Achse (16) der drehbaren Messertragwalze (15) an einem Zapfen angelenkt ist, um den er durch ein umlaufendes Exzenter (42) o. dgl. gedreht wird, wobei das Exzenter vorzugsweise auf der Haupttreibwelle (30) sitzt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer von einer Stange (2o) getragen wird, die selbst mit ihren Enden in zwei Hebeln (22) gelagert 'ist, die mit ihrem einen Ende in der drehbaren Tragwalze (15), mit ihrem anderen an einer Feder (26) befestigt sind, welche das Messer (17) in seine Schneidstellung nach auswärts zu drücken sucht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6 mit einer Einrichtung, die die abgetrennten Blätter aus der Lage, in der sie abgeschnitten werden, mit größerer als der Zuführgeschwindigkeit fortbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung in Vorschubwalzen (5o, 5o) besteht, die sich nur eine bestimmte Zeitdauer unmittelbar im Anschluß an jeden Schnitt in wirksamem Eingriff mit dem Papier befinden. g. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (5o, 5o) zum Fortbewegen der Abschnitte durch das Überwachungsgetriebe (42, 43) in und außer Wirkung gebracht werden, das auch die Schneidvorrichtung (17) beeinflußt.
DEA45686D 1925-08-11 1925-08-11 Vorrichtung zum stetigen Zufuehren der Papierbahn und Abtrennen der einzelnen Papierlaengen, insbesondere an Einwickelmaschinen Expired DE455263C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176553B (de) * 1961-03-06 1964-08-20 Molins Machine Co Ltd Einwickelmaschine fuer blockartige Gegenstaende
DE1220780B (de) * 1961-09-11 1966-07-07 Kisab Aktiebolag Fack Verschliess- und Trennvorrichtung fuer Verpackungsmaschinen
DE1244042B (de) * 1961-04-10 1967-07-06 Bartelt Engineering Company In Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von flachbeutelartigen Verpackungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1220780B (de) * 1961-09-11 1966-07-07 Kisab Aktiebolag Fack Verschliess- und Trennvorrichtung fuer Verpackungsmaschinen

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